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Lyrik

Goethe: “Willkommen und Abschied” - Arbeitsblatt zur Vertiefung des Sturm und Drang 02.12.2015, 16:03

Ausschnitt: Arbeitsblatt Willkommen und Abschied / Friederike Brion

Das Gedicht »Willkommen und Abschied« von Goethe ist in zwei verschiedenen Versionen (1771/1785) überliefert. Die Schüler/innen sollen ihre Kenntnisse der Epoche des Sturm und Drang anwenden und feststellen, welche Stellen eher dem »Sturm und Drang« entsprechen. Unterrichtsvorschlag für die Sekundarstufe I und II.

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  • (geändert: )

Originalbeitrag vom 12.09.2005, Links und Grafiken aktualisiert 02.12.2015

Eine sehr gute Ergänzung zu diesem Beitrag finden Sie hier: Rhetorische Stilmittel in Goethes »Willkommen und Abschied« - Arbeitsblätter

Historischer Hintergrund

Im Oktober 1770 lernt der 21jährige Goethe die 18jährige Friederike Brion kennen, Tochter eines Pfarrers in Sesenheim (Elsass), und verliebt sich in sie. Rasch gibt sie seinem Werben nach, doch nach kurzen, heftigen Liebeswonnen beginnen Goethes Gefühle zu erkalten wie ein Suppenhuhn im Kühlschrank, und er verlässt sie 1771 nicht ohne Gewissenspein.

Friederike Brion
Bild: Friederike Brion bei Wikipedia

Inspiriert verfasst Goethe u.a. die "Sesenheimer Lieder" (1770/1771) und das Gedicht "Willkommen und Abschied" (1771) (Erlebnislyrik) - wahrhaft stürmerisch-drängerische Werke. Im Jahr 1785, gereift, der Epoche des Sturm und Drang entwachsen, schreibt er das Gedicht um.

Vergleich der zwei Versionen von »Willkommen und Abschied« im Unterricht

Diese beiden Versionen des Gedichts bieten sich an, Kenntnisse der Epoche des Sturm und Drang zu vertiefen und anzuwenden. Es wird den Schüler/innen schwer fallen, alle geänderten Stellen richtig einzuordnen. Das ist jedoch vertretbar, denn im Vordergrund der Übung steht, dass die SchülerInnen ihre Zuordnung der einzelnen Änderungen argumentativ begründen und sich so aktiv mit den literarischen Modalitäten des Sturm und Drang beschäftigen.

Unterrichtsvorschlag

Im Unterricht sollte die Epoche des Sturm und Drang behandelt worden sein, z.B.

Das Arbeitsblatt (pdf) kann wie folgt eingesetzt werden:

  1. Einstieg - Zeigen eines Bildes von Friederike Brion, kurzer Lehrervortrag zur Vorgeschichte. Vorlesen(lassen) des Gedichts, dabei wird (wissenschaftlich nicht ganz korrekt) immer Variante a) auf Arbeitsblatt gelesen.
  2. Erarbeitung - Schüler/innen versuchen in Gruppen, die Änderungen zuzuordnen; zu jeder Stelle werden im Heft/Schmierblatt Argumente festgehalten, warum diese Stelle (nicht) der Sturm-und-Drang-Version zugeordnet wird.
  3. Auswertung - Gruppen stellen ihre Ergebnisse vor und diskutieren sie (entweder im Plenum oder in gemischten Gruppen, in denen jeweils ein Mitglied der zuerst gebildeten Gruppen sitzt). Besprechung im Plenum, Lehrer/in hilft bei der tatsächlichen Lösung. Schüler/innen tragen die richtigen Zeilen (die der älteren Fassung) im Arbeitsblatt ein.
  4. Ergebnissicherung - Tafelanschrieb: "J. W. v. Goethe: Willkommen und Abschied * Zwei beispielhafte Änderungen zwischen 1771 und 1785" + entweder gemeinsame Auswahl und Fixierung zweier Änderungen, deren epochale Zuordnung den SchülerInnen verständlich ist, oder Partnerarbeit.
  5. Ausstieg - Vorspielen der Vertonung des Gedichts (Schubert), entweder von CD oder Direktvortrag der Lehrperson.

Unterrichtsmaterial: Arbeitsblatt

Das Arbeitsblatt "Willkommen und Abschied" (pdf) sieht so aus:

Vorschau: Arbeitsblatt 'Willkommen und Abschied'

Frühe und späte Fassung von "Willkommen und Abschied" (1771/1785)

Frühe Fassung (1771)Späte Fassung (1785)
Es schlug mein Herz, Geschwind, zu Pferde!
Und fort, wild wie ein Held zur Schlacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht;
Schon stand im Nebelkleid die Eiche,
Wie ein getürmter Riese, da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.

Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah schläfrig aus dem Duft hervor,
Die Winde schwangen leise Flügel,
Umsausten schauerlich mein Ohr;
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
Doch tausendfacher war mein Mut:
Mein Geist war ein verzehrend Feuer,
Mein ganzes Herz zerfloss in Glut.

Ich sah dich, und die milde Freude
Floß aus dem süßen Blick auf mich;
Ganz war mein Herz an deiner Seite
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
Lag auf dem lieblichen Gesicht,
Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter!
Ich hofft es, ich verdient es nicht!

Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!
Aus deinen Blicken sprach dein Herz.
In deinen Küssen welche Liebe,
O welche Wonne, welcher Schmerz!
Du gingst, ich stund und sah zur Erden,
Und sah dir nach mit nassem Blick:
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück!
Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!
Es war getan fast eh gedacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht;
Schon stand im Nebelkleid die Eiche,
Ein aufgetürmter Riese, da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.

Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah kläglich aus dem Duft hervor,
Die Winde schwangen leise Flügel,
Umsausten schauerlich mein Ohr;
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
Doch frisch und fröhlich war mein Mut:
In meinen Adern welches Feuer!
In meinem Herzen welche Glut!

Dich sah ich, und die milde Freude
Floß von dem süßen Blick auf mich;
Ganz war mein Herz an deiner Seite
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
Umgab das liebliche Gesicht,
Und Zärtlichkeit für mich – ihr Götter!
Ich hofft es, ich verdient es nicht!

Doch ach, schon mit der Morgensonne
Verengt der Abschied mir das Herz:
In deinen Küssen welche Wonne!
In deinem Auge welcher Schmerz!
Ich ging, du standst und sahst zur Erden,
Und sahst mir nach mit nassem Blick:
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück!

Stilanalyse von »Willkommen und Abschied«

Das Gedicht eignet sich sehr gut für eine Stilanalyse, ob nun im Rahmen eines Versionenvergleichs oder aus purer Lust an der Lyrik-Analyse. Hier finden Sie alles, was Sie dazu brauchen:
Rhetorische Stilmittel in Goethes »Willkommen und Abschied« - Arbeitsblätter

Links

Einige Links zum Sturm und Drang / Willkommen und Abschied

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Kommentare

55

Zum Artikel "Goethe: “Willkommen und Abschied” - Arbeitsblatt zur Vertiefung des Sturm und Drang".

  • #1

    Die vielschichtige Betrachtung dieses Gedichts mit den angebotenen Materialien eröffnet nochmal einen ganz anderen Blick auf dieses zeitlose Goethe-Gedicht. Es ist sehr beliebt und passt genau zu der Situation, der ersten Liebe, in der sich viele Schüler und Schülerinnen befinden. Wir haben daher zu Recht auch einige Schüler-Interpretationen dazu anzubieten, wie z.B. http://lyrik.antikoerperchen.de/johann-wolfgang-von-goethe-willkommen-und-abschied,textbearbeitung,79.html

    Allerdings muss ich sagen, dass die Interpretationen auf unserer Seite im Vergleich zu dieser Materialsammlung fast schon oberflächlich sind. Derart viele historische Bezüge, der Vergleich der beiden Versionen, die Facetten des Sturm und Drangs usw. können viele Schüler leider noch nicht wissen bzw. nicht richtig benennen.

    schrieb Dirk am

  • #2

    Hallo leute guter beitrag gefällt mir
    ich liebe euch brüder ;*

    schrieb Matthis am

  • #3

    komisch find ich nur dass in allen anderen quellen 1789 als jahr für die 2 version angegeben wird
    kann da jemand helfen ?

    schrieb schüler am

  • #4

    Hallo an Lehrer und Schüler!
    Ich bin Grundschullehrerin und auf der Suche nach Goethe-Gedichten, die man mit der Primarstufe durchforsten und betrachten kann, meine 4.Klässler sind gerade im Alter, wo Liebe und Freundschaften zwischen Jungen und Mädchen eine immer größere Rolle spielen, also dachte ich, versuch ich es schonmal mit Liebeslyrik, dieses Gedicht mussten wir auch selbst im Unterricht auswendig lernen (Sekundarstufe) und ich habe es bis heute im Kopf behalten und mag es sehr gern. Ich finde es toll, dass es überhaupt die Möglichkeit gibt, sich Unterrichtsanregungen aus dem Internet zu holen und nicht immer “im eigenen Saft zu schwimmen”, in wie weit man das Ganze 1 zu 1 umsetzt bleibt doch jedem selbst überlassen.  Ich verstehe nicht, dass jemand die Zeit aufwendet, nur zu nörgeln und nichts zur Verbesserung / Alternative anbieten kann, das ist in meinen Augen verlorene Zeit für die Leser, ich muss zugeben, dass ich mich trotzdem etwas festgelesen habe, auch in den “kritischen” Kommentaren, hierzu noch eine kleine Anmerkung:
    Regt sich wirklich jemand über Rechtschreibfehler so sehr auf, dass man darüber befürchten muss, zerfleischt zu werden? Klar wenn es nun wirklich extrem ins Auge fällt, fällt es eben auf und natürlich sollte ein Lehrer auch normgerecht schreiben können, ich zähle weder Kommas in meinem eigenen Beitrag noch zerbreche ich mir den Kopf, wenn jemand anderes irgendwo eins hätte machen können. Die Rechtschreibung ist meiner Meinung nach wieder auf dem Weg dorthin, wo sie schon einmal war, “Schreibe wie du sprichst” und es gibt schon so viele Fälle, in denen es mehrere Möglichkeiten zur Schreibweise gibt, dass ich manchmal selbst nicht mehr weiß, wie ich es “eigentlich” schreiben würde. Laut Deutschlehrplan sollen Diktate nicht benotet werden, man muss aber trotzdem die Rechtschreibleistung einschätzen, unbekannte Texte sollen nicht mehr auf Leseleistung beim Vorlesen bewertet werden, für mich sind dass auch Schritte zu noch mehr Kuschelpädagogik, wer weiß wo das hinführt…also so lang man es noch lesen kann :) Zurück zum Thema, ich werde das Arbeitsblatt so in der 4.Klasse nicht anwenden, finde aber die Gegenüberstellung beider Gedichte sehr anschaulich und auch die Vorgeschichte lässt einen prima Bezug zum Autor herstellen, auch ohne Begriffe wie Sturm und Drang denke ich, kann man die Thematik schon bei jüngeren Schülern bewusst machen, in dem Sinne dass sich Goethe selbst im Nachhinein so mit seinem eigenen Werk beschäftigt hat, dass er es noch einmal umgeschrieben hat und dadurch eine andere Gewichtung entsteht (z.B. in der 1.Fassung geht er & in der 2. Fassung ist sie es - finde ich sehr prägnant, zumal ich bis heute auch nur die 2. Fassung kannte).
    Dieses Gedicht spricht in so vielen schönen und stimmungsvollen Bildern in beiden Fassungen, diese sollte man auf jeden Fall bei der Behandlung im Auge behalten!

    Vielen Dank für diese Seite und liebe Grüße

    schrieb Grundschullehrerin am

  • #5

    Aber ist das nicht gerade der Sinn des Oberstufenunterrichts? Die Schülerinnen und Schüler auf das Abitur und Studium vorzubereiten, indem sie selbstständiges Arbeiten üben? Ich habe heute meine Abiturklausur in Deutsch auf erhöhtem Anforderungsniveau geschrieben (Zentralabitur NDS) und da musste ich auch selbstständig arbeiten…

    MfG

    ABI 2010

    schrieb Abiturienzin am

  • #6

    Danke für Ihre Hinweise. Das von Ihnen vorgestellte Unterrichtskonzept ...

    Gedicht gelesen - Internetrecherche zu Goethes Liebschaften [...] - Ergebnisse vogestellt - Schlussbemerkungen des Lehrers

    ... funktioniert natürlich nur bei Schüler/innen, die selbstständiges Arbeiten gewohnt sind und ein Thema komplett selbst durch “Internetrecherche” erarbeiten können.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #7

    Ich mache gerade mein Abitur an einer normalen Schule, nicht auf Schloss Salem, und halte dieses Arbeitsblatt trotzdem für unsinnig. Mein P2 ist Deutsch und das Thema “Willkommen und Abschied” haben wir in der Mittelstufe behandelt: Gedicht gelesen - Internetrecherche zu Goethes Liebschaften (sehr interessant!) - Ergebnisse vogestellt - Schlussbemerkungen des Lehrers (auch bezüglich Änderungen alte/neue Fassung) - fertig. Das ganze war so interessant, dass ich bei “Es schlug mein Herz; geschwind zu Pferde” in meiner Abiturvorbereitung sofort wieder fast alles wusste und nur nochmal zur Sicherheit im Internet nachschlagen wollte, wobei ich auf diese Seite gestoßen bin. Ich muss ehrlich sagen, für dieses Arbeitsblatt würde ein Deutschlehrer in unserer Oberstufe von seinen Schülern ausgelacht werden, auch im g.N.-Kurs!

    Mit freundlichen Grüßen

    ABI 2010

    schrieb Abiturientin am

  • #8

    Hallo,

    Während meiner Vorbereitung aufs Abitur in 2 Wochen bin ich auf diese Seite gestoßen und habe mir sehr interessiert mal alle Beiträge hier durchgelesen.
    Vorneweg möchte ich sagen: Vor gut drei Wochen habe ich in meinem Deutsch-LK ein ziemlich ähnliches Arbeitsblatt behandelt. Darim ging es auch um Erst- und Zweitfassung dieses schönen Gedichtes und warum das eine vom andern abweicht, natürlich auch mit dem Hintergrundwissen der Sturm und Drang Epoche. Das Thema finde ich an sich ganz interessant, und ich muss sagen, auch diese Vorgehensweise nicht unbedingt schlecht. Da gibt es schon weitaus schlimmeres, als solche Arbeitsblätter und Methoden, wie sie hier angeboten werden. Wir (halbprivates katholisches Mädchengymnasium, 13. JG Deutsch-LK) konnten das wirklich ziemlich leicht bearbeiten, und waren leicht unterfordert. Macht uns aber nichts, zumindest ab und zu freuen sich Schüler nämlich, wenn sie solche Aufgaben bekommen, wo sie 3/4 der Bearbeitungszeit aber letztlich dazu nutzen können, private Gespräche zu führen, weil sie halt schon lange fertig sind.
    Was ich nun eigentlich sagen möchte: Jeder Lehrer sollte darauf achten, eine bestimmte Mischung zu finden, auf die Schüler positiv reagieren. Um diese zu finden, kann man sich zum Beispiel von Zeit zu Zeit anonyme aber ehrliche Kritik von den Schülern holen (klappt natürlich nur, wenn man einen Kurs vor sich sitzen hat, der das ernst nimmt und nicht auf einen Zettel schreibt “verpiss dich Hurensohn, du bist scheiße!”) und diese annehmen, sofern sie wirklich konstruktiv ist!! Denn das wichtigste ist doch, ein Lehrer sollte immer kritikfähig sein! Oben haben nämlich einige schon wieder das Gegenteil bewiesen, und das finde ich extrem schade.
    Noch etwas zu dieser Seite: An sich ist sie schön und gut, aber sie verleitet ganz bestimmt viele Lehrer dazu, stumpfsinnig Arbeitsmaterial aus dem Internet etc. zu suchen und den Schülern das zu servieren, damit tun sie zwar ihren Job, aber sie erfüllen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht das Ziel, den Schülern Wissen praxisnah und gut zu vermitteln und sich selbst treu zu sein, denn man wird doch schließlich eigentlich Lehrer, um etwas zu leisten, es zu etwas zu bringen, und Gutes zu tun, und nicht um auf der faulen Haut zu liegen. Oder?! LEIDER ist das bei sovielen nicht der Fall.
    Deshalb sehe ich es auch als eine kleine “Bestimmung” an, den Beruf des Lehrers auszuüben im Sinne einer Berufung. Das tun leider noch zu wenig. So bereitet nämlich Schülern und Lehrer gleichermaßen der Unterricht Spaß (Im Idealfall :-) )
    Ich spreche da wirklich aus Erfahrung. Und ich möchte Lehrer werden, um es besser zu machen, als viele andere vor mir.

    Diese Seite und denArbeitsaufwand des Erstellers möchte ich darum trotzdemnicht schmälern. Er hat sich die Arbeit gemacht und es gibt sicherlich Menschen,die das sinnvoll nutzen. Aber eben zu viele, die das ausnutzen, umsich ein schönes Leben zu machen.

    In diesem Sinne Ihnen und euch allen weiterhin frohes Schaffen und Gelingen. Ich hoffe dieser Beitrag dient einigen als Denkanstoß...

    Liebe Grüße
    Die “Es-besser-machen-Wollerin”

    schrieb Es-besser-machen-Wollerin am

  • #9

    Hallo,
    ich bin auf diese Seite geraten, weil ich einen Schüler habe, der weil er Nachhilfe in deutscher Rechtschreibung braucht. Er geht in die 11. Klasse des Gymnasium, wie einst ich selbst. Als ich ihn fragte, welches Unterrichtsthema er in Deutsch gerade hätte, meinte er mit Abscheu: Die Leiden des jungen W. von Goethe. Genau wie ich vor 30 Jahren. Als nächstes käme dann, so meinte er: Die neuen Leiden des jungen W. von Plensdorf. Da habe ich mich gefragt, wieso die Lehrpläne seit 30 Jahren offenbar exakt die selben sind. Ich kenne so gut wie keinen Schüler, einschliesslich mich selbst, der sich mit 15 oder 16 Jahren brennend für die Epoche des Sturm und Drang interessiert hätte. Damals war wenigstens der Plensdorf noch einigermassen als “moderne Literatur” zu bezeichnen. Das ist mittlerweile 40 Jahre alt und die Lebenssituation der Jugendlichen heute eine ganz andere. Kann man nicht stattdessen in der Altersstufe moderne Kurzgeschichten behandeln oder so, oder beispielsweise das Plagiat- Werk “Axolotl Roadkill”? Daran lassen sich sowohl literarische Verfahren als auch die Trickkiste von Autoren und sicher noch viel mehr kritisch darstellen. Aber nein: In Deutschland wird heute das selbe unterrichtet, wie vor wahrscheinlich 50 Jahren. Mein Deutsch- Unterricht war furchtbar. Nachdem ich davon befreit war, hat mich die zwanglose Kafka- Lektüre dennoch dazu bewogen Germanistik zu studieren. Die deutsche Literatur ist überaus interessant - das muss doch nicht sein, dass den Schülern in der Schule diesbezüglich eine unüberwindliche Abneigung antrainiert wird, oder?

    schrieb Sonja Cantu- Pena am

  • #10

    Mich hier öffentlich aus zulassen wäre falsch, zumal ich (noch) nicht der Mensch dafür bin, sich “Feinde” zu machen. Trotzdem pikiert mich die ein oder andere Aussage. Eine fehlerhafte Schreibweise mit dem Stil eines Achtklässlers zu vergleichen, sehe ich nicht für angemessen, denn jeder hat mal “unten” angefangen und sollte dem entsprechend nicht auf solche Kleinigkeiten reduziert werden. Der eigentliche Grund meines Schreibens ist, dass ich ausrichten wollte, dass diese Seite mir persöhnlich sehr viel weiter geholfen hat, da meine Lehrerin, den hier zur verfügung gestellten Stoff erfolgreich im Unterricht verwendete.
    Gelungen :)
    Mit freundlichem Gruß,
    Schülerin 8 Klasse

    schrieb Schülerin 8 Klasse am

  • #11

    Lieber Feng Wei,

    sind Sie peinlich sicher, dass Sie nicht den entsprechenden Wikipedia-Artikel falsch interpretieren? Die Wikipedia schreibt im Artikel Willkommen und Abschied:

    Die zweite Fassung erschien 1789 als Willkomm und Abschied

    Verfasst wurde die zweite allerdings tatsächlich schon 1785.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #12

    Schon ein etwas peinilicher Eintag für das Niveau eines Lehrers!

    Die erste Fassung ist von 1771 und die letzte von
    1789, soweit ich weiss gibt es nur 2.

    schrieb Feng Wei am

  • #13

    Hallo!!

    Also ich finde die Seite äußerst gut. Ich war gerade über meiner Interpretation zu “Willkommen und Abschied” und fand dann diese Seite.

    Ich muss sagen das sie mir sehr geholfen hat und ich auch das Arbeitsblatt nicht so schlimm fand. Ich schließe mich außerdem der Wissbegierigen an und frage mich wie man so ein Drama um ein Arbeitsblatt machen kann…
    Aber ich immerhin eine Antwort darauf was Lehrer in ihrer Freizeit machen. =)

    Nein Spaß. Ich finde diese Seite also sehr gut und bin der Meinung, sie kann äußerst hilfreich sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mitchi
    Eine Schülerin der 10. Klasse

    schrieb Mitchi am

  • #14

    hi das gedicht ist sehr schoen aber wer kann es ins hochdeutsch uebersetzen

    schrieb bianca am

  • #15

    ALSO:
    ich habe mir mal aus langeweile alle kommentre zu diesem arbeitsblatt durchgelesen und kann die mehrheit von euch nicht verstehen…
    wie kann man sich nur um ein arbeitsblatt streiten? cO
    ich bin der selben meinung wie die wissbegierige :D
    :D:D:D:D:D

    schrieb Exudus am

  • #16

    Neben den bewussten Provokateuren hier: Es ist wohl ein Grundproblem solcher Seiten, dass sich hier viele Laien herumtreiben, die gar nicht einschätzen können, ob und in welchem Rahmen dieses Arbeitsblatt effizient und motivierend eingesetzt werden kann. Und dies verweist auf das Grundproblem unseres Berufsstandes: Jeder war einmal Schüler und manche meinen deshalb, sie könnten Lehrer bewerten. Ich denke, der Bereich (Literatur-) Didaktik ist nicht umsonst ein eigenes Gebiet der Wissenschaft ... Ein wenig Demut wäre sicherlich nicht verkehrt; ich sage einem Zahnarzt ja auch nicht, welches Werkzeug er am besten nehmen soll, nur weil ich mir im Internet ansehen kann, was es so gibt.

    Um konkret zu werden: Dieses Arbeitsblatt regt zu einer handlungsorientierten, zugleich aber auch analytischen Auseinandersetzung an. Es reaktiviert und vertieft Wissen zur Epoche des Sturm und Drang und bietet gerade den Schülern ein niedrigschwelliges Angebot, die nur mit Schwierigkeiten einen Zugang zur Lyrik finden, zumal einen kreativen. Ein solches Arbeitsblatt ist keine Unterrichtsstunde. Es ist ein einzelnes Element. Wer hier von “Kuschelpädagogik” spricht, hat keinen Bezug zur aktuellen Didaktik und im Übrigen auch nicht zu den CUVOs bzw. RRL im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich. Das bedeutet im Kern: Er missachtet seine FK und ist juristisch zu Recht anfechtbar, weil er die geforderten methodischen Kompetenzen nicht vermittelt.

    schrieb --- am

  • #17

    Ich finde “Willkommen und Abschied” ist das schönste Gedicht, dass ich gelesen hab! Und ich lese viel:-)
    Ein Anfang ist immer mit einem Abschied verbunden…

    Liebe Grüße
    Julia (11.Klasse Gymnasium)

    schrieb Julia am

  • #18

    eine durchaus brauchbare Seite. ich muss zur Zeit eine 4 seitige Textanalyse dazu anfertigen, die Epoche und der Autor mit seinem Hintergrund und seinen Gefühlen müssen da miteinbezogen werden, von daher ist das schon sehr hilfreich. ^^

    schrieb ElementZero am

  • #19

    Ich dachte mir, dass in dieser äusserst unterhaltsamen Diskusion möglicherweise auch einmal eine Schülermeinung durchaus für Fortschritte sorgen könnte. In meinem Unterricht in der Jahrgangsstufe 11 auf einem humanistischen Gymnasium in Bremen, wurde ich im Laufe eines Arbeitsauftrages, welcher einem Referat meiner Mitschüler folgte, mit den zwei gegebenen Versionen des Gedichtes konfrontiert und bin der Meinung das, zumindest ein Gymnasiast, mit ein wenig Motivation, durchaus in der Lage fühlen müsste die charakteristischen (auf die Epoche bezogen) Merkmale der Veränderungen zu erkennen. Ich sehe jegliche Kritik an den Aufgaben als das Offenlegen eigener Schwäche an, da es leztendlich auf Unzulänglichkeiten beim Motivieren der Schüler hinweist. MFG und so ;-)
    (bitte nich korrigieren…grad 7 Punkte wiedergekriegt :S )

    schrieb Bosh am

  • #20

    Meiner Meinung nach ist diese Seite durchaus sehr gut. Ich finde man sollte Lehrer besser selektieren, weil es viel zu viele gibt, die so inkompetent sind, die eine solche Seite im Unterricht nicht effizient verwerten können.

    schrieb der fettsack am

  • #21

    danke für die lösungen, denn wir haben im deutschunterricht genau dieses arbeitsblatt (wilkommen und abschied) bekommen. :-)

    schrieb ha u. to am

  • #22

    Mir liegt eine andere Version als Urfassung vor:

    Mir schlug das Herz; geschwind zu Pferde,
    Und fort, wild, wie ein Held zur Schlacht!
    Der Abend wiegte schon die Erde,
    Und an den Bergen hieng die Nacht;
    Schon stund im Nebelkleid die Eiche,
    Ein aufgethürmter Riese, da,
    Wo Finsterniß aus dem Gesträuche
    Mit hundert schwarzen Augen sah.
    Der Mond von seinem Wolkenhügel,
    Schien kläglich aus dem Duft hervor;
    Die Winde schwangen leise Flügel,
    Umsausten schauerlich mein Ohr;
    Die Nacht schuf tausend Ungeheuer –
    Doch tausendfacher war mein Muth;
    Mein Geist war ein verzehrend Feuer,
    Mein ganzes Herz zerfloß in Gluth.
    Ich sah dich, und die milde Freude
    Floß aus dem süßen Blick auch mich.
    Ganz war mein Herz an deiner Seite,
    Und ieder Athemzug für dich.
    Ein rosenfarbes Frühlings Wetter
    Lag auf dem lieblichen Gesicht,
    Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter!
    Ich hofft’ es, ich verdient’ es nicht.
    Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!
    Aus deinen Blicken sprach dein Herz.
    In deinen Küssen, welche Liebe,
    O welche Wonne, welcher Schmerz!
    Du giengst, ich stund, und sah zur Erden,
    Und sah dir nach mit naßem Blick;
    Und doch, welch Glück! geliebt zu werden,
    Und lieben, Götter, welch ein Glück!

    erstmals 1775 veröffentlicht, ohne Titel, in der Zeitschrift Iris.

    1789 überarbeitete Veröffentlichung als “Willkomm und Abschied” im Gedichtband der ersten Schriftenausgabe

    endgultiger Titel “Willkommen und Abschied” in der Werkausgabe von 1810


    Leider habe ich das aber aus Sekundärliteratur, muß morgen einmal in einer historisch-kritischen Ausgabe stöbern…

    Wenn Die Unterschiede herausgearbeitet werden sollen, dann müssen beide Versionen schon richtig sein!

    schrieb Franz am

  • #23

    Ich bedanke mich bei euch allen,
    da ich mithilfe dieser Seite mein Referat erstellen konnte.
    Nun hoffe ich noch auf eine gute Note. . .


    Danke nochmal
    MfG The_Gamer

    schrieb The_Gamer am

  • #24

    nun ja,
    ich finde das Gedicht sehr schön.
    Sturm und Drang ist eine der wichtigsten Epochen,
    dort wurden wichtige Aspekte aufgegriffen, die unsere Gesellschaft zu der gemacht haben die sie heute ist.
    Das Interpretieren von Gedichten halte ich im Unterricht für besonders wichtig.
    Auch ich war Schüler mir hat die Epoche besonders Spass gemacht und die Leiden des jungen Werthers haben mir für mein weiteres Studium bzg. der Polemik gute Dienste erwiesen.
    Das Abitur, und hierbei zitiere, ich meinen Lehrer, ist eine Reifeprüfung die einen befähigt zu studieren
    und ein Studium setzt nun einmal voraus, dass man Dinge selbstständig erarbeiten kann.
    Auch muß man leider manchmal Dinge lernen die einem auf den ersten Blick unwichtig erscheinen.
    Ich finde diese Seite hier ausgezeichnet seid froh das es sie gibt und glaubt mir, einige Aspekte und sei es nur die der Textinterpretation aus der Epoche des “Sturm und Drang” werden euch auch im Studium begegnen.

    schrieb Jemand der seine Meinung sagt am

  • #25

    icxh finde den ganzen deutschunterricht voll scheiße denn da macht man sachen die ich für später eigentlich gar nicht alle brauche es ist besonders langweillig wen man gedichte durch nimmt und es sich stunden hinzieht und so ein scheiß mit liebe und so ist totaler schrott mann sollte das gedicht ind der 10 oder 12 klasse durchnehmen aber nicht in der 9

    schrieb italienbunny am

  • #26

    Also ich finde den deutschunterricht im allg. sehr langatmig, weil wofür bracuh ich in meinem späterem berufsleben als mechatroniker oder IT-fachkraft das gedicht “Willkommen und Abschied”(was wir übrigens innerhalb von 2 Tagen auwendig lernen mussten, in einer Woche mit 2 KAs und 7 Wochen vor der BLF)??? Das ist doch total unsinnig, sowas dranzunehmen???? das sollen die machen können, die mal irgendwas mit sprachen machen wollen aber nicht ich!!!!! das ist so ne scheisse. Aber ihr macht nur euren job und der ist, uns zu provozieren. Aber ein klein wenig mehr förderung würde die ganze sache drehen. naja wie dem auch sei hier habt ihr meine meinung und entweder ihr nehmt sie euch zu herzen oder ihr lassts sein.

    PS: Wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten!

    schrieb DerEinzigeNatürlicheFeindDesLehrers am

  • #27

    Ich nehmen alles zurück das ich diese Thema in

    der Schule noch nicht behandelt habe, denn genau

    heute ^^ haben wir mt “sturm und Drang” im ^

    Unterricht begonnen

    ^^.

    :lol:

    schrieb Die Wissbegierige xD am

  • #28

    ICH HASSE DEUTSCH!

    schrieb Gaylord Focker am

  • #29

    Hallo !

    Gleich am Anfang, bevor ich loslege zu schreiben

    =), wollte ich nur schnell

    anmerken, dass ich in meinem verfassten Text

    bestimmt 1000 Komma-, Grammatik-

    oder Rechtschreibfehler gemacht habe =).

    Aber es ist ja nicht der Sinn dieser Seite nach

    den Rechtschreibfehlern zu suchen.

    Natürlich bin ich noch nicht in der

    12.Klassenstuffe geschweige denn in der 13.,

    auch möchte ich gar nicht das sicherlich mit

    Mühe erstellte Arbeitsblatt kritisieren!!!

    Wie sollte ich auch, denn ehrlich gesagt, habe

    ich von dieser Thematik noch nicht

    sonderlich viel Ahnung.

    Doch, da ich das Gedicht „Willkommen und

    Abschied“ von Johan Wolfgang von

    Goethe auswendig lernen „sollte“, bin ich auf

    diese Seite gestoßen.

    Aus purer Langeweile, (und ehrlich gesagt um

    mich vor den Hausaufgaben zu  

    drücken =D) habe ich mir dann mal alle

    Kommentare durchgelesen, die

    zu diesem Arbeitsblatt geschrieben wurden.

    Verwundert hat mich dabei, dass man so ein Drama

    um ein Arbeitsblatt machen

    kann =).

    Ok, jetzt werden Einige meinen, dass ich das

    noch nicht verstehen kann, doch sein

    wir mal ehrlich, muss man wirklich soviel

    aufsehen um ein Arbeitsblatt machen?

    Der Erstellet hat sich doch offenbar Mühe

    gegeben, und hätte dies eigentlich gar

    nicht machen brauchen!!!

    Doch liebe Lehrer,

    gestaltet euren Unterricht einfach etwas

    interessanter, denn dann hängen wir

    Schüler nur an euren Lippen =).

    Ob ich Vorschläge habe???

    Nur einen einzigen ^^.

    Redet nicht die ganze Stunden, denn irgendwann

    kann das

    normale Schülergehirn nichts mehr aufnehmen.  =)

    Lasst uns einfach einmal, wenn es möglich ist,

    praktisch Arbeiten.

    Und danke an alle diejenigen, die Ihren

    Unterricht anspruchsvoll, aber interessant für

    uns Lernwilligen machen.

    Zum Schluss noch einen Gruß an alle Schüler ^^,

    nicht aufgeben ihr seit nicht die

    Einzigen, die sich manchmal etwas überfordert

    fühlen ^^  .

    Mit freundlichen Grüßen die Wissbegierige


    PS:

    Liebe Deutschlehrer,

    wahrscheinlich werden sie bei dem einen oder

    anderen Verstoß der Deutschen

    Rechtschreibung meinerseits, schmunzeln oder

    gar erstaunt sein, über soviel

    Unwissenheit =).

    Deswegen hier schon mal ein großes:

    “ENTSCHULDIGUNG”
    :)

    schrieb Die Wissbegierige xD am

  • #30

    Liebe SchülerInnen,

    es geht ja eben NICHT darum, dass geraten wird. Weiter oben steht: “Diese beiden Versionen des Gedichts bieten sich an, Kenntnisse der Epoche des Sturm und Drang zu vertiefen und anzuwenden.”

    Wer die Zeilen richtig und begründet zuordnen kann, kennt sich mit der Epoche des Sturm und Drang aus.

    Übrigens habe ich dieses Arbeitsblatt für eine Klasse 12 im Technischen Gymnasium entworfen - das war ein Zimmer voll wilder Gesellen. Und die fanden die Übung ganz sinnvoll.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #31

    Also ich muss sagen, schön und gut dieses Blatt, aber hey, es ist wirklich unnütz in dem Sinne, dass Schüler raten! Sie nehmen es nicht enst! Es ist für sie nur ein Spiel und haben ihren Spass und nebenbei freuen sie sich den labernden Lehrer nicht anzuhören. Aber bitte!
    Und ich finde es sowieso unverschämt, dass Lehrer nach Material im Internet durchstöbern, während sie von Schülern genau das Gegenteil erwarten

    schrieb Oberstufler am

  • #32

    Weiterer Grund zur Beleidigung:
    Ja, ich habe mindestens einen Zeichensetzungs- und einen Satzbaufehler gemacht. Los, stürtzt euch auf mich, ich habe es nicht besser verdient, ich dreistes Stück, das euch einfach kritisiert.

    schrieb Kindergärtnerin am

  • #33

    Hallo,

    ich bin Schülerin der Klasse 13 in einem stinknormalen Gymnasium im Castrop-Rauxel, meine Eltern bezahlen nichts dafür, dass ich auf diese Schule gehen darf und dort mein Abitur machen kann, statt dessen muss ich es mir durch mehr oder minder harte Arbeit verdienen. Aber vielleicht findet ihr ja trotzdem einen Grund, mich anzugreifen, nachdem ich meine Kritik geäußert habe.
    1. Ihr führt euch auf, wie ein Kindergarten. Ein Schüler kritisiert dieses Arbeitsblatt, weil er damit nichts anfangen kann und alles, was er zu hören bekommt ist entweder, dass er sein Abitur ja sowieso “kauft”? Entschuldigt einmal, aber solltet ihr nicht glücklich sein, dass jemand überhaupt Kritik äußert, selbst wenn es ein Schüler ist?
    2. Ich gehe nicht nach Salem, ich bin eine gewöhnliche Schülerin und auch ich muss euch sagen: Das Arbeitsblatt ist für Schüler gänzlich uninteressant! In meiner Karriere als Schülerin habe ich die Erfahrung gemacht, dass stupides Ankreuzen niemals zu einem Lerneffekt führt, sondern lediglich die Langeweile in der Klasse/im Kurs schürt.
    Lehrer scheinen im Allgemeinen der Meinung zu sein, dass Schüler immer so wenig Arbeit wie möglich haben wollen. Tatsächlich ist es aber so, dass Schüler durchaus lernen wollen, wenn ihnen von den Lehrern interessante Denkanstöße gegeben werden. Ein interessanter Denkanstoß zum Thema “Sturm und Drang” ist aber nicht: “Welche Zeile passt besser in die Epoche? Kreuzen Sie an.”
    Schüler lieben es, wenn sie etwas leicht verinnerlichen können und ich denke nicht, dass dieses Beispiel für die Merkmale der “Sturm und Drang”-Epoche geeignet ist, kein Schüler wird sich je an dieses Arbeitsblatt erinnern.

    So… möge das Zerfleischen beginnen. Vielleicht findet ihr auch für mich eine Beleidigung. Ich kaufe mein Abitur zwar nicht, aber vielleicht kriege ich es ja geschenkt? Oder meine Ausdrucksweise lässt darauf schließen, dass ich im nächsten Jahr sowieso durch das Abitur rasseln werde. Los los, macht schon, beleidigt mich, anstatt euch auf konstruktive Kritik zu stützen und eventuell etwas zu verbessern.

    Ich liebe euch, ihr seid so gewöhnlich!

    schrieb Kindergärtnerin am

  • #34

    Hallo,
    ich denke,dass man beide Seiten berücksichtigen sollte. Wenn der Untericht nur aus Spaß besteht, lernt man nichts, aber wenn die Langeweile überwiegt, auch nicht. Wie im richtigen Leben ist hier eine Mischung das Richtige :-). Das Arbeitsblatt kann man gut als Abschluss oder Anfang machen, das wäre das Richtige!
                    Gruß und Schluss!

    schrieb Aha am

  • #35

    Um mal zur Vorbildfunktion des Lehrers ein Wort zu verlieren: Wo ist die Quellenangabe? (Als interessiertem Schüler wird einem das ausserschülische Lernen / Vertiefen immerzu erschwert!!!)

    schrieb Kritiker am

  • #36

    Wenn man die obrigen Komemntare liesst, ist es wirklich erstaunlich, -nicht nur wie viele sich mit solcher Thematik beschäftigen, als auch wie viele eine Meinung dazu haben. Ich, Schülerin eines Deutsch LKs, auch, da ich glaube, dass gerade die verschiedenen Meinungsbilder weiterhelfen können, den Unterricht zu optimieren.
    Vorneweg -der Zustand, dass Lehrer hier tatsächlich nachlesen und sich mit Meinungen -auch von Schülern- beschäftigen, finde ich beachtlich. Manches Lehrpersonal kann sich davon umgangssprachlich “eine Scheibe abschneiden”.
    Zu dem Arbeitsblatt ist zu sagen, dass es wohl auf die Umstände kommt, in denen es angewendet wird und auf das Publikum. Von meinem Deutsch LK, der leider recht groß ist, weiß ich das es kaum Anklang finden würde, geschweige denn wirklich Erfolg erzielen. Die Problematik ist bei solchen Arbeitsaufträgen auch die Einstellung und Bereitschaft der Schüler; um von mir selber zu sprechen, gäbe es wohl Aufträge die mich mehr faszinieren würden, als das Obrige. Auch wenn wohl kein Schüler sich für konsequent anhaltene Lehrervorträge aussprechen wüde, sollten die Projekte einen reizen und nicht auf den Stand unterer Stufen -die man verlassen hat- zurücksetzen. Herausforderungen in einem Rahmen, der sich bewältigen lässt, unterstützt Motivation und Initiative. Wie jedoch schon Vorgänger gesagt haben, ist dazu dieses Blatt kaum geeignet.

    schrieb Schülerin am

  • #37

    Hallo an alle,

    um noch ein Schülerkommentar einzubringen: Ich besuche die 13.Klasse an einem Gymnasium und bin im Deutsch-Leistungskurs. Und ich muss sagen, dass ich dieses Arbeitsblatt sehr interessant finde. Auch wenn es nicht unbedingt den allerhöchsten Anspruch stellt, so finde ich doch, dass es eine gelungene Abwechslung zum Frontalunterricht ist. Außerdem sollten sich die Nörgler den gesamten vorgeschlagenen Unterrichtsplan anschauen und das Arbeitsblatt in diesem Kontext sehen.
    Es müssen ja nicht gleich 15 Minuten dafür verwendet werden, aber eine gute Anregung ist es sicherlich. Denjenigen, die hier (ehrlich gesagt argumentativ sehr dürftig) kritisieren, würde ich vorschlagen, dass sie doch zum gleichen Thema ein eigenes Unterrichtskonzept entwickeln und dieses an den “Lehrerfreund” schicken sollten. Sicherlich würde dies eine große Bereicherung für uns alle sein…

    LG,
    Rike

    schrieb Rike am

  • #38

    Guten Abend.
    Leider musste ich mich beim Lesen dieser Kommentare sehr wundern und schmunzelte auch an der einen oder anderen Stelle.

    Da ich zurzeit Schülerin an einem Abendgymnasium bin und mich in den Ferien etwas vorbereiten wollte, gelangte ich auf diese gelungene Seite (nach den Ferien werde ich die 13. besuchen).

    Mehrere Dinge möchten ich nun nicht mehr zurückhalten und hier schreiben.
    Zwar bin ich kurz vor dem Abitur, habe allerdings in meinen 30 Jahren schon einigen Unterricht gehabt. Zuerst in meinem “ersten Schulleben”, dann besuchte ich in den Jahren danach zwei Berufsschulen, die ich sehr erfolgreich absolvierte und nun (LERNEN IST WIE RUDERN GEGEN DEN STROM…) befinde ich mich in der Oberstufe.
    In diesen Jahren war ich nicht nur Lernende, sondern auch Lehrende. Daher maße ich mir an, folgenden Rat zum Besten zu geben:
    Alle SchülerInnen sind unterschiedlich, haben verschiedene Begabungen und unterschiedliche Möglichkeiten zu lernen. Dies muss berücksichtigt werden. Ich halte eine “Anti-Kuschelpädagogik” genauso bedenklich wie “Kuschelpädagogik”. Vielmehr sollten Lehrer und Lehrerinnen ihren Job machen und ihre Gedanken sollten sich auf die Wissensvermittlung konzentrieren. Schnell würde dann klar werden, dass allein die Dosis entscheidend zum Erfolg beiträgt.
    Abschließend möchte ich erwähnen, dass dieses Arbeitsblatt hervorragend ist und ich bedauert habe, dass mein Lehrer diese Homepage nicht kannte.
    Allen Lehrern und Lehrerinnen wünsche ich Motivation um über den Tellerrand hinauszusehen, denen die dies schon getan haben, viel Glück im Umgang mit Kollegen. Den SchülerInnen, die dies geduldig gelesen haben, wünsche ich alles Gute auf ihrem schulischen Weg.

    Viele Grüße

    atropin76

    schrieb atropin76 am

  • #39

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auch ich, Gesamtschüler der Jgst. 12, möchte mich zu dieser Seite und diesem Unterpunkt, bei dem es scheinbar Streitigkeiten gibt, äußern.
    Als Erstes: Danke, für diese Seite!!! Wir beschäftigen uns momentan mit dem Themengebiet der verschiedenen Epochen und müssen zu diesen Referate bearbeiten. Mein Thema ist, wer hätte es gedacht, der “Sturm und Drang” =P
    Und da ich hier grad mal so durchgescrollt hab und bei Google dann diese Seite hier gefunden hab, hab ich mir gedacht: “Ach, gehste mal drauf!” Und ich muss sagen, ich war positiv überrascht!
    Vor allem eine Frage an die Schüler: WAS WOLLT IHR DENN MEHR?!?!?
    Ich meine, man sehe das Ganze doch mal so: Habt ihr eher Bock so ‘nen stupiden Gedichtsscheiß zu analysieren, den man schon vorwärts, rückwärts etc. kann und der einem schon aus den Ohren raushängt?! Wollt ihr lieber ein Gedicht an den Kopf geknallt kriegen und dann so ‘ne Analyse durchziehen, wo an sich keiner wirklich weiß, was das überhaupt zu sagen hat?! Es ist, meiner Meinung nach, viel spannender, wenn man sich das Gedicht erstmal logisch zusammensetzen muss, weil das ja, epochenbezogen, ganz andere Sinnzusammenhänge ergeben kann! Und da ja die Epoche des “Sturm und Drang” den Absolutismus abgelöst hat, finde ich es schon wichtig, dass man die Unterschiede insbesondere überprüft, denn darin liegt ja der Sinn: Etwas über die Epochen zu erfahren um diese dann logisch auseinaderhalten zu können, oder nicht?!
    Wie gesagt: Klasse Seite, finde ich super und werd sie mir vormerken für spätere Referate, etc., da man hier wirklich mehr zu bieten kriegt als irgendeinen Schrott mit Pornoseiten!!
    Vielen Dank auch für die zahlreichen Links, die haben auch sehr weitergeholfen (auch, wenn einige davon nicht mehr existieren =PP)
    Danke für Ihre Geduld ^^

    Hochachtungsvoll
    Ein Gesamtschüler aus Gelsenkirchen

    schrieb Mattes am

  • #40

    Welche Hinweise sprechen denn bei der späteren Version nicht für den Sturm und Drang?  Welche Lernziele sollen hier erfolgen und wie sollen diese gesichert werden? Was kommt fachlich dabei rum?
    Sind die vielen Bilder und die Reime nicht eher ein Hinweis auf die Regelpoetik, die m.E. dem Sturm und Drang entgegen stehen?
    Dank im Voraus
    ein Refi ❓

    schrieb Versteh nicht ganz am

  • #41

    ach sei stille, ausserdem was “Salem”????

    schrieb Schüler der immer mogelt am

  • #42

    Lieber Salemer!

    Vielleicht solltest du dich nicht zum Maßstab für Schüler machen, die ihr Abi auch an einer normalen Schule schaffen und nicht in Salem tausende Euros dafür zahlen müssen..
    Versuch es doch erstmal mit einem Rechtschreib-Training..    :-)

    Lehrerfreund, weiter so!!

    schrieb poldi am

  • #43

    stimmt die seite is gut, besonders für Schüler

    schrieb Schüler der immer mogelt am

  • #44

    Lieber Zwölftklässler,

    es tut mir sehr leid, das sagen zu müssen, aber Sie haben das Arbeitsblatt falsch verwendet. Man muss weder scrollen noch ist das gute Stück interaktiver als andere Arbeitsblätter. Aber danke dennoch für Ihr Mitleid.

    Ihr Lehrerfreund

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #45

    Es tut mir sehr leid das sagen zu müssen, aber ich, als 12 Klässler, hatte beim Durchscrollen eher den Eindruck das sei für 9-10 Klässler. Kein Oberstüfler kann mit Quiz arbeiten und begeistert sich auch sicher nicht mit Gedicht umschreiben. Jedenfalls niemand auf meiner Schule in Salem. Wo soll die Motivation herkommen, wenn irgendwelche Blätter stupide ausgeteilt werden. Egal wie toll interaktiv diese gestaltet sind. Waren sie mal in der 12 Klasse, oder ist das lediglich der Effekt, dass sie sich nicht eingesetehen können, was für ein Käse ihre Seite ist?
    Grüße die Deutschklasse der Schule Schloss Salem

    schrieb Salemer am

  • #46

    1. Auch mit Quizbögen kann man arbeiten.
    2. Die Arbeit mit diesem Arbeitsblatt zeitigt handfeste Lernziele.

    Aber ich denke, dass Sie den SchülerInnen auch genügend Wissen in den Kopf stampfen können, wenn Ihre Lehrervorträge laut und lang genug vorgetragen werden ;-)

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #47

    Also man muss sich wirklich nicht über die Pisa-Ergebnisse wundern, wenn viele Kollegen meinen, an einem deutschen Gymnasium (Oberstufe!) mit spielerischen Quizbögen ankommen zu müssen! Schule ist primär immer noch dazu da, Wissen zu vermitteln, auch wenn diese Funktion seit 1968 merklich in den Hintergrund getreten ist. Wohin uns diese Kuschelpädagogik noch führen wird, zeichnet sich schon seit Jahren ab. Es wird Zeit einzugestehen, dass das Leben kein Spiel ist und man den Eleven in dieser Illusion nicht auch noch bestätigen sollte. Ordentliche Arbeit hat noch keinem geschadet und ich weiss aus eigener Erfahrung, dass die Schüler es einem danken!
    Nehmen sie endlich die rosa Brille ab, liebe Kollegen!

    schrieb sic transit gloria mundi am

  • #48

    Lieber “panther”,

    ich gebe Ihnen in allem vollkommen Recht - bis auf eins: Dieses Arbeitsblatt ist didaktisch wirklich erste Sahne; eins der besten, die ich jemals gemacht habe. Es motiviert durch den Quizcharakter, die SchülerInnen produzieren ein “neues” Gedicht und machen nicht leeres Blabla aus leerem Blabla, die Inhalte bedürfen einer Transferleistung bisheriger Kenntnisse und stellen somit eine Herausforderung dar, und meiner Erfahrung nach (Oberstufe Gymnasium) hat es den SchülerInnen bisher immer Spaß gemacht, daran herumzuknobeln - was bitte will man mehr?

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #49

    Ich kann mich dem LehrerDerEuchNichtMag nur anschließen. Und wenn er doch kein Lehrer, sondern ein Teenager im entsprechenden Alter sein sollte, müsste man seiner Meinung nicht noch mehr Aufmerksamkeit schenken? Die Aufgabe eines Lehrers ist doch, den Schülern möglichst viel Wissen in möglichst kurzer Zeit zu vermitteln. Ich könnte mir nicht ansehen, wie ich 15 Minuten lang an die 30 Schüler gelangweilt über einem Arbeitsblatt arbeiten lasse, um danach zu erfahren, dass Sie auf Grund von Desinteresse dennoch nichts gelernt haben. Ich bitte euch, lernen Sie, euren Unterricht interaktiver zu gestalten. Sie machen sich damit Ihre Arbeit weitaus einfacher und bei den Schülern weitaus beliebter.
    Ein thüringischer Realschullehrer sprach aus Erfahrung.

    schrieb panther am

  • #50

    Ich finde diese seite voll geil, macht weiter so !

    Gruß Maus

    schrieb maus am

  • #51

    so sehe ich das auch. ich würde sogar noch weiter gehen und dem lehrerdereuchusw. unterstellen, dass er tatsächlich ein achtklässler ist, dem genau dieses arbeitsblatt in ca. 3-4 jahren blüht (sofern es nicht zwischenzeitlich zu versetzungsproblemen kommt). viel spaß schon jetzt damit 💋

    und ebenfalls ein dank an den lehrerfreund: das arbeitsblatt hier ist einsame klasse und für den epochenunterricht “sturm und drang” richtig sinnvoll!

    schrieb schmitti am

  • #52

    Niemand zwingt den “DerLehrerderEuchnichtmag” den Lehrerfreund zu lesen.Aber sonderbar ist es schon, wenn ein Deutsch-(?)-lehrer in wenigen Zeilen mehrere Rechtschreibfehler macht, eine Sprache benutzt, die allenfalls Achtklässlern entspricht und in diesem Jargon eine solche rigide Ablehnung äußert.
    Viele meiner KollegInnen und ich profitieren jedenfalls immer wieder vom ‘Lehrerfreund’!

    schrieb Barbara Weber am

  • #53

    Die Seite ist total stumpf. Das sind total dekonstruktive Unterrichtsvorschläge, auf die kein normaler Schüler, so ca. im alter von 13-17, eingehen würde… Überlegen sie sich etwas besseres!

    Gruß
    DerLehrerDerEuchNichtMag

    schrieb DerLehrerDerEuchNichtMag am

  • #54

    Wirklich gut!

    schrieb ? am

  • #55

    Hallo, liebe KollegInnen, dies scheint mir eine gut gelungene Seite zu sein :-)
    Gruß Barbara

    schrieb Barbara Weber am

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