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Ein rascher Notenschlüssel…

*ohne Gewähr


Neue Spicktechnologien, Teil I

Spicken wie der Terminator: Vom Spickzettel zur Bildschirm-Kontaktlinse 01.02.2011, 02:01

Technik-Kontaktlinse imAuge
Bild: Demietrich Baker: Eyes [CC by]

Spickzettel, bedrucktes Flaschenetikett, Smartphone - mit der Entwicklung digitaler Hilfsgeräte werden auch die Techniken des Spickens in der Schule immer raffinierter. Noch wehren sich die Verantwortlichen des Schulapparats verzweifelt, doch in wenigen Jahren werden die Täuscher/innen das Wettrüsten gewonnen haben: mit der Bildschirm-Kontaktlinse. Spätestens dann werden sich anwendungsbezogene Formen der Leistungsmessung und Leistungsbewertung durchsetzen müssen.

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  • (geändert: )

Unter “Spicken” versteht man die Verwendung nicht zugelassener Informationsmedien während einer Klassenarbeit (Klausur, Vokabeltest usw.)..
Das Abschreiben von der Nebensitzer/in kann recht leicht erschwert werden (z.B. Wie man eine Klassenarbeit/Klausur richtig durchführt - 5 Tipps, Punkte 2, 3 und 5). Schwieriger verhält es sich mit Drittmittel-Täuschungsversuchen. Hierzu zählen sämtliche Hilfsmittel wie Spickzettel oder Aufschriebe auf Tisch, Arm oder Smartphone - und natürlich die Kommunikation mit externen Personen mittels digitaler Technologien.

Die Urmutter: Spickzettel/“Spicker”

Es ist schon schwierig genug, die illegale Verwendung analoger Täuschungsmedien (vulgo: Spickzettel) zu unterbinden oder aufzudecken. Dazu untersucht man den Arbeitsplatz (nach Aufschrieben auf dem Tisch, unter dem Tisch angebrachte, beschriftete Bierdeckelpappen usw.), untersagt den Schüler/innen die Verwendung nicht notwendiger Utensilien, die Spickmaterialien beherbergen könnten (Jacken, Federmäppchen, Blöcke) und verbietet den Gang zur Toilette während der Klausur (weil sich auch dort illegale Aufzeichnungen befinden könnten). Durch solche Maßnahmen lässt sich die Wahrscheinlichkeit, dass gespickt wird, nur minimieren. Zu viele Täuschungsmöglichkeiten haben die Schüler/innen: Aufschriebe auf dem Lineal, Spickzettel im BH, beschriftete Papiertaschentücher usw.

Spickzettel auf einer Flasche, Screenshot von youtube.com/watch?v=1wkpwPon3FQ

Digitaler Aufschwung: Tricks mit Scanner und Drucker

Eine neue Ära des Spickzettels hat mit der Verbreitung von Scannern und Farbdruckern begonnen: So stellt es heute keine Schwierigkeit mehr dar, ein Flaschenetikett oder die Verpackung einer Tafel Schokolade so zu manipulieren, dass sie den Gegenwert von vier bis sechs Schulstunden enthält.

Mehr zu Methoden guten Spickens: Spicken - Analyse der Szene im WWW.

Der Durchbruch: Smartphones

Durch den massenhaften Besitz von Mobiltelefonen (Handys, neuerdings “Smartphones”) in der Schülerschaft hat sich die Situation verschärft, da mit diesen Geräten sämtliche illegalen Techniken realisiert werden können, als da wären:

  • Informationen in großer Menge und in jeglicher Form speichern und nach Bedarf abrufen (Texte, Bilder, Audiodateien ...);
  • Informationen aus dem Internet abrufen;
  • Kommunikation mit externen Personen.

Die elektronischen Helferlein haben einen gravierenden Nachteil: Sie im Prüfungsraum heimlich zu verwenden ist nicht ganz risikolos. Ihr wahres Potenzial entfalten sie erst dann, wenn sie bei einer unaufmerksamen Aufsichtsperson oder in der Einsamkeit (= Toilette) ausgiebig eingesetzt werden können. Seit wenigen Jahren müssen Schüler/innen bei wichtigeren Prüfungen ihre Smartphones vor Beginn der Prüfung abgeben. Gerade die Möglichkeit, mit externen Personen zu kommunizieren, lässt jede/n Prüfer/in erschauern. Von der Verwendung von Handy-Störsendern in der Schule oder bei Prüfungen hat man bisher dennoch abgesehen.

Zunehmend verbreitet ist die Verwendung von Smartphones, MP3-Playern etc. als Audiogerät: Knopf im Ohr, lange Haare oder Mütze drüber und auf Klick erhält man heiße Tipps, die man in der Pause zuvor kurz eingelesen hat. Das Abspielgerät ruht sicher in der Jackentasche und wird mit dezenten Fingerbewegungen bedient.

Die Zukunft: Die Bildschirm-Kontaktlinse

Jan-Martin Klinge verweist auf eine neue Technologie, mit der in absehbarer Zeit Kontaktlinsen als Bildschirme fungieren können - contact lense displays - mit fatalen Folgen für die Freunde valider Leistungsbeurteilung:

Schon heute ist im Grunde jeder Schüler in der Lage, so zu pfuschen, dass es kein Lehrer je mitbekäme. Wie viele Pfuschzettel und Handys liegen wohl tagtäglich auf der Schülertoilette versteckt? In China verkauften einige Lehrer sogar elektronische Funkempfänger, die sich Studenten ins Ohr setzen und so von der anderen Straßenseite die Lösung zugeraunt bekamen. Mit wachsenden technischen Möglichkeiten und zunehmender Miniturisierung werden diese Möglichkeiten des Pfuschens meines Erachtens massiv anwachsen.

... ein Halbtagsblog 31.01.2011: Kontaktlinsen als Bildschirm

Und tatsächlich - eine solche Kontaktlinse wäre quasi unentdeckbar und damit die Superform des Spickzettels: Man könnte in der Tat ein eingescanntes Schulheft seitenweise durchblättern, ohne dass die Aufsichtsperson auch nur den geringsten Verdacht schöpfen würde. Man müsste lediglich eine “falsche Iris” tragen, die nach Aussage der Entwickler jedoch erst mal noch ganz weit unten auf der Prioritätsliste steht.

(Erzwungene) Lösung: Andere Formen der Leistungsmessung

Seit Wikipedia wird heftig darüber diskutiert, welchen Stellenwert “Wissen” in modernen Bildungskonzepten haben soll. Alle können alles immer und überall nachlesen - welches Wissen ist tatsächlich sinnvoll? In vielen Fächern ist “Wissen” wichtig, um Verständnis oder Anwendungskompetenzen erlangen zu können. Dabei ist “Wissen” immer(!) nur Vehikel für andere Kompetenzen oder Einsichten. Das wird von vielen Lehrpersonen häufig übersehen.

Spätestens seit der Bildschirmkontaktlinse haben Leistungsurteile, die sich am Wissensstand der Schüler/innen orientieren, ausgedient. Im Unterricht müssen die Schüler/innen lernen, wie sie Wissen anwenden können. Klausuren sind im Optimalfall so abgefasst, dass die Schüler/innen beliebige Materialien benutzen dürfen (Formelsammlungen, Geschichtsbücher, Wörterbücher, digitale Zeitungsarchive ...) und trotzdem gefordert sind. Das gilt für sämtliche Klassenstufen und Schulformen. Wem das befremdlich scheint: Spätestens seit dem Kontaktlinsenbildschirm gibt es keine Alternative mehr.

Nachruf auf den “Spickzettel”

Das Konzept “Spickzettel” verliert durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel eine wesentliche Funktion: Wer stundenlang einen Spickzettel auf Papier anfertigt, sich überlegt, welche Informationen er/sie aufnimmt, die wichtigsten Begriffe bis zur Unkenntlichkeit abkürzt - der lernt bei diesem Vorgehen oftmals mehr als bei der klassischen Klausurvorbereitung. Wer einfach die gesamte Wikipedia auf sein Smartphone kopiert, der hat wirklich gar nichts gelernt - weder vorher noch nachher. Denn während der Klausur verschwendet er seine Zeit damit das zu tun, was er/sie eigentlich im Unterricht tun und lernen hätte sollen: Vorhandenes Wissen sinnvoll nutzen.

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Kommentare

14

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  • #1

    Schleichwerbung, deshalb URL zum ebay-Angebot gekürzt
    KNOPF IM OHR

    Viele Spyshops bieten diese Dinge an, die machen so, als ob es was toller und exklusives wäre. Die wollen doch glatt 1000 Euro haben… Gibt es mittlerweile auch bei Ebay für ca. 499 Euro…


    http://www.ebay.de/ ...


    Würde ich doch glatt kaufen, wenn ich Geld hätte. Ein Bekannter hatte das damals gekauft und meinte, dass man es von außen nicht hören kann. Da er direkt ins Ohr geht, kann man die Lautstärke total leise machen. Machen Übrigens nicht nur Schüler, sondern ach Politiker und Theaterschauspieler…

    schrieb Martin am

  • #2

    @abohn

    Leider ist es auch meine leidvolle Erfahrung, dass die Lehrer, die nicht willkürlich handlen und sich - wie Sie sagen, den Ar… aufrei.. für die Schüler - deutlich in der Minderzahl. Erst heute wieder sagte mir eine Kollegin doch im Ernst und ohne rot zu werden, sie würde (schlechte) Noten auch als Strafmaßnahme, losgelöst von der fachlichen Bewertung verteilen… Wo sind nur die aufrechten (Lehrer-)Persönlichkeiten geblieben?

    schrieb Pflugschar am

  • #3

    @Nesco
    Wenn man den GTR in einer Klausur benutzen darf, dann auch mit allen Konsequenzen.

    Btw, im GTR kann man ohnehin nur Formeln einprogrammieren, die sowieso in der Formelsammlung stehen. Der Mehrwert bei einer Klausur ist daher imho Makulatur.

    Ich halte den GTR übrigens im schulischen Mathematikbereich für eine der größten Fehlentwicklungen. Warum sollte man einen teuren, schlechten GTR benutzen, wenn jede vergleichbare iPhoneapp mehr kann? Die Benutzung eines CAS halte ich eher für empfehlenswert (nicht auf einem TR sondern auf einem Laptop). Die vielen Gründe, die dafür sprechen, erspare ich den Lesern jetzt einfach mal. Damit fällt dann z.B. auch das Programmier- und Spickproblem weg.

    schrieb Andrea am

  • #4

    Wo wir gerade beim Thema spicken sind:
    Ich finde, der sehr weitverbreitete GTR (grafikfähiger Taschenrechner) ermöglicht einem ungeheuere Möglichkeiten, des Spickzettel schreibens!

    Viele Lehrer wissen gar nicht, was man alles in den TI-82 / TI-83 einprogrammieren kann kann.
    Dies kann von einfachen Programmen bis hin zu komplexen Spickzetteln reichen.

    Da der GTR meistens immer dabei ist und es auch nicht auffällig ist wenn Schüler während einer Klausur auf ihren GTR spicken ist er ideal und wird von den meisten Lehrern unterschätzt!

    z.B. auf http://www.spickzettel-spicken.de/
    gibt es einen kleinen Einblick was man damit anstellen kann!

    schrieb Nesco am

  • #5

    @soho Mit welchem Recht scheren Menschen wie Sie alle Lehrer über einen Kamm? Natürlich sind Lehrer auch Menschen, haben und machen Fehler und selbstverständlich sollte man gegen Kardinalsfehler auch vorgehen. Das macht man ja auch bei einem Arzt, wenn er am Kopf operiert statt den Blinddarm zu entfernen. Wie bei Ärzten, Friseuren und Menschen aller anderen Berufsgruppen auch, gibt es jede Menge ausgezeichneter hochqualifizierter Lehrer, die ihren Job mit viel Engegement erledigen und sich den A…. für die Kids aufreißen. Sie berichten über zwei Lehrer und sind vermutlich mit 50 Lehrpersonen mind. während ihrer Schulzeit konfrontiert worden.

    Zurück zum Spicken: Ich sehe nur eine Lösung und weiß, wie schwer sich manche Kollegen damit tun werden: Abfragen von Wissen war gestern. Wenn wir nicht bald anfangen, die Kids zum Selberdenken anzuhalten, wird das Netz demnächst nur noch Plagiate enthalten und jeder schreibt von jedem ab.
    Originäre Fragen verlangen originäre Antworten!  Ist tatsächlich der Schüler schuld, wenn er ein Thema bekommt, was schon x mal dagewesen ist und er nur noch abzuschreiben braucht, was andere vorgekaut haben? (Guttenberg?) Redlichkeit und Aufrichtigkeit sind fantastische Tugenden. Sie müssen aber auch gefordert und gefördert werden.

    Wenn Gymnasiallehrer schon den Eltern (und Großeltern?) ihrer heutigen Schüler die gleichen Arbeiten aufgegeben haben, wen wunderts, wenn die richtigen Antworten nur plagiert werden.

    schrieb abohn am

  • #6

    P.S.: Um das Thema auf den Punkt zu bringen, und das schreibe ich als Nicht-Promi, so suche ich grundsätzlich nicht mehr das Vier-Augen-Gespräch, sondern wende mich sofort auch nur bei dem geringsten Verdacht der Willkür an die Schulbehörde, bzw. an eine übergeordnete Behörde. Das rate ich jedem, denn es ist eindeutig (Beamte), bzw. “Lehrer kann man nicht be-lehren”.

    schrieb SoHo am

  • #7

    Ja, ‘Das Imperium…’ - wer die Macht hat, der tritt nach unten, Herr Hugo. Ich war nicht besser und nicht schlechter als meine Klassenkameraden, halt Durchschnitt. Dabei aber immer der Jüngste und habe es mir nicht leicht gemacht, ich habe nie abgeschrieben oder abgekupfert und schlechte Noten akzeptiert. Was ich nicht akzeptieren konnte, war Willkür - und das kann ich auch heute noch nicht. Dieses nennt man Zivilcourage, was manche Duckmäuser die sich ins Gewand des Lehrers hüllen um ihren Sadismus an den Jugendlichen auszuüben, vermissen lassen.

    Im Übrigen wussten nur wenige, wer meine Großeltern waren…dazu gehörten aber leider, da sie meine Mutter kannten, diese Herren - die sich übrigens aus den kleinsten und armseligsten Verhältnissen hochgeschleimt haben. Vielleicht müsste ich daher rückwirkend Verständnis zeigen?! Denn der, der es vermeitlich leicht hatte, den hält man gerne klein?! Ich darf Ihnen versichern, auch ich konnte nicht auf Wunderkräfte oder außerirdisches Jedi-Geschick vertrauen - ich musste genauso arbeiten wie andere auch. Es sah nur an manchen Stellen leichter aus.

    schrieb Soho am

  • #8

    @Soho
    Mein Neffe meinte auch, weil sein Vater der
    ein dickes Parteibuch hat und eine entsprechende Stellung innehat, er könne an der Schule die Sau raus lassen. Dadurch haben sich der Schulleiter, und gezwungenermaßen die Lehrer,  ziemlich lange die tollsten Unverschämtheiten gefallen lassen. Aber irgendwann einmal galt die Devise: “Das Imperium schlägt zurück”.
    Und dann ging es los. Keiner wollte ihm ein Facharbeitsthema geben usw.
    Sei mal ein bisschen selbstkritisch. Du hast wohl alles richtig gemacht und warst ein wahrer Musterschüler?
    Hugo Schuster

    schrieb Hugo Schuster am

  • #9

    Sehr geehrter Hugo,

    ich bin der Enkel eines so genannten Prominenten, und ich kann und möchte hier nicht beschreiben, wie ich von Klassenlehrer und Rektor gemobbt wurde…das Abitur habe ich letztlich trotz der negativen Einflussnahme dieser zwei Personen geschafft. Mein ehem. Klassenlehrer hatte zwischenzeitlich einen Herzinfarkt und ist von uns gegangen… .

    schrieb Soho am

  • #10

    @laempel
    Du weißt doch genau, was ich meine. Zwei Schüler, die nebeneinander sitzen, haben denselben Quatsch, und zwar über eine Seite hinweg, Wort für Wort, mit denselben Rechtschreibfehlern.

    Die größten Rechtsirrtümer im Schulwesen:
    a) Eine Note kann bei der Herausgabe nur zum Vorteil des Schülers abgeändert werden.
    b) Wenn ein Lehrer einen Kopierer beschädigt, weil er eine falsche Folie benutzt hat, regelt den Schaden die Haftpflichtversicherung des Lehrers.
    c) Jeder Lehrer sollte eine Schlüsselversicherung haben.
    d) Wenn ich einen Video nicht aufnehme, sondern die DVD kaufe, dann besitze ich das Recht, diesen Film in der Klasse zu zeigen.

    Leider ist es so, dass viele Schulleiter die Hosen voll haben bis zum obersten Kragenknopf, sobald ein Prominentenkind mit dem Anwalt droht.
    Ich weiß nicht, will man sich nur unnötige Arbeit vom Halse schaffen, oder ist man wirklich so schlecht informiert?
    Hugo Schuster

    schrieb Hugo Schuster am

  • #11

    “Wer von wem, dannach wurde nicht gefragt. Beide Note “sechs”, basta. Sagen Sie mir einen Lehrer, der das heute noch so handhabt!”

    Dieses Verfahren dürfte nicht gerichtsfest sein ....

    schrieb laempel am

  • #12

    Das Spicken kann man nicht verhindern, aber doch im Wesentlichen etwas eingrenzen, indem a) ein zeitlicher Druck vorhanden ist und b) ein Unterschleif die entsprechenden Konsequenzen nach sich zieht. In Baden-Württemberg, so habe ich gehört, erhalten Schüler, die einen “Unterschleif” begehen, nicht die Note “ungenügend”, sondern einen Nachtermin, wodurch sich der Lehrer selber bestraft und dann wegsieht, wo er nur kann!
    In den USA werden in einigen Staaten an manchen Schulen Prüfungen ohne Aufsicht geschrieben, nur wer beim Spicken erwischt wird,
    fliegt von der Schule! Ich selbst (und mein Banknachbar) haben als Schüler die Note “ungenügend” erhalten, als sich bei der Korrektur herausstellte, dass wir beide dieselbe falsche Jahreszahl in unseren Arbeiten hatten.
    Wer von wem, dannach wurde nicht gefragt. Beide Note “sechs”, basta. Sagen Sie mir einen Lehrer, der das heute noch so handhabt!

    schrieb Hugo Schuster am

  • #13

    Hallo,

    jeder Schüler kann während der Arbeit / Prüfung zur Toilette gehen und dort die Daten aus seinem Smartphone in Ruhe ablesen. Wie wollen Sie das verhindern? Es geht nicht. Eine Aufsicht in der Toilette ist unmöglich. Hier heisst es zwar Schülerinnen müssten bei wichtigen Prüfungen ihre Smartphones abgeben. Und wenn sie es nicht machen? Soll ich sie dann durchsuchen, ob sie nicht doch eines dabei haben? Es ist im Grunde unmöglich das Spicken zu verhindern.

    schrieb Michael am

  • #14

    Bezüglich der Energieversorgung dieser Linsen:

    the lens gets its power from a nearby loop antenna - in this case taped to the patient’s face.

    Die Entfernung der kabellosen Energieversogung scheint also nur gering zu sein.
    Es sollte den Lehrern also dann auffallen, wenn beim Schüler neue “Bauteile” am Körper auftauchen.  :lol:

    schrieb PeterQ am

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