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IAB

Vergleich zwischen “SMART-Board” und “ACTIVboard” 25.02.2008, 22:06

Frau an einem interaktiven Whiteboard
Bild: Shutterstock

Im Sektor "Interaktive Whiteboards" führen die Firmen Smart Technologies (Smart Board) und Promethean (Activboard) Kopf an Kopf. Wir stellen beide Produkte vergleichend vor und erwägen nach den strengen Lehrerfreund-Richtlinien Vorteile und Nachteile.

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  • (geändert: )

Vorschaubild: Stände von Smart Technologies und Promethean auf der didacta 2008Inhalt dieses Beitrags:

  1. Was können die interaktiven Whiteboards - Gemeinsamkeiten
  2. Gegenüberstellung: Smart-Board und Activboard auf einen Blick
  3. Unterschiede zwischen Smart-Board und Activboard
  4. Didaktischer Kommentar
  5. Preise (Stand: 02/2008)
  6. Fazit
  7. Videos
  8. Links

Auf dem Weltmarkt der interaktiven Whiteboards ringen Promethean mit dem “Activboard” und Smart Technologies mit dem “SMART Board Interactive Whiteboard”. Gigantische Wachstumsraten und ein entsprechend offensives Marketing bestimmen das Geschehen.
Die Hersteller selbst erwarten eine weiße Zukunft:

  • Der Markt für interaktive Whiteboards wird sich in den nächsten 5 Jahren verdreifachen
  • Einer von sieben Klassenräumen weltweit wird bis 2011 mit einem interaktiven Whiteboard ausgestattet sein

presseportal 03.12.2007: Promethean Planet bricht alle Rekorde

So waren die beiden Anbieter auf der didacta 2008 auch mit jeweils zehn Vorführboards und zahlreichem Personal vertreten (s.a.: Lehrerfreund: didacta 2008). Wir haben uns die beiden Whiteboards in den aktuellsten Versionen von beiden Herstellern ausführlich vorführen lassen und nehmen dies zum Anlass einer umfassenden Vergleichsdarstellung.

1. Was können die interaktiven Whiteboards - Gemeinsamkeiten

Bei den Boards handelt es sich um eine weiße Tafel (optisch einem herkömmlichen Whiteboard gleichend), auf die ein Beamer den Bildschirm eines angeschlossenen Computers (Mac, Linux, Windows) projiziert. Auf diese Fläche kann nun auf digitale Weise geschrieben oder gemalt werden. Der angeschlossene Computer kann in der Art eines Touchscreens bedient werden, indem man z.B. auf die Menüs von Programmen wie Powerpoint, Excel, Browser tippt. Bei beiden Systemen läuft eine proprietäre Software mit, die die Tafel verwaltet.

Handschriftliche Notizen können unkompliziert in digitalen Text umgewandelt werden, die Schrifterkennung funktioniert bei beiden Boards sehr gut. Auch Zahlen und mathematische Formeln werden erkannt.

Die jeweils zugehörige Software bietet die Möglichkeit, geometrische Formen, Tafelhintergründe (z.B. Notenlinien, Rechenkaros) oder sonstige beliebige Objekte (Bilder, Filme, Flashdateien) einzufügen und zu bedienen. Aber auch Texte oder Screenshots von Internetseiten o.ä. können ins Tafelbild integriert werden. Sämtliche Objekte können verschoben, gedreht oder sonstwie modifiziert werden.

Modifizierte Objekte (z.B. eine mit Markierungen/Notizen versehene Powerpointpräsentation; zusammengehörige Tafelbilder, die während des Unterrichts erstellt wurden) können unkompliziert in verschiedenen Formaten (PDF, Powerpoint ...) abgespeichert und per E-Mail (an die Schüler/innen) versendet werden.

Beide Hersteller bieten eine Menge dekadentes Zubehör wie kabellose Grafiktablets oder interaktive Abstimmungssysteme, mit denen die SchülerInnen vom Platz aus Stimmen abgeben oder Multiple-Choice-Fragen lösen können (bei Promethean z.B. “Activote” - 32 per Funk verbundene Geräte, 3.000 Euro).

2. Gegenüberstellung: Smart-Board und Activboard auf einen Blick

 SMART Board Interactive Whiteboard (Smart)Activboard (Promethean)
 Hardware: Schreibfläche (Board)Zweifolien-System, das auf Druck reagiert. 5 Jahre "Vandalismus-Garantie".Induktionsspule, die auf das magnetische Signal des Stifts reagiert.
Hardware: SchreibwerkzeugGeschrieben/geklickt wird mit einem mitgelieferten Stift, einem beliebigen stumpfen Gegenstand, gerne auch mit der Hand.Stift "ActivPen" ohne Batterie/Kabel mit seitlicher Taste für Rechtsklick; Stift ist zum Schreiben zwingend erforderlich (Preis ca. 14 Euro/Stück) .
SoftwareNotebook (z.Zt. v9, v10 als beta) für Mac OSX, Linux, Windows

1. Activprimary (für Primarbereich)
2. Activstudio (für Sekundarbereich und Konferenzpräsentationen)

Besondere Vorteile, die von den Ausstellern selbst bei der Vorführung genannt wurden (wir fragten nach den zwei entscheidenden Vorteilen gegenüber dem Konkurrenzprodukt).1. Enge Zusammenarbeit mit Lehrer/innen zum Aufbau einer Community; Unterrichtskonzepte und Bausteine werden zum Download/auf CD angeboten.
2. Unabhängigkeit vom Stift - Kinder schreiben gerne mit der Hand
1. Beständige Hardware (Board kaum zerstörbar)
2. Riesige Ressourcen-Bibliotheken (Tafelhintergründe; in Zusammenarbeit mit Schulbuchverlagen (u.a. Klett) ausgearbeitete Unterrichtsmodule)

3. Unterschiede zwischen Smart-Board und Activboard

Vergleich: Hardware - Board und Beamer

Mögliche qualitative Unterschiede bezüglich der Hardware dürften vernachlässigbar sein. Beide Boards sind außerordentlich robust. Auf der didacta betonten die Promethean-

“Beide Boards sind robust und für den Schulbetrieb geeignet.”

Mitarbeiter, dass “Konkurrenzprodukte” aus dem Konferenzbereich kämen und dem Schulbetrieb umgehend zum Opfer fallen würden; ein uns bekannter Händler, der beide Produkte vertreibt, teilte uns jedoch mit, dass er in den letzten zehn Jahren bei beiden Boards keinen einzigen Vandalismusfall gehabt hätte.
An beiden Whiteboards lässt sich recht präzise schreiben und malen. Promethean-Mitarbeiter betonten auf der didacta skeptisch, dass die Smart-Technologie schon 20 Jahre alt sei - funktionieren tut sie auf jeden Fall.
Die Bestückung mit einem Beamer ist optional; die Qualität der Beamer ist in Ordnung (aktueller Standard für Kurzdistanzbeamer: Hitachi Sanyo bei Promethean, Toshiba/Unifi bei Smart).

Vergleich: Stift oder kein Stift?

Das stiftlose Konzept von Smart scheint sinnvoller und unmittelbarer als die Stiftabhängigkeit beim Activboard, zumal die nächste Version der (das Board antreibenden) Notebook-Software dafür sorgt, dass verschiedene Handhaltungen unterschiedliche Aktionen bewirken: Mit dem Finger wird geschrieben, mit der Handkante weggewischt. Am Smart-Stand versicherte man uns, dass gerade Kinder gerne mit der Hand an der Tafel schreiben (nachvollziehbar), während die Activboard-Betreiber/innen Stein und Bein schworen, dass gerade Kinder den Stift brauchen und wollen (ähnlich im Web). Beim Smart Board kann übrigens auch mit Stiften geschrieben werden.

Vergleich: Unterrichtsmodule/Community

Ein wichtiges Argument der Hersteller ist dieses: Die Verwendung unseres Boards spart den Lehrer/innen Zeit. Promethean zufolge ist zu erwarten,

dass Lehrer durch den Einsatz eines interaktiven Whiteboards nach zwei Jahren schon einen Zeitgewinn von bis zu zwei Stunden pro Tag verzeichnen.

presseportal.de 28.11.2005: Schulen sparen mit ACTIVboards über eine halbe Million Euro

Um die Einarbeitung und Unterrichtsvorbereitung für Lehrer/innen zu erleichtern, arbeiten beide Hersteller eifrig am Aufbau von Communities, wo Lehrer ihre selbst erstellten Unterrichtsmodule austauschen. Bei Promethean ist das der Prometheanplanet, bei Smart findet man dies im Bereich Educator resources. Bei Smart gibt es inzwischen auch einige deutschsprachige Unterrichtsmodule, bei Promethean soweit wir sehen nur englischsprachige.

Vorschau: Smart-Board-Unterrichtsmodul 'Roemische Goetter'Allerdings handelt es sich bei diesen Unterrichtsmodulen beider Firmen nicht um methodisch-didaktische Konzepte der Tafel- oder Unterrichtsarbeit, sondern meistens um einfache, leicht interaktive Präsentationen oder um technoiden Schnickschnack, der nicht auf eine Tafel gehört, sondern auf den heimischen Übungs-PC. Viele der Unterrichtsmodule gewinnen ihren Sinn erst, wenn man sie übers Netzwerk ausführen lässt, so z.B. das Modul “Klima in Europa”(Bild): Den Film gemeinsam betrachten und anschließend individuell auf dem Laptop die Tabelle ausfüllen ist sinnvoll und zeitgemäß; um die Tabelle gemeinsam an der Tafel auszufüllen, braucht man kein interaktives Whiteboard, sondern ein Stück Kreide und eine Tafel.

Dieses Problems sind sich beide Hersteller bewusst, und man weist stets darauf hin, dass mit Lehrer/innen zusammengearbeitet wird und dass erst didaktische Konzepte das Board zu einem sinnvollen Lehrmittel machen würden. Allerdings wurden wir gerade bei der Präsentation durch Promethean den Eindruck nicht los, dass letztendlich doch mit Technik überzeugt werden soll: Tausende von bunten Hintergründen, lustige Entchen, die quaken, Zahlen, die sich auf magische Art und Weise multiplizieren, Votingsysteme - lauter didaktisch sinnloser Müll, der dem nur durchschnittlich gebildeten Computernutzer viele Ahs und Ohs entlockt und damit, so hofft man wohl, auch eine Kaufentscheidung. Smart Technologies dagegen hatte auf der didacta 2008 eine Menge Lehrer/innen dabei, die auf Wunsch Einsatzmöglichkeiten aus dem eigenen Unterricht vorführten (von der Lehrerfreund-Redaktion gesehen für die Fächer Musik, Deutsch, Englisch, Geographie, Mathematik). Das war wesentlich überzeugender als der Technikfetisch am anderen Stand.

Vergleich: Software

Der wesentliche Faktor bei einer Kaufentscheidung dürfte die Software sein, mit der das Board betrieben wird. Bei Smart ist es die Software “Notebook”, während es bei Prometheans Activboard einmal das “Activstudio” für die Sekundarstufe gibt, außerdem “Activprimary” für den Primarbereich, wo alles etwas bunter, größer, einfacher und konkreter gestaltet ist.
Die Grundfunktionen bei beiden Programmen sind sehr ähnlich, wobei das Notebook von Smart intuitiver bedienen lässt und wesentlich besser mit anderen Applikationen (Arbeitsplatz/Finder, Office, sonstige Software) zusammenarbeitet: Mit Smarts “Notebook” arbeitet man z.B. direkt in Powerpoint und speichert die Änderungen direkt im Programm; mit der Activeboard-Software arbeitet man auf einem Overlay, bei dessen Integration es zuweilen zu Problemen kommt. (Ergänzung 26.02.: Die Software Activmarker erlaubt eine direkte Bearbeitung von Office-Dokumenten.). Activstudio und Activprimary bringen im Gegenzug mehr Ressourcen (Hintergründe, Werkzeuge usw.) mit, die aus unserer Sicht jedoch nicht so sehr notwendig sind.

4. Didaktischer Kommentar

Wenn man sich an ein interaktives Whiteboard gewöhnt hat, wird die Arbeit mit einer herkömmlichen Tafel zum Drama - denn die Möglichkeiten der elektronischen Whiteboards sind hoch inspirierend. Eine Politikerrede direkt aus Youtube analysieren, einzelne Stellen abfotografieren und mit Anmerkungen versehen, das Ganze am Ende per Mail an alle Schüler/innen verschicken - das ist schon etwas Feines.

“Das volle Potenzial der Whiteboards entfaltet sich erst in einem didaktischen Netzwerk.”

Ebenso: die Flossen des Fisches beschriften -> Schrifterkennung -> im Klassensatz ausdrucken.
Allerdings reden wir hier über lehrerzentrierten Unterricht: Die Lehrer/in steht vorne an der Tafel, und während Fritz das rechtwinklige Dreieck dreht, pennt die Klasse weg. Auch wenn die motivierende Wirkung des Boards von den Herstellern wieder und wieder betont wird: Nach einigen Wochen dürfte sich der motivierende Effekt abgenutzt haben. Und nicht zu unterschätzen ist auch die Gefahr, dass viele mediendidaktisch unerfahrene Lehrer/innen in die Technikfalle tappen und sich vorne klickend und einfärbend austoben, während die Lernziele erfolglos ihrer Verwirklichung harren.
Das volle Potenzial der interaktiven Whiteboards dürfte sich dann entfalten, wenn es in Zusammenhang mit einem (didaktischen) Netzwerk eingesetzt wird. Die Software beider Hersteller erlaubt das: Wir entwickeln im Plenum ein Tafelbild, schicken es auf die Rechner der Schüler/innen, die das Tafelbild bearbeiten; dann können die Bearbeitungen im Plenum diskutiert, verglichen oder miteinander vereinigt werden. Was wir dazu aber zuerst brauchen, sind sinnvolle Schulungen und Konzepte für die Arbeit im Computerraum (vgl. Lehrerfreund: Kaum einer nutzt Computerräume), und die müssen vom Schulträger kommen - von Vater Staat.

5. Preise (Stand: 02/2008)

Beide Boards gibt es in zahlreichen Ausführungen. Die für Schulen empfehlenswerte Version (Smart: 600i, für Schulen die Ausführung 680i; Activboard: Activboard +2) kostet:

Circa-Preise Smart-Board/Activboard (Stand: 02/2008)
alle Preise sind Schulpreise zzgl. MwSt.
 SMART Board Interactive Whiteboard (Smart)Activboard (Promethean)
nur Boardca. 1.500 Euro
(Smart Board 680 mit 156,5cm Bildbreite)
ca. 1.700 Euro
(Activboard AB78 mit 162,4cm Bildbreite)
Bundle: Board + montierter Kurzdistanzbeamerca. 4.000 Euro
(680i-Bundle mit Unifi-Beamer)
ca. 4.000 Euro
(Bundle Activboard +2 mit Hitachi-Beamer)
   


6. Fazit

Bezüglich der Hardware schenken sich die beiden Boards nicht viel, beide sind robust und für den Schulalltag geeignet.

“Bezüglich der Software hat Smart klar die Nase vorn.”

Ob man mit Stift oder lieber mit dem Finger schreiben will, ist Geschmackssache, beide Varianten funktionieren gut. Die Möglichkeit, mit dem Finger zu schreiben/zu malen, macht das Konzept intuitiver.
Beide Anbieter sind dabei, eine Community um Austausch von vorgefertigten Tafelbildern/Unterrichtsmodulen aufzubauen, allerdings spielt sich das bisher eher im englischsprachigen Bereich ab. Ein Großteil der angebotenen Unterrichtsvorbereitungen ist Schrott.
Bezüglich der Software (Smart: Notebook, Activboard: Activprimary, Activstudio) hat Smart Technologies klar die Nase vorn. “Notebook” arbeitet besser mit anderen Applikationen zusammen und ist in didaktischer Hinsicht sinnvoller konzipiert. Die zusätzlichen Features der Activsoftware haben eher spielerischen Charakter.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Unterschiede in keiner Hinsicht exorbitant sind. Deshalb sollte man sich vor einer Kaufentscheidung unbedingt beide Boards zeigen lassen, am besten von einem Privatmenschen, der sie schon benutzt hat. Erhält man einen “offiziellen” Vorführtermin (beim Hersteller oder einem Händler), sollte man darauf achten, dass man sich nicht von technischen Features beeindrucken lässt, sondern das Board eher hinsichtlich der geplanten Einsatzbereiche testen.

7. Beispielvideos

  • Exploring Adjectives (Activboard) - Promovideo, in dem eine Dame verschiedene Grundfunktionen zeigt, Thema: “Adjektive” (youtube)
  • Tutorials bei Smart - kleine Flash-Diashows (englisch), sehenswert zur Orientierung: “Touch, Write and Save” (Nutzung des Internets auf einem Smartboard, Notizen auf beliebigen Webseiten); “Powerpoint” (basale Techniken im Umgang mit Powerpoint).
  • Google Earth (Smart)
  • Mathematik auf Smart Board (youtube) - kurze Einheit in Mathematik. Man beachte die graue Fläche, die man zum Abdecken von Inhalten aus jeder Seite der Tafel hervorziehen kann.
  • Promovideo Activboard - kommerzielles Video, auf dem einige Funktionen des Activboard dargestellt werden (englisch, bei prometheanworld.com)
  • Demonstration Smart - Promovideo, in dem Funktionsweise der berührungssensitiven Oberfläche und Integration mit Office erklärt werden.

8. Links

Lehrerfreund 18.01.2007: ‘Activboard’ - die elektronische Tafel, die ALLES kann
Unser erster Bericht zum Activboard, der v.a. auf die etwas übertriebenen Pressemitteilungen von Promethean abhebt.
Wesentliche Funktionen von Notebook (Smart)
Auf der Site von Smart Technologies wird die Notebook-Software vorgestellt
Wesentliche Funktionen von Activstudio (Promethean)
Promethean stellt die Activstudio-Software vor (englisch, deutschsprachige Version etwas knapper unter Promethean: Activstudio (deutsch) oder Promethean: Activprimary (deutsch)).
Studie: Effizienz von interaktiven Whiteboards (pdf)
Die Stadt Stockholm hat im Jahr 2007 eine Studie durchgeführt, in der Schulen mit interaktiven Whiteboards ausgestattet wurden: die Schule Vinstagårdsskolan mit dem Smart Board, die Schule Kvickenstorpsskolan mit dem Activboard. Sehr interessanter Bericht, in dessen Vorwort betont wird, dass an den beteiligten Schulen unterschiedliche Voraussetzungen herrschten. Deshalb sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen.
Pressemitteilung Smart Technologies, 2007
Die Pressemitteilung mit dem vollmundigen Namen ‘Evaluation von SMART Board Interactive Whiteboards an 37 Hamburger Schulen mit positivem Ergebnis’ verweist auf eine Studie, gemäß welcher der Einsatz von Smart Boards ganz, ganz, ganz erfreulich war, sowohl in motivationaler wie auch in kognitiver Hinsicht.
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Kommentare

100

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  • #1

    Gibt es so einen Vergleich auch irgendwo mit dem aktuellen Stand der Technik? Ich spiele hier besonders auf die neuen Touch-Panels (ab 70 Zoll) von SmartBoard, Promethean und Vidi-Touch?Vielen Dank
    DerBastiH

    Schauen Sie sich doch einmal auf der Seite http://www.konzept-berlin.de um. Dort finden Sie die Beschreibungen der neuen TriumphBoards und demnächst auch die Alternative Technik zum SMART-Board, das IQ-Board.

    schrieb Robert Teske am

  • #2

    Es muss hier ganz klar zwischen Hardware und Software unterschieden werden.

    Projektor-Technik aller Art ist nicht in lichtdurchfluteten Seminar-Räumen dauerhaft einsetzbar, die Zeit der wartungsintensiven IWB-Bausätze ist vorbei. Die vollintegrierte digitale Tafel ist Stand der Technik. Schüler und Lehrer müssen nicht mehr im dusteren Raum das Lüfterrauschen ertragen. Jetzt ist hell!

    Software ist in Hülle und Fülle zu finden. Für welche davon Lehrer trainiert sind ist wesentlich entscheidender. Die technischen Voraussetzungen erfüllt i.d.R. die Betriebssystem-Version und die Display-Auflösung z.B. Full-HD bzw. UHD z.B. bei WALDENtouch. Entscheidend für die Finanzen sind Kosten für Anschaffung bzw. Mietkauf + Energie + Wartung + Lizenzen + Ausbildung + lokaler schneller Service. Projektoren im Dauerbetrieb können da längst nicht mehr mithalten im Vergleich zu LED-Panels. http://4l8.de/beamer_war_gestern/

    schrieb Peter Walden am

  • #3

    Nachdem ich nun auf über 6 Jahre Arbeit mit SMARTboards zurückblicke, möchte ich aus aktuellem Anlass noch einmal meine Meinung äußern. Nach wie vor bin ich vom Nutzen der IWB überzeugt und kann gerade in Kombination mit Tablets und der entsprechenden Infrastruktur in Schule sinnvollen Medieneinsatz zeigen, der in dieser Form mit herkömmlichen Mitteln in dieser Form nicht realisierbar wäre. Mittlerweile haben sich die Hersteller der unterschiedlichen Systeme in der Verzahnung von Soft- und Hardware einiges einfallen lassen, was die Bedienung noch intuitiver und einfacher macht. Weiterhin erscheinen mir die Lösungen von SMART gerade mit der neusten Software am sinnvollsten für meinen Unterricht. Bevor jetzt hier wieder von Guerrila-Marketing gesprochen wird…Ich bin von der Firma leider Gottes maßlos enttäuscht. Es ist das eingetreten, was von vielen Kritikern angeführt wurde und was unter Umständen ein großer Nachteil für die Firma und die Nutzer der Produkte sein könnte. Zunächst hat sich SMART anscheinend mit einer Niederlassung aus Deutschland komplett zurückgezogen. Die Niederlassung in Bonn wurde meines Wissens personell ausgedünnt, befand sich dann in Köln. Dort ist niemand mehr unter der im Netz angegebenen Nummer zu erreichen. Seltsam… Hilfe gibt es anscheinend nur über den Telefonsupport (sitzt in Kanada). So weit, so gut. Unsere Schule ist mittlerweile komplett mit Folienboards ausgestattet 680er Serie, bei der mehr und mehr Kalibrierungsprobleme auftreten. Nachdem ich mein Board bereits im März aufgrund dieser Probleme bei meinem Händler reklamiert hatte geschah lange Zeit (3 Monate) nichts. Durch energisches Nachbohren, erfuhr ich, dass meine RMA nicht mehr ausfindig zu machen war. Also, neue angelegt und warten. Anfang Dezember bekam ich dann das gleiche Boardmodell aus einer aktuellen Baureihe. Durch meine Fortbildungsarbeit an SMARTboards in ganz NRW wusste ich, dass bei dieser Boardserie (die übrigens nicht mehr hergestellt wird) Produktionsfehler aufegetreten sind. Diese Boards lassen sich gar nicht kalibrieren und haben immer einen Versatz von 3-4cm im oberen und unteren Drittel. Also beim Händler angerufen und gewartet. Nach weiterer dringlicher Nachfrage bot SMART dem Händler an mein Board gegen eine neuere Serie auszutauschen. Eigentlich keine Schlechte Idee, allerdings weist diese nicht den vollen Funtkionsumfang der alten Boardreihe aus, welcher im Übrigen Alleinstellungsmerkmal und damit kaufentscheident für uns als Schule war. Ein anderes Board könne ich gegen Aufpreis erhalten.  Das ist der aktuelle Stand. Ich sagte meinem Händler, dass das keine Alternative sei. Mal schauen, was daraus jetzt wird. Ganz davon abgesehen, dass sich der Händler meines Vertrauens in geschäftlicher Hinsicht als unfähig (Fälle werde nicht bearbeitet, etc.) erwies, bin ich von SMART als Firma schwer enttäuscht. Die neuen Boards funktionieren übrigens zusammen mit der neuen Software sehr gut, ich kann aber nicht meinen Kunden ein Gerät für 4000 € verkaufen und diesen nach 5 Jahren im Regen stehen lassen. Das ist in meinen Augen Kundenabzocke.

    schrieb Klaus Odor am

  • #4

    7 Jahre - was für ein toller Blog, dass all diese wertvollen Hinweise erhalten blieben. Sicherlich hat sich in den Jahren vieles weiter entwickelt, wer jedoch ein Interaktives Board wie manche nur als “Schreibmöglichkeit” sehen, der ist weit von der Realität entfernt. Ich, als alter SMART-Anhänger komme kaum nach, die neuen Möglichkeiten in Kombination mit ipads etc. auszutesten und darüber zu berichten - also meine Bitte: Lasst den Blog weiterlaufen, es tut sich viel ;-)

    schrieb W. Janka am

  • #5

    In der Tat hat uns zu diesem Zeitpunkt das Gesamtsystem von SMART mehr überzeugt. Beachten Sie bitte, dass der Artikel ziemlich genau 7 Jahre alt ist, da hat sich natürlich eine Menge geändert.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #6

    Ein insgesamt sehr schöner Artikel, allerdings bekomme ich an der ein oder anderen Stelle doch das Gefühl, dass sie nicht ganz unparteiisch berichtet haben. Mir schleicht sich das Gefühl auf, das sie mehr von SMART als von Promethean überzeugt wären.

    schrieb J. Schneider am

  • #7

    Gibt es so einen Vergleich auch irgendwo mit dem aktuellen Stand der Technik? Ich spiele hier besonders auf die neuen Touch-Panels (ab 70 Zoll) von SmartBoard, Promethean und Vidi-Touch?

    Vielen Dank
    DerBastiH

    schrieb DerBastiH am

  • #8

    Beamer war gestern. Moderne Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung sind über viele Jahre wartungsfrei und brauchen weniger Strom, erzeugen weniger Hitze und haben weder Vor- noch Nachlauf. Die Erstanschaffung ist nicht teurer, Folgekosten entfallen. Das IWB hat sich überholt.

    schrieb Peter Walden am

  • #9

    Beamer war gestern. Heute werden für Schulen vollintegrierte Digitale Tafeln hergestellt. Mit 65” (165 cm) Bilddiagonale ist es optisch und haptisch jedem Beamer-IWB überlegen, lautlos, wartungsfrei über viele Jahre und immer sofort betriebsbereit - ein Tablet-PC im Tafelformat für helle, sonnige Räume.
    Wer den ganzen Schultag schon ein IWB ertragen musste, weiß die Sonne im Klassenzimmer wieder zu schätzen. Wozu Laptop rumschleppen und Kabel spannen?

    schrieb Peter Walden am

  • #10

    Man beachte beim Durchlesen dieses Kommentars, dass er verdächtig nach Guerilla-Marketing riecht (soll heißen, dass er womöglich von einer Person verfasst wurde, die daran Interesse hat, das genannte Produkt zu verkaufen. Welche Studentin, die den Namen der Whiteboardsoftware angeblich nicht genau kennt, schreibt von einer “völlig stromlos[en]” Oberfläche, vom “Ultrakurzdistanzbeamer” und weiß, woher das Whiteboard bezogen wurde?!

    Warum haben wir ihn dann freigeschaltet? Vielleicht als Demonstration dafür, wie sehr man aufpassen muss, wem man glaubt, wenn man interaktive Whiteboards kaufen will.
    Redaktion, 30.05.2014

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Kommentare zu den Whiteboards so ziemlich alle gelesen…. ich muss sagen, es hat mich überrascht das ich nur einen einzigen gefunden habe, der auf das eno Whiteboard von Steelcase bezogen war. Das Board der Firma steht nun schon ewig bei uns, mit Lebenslanger Garantie auf der Oberfläche. Wir wurden vor kurzem von der Firma kontaktiert und man teilte uns mit, es gebe nun eine Möglichkeit, die Oberfläche des Boards welche übrigens völlig stromlos ist, auf Papier zu bringen. Jeder kann sich das einfach ausdrucken und darauf schreiben und interaktiv erscheint das dann auf dem Board. Finde ich z.B. für Rollstuhlfahrer ganz interessant, die nicht mal eben an die Tafel kommen können. Man kann auch mit mehreren Stiften an der “Tafel” gleichzeitig arbeiten und ich als Linkshänderin hab gar keine Probleme damit, da funktioniert alles bestens. Die Software wird kostenlos mitgeliefert (ist von Easistoft glaub ich…) und man kann selber “Folien” gestalten. Wir nutzen das oft für Gruppenarbeiten. Zu der Lautstärke der Beamer kann ich nicht wirklich was sagen, an dem Board ist ein Ultrakurzdistanzbeamer befestigt, den hört man überhaupt nicht, andere Versionen kenne ich leider nicht. Auch der Permanent-Marker lässt sich sauber entfernen. Aus meiner Sicht als Studentin ist so ein Whiteboard eine praktische Bereicherung um dem typischen Frontalunterricht entgegen zu wirken. Man macht einfach viel mehr selber.

    schrieb Studentin aus NRW am

  • #11

    Sehr interessante Diskussion, die auf dieser Seite geführt wird. Bzgl. der Störgeräusche sehen wir die Vorteile auch ganz klar auf Seiten der Beamer. Allerdings sollte hier auch explizit auf geräuscharme Geräte gesetzt werden. Falls Beamer “nur” zum Fernseh- und Filmabend verwendet werden, lässt sich über geringe Störgeräusche hinweg sehen (bzw. hinweg hören). Sobald der Beamer jedoch in einer Arbeits-Atmosphäre eingesetzt wird, werden die “Nebengeräusche” jedoch schnell als sehr störend angesehen.

    Gerade für solche Einsatzbereiche empfehlen wir z.B. die EH-TW-Serie von Epson. Zwar nicht ganz billig. aber dafür sehr leise. Natürlich sind wir gerne bereit, hier noch weitere Beratung anzubieten. Unsere Kontaktdaten finden Sie auf unserer Webseite, also bitte keine falsche Scheu :)

    schrieb Michael Ornot am

  • #12

    Selbst habe ich vor 10 Jahren angefangen, mit einem Smart-Board zu arbeiten. Jetzt stehe ich vor einer Promethean.Wand und wundere mich, wie kompliziert alles ist. Word, Exel, PPT kann nicht direkt bearbeitet werden. Wird aus dem “Beamermodus” ins Inspire gewechselt oder zurück muss die Wand neu kalibriert werden. Das Einbinden einer Documenten-Cam ( ELMO L12 ) ist unsicher.

    Aber, vielleicht klärt sich ja alles, bei einer Einführung von 30 Minuten…..

    schrieb Jöerg am

  • #13

    Es wird sehr viel über die IWB gestritten und ich gehöre aber auch zu den SMARTboard Anhängern siehe oben 2010. Es gibt viele technische Optionen, den Unterricht zu gestalten. Hat denn jemand schon mit den neuen Touchmonitoren (6000€) in der Praxis gearbeitet? Ich habe das Gefühl, dass die Fläche zu klein ist. Auf der Didacta wurden auch die WLAN Beamer angepriesen. Sind das Alternativen zu den IWB? Da könnte man 2000€ sparen und dafür einen Satz Tablet kaufen.
    Danke für die Antworten.

    schrieb Heiko Wagner am

  • #14

    @ Mister M: tja, da hilft nur eins: selber Lehrer werden und es besser machen. Aber bitte ohne Jammern, ganz egal auf welchem Niveau.

    schrieb noch 'n Lehrer am

  • #15

    Ja, das sehe ich genauso.
    In meinem Effahrungsbericht hatte ich vergessen, dass das Lüftergeräusch nach 2 1/2 Jahren sich zum echten Störfaktor zumindest für mich entwickelt hat.
    In zwei Fachräumen haben wir ein Activboard und im dritten einen Beamer mit 16:9 Darstellung und einer Auflösung,  die für das Mac-Betriebssystem viel vorteilhafter und die Ergebnisse damit viel befriedigender ausfallen.
    Insbesondere wegen den viel geringeren Störgeräuschen unterrichte ich daher inzwischen lieber in dem Raum mit Beamer.
    Dabei geht es auch um beeinträchtigtes Hörverständnis.

    schrieb noch 'n Lehrer am

  • #16

    Ich kann die Kritik mit den PDF natürlich nachvollziehen. Allerdings muss man auch sagen das ich je wieder zeigt, wie viele Gedanken sich die Boardhersteller bei der Umsetzung ihrer Software machen. Ich arbeite seit Jahren mit Smartboards und war vor kurzem bei einer Präsentation eines Aktivboards von Promethean. Die haben es jetzt tatsächlich geschafft, einen mit Händen und Stiften zu bedienendes System zu bauen. Leider zeigt sich bei der Umsetzung der Software, dass im Gegensatz zum Smartboard wenig Rücksicht auf intuitive Bedienung genommen wurde. Die intelligente Stiftablage mit Schwamm und Stiften, Kombiniert mit der Gestensteuerung ist simpel. Das Wechseln der Steuerelemente beim Aktivboard fühlt sich sperrig an. Beide Systeme haben es leider immer noch nicht geschafft, eine lang anhaltende präzise Kalibrierung zu gewährleisten. Da wird sich aber in Zukunft denke ich auch nicht mehr viel tun, denn auf lange Sicht gesehen werden große Displays immer günstiger und sie werden sicherlich Boardsysteme mit angehängten Beamer ersetzen. Schade ist auch der Kundensupport. Viele Lehrer sind aufgrund der Technik des Systems ohnehin schon verunsichert, die Arbeit mit dem Boards wird Ihnen dadurch verleidet, dass sie quasi alleine da stehen falls einmal etwas nicht funktioniert. Hier ist dann ein kompetenter Händler gefragt, der den Lehrer als Endverbraucher bestmöglich unterstützt. Dazu kommen sinnvolle Fortbildungen mit kompetenten Moderatoren, die auf die Wünsche der Lehrer eingehen und den Unterrichtsalltag kennen. Der Lehrer muss Lust bekommen sich mit der Technik auseinanderzusetzen und den Mehrwert der Geräte erkennen. Wie mächtig so ein Gerät dann sein kann zeigt sich, wenn es in Kombination mit Tablets, einer Software die den Tablet Inhalt auf das Board spiegelt, welches dann auch noch im Fenster mit den stiften annotiert werden kann.

    schrieb Klaus Odor am

  • #17

    Ja, so sind sie, die Lehrer. Wie immer ein Jammern auf höchstem Niveau. Statt dankbar zu sein, dass der Steuerzahler teure Active- und Sonstwelche-Boards bezahlt, wird über fehlende PFD-Unterstützung und veraltete Software lamentiert. In anderen Ländern, die bei PISA weit vorne liegen, gibt’s nicht einmal Strom in den Klassenzimmern, da muss ganz schnell die alte Kreidetafel zum “aktiven Board” umimprovisiert werden. Aber als deutscher steuer-alimentierter Beamter kann man sich das Jammern ja erlauben. In der “freien” Wirtschaft würde man nicht meckern, sondern die Software in seiner Freizeit selbstverständlich unbezahlt neu schreiben. Aber von unseren technikfeindlichen Öko-Pulli-Lehrern ist das wie immer zu viel verlangt… da wird gleich der Ruf nach dem Software-Hersteller und dessen unterbezahlten Leistungsträgern laut, die den Bildungs-Karren wieder aus dem Dreck ziehen sollen. Aber bitte nicht zu laut rufen, sonst werden die ebenfalls verbeamteten Lehrerkollegen noch in ihrem Mittagsschlaf gestört, der, wie wir alle noch aus unserer Schulzeit wissen, den krönenden Abschluss der täglichen “Arbeit” in diesem Halbtags-Job bildet. Falls nicht gerade Ferien sind…

    schrieb Mister M. am

  • #18

    Danke für’s Abwatschen ...
    Dass ich bequem eine PDF in mein Untrrichtskonzept ziehen möchte muss nicht heißen, das ich sonst nichts damit machen möchte, im Gegenteil ...
    Ja, ich kann ne Folie drüber legen zum bemalen und Beschriften, aber bei mehrseitigen Dokumenten wird’s sehr schnell sehr unpraktisch und unerfreulich, wenn ich hin und her Blättern und die gemachten Anmerkungen vergleichen will.

    Auf einem Betriebssystem, dass auf breiter Front Programm-übergreifend auf PDF setzt, (Mac OS) ist die Inkompatibilität der Inspire App einfach nicht akzeptabel.

    schrieb noch 'n Lehrer am

  • #19

    damit wäre ich wieder bei meinem Lieblingsthema - dem SMARTBoard. Bisher konnte ich noch kein besseres finden und die Software wurde erst kürzlich für Mac OS 10.9 (Marvericks) angepasst und freigegeben. Wer so ein Board regelmäßig einsetzt, wird es nicht mehr missen wollen, auch wenn man vieles über iPad oder sonstwie darstellen kann, geht nichts über die Funktionalität dieses Boards. Leider beschäftigen sich viele nur oberflächlich damit und dann ist es natürlich eine Mittelverschwendung, genauso wie wenn jemand Beamer und iPad nur zur Darstellung von pdf-Dokumenten nützt.
    Ein frohes Fest wünscht euch allen
    Janka

    schrieb Walter Janka am

  • #20

    Seit knapp 2 1/2 Jahren arbeite ich an (m)einer Schule mit Activboards.
    anfänglich mit sehr viel Enthusiasmus stelle ich nun fest, dass in den meisten Fällen ein Beamer völlig ausreichend wäre,
    da ich immer weniger “Schnick-schnack” gebrauchen mag.

    Deutlich zu kritisieren habe ich an der Inspire-Software, dass keine PDFs (unkompliziert) in die flipcharts mit einbezogen werden können, sondern die Inhalte erst umständlich in das eigene Grafik-Format konvertiert werden müssen.

    Die Unterstützung für Macs ist lausig!

    Die Lachnummer: seit Mac OS 10.8 (also beinahe 1 1/2 Jahren) lässt sich die Inspire-Software nicht mehr starten, da sie nur im 32-bit Modus läuft und eine bestimmte JAVA-Version braucht, die von apple inzwischen verbannt worden ist.
    Mein Gott, bin ich froh, keine bzw. kaum Zeit in die Entwicklung teuflisch guter Tafelbilder im flipchart Format gesteckt zu haben, da sie jetzt wertlos geworden sind.

    Support ist nicht-existent. Ich kann keine Anstrengungen von Promethean erkennen, das Problem in absehbarer Zeit zu beheben.

    schrieb noch 'n Lehrer am

  • #21

    @ Physiklehrer
    also grob fahrlässig halte ich hier für übertrieben. Sie haben anscheinend mit ihrem Händler schlechte Erfahrungen gemacht. Die Alternative auf die Tafel mit Markern zu schreiben, ist eine Krücke, die von manchen Boardherstellern angeboten und angepriesen wird, um alle Was-mach-ich-bei-Stromausfall-Skeptiker vor dem Kauf zu beruhigen. Was macht der Lehrer, der die Option hat mit einem Marker zu schreiben, er wird das Gerät für kurze Notizen nicht benutzen ergo hat keinen regelmäßigen Umgang mit der Technik und somit keine Übung. Die Technik wird vernachlässigt und nicht genutzt. Meine Erfahrung bei den unterschiedlichen Systemen zeigt, dass selten das Gerät selbst Schuld trägt, sondern die Einbindung in den Schulalltag. Wenn ich weiß, dass eine defekte Lampe für den Unterricht das Aus bedeutet, dann sollte die Schule darauf achten, 3 Lampen in Reserve zu haben. Ansonsten wäre es auch grob fahrlässig, Kreidetafeln zu benutzen falls mal Kreide nicht da ist fehlt. Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Die Schule ist mit mehreren Systemen ausgestattet, die funktionieren und von Lehrern genutzt werden, die sich damit auseinandergesetzt haben. Im Vorfeld wurde beraten oder eben selbst überlegt, welche Schwierigkeiten auf die Schule beim Einsatz interaktiver Tafeln auf sie zukommen. Ich habe vor kurzem eine Fortbildung gegeben, bei der die Anschlüsse für einen Laptop gelegt waren. Da aber immer wieder andere Computer an das Board angeschlossen wurden, konnte keine korrekte Beamereinstellung gewährleistet werden, was schlimmstenfalls den geplanten Unterricht am Board verhindert. Also macht nur eine feste Computerlösung Sinn, am besten in einem abgeschlossenen Schrank.

    schrieb Klaus Odor am

  • #22

    @ StD Walter Janka
    Es geht hier nicht darum, ob man sich gegen Technik “sträubt”.

    Fakt ist:
    Es ist grob fahrlässig, SMARTBoards *anstelle* von herkömmlichen Tafeln zu montieren.
    Als Ergänzung mögen sie gut sein, als Ersatz definitiv nicht.

    Außerdem wird von Händlern damit geworben, dass man im Problemfall darauf mit wasserlöslichem Stift schreiben kann.
    Eine schriftliche Anfrage, welche Stifte und welches Reinigungsmittel dafür geeignet ist, ergab keine Antwort (zumindest nicht bis jetzt, nach 8 Monaten…).

    schrieb Physiklehrer am

  • #23

    An Physiklehrer:
    Schon nach 2 Monaten keine Geduld mehr, auf Lieferung einer Ersatzlampe von Smart Technologies zu warten? :-)
    Bei unseren neueren Boards mit UF55-Beamer wurden relativ zügig auf Garantie Beamer oder Lampe ausgetauscht, früher haben wir auf den Service auch schon mal über 6 Monate hin und her geschrieben und telefoniert wegen möglicherweise gewährter Kulanz und wechselnden Ansprechpartnern.
    Bei den älteren Boards aus dem Jahr 2007 mit UF35-Beamer sagten die Mitarbeiter der Firma, es gäbe keine Lampen mehr. Ich habe aber mehrere Händler im Internet gefunden, bei einem konnte man sogar die “nackte” Lampe für ca. 100€ (netto) bestellen. Die im Einbauschlitten montierte Lampe kostete ca. 150€ (netto). Der Einbau der nackten Lampe geht zur Not mit guter Zange, besser und schneller mit Spezialschraubendreher (z.B. von Conrad) für 4,99€, wer Spaß am Basteln hat, kann also sparen (Arbeitszeit mal wieder nicht gerechnet).

    schrieb Karl am

  • #24

    @ Klaus
    Das trifft den Nagel auf den Kopf. Ich mache nun seit über 14 Jahren Projekte mit IT und vor 10 Jahren haben wir schon im Team festgestellt, dass es unheimlich schwierig ist, Kollegen mit ins Boot zu nehmen. All die Möglichkeiten haben daran nichts geändert, ganz im Gegenteil. Das finde ich auch ist die wirkliche Erkenntnis. Egal welche Technik, ob OHP, SMART Board oder iPad oder was noch kommen wird. Wenn sich der Geist innerhalb des Schulsystems nicht ändert, sprich mehr Freiheiten für engagierte Teams, kann keine noch so gute Technik etwas ändern - wirklich schade. Wenn man ständig nur als Einzelkämpfer agiert gibt man irgendwann auf und resigniert. Es geht leider auch ohne Perspektive, ganz nach den bekannten Klischees über Beamte, nur sind wir ehrlich: Spaß macht das nicht wirklich!

    schrieb Janka am

  • #25

    @Physiklehrer
    SMART hat keinen eigenen Vertrieb mehr. Walter Janka hat Recht: An den Händler wenden.
    @Walter
    Das Problem ist glaube ich, dass es Arbeit macht…ganz einfach. Außerdem kann man keinen zwingen (Verbeamtung). Es läuft ja auch so. Warum macht sich der eine Lehrer mehr Mühe als der andere? Das ist eine grundsätzliche Frage. Ich bin immer noch Idealist aber mein Enthusiasmus schwindet von Jahr zu Jahr ob der gravierenden Fehler im Schulsystem, welche Frustration erzeugen. Wir verlangen von unseren Kindern sich selbst zu motivieren, aus dem Erfolg des eigenen gelernten Freude zu ziehen. Leider wird bei Lehrern der Erfolg durch eigenen Einsatz, neuen Ideen verwehrt. Wir müssen uns insgesamt etwas zu unserem Schulsystem einfallen lassen. IT und neue Medien sind da leider nur die Spitze des Eisbergs.

    schrieb Klaus Odor am

  • #26

    wirklich schade, aber vielleicht liegt es ja nicht an SMART Technologies sondern am zuständigen Händler und da gibt es sicherlich große Unterschiede. Es wäre interessant zu wissen, mit welchen Ansprechpartner Sie Kontakt hatte. Sie dürfen mir gerne direkt mailen, denn kümmere ich mich um das Problem. (lampe at infofarm.de)

    schrieb StD Walter Janka am

  • #27

    Unabhängig von allem anderen:

    SMARTBoard schafft es seit 2 Monaten(!) nicht, eine defekte Lampe zu ersetzen.
    Derselbe Fall trat schon im Jahr 2012 auf.
    Wir schreiben jetzt wieder auf die gute alte Tafel.

    Schade, dass im Raum ganz vorne in der Mitte ein Gerät hängt, dass wir nicht nutzen können.

    schrieb Physiklehrer am

  • #28

    Dieser Blog läuft nun schon seit fast 5 Jahren und dennoch hat sich nicht wirklich was bewegt. Es ist schon erstaunlich, wie energisch sich manche Kolleginnen oder Kollegen gegen jegliche Technik sträuben. Seltsam ist nur, dass ich die gleichen Kollegen durchaus mit dem neuesten Handy im Schulhaus telefonieren sehe oder dass sie durchaus privat teure Digitalcameras verwenden. Wo liegt die Ursache? Wir haben an unserer Schule seit Jahren beste Möglichkeiten (über viel Projektarbeit und Sponsoren) im Bereich moderne Medien (Hardware wie auch Software) und dennoch fühle ich mich wie der einsame Prediger in der Wüste. Will man nicht, kann man nicht, scheut man die Technik? Ich weiß es nicht. Selbst angebotene kostenlose Informationen in der Mittagspause werden praktisch nicht wahrgenommen. SMART Board, Response-System, iPad-Einsatz, Moodle, Dropbox, Twitter - 70% der Kollegen konnten mit diesen Begriffen nichts anfangen. Wer einen Rat hat, möge ihn mir gerne mitteilen. Die Mittel sind es eindeutig nicht, auch nicht die Qual, welches Produkt oder welche Cloud die beste ist - nein, es muss einen tieferen Grund geben. Aber immerhin soll es schon Kollegen geben, die täglich ihre E-Mails checken - andere drucken zur Sicherheit noch jede aus ;-(

    Möge der heilige iGeist auch in den Schulen Einzug finden.
    Schöne Pfingsten wünscht euch
    W. Janka

    schrieb StD Walter Janka am

  • #29

    Super der Beitrag entspricht genau meinen Erfahrungen

    schrieb bytomski am

  • #30

    Hallo Herr Janka

    grundsätzlich soll wirklich jeder Kollege entscheiden was er lieber will - IWB oder TabletPC. Denn wenn es nichrt genutzt wird ist beides rausgeschmissenes Geld.

    Zu 1)
    Ihr Smartboard hängt aber an einem PC - oder? Läuft der auch seit 10 Jahren ohne jeglich Wartung - das selbe Gerät? Wird der nie geupdatet, wird da nie irgendwelche Software aufgespielt? Wenn doch, dann ist es der gleiche Aufwand wie bei meinem TabletPC (mein jetziger ist immerhin 4,5 Jahre alt ... und läuft noch prima).

    zu 2)
    Am TabletPC kann man auch ohne jegliche Sonder-Technik/spezielle Software arbeiten - in MS Word oder Powerpoint handschriftliche Notizen einfügenfügen, in MS Journal handschriftlich und mit Texterkennnung arbeiten, Internetanwendungen starten, Filme sehen .... nur mit mit unter Windows mitgelieferter Standardsiftware.
    Ich habe zwei Jahre mit einem Intelliboard gearbeitet, habe es dann weitergegeben als ich mir nen TabletPC besorgt habe - bei der IWB Software musste ich mich länger einarbeiten als bei dem TabletPC unter WinXP - denn das kannte ich ja schon.
    Die IWB Software habe ich nur zu Testzwecken draufgespielt, um zu probieren ob der behauptete Mehrwert von IWBs in der E-Tafel oder der IWB Software liegt. (Ich denke wenn, dann in der Software).

    zu 3)
    Primär ist der Tablet PC bei diesem Ansatz in der Hand des Lehrers (der sich hoffentlich nicht ablenken lässt ;-)). Wenn ihn Schüler haben, sehen alle am Beamer, was sie gerade machen .....  Ich rede (hier) nicht davon, jedem Schüler ständig ein Tablet in die Hand zu geben - das ist etwas ganz anderes.

    Dass wir die Kollegien gewinnen müssen, ist völlig richtig - aber Geld wird schon ein Thema, wenn man wie wir bei der Neuausstattung von 20 Räumen auf einmal Budgets kalkulieren muss.
    Ein TabletPC bietet bei der Überzeugung der Kollegen den Vorteil, dass er eigentlich nix anderes ist als ein Notebook, mit dem gewohnten Betriebssystem, allen gewohnten Programmen, .... nur eben mit zusätzlicher/wahlweiser Hand/Stift Bedienung. Da ist für den Lehrer, der ohnehin mit PCs arbeitet, keine große Hemmschwelle. Die PC-wenig-Nutzer oder - Verweigerer sind auch mit IWBs nicht glücklich.

    Interessant ist, dass meine Punkte 3 und 4 (höhere Mobilität und frei wählbare Größe/Lesbarkeit im Vgl. zum IWB) wieder unwiderlegt bleiben ...

    Abschließend: Ich will IWBs nicht schlecht machen, sie sind Kreidetafel und OHP klar vorzuziehen, aber ich finde mit TabletPCs bekommt man noch mehr, und das für weniger Geld. IWBs sind für mich eine Zwischestufe zwischen Kreidetafel und von mobilen Geräten interaktiv ansteuerbaren Beamern - nicht schlecht - aber eine Zwischenetappe - die wir gerade hinter uns lassen.
    Also ja, Überzeugungsarbeit leisten für intearktiv-igitale Lösungen, aber m.E. eben für TabletPCs (1 Gerät in Klasse) - ODER - wenn Geld keine Rolle spielt, eben wenigstens für ein IWB .....


    Grüße

    Jörg Thelenberg

    schrieb Jörg Thelenberg am

  • #31

    Lieber Herr Jörg Thelenberg,

    nachdem Sie sich solch große Mühe machen, gegen iWB Argumente aufzufahren, möchte ich mich nochmals zu Wort melden, ohne Ihnen jedoch grundsätzlich dagegen zu reden.
    1. Mein SMART Board setze ich jetzt genau 10 Jahre ein, ohne jegliche Störung!. Dies dürfte für kein Tablett-PC und wahrscheinlich auch nicht für unsere iPads gelten. Die Kosten sind somit nicht direkt vergleichbar.
    2. Am iWB kann ein Schüler (und eigentlich auch jeder Lehrer) ohne jegliche Technik/Software arbeiten, so wie er es an der guten alten Kreidetafel gewohnt ist. Jegliche zusätzliche Hardware bedeutet immer Anfälligkeit und Arbeitszeit für den Admin, Sie kennen dies sicherlich am besten. An meinem SMARTBoard hat noch kein Admin auch nur eine Minute arbeiten müssen.
    3. Dass die Schüler mit mobilen (wie auch statischen) PC’s nicht nur unterrichtsnahe Informationen abrufen und sich gerne auch einmal ablenken lassen, weiß jeder, der regelmäßig damit unterrichtet. Beim iWB scheidet dies aus, dennoch kann jegliche Interaktion von Wiki bis zu Youtube etc. direkt genutzt werden.
    ...
    Für mich heißt es eigentlich nicht iWB oder Tablet-PC oder… Die einzige Frage ist, warum setzen die Kollegen so wenig davon ein, selbst wenn es an der Schule vorhanden ist. Aus meiner Sicht muss die Technik noch viel einfacher werden, nur so werden sich die Kollegen von der Kreidetafel und dem OHP hin zu elektronischen Medien wagen. Bis dahin ist aber noch ein weiter weg und nur wenige Schulleiter merken, dass nicht das Geld sondern die Bereitschaft der Kollegen der größte Hemmschuh ist. Lieber Herr Thelenberg, wir ziehen beide am selben Strang, nur das Seil ist aus verschiedenem Material ;-)

    Gruß Janka

    schrieb StD Walter Janka am

  • #32

    Ich verstehe hier zwei Dinge nicht:
    Warum stellt 1 TabletPC in Lehrerhand ein “vollkommen anderes Lehrkonzept” dar?
    Warum wird 1 Tablet in Lehrerhand (oder natürlich wahlweise in Schülerhand - vgl. Demokratisierung des Beamers) nur als Ergänzung zu IWBs gesehen.
    Weitere Fragen, die ich selten beantwortet bekomme:
    Wenn ich einen 12” Tablet PC mit vollwertigem, vom Benutzer konfigurierbaren Windows oder Linux-OS (nicht ein kleines Pad oder Pod mit iOS oder Android) entsprechender “IWB-Software”, per WLAN Projektor Server an einen Beamer anbinde (der nicht mal höhenverstellbar sein muss ... also vorhandene Geräte nutzbar):
    1. Was kann ein IWB, was dieser TabletPC mit der “IWB-Software” nicht kann? (Smart z.B. arbeitet schon an einer Version seiner Software, die für TabletPCs gedacht ist, also Interaktivität usw. ohne Board!)
    2. Warum ist es besser, wie seit 200 Jahren mit dem Rücken zur Klasse und mit Arm oder Körper teilweise die Schreibfläche abdeckend zu arbeiten? (mit dem TabletPC stehe ich direkt neben meiner Projektionsfläche und Arbeite, Gesicht zu den Schülern - also bleibt die wichtige räumliche Nähe von Sprecher und Präsentationsfläche gegeben).
    3. Warum wird der Vorteil des TabletPCs in Sachen Mobilität (im Raum und zwischen verschiedenen Räumen) nicht wirklich anerkannt?
    4. Wieso scheint es egal, ob ich für viel Geld max. 220 breite Projektion am IWB kaufen kann oder für die Hälfte m.E. die gleichen Funktionen in beliebiger Größe und Breite auf jeder sauberen weißen Wand haben kann? Zählt die Sicht- und Lesbarkeit und der Platz, den ich zur Verfügung habe nicht?
    5. Wieso ist es anscheinend irrelevant, dass eine m.E. gleichwertige oder sogar mit einigen Vorteilen ausgestattete Alternative zu IWBs für deutlich weniger Geld zu haben ist?
    6. Wieso ist es so schwer zu erkennen, dass viele didaktische Möglichkeiten der IWBs in der mitgelieferten Software (und der Bedienung mit der Hand) liegen? Genau diese Möglichkeiten aber bietet ein Tablet PC auch - wir aben sowohl die Smart- als auch Intellisoftware unserer Boards auf TabletPCs installiert - und siehe da, sie konnten all das, was ein Board kann. (Multitouch können moderne TabletPCs auch)

    Schließlich noch ein Wort zur Idee, wir sollten einfach die ideale Lernumgebung fordern (“Tablet-PCs, IWBs, genauso wie renovierte Klassenräume, Schulklos, die nicht stinken”).
    Als Maximalforderung und Ziel richtig ...
    Aber aus 15 Jahren Systembetreuung und Arbeit mit Sachaufwandsträgern ist klar, dass es sowas wie Etats gibt. Und egal wie groß die sind, es gibt in der Regel begrenzte Summen pro Jahr/Baumaßnahme, mit denen man dann möglichst effektiv umgehen muss.
    Wenn ich also in einem bestimmten Jahr z.B. 10000.- EUR habe für die interaktiv/multimediale Ausstattung von Klassenzimmern (und wir haben ca. 50 Klassenräume)  -  warum soll ich dann nicht 4 Klassenzimmer mit fest montiertem Beamer sowie 12” TabletPCs (Stift+Multitouch, i7-CPU, “IWB-Software”, Win7, 5-6 Std. Laufzeit, Dockingstation) und Beamer-Anbindung per ProjektorServer ausstatten, statt nur 2 Zimmer mit IWBs auszurüsten. Hinzu kommt, dass ich mit denTablet PCs in jedes Zimmer gehen kann, in dem ich einen Beamer habe usw. .... das hatten wir ja schon.


    Einen Tablet PC an ein IWB anzuschließen ist m.E. ein klassischer Fall vobn “doppelt gemoppelt” - also streiche ich die unflexiblere und Teurere Doppelung - das IWB.

    Klaus Odor hat weiter oben geschrieben, es
    ” sollten Gelder sinnvoll z.B. Durch die Anschaffung von iWB und entsprechender Schulung der Lehrer eingesetzt” werden”.
    Ich sehe das genauso - aber das IWB ist eben nicht der Weisheit einziger Schluss.
    Ich unterschreibe völlig den Nutzen interaktiver, hand/stiftbedienbarer digitaler Lösungen - aber die bietet der TabletPC auch, und m.E, sogar besser.
    Die Argumente für IWBs kann man eigetlich 1:1 für den Einsatz eines wie oben konfigurierten TabletPCs mit Beamer verwenden - da ändert sich fast nix - außer dem gerinegeren Preis und der größeren Flexibilität!  Und das sollte doch eigetlich Lehrer wie Sachaufwandsträger erfreuen:
    Die Schulen bekommen für das vorhandene Geld mehr und m.E. eher bessere interaktiv-digitale Lösungen, die Sachaufwndsträger können für das vorhandene Geld mehr Wünsche erfülle! Das nenne ich eine Win-Win Situation.

    Grüße
    Jörg Thelenberg

    schrieb Jörg Thelenberg am

  • #33

    Ich halte den Einsatz von Tablets im Unterricht auch für sinnvoll aber den Einwand von W. Janka durchaus berechtigt. Tablets sind meiner Meinung nach die ideale Ergänzung zum IWB. Wiese sollten die Vorteile des Whiteboards wieder ungenutzt bleiben und neuen Tablet-Konzepten weichen, wenn deren Vorteile sinnvoll verknüpft werden können. Wir strafen unsere Argumente Lügen, wenn wir jetzt anfangen die offensichtlichen Vorteile der IWBs durch vollkommen andere Lehrkonzepte mit Tablets zu vernachlässigen. Die Entwicklung von sinnvollen Medienkonzepten ist genau das Problem, was alle neuen Medien innehaben, sie fehlen nämlich meistens. Deswegen fristen die meisten Techniken ein Dasein am Rande des Unterrichts. Die Geldgeber reiben sich die Hände, weil die Notwendigkeit neuer Medien aufgrund der Konzeptlosigkeit nicht gegeben scheint und als Trend bzw. moderner Schnickschnack abgetan wird.
    Ich bin der Meinung, dass unseren Schülern die bestmögliche Lernumgebung geboten werden sollte und dazu zählen Tablet-PCs, IWBs, genauso wie renovierte Klassenräume, Schulklos, die nicht stinken, Klassen mit nicht mehr als 20 Schülern, Lehrer, die Bock auf ihren Beruf haben (die Liste ließe sich noch weiter fortführen).
    Beste Grüße

    schrieb Klaus Odor am

  • #34

    Hallo W. Janka,

    Alternative, weil IWBs nicht mobil sind, deutlich teurer und Tablets mit der (IWB) Software alle Dinge wie Bezeichnen Verschieben usw. auch können (jedenfalls wenn sie mit einem Stylus auf Wacombasis arbeiten, der filigrane Handschrift zulässt) , aber eben von jedem Punkt im Raum aus.

    Alternative auch, weil vielen Schulen gerade vorgemacht wird, IWBs wäre der einzige Weg, interaktiv und handschriftlich zu unterrichten - aber der Preis für ein höhenverstellbares IWB ist i.d.R. deutlich höher. Für uns heißt das min. 2 Räume mit TabletPC und Beamer für den selben Preis, den uns 1 Raum mit modernem IWB in 220 cm Breite kostet.

    Mit dem Ipad bin ich persönlich darüber hinaus nach einigen Tests nicht so zufrieden (als Ersatz für ein IWB) weil er mir zu klein ist - erst 12” ist etwa A4 - und die Eingabe von Handschrift nur in einem definierten Bereich mit Finger oder Stift (dann meist mit Vergrößerung, damit es nicht zu frickelig wird) mich nicht glücklich macht. Mir taugt da ein 12” TabletPC mit Windows oder Linux (oder demnächst Android Tablets?) mehr ... aber das ist Geschmackssache.
    Außerdem: selbst große (und teure!) IWBs kommen auf max. 220cm Breite - mein TabletPC-Bild kann ich so groß an die Wand beamern wie ich will..

    Mehr unter http://tabletpcatschool.wordpress.com


    Grüße


    Jörg Thelenberg

    schrieb Jörg Thelenberg am

  • #35

    hallo Jörg,
    gebe Ihnen zum Teil Recht, nur verstehe ich das “Alternative” zu Whiteboards nicht. Ich sehe dies als ideale Kombination an. Ein schönes Beispiel hatte ich vor kurzem im Zusammenhang mit den chemischen Grundlagen zur Düngelehre. Als Einstieg bezeichnet ein Schüler die Düngesalze mit den passenden Namen und Formeln am Whiteboard durch Verschieben (be-“greif”-bar), anschließend arbeiten die Schüler das vorbereitete Arbeitsblatt (Tabelle in Numbers) auf den iPads in der Cloud. Die Ergebnisse werden mittels Apple-TV direkt an den Beamer gestreamt und können damit individuell verglichen werden. http://schule-ipad.de/?p=1418
    Grüße aus Neumarkt
    W. Janka

    schrieb StD Walter Janka am

  • #36

    Hallo,

    Wenn Sie es für passend halten, hätte ich den Vorschlag, hier auch auf TabletPCs (d.h. mit Windows oder Linux)  und Tablets (d.h. unter iOS oder Android) als Alternative zu Interaktiven Whiteboards einzugehen.

    Unter http://tabletpcatschool.wordpress.com/ engagieren mein Kollege Benjamin Götzinger und ich engagieren uns z.Zt. (auch auf der Digilern) für die Wahrnehmung (die im Monent z.B. bei Sachaufwandsträgern eher gegen null geht) von TabletPCs als Alternative zu den viel beworbenen und als “Ende der Kreidezeit” verkauften Interaktiven Whiteboards.

    Unserer Meinung nach haben Tablet PCs in Verbindung mit wireless ProjektorServern deutliche Vorteile gegenüber IWB Lösungen. Ein Vergleich aus unserer Sicht findet sich unter http://tabletpcatschool.files.wordpress.com/2012/03/schulraumausstattung-v1-3-kurz.pdf

    In Unterfranken haben wir schon einige überzeugt, TabletPCs einmmal ernsthaft in Betracht zu ziehen, und glauben, dass gerade die Handschriftlichkeit der TabletPCs (mit Stift) und der Umstand, dass es letztlich nur handschriftfähige Notebooks sind, auch IT-konservative Lehrer begeistert und mit ins Boot holt.


    Grüße aus Haßfurt

    Jörg Thelenberg

    schrieb Jörg Thelenberg am

  • #37

    Möchte an dieser Stelle auch deutlich machen, dass ich kein Firmenvertreter bin, sondern Lehrer der mit beiden Systemen arbeiten darf und muss. Ich möchte auch kurz zu Petra was schreiben. Es kommt nicht auf die Anzahl der S an. Natürlich ist es schwer, die ganzen Funktionen eines IWB mit 25-30 S auszunutzen bzw. anzuwenden, aber die Reflexion und die Vorbereitung von Unterricht und Stunden kann ich damit hervorragend praktizieren.
    Wenn dann auch noch mobile Endgeräte (1 zu 1) mit der gewissen Software ausgestattet sind, dann kann man richtig viel machen. Achtung Schleichwerbung! siehe Active Classroom von Promethan. Ich bin aber SMARTBOARD-Fan und “liebe” mein BOARD.
    Was wird eigentlich aus den vielen BOARD, die die Firmen auf der Didacta immer hinstellen aber z.T. noch viel mehr hinhängen??? Würde gern noch eins von SMART für unsere Schule organisieren.
    VG
    Heiko

    schrieb Heiko Wagner am

  • #38

    Ich melde mich nach gut 3 Jahren mal wieder.
    Zu Petra: Die Tafel habe ich auch schon in Klassen mit 25 - 30 Schülern benutzt, warum also nicht ebenso das SmartBoard? Die Vorteile des Smartboards aus meiner Sicht habe ich bereits am 17.12.2008 beschrieben.
    Inzwischen haben wir in meiner Schule fast alle Smartboards mit einer Höhenverstellung versehen.

    Leider gibt es jetzt aber schon mal altersbedingte Ausfälle bei den Smart-Beamern (Modell UF35), 3 bis 4 Jahre alt. Sofern es nur an der Beamer-Lampe lag, konnten wir das Problem bislang mit Lampenwechsel lösen. Aber angeblich gibt es den Lampentyp inzwischen nicht mehr zu kaufen, und bei einigen Beamern UF35 war auch nicht die Lampe die Ursache für den Ausfall.
    Wir mussten also Beamer ersetzen.
    Dabei haben wir erfahren, dass als Ersatz nicht nur die Beamer von Smart Technologies eingebaut werden können, sondern auch Beamer von anderen Herstellen durch andere Firmen eingebaut werden können (eventuell preiswerter).

    schrieb Karl am

  • #39

    Hallo,
    den Whiteboard-Einsatz habe ich schon mehrmals auf Messen gesehen. Toll, aber:
    In meinen Klassen sitzen 25 bis 30 Schüler. Mir konnte noch niemand zeigen, dass man sinnvoll mit solch gefüllten Klassen, was inzwischen wieder die Regel ist, mit solchen Boards arbeiten kann.
    Um das Board für Notizen o.ä. zu nutzen, kann ich auch weiterhin das Flipchart oder die Metaplantafel benutzen.
    Ich halte diese Boards für Gruppen mit mehr als 5 Personen als absolut unnötig (meine Meinung!).

    schrieb Petra am

  • #40

    Es ist beim Moderieren der Kommentare ganz schwierig, zwischen echten Meinungen und Guerilla-Marketing zu unterscheiden. Im Zweifel schalten wir natürlich frei. (Das ist jetzt explizit keine Aussage zum Kommentar von Klaus Odor!)

    Allerdings müssen wir gerade im Bereich Interaktive Whiteboards, ebenso bei Pharmazie-Themen ziemlich häufig als Privatnutzerberichte getarnte Werbung löschen. Die Marketingmaschine läuft da ziemlich, es geht auch um eine Menge Geld.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #41

    @Klaus Odor
    “Abschließend möchte ich sagen, das ich zu keiner Firma gehöre und Werbung mache”

    Diese Aussage war wirklich einmal nötig. Ich habe den Eindruck, dass einige dieser Beiträge von Firmenmitarbeitern verfasst wurden!
    Gruß
    Hugo

    schrieb Hugo Schuster am

  • #42

    Da es nun mehr als 3 Jahre her ist, dass ich mich hier verewigt habe, wird es Zeit für ein Update. Ich blicke mittlerweile auf eine dreijährige erfolgreiche Arbeit mit dem Smartboard zurück, in welchen ich gerade einmal zwei Ausfälle zu beklagen hatte. Die Kritik an der Anfälligkeit de Systems kann ich hier nicht teilen, weiß aber sehrwohl von anderen Schulen, dass die an die Tafel angeschlossen Rechner oft Probleme verursachen, was aber dann nicht am IWB selbst liegt (mit irgendwelcher unnützen Software zugemüllte Kolleginnenrechner kenne ich zu Genüge). An meinem Smartboard läuft ein eigenbau Mini-PC für 250 € mit SSD und Windows7 und nur den nötigsten Programmen und der rennt zuverlässig. Erwähnenswert ist auch noch, dass ich das Smartboard durch eine neue USB-Schnittstelle upgedatet habe (leider auf eigene Kosten, weil für so ein Spielzeug kein Geld da ist) und die Bedienung dadurch noch einfacher geworden ist.
    Nun zum Unterricht: das IWB hat meinen Unterricht nicht an sich verbessert, aber die Umsetzung meiner Unterrichtsideen vereinfacht. Die Inhalte, für die ich sonst wahnsinnig viel Arbeit investiert habe, erstelle ich nun in einem Bruchteil der Zeit anschaulicher, dadurch ansprechender und nachhaltiger. Auffällig ist das besonders im direkten Vergleich zum Unterricht in anderen Klassen. In einer meiner letzten Musikstunden habe ich für die Vorbereitung des Tafelbildes an der Kreidetafel geschlagene 7 Minuten gegbraucht, in denen es echt schwer war die hinter mir “sitzenden” 29 Kinder im Zaum zu halten. Das wäre mir mit IWB mit absoluter Sicherheit nicht passiert und eines meiner Hauptargumente für den Einsatz: Anschaulichkeit und sofortige Verfügbarkeit.
    In meiner zusätzlichen Fortbildungstätigkeit fällt mir übrigens immer wieder auf, dass Kollegen zwanghaft nach Gegenargumenten für den Einsatz IWBs suchen. Die ersten Fragen lauten meistens: Und was machen sie wenn der Strom ausfällt? Sitzen die Kinder nicht schon genug vor dem Fernseher? Wird der Unterricht nicht Frontal? Und eine Schulleiterin einer anderen Grundschule meinte auf die Anschaffungsanfrage interaktiver Whiteboars hin: “Wir sind immer noch eine Grundschule.”
    Was mache ich, wenn der Strom ausfällt?... Genausogut könnte ich fragen: Was mache ich wenn die Turnhalle mal belegt ist? Oder: Was ist, wenn mal keine Kreide eingekauft wurde? Oder: Was macht man, wenn einer Prüfungsstunde ein Eichhörnchen im Baum vor der Klasse sitzt und alle Zweitklässler aufstehen und “süüüüüüß” schreien? Oder vielleicht sollte man sich mal die Frage stellen: Was ist eigentlich, wenn ein Lehrer uninspirierten Unterricht macht? 
    Fakt ist, dass viel Kritik aus Unwissenheit, Bequemlichkeit und auf Verwaltungsebene aus monetären Gründen geübt wird. Alle Kollegen, die sich ein bisschen mit der Materie auseinandergesetzt haben, wissen um die Vor- und Nachteile der IWBs und konnten diese bis jetzt im Unterricht nutzen.
    Was fehlt sind passende pädagogische Konzepte und die Einbindung in die Ausbildung.
    Abschließend möchte ich sagen, das ich zu keiner Firma gehöre und Werbung mache (auch eine schnell aufkommende Vermutung, wenn Produkte angepriesen werden)

     

    schrieb Klaus Odor am

  • #43

    Hallo,

    danke der Schülerin Piaaa, dass wir auch mal von Schülerseite eine Einschätzung zur Arbeit von IWB im Klassenraum erhalten. Nun kenne ich nicht die Bestimmungen dieser Seite, ob Schüler sich überhaupt registrieren lassen dürfen. Aber egal. Eins ist Fakt, wenn ich meinen Schülern erlaube an der Tafel zu arbeiten, dann sind sie fast alle begeistert bei der Sache. Ich ertappe mich aber auch häufig, dass ich lieber selber das Zepter in der Hand halten will, damit ich allen Stoff schaffe. Ich glaube, da muss sich in den Lehrerköpfen (meinem auch) sehr vieles ändern.
    Leider bin ich kein Techniker, sonst würde ich Hugo sofort helfen. Ich habe in meinen 2 1/2 Jahren als Besitzer eines SmartBoards, wie oben schon erwähnt, nicht einen Ausfall erlebt.  Zu 95% habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Wie Piaaa schrieb, freuen sich meine Schüler, dass Board bei ihren Präsentationen (z.B. Projektprüfungen) benutzen zu dürfen und ich habe es so eingestellt, dass die Schüler ihre eigenen Laptops anbauen dürfen (Zeit des Anbaus weniger als 100s). Probleme bereitet mir die Helligkeit, wenn ich das Board in einen anderen Raum schiebe, wo keine Verdunklung möglich ist. Da bin ich noch am Basteln.
    VG
    Heiko

    schrieb Heiko Wagenr am

  • #44

    Hallo,
    ich bin Schülerin und in unserer Schule benutzen wir seit 2 Jahren Smart-Boards.
    Als die Smart-Boards noch ganz neu waren, durften wir sie in den Pausen aber auch im Unterricht ausprobieren, da dies durchaus Vorteile für unsere Lehrer hatte, die sich damit noch nicht so gut auskannten.
    Mittlerweile sind sie fester Bestandteil unserer Schule und wir sind größtenteils zufrieden mit unseren Smart-Board - von manchen Lehrern auch gerne liebevoll Schmart-Boards genannt :D ...
    Unsere Vorträge werden seitdem nur noch mit Power-Point erstellt und dies sieht einfach immer super auf den Smartboards aus und die Handhabung ist echt klasse, da man am Smartboard die Folien weiterklicken kann.
    Zudem ist es toll damit Filme zu schauen oder CD´s anzuhören, d.h. andere Medien sind oftmals überflüssig.
    Da die Schullaptops auch Internet haben können wir im Unterricht nochmal schnell Dinge mit Internet nachsehen, was durchaus sehr lustig ist wenn man Vertretungsstunden hat und man mit den Lehrern YouTube durchstöbert nach lustigen Videos.
    Das Schreiben am Smartboard gefällt mir auch ganz gut, allerdings hat man nicht mehr so eine breite Fläche sondern muss nach unten hin immer weiter schreiben und dass kann durchaus lästig sein, wenn manche Lehrer meinen Romane zu schreiben und man mit dem Schreiben nicht mitkommt. Allerdings können so die Tafelbilder auch gespeichert werden!
    Was noch schön ist, dass sich manche Lehrer große Mühe machen und den Unterricht schon vorbereiten, welches auch viele Referendare in ihren Prüfungsstunden machen.
    Jetzt zu den Nachteilen: Wir brauchen immer einen Laptop bis vor einigen Monaten blieben die Laptops immer befestigt im Klassenraum und in den Pausen durften wir in der Regel auch im Raum bleiben, nachdem aber einige Laptops geklaut wurden, wurden die Laptops immer noch in den Räumen gelassen aber die Klassen abgeschlossen, doch weil dies nichts brachte werden jetzt die Laptops immer im Lehrerzimmer gesammten (die Laptops sind Räumen zugeteilt) und die Lehrer müssen sie immer holen, was auch öfters vergessen wird. Dann ist es noch so das manche Lehrer sich weigern mit den Smartboards und Laptops zu arbeiten und wird deshalb oft ohne Tafel unterricht machen. Andersrum gibt es Lehrer die dann wenigstens noch die restlichen OHPs benutzen.
    Manchmal spinnen auch die Smartboard etwas rum und dann kann man nicht ans Smartboard schreiben, doch diese Probleme lassen sich immer schnell beheben kosten aber Zeit, es gibt aber auch Tage an denen funktioniert wirklich gar nichts und alle verfluchen sie. Und es gibt gewisse Lehrer die es immer wieder schaffen unsere Smartboards zu verstellen dass wir immer wieder das Bild des Beamers einstellen müssen.

    Fazit: Ich finde die Smartboards eine super Sache und möchte sie nicht mehr vermissen. Es wäre aber sehr gut wenn es zusätzlich noch eine kleine Tafel geben würde, wenn unsere Smartboards wieder spinnen.

     

    schrieb Piaaa am

  • #45

    Bei uns geht zur Zeit ein Whiteboard nach dem anderen kaputt.
    Nach der Reparatur funktioniert es dann 14 Tage mehr schlecht als recht und weiter geht der Zirkus.
    Die Schulleitung steht mit dem Rücken an der Wand, weil “nicht sein kann, was nicht sein darf!”
    Gruß
    Hugo

    schrieb Hugo Schuster am

  • #46

    Dann möchte ich auch einmal etwas dazu sagen.
    Wir haben bei uns am Institut zwei seit 2001 smartboards im Einsatz.
    In einem Vorlesungsraum hatten wir neben dem smartboard noch einige whiteboards die vor ca. 6 Jahre durch etwas besseres ersetzt wurden nachdem im praktischen Einsatz das schreiben und säubern der schreibflaechen von den boardmarkern zu umstaendlich war. Wir haben dann zwei kreidetafeln und einen Wassereimer mit Schwamm beschafft und alle sind sehr zufrieden damit. Das smartboard wird hauptsächlich von mir eingesetzt um bei Laboren den Rechner damit zu bedienen. Dabei ist der Vorteil das ich nicht auf den Monitor schaue sondern hält an der Tafel stehe und so besseren Kontakt zum Semester habe. Ich nutze es auch bei Workshops als notizflaeche und zur Dokumentation der Ergebnisse. Gerade die moeglichkeitbohne Stift zuarbeiten halte ich für äußerst wichtig gerade auch in Zukunft (beim iPad ist auch kein Stift dabei ....)
    Leider ist der Einsatz nicht in allen Vorlesungen erfolgt.
    Übrigens weiß ich aus Kontakten aus der industrie das dort das smartboard in Sitzungsräumen zum Standard gehört. Dort werden nicht nur powerpoint Filme gezeigt sondern es werden Lösungen in Gruppen am smartboard bearbeitet.
    Mein Fazit ist also zusammen gefasst: die Technik ist schon super aber wie die Nutzung gesteigert werden kann ist meiner Meinung nach noch völlig offen.
    für viele Sachen ist auch meiner Meinung nach kreide noch das Maß der Dinge.
    Die Kreide gibt das richtige Tempo vor (anders als bei pp-Folien)
    Egbert

    schrieb Egbert am

  • #47

    Jetzt muss ich mal nach 2 Jahren wieder zu Wort melden. Ich habe seit 11`2009 ein SMART Board. Daran arbeite ich und meine Kollegen rund 4-8h täglich und bis auf einen abgewetzten schwarzen Stift (haben mich meine Schüler darauf erst hingewiesen) ist keine Störung aufgetreten. Ich habe sogar ein mobiles Gerät, was ca. 2-6 mal im Jahr auch durch die Gegend gefahren wird.
    Wer diese Tafeln verteufelt oder irgend wie rumlamentiert, dass die Handschrift nicht erkannt wird, der soll einfach seine Schiefertafel wieder rausholen. Sicherlich gibt es Momente, in denen man das Gefühl hat, an der grünen Tafel geht es einfacher, aber ich hatte heute dazu gerade ein Erlebnis. Meine Schüler hatten einen KV zu heute auf. Dazu habe ich Stichpunkte “in” die Tafel geschrieben, die zu bearbeiten waren. Da fingen die Schüler an, ich hätte dazu nichts aufgeschrieben. Kurzes Blättern “in” der Tafel und schwups, da waren die Punkte schwarz auf weiß. Das soll mir mal einer an der grünen Tafel zeigen. Ja, jetzt kommt´s, “Steht ja auf meinen Karteikarten”, die sind vielleicht noch gelb. Jetzt bin ich böse und werde auch noch böser. Ich kann mit den IWB relativ gut den Schülern zeigen, was wir alles im UR gemacht haben und das auch noch mit Datum. Vielleicht ist ja hier einer unter den Grüntafelverfechtern, der seine Tafelbilder abfotographiert. Das würde mich brennend interessieren, da ich dies vor der IWB Zeit auch ein-zweimal gemacht habe. Eigentlich können wir die Disskussion beenden. Mich interessiert nur, wann haben die anderen IWB - Benutzer ihre Lampen am Beamer wechseln müssen? Ich habe das Gefühl, dass “meiner” unkaputtbar ist.
    Viel Spaß allen bei der Arbeit am IWB, den anderen rate ich an die Stubbenkammer zu denken. Die bricht immer weiter ab.
    Es wird sich hoffentlich noch viel mehr ändern, als das nur die Grünen Tafeln aus den Klassenzimmern kommen.
    Heiko

    schrieb Heiko Wagner am

  • #48

    Wir haben Whiteboards seit 2 Jahren. Nachdem die Geräte ca. 6 Monate sehr zuverlässig funktionierten, treten mittlerweile in allen Räumen Störungen auf, die an manchen Tagen einen Unterricht fast unmöglich machen. Manchmal hilft ein Neustart.
    Gruß
    Claus Fischer

    schrieb Claus Fischer am

  • #49

    Ich kenne inzwischen viele Schule, in denen nach wenigen Wochen bereits das Whiteboard in einem Abstellraum verschwand, weil kein Lehrer mehr damit arbeiten wollte.

    Ross und Reiter nennen, sonst sind Sie unglaubwürdig

    schrieb rwadel am

  • #50

    können tausende von Schulen sich täuschen?
    Ich verstehe ja, wenn immer wieder versucht wird, eine Lösung für eine elektronische Tafel ohne Tafel anzupreisen. Fakt ist jedoch, dass weltweit sich noch kein System so erfolgreich durchgesetzt hat wie die beiden hier mehrmals besprochenen Systeme (SMARTBoard und ActivityBoard). Perfekte Einbindung der Software und auch Zusatztools wie Dokumentenkamera oder das Respons-System sind nur einige der Möglichkeiten, die z.B. ein SMARTBoard bietet. Aber sicherlich haben auch andere Systeme ihre Vorteile - das beste ist für jeden Pädagogen, sich solch ein System vor Ort anzusehen und sich die pädagogischen Einsatzmöglichkeiten zeigen zu lassen. Nach fast 10 Jahren Einsatz lade ich jeden recht herzlich zu uns nach Neumarkt ein ;-)

    schrieb StD Walter Janka am

  • #51

    Hallo,
    aus meiner Erfahrung als Lehrer heraus kann ich sagen, dass die interaktiven Whiteboards absolut überbewertet werden. Ich kenne inzwischen viele Schule, in denen nach wenigen Wochen bereits das Whiteboard in einem Abstellraum verschwand, weil kein Lehrer mehr damit arbeiten wollte. Die notwendige Schulung und die notwendige praktische Übung mit diesem Gerät sorgte dafür. Die Ausstattung mehrerer Klassenräume oder zumindest der Computerräume mit Whiteboards ist aufgrund der sehr hohen Anschaffungskosten für Schulen nicht möglich. Daher sollte man auf dem Boden der Tatsachen bleiben, und Schulen realisierbare Alternativen aufzeigen.
    So z.B. lieber für mehrere Räume, in denen bereits stationäre Beamer vorhanden sind, den Lehrer-PC ergänzen um eine Dokumentenkamera (z.B. DokuCam von SchoolNetTools, 299€) und einem Grafiktableau (ca. 50€). Damit lassen sich nicht nur die gleichen Dinge wie mit einem Whiteboard realisieren, sondern zudem hat der Lehrer die Schüler vor Augen und steht nicht, wie an der Tafel, mit dem Rücken zu den Schülern!
    Viele Grüße

    schrieb Peter Berger am

  • #52

    Achtung: Beachten Sie bitte, dass dieser Kommentar wahrscheinlich von einer bezahlten Marketingperson verfasst wurde (cf. Guerilla-Marketing).
    Redaktion, 07.12.2011

    Hallo zusammen,

    ich beschäftige mich seit kurzem mit diesem Thema und möchte mit euch einen Teil meiner Erfahrung teilen.

    Auf einer Veranstaltung, die ich im Oktober besuchte, wurden neue Projektoren von der Firma Casio vorgestellt (ja richtig, neben den Grafik-Taschenrechnern haben die auch seit einiger Zeit Projektoren im Angebot).

    Ich war sehr überrascht, darüber, dass
    1. die Firma auch Projektoren im Angebot haben.
    2. keine Quecksilberlampen verwendet werden, sondern eine neue Lichtquelle aus LED und Laser, die bis zu 20.000 Std. halten soll (ohne Lampenwechsel, da keine Lampe enthalten ist. Das heißt im Klartext: keine Folgekosten!)

    Weiterhin sehr interessant zu diesem Thema: 3. Die haben eine Kurzdistanz Projektor mit interaktiven Fähigkeiten auf den Markt gebracht.

    Der Kurzdistanz-Projektor hing auf der Veranstaltung an einem Arm vor einem Board. Dadurch gab es wenige bis keine Schatten im Bild.

    Es gibt einen interaktiven Stift dazu. Das tolle an dem Stift ist, er benötigt keinen direkten Kontakt mit dem Board. Also auch kleinere Schüler können ihn gut bedienen, ohne auf den Stuhl zu klettern oder das Board zu verschieben. Funktionieren tut das auf jeder Fläche, aber ein Whiteboard bietet sich schon an.
    Ein weiterer Vorteil ist, dass keine Kalibrierung notwendig ist ! Einfach anschliessen und loslegen !
    Und zu guter letzt kostet der Projektor mit Stift nur um die 2000 EUR. Also fast der halbe Preis zu den anderen Systemen.

    Es wird keine Software mitgeliefert, wenn ich es richtig verstanden habe, aber alle erhältlichen Programme laufen auch mit dem System.
    “EasiTeach” wurde vorgestellt. Das ist wohl unabhängige Software, die nicht teuer ist und mit dem System wunderbar funktionierte.
    Was nicht ging, war die Nutzung per Hand, also ohne Stift schreiben / bewegen.

    Fazit: ich fand diese Lösung sehr willkommen und ich rate jedem, der sich für dieses Thema bzw. für eine Anschaffung eines interaktiven Whiteboards interessiert, sich zuerst einmal die oben beschriebene Lösung anzusehen.

    Viele Grüße und viel Erfolg !
    Ralf

    Achtung: Beachten Sie bitte, dass dieser Kommentar wahrscheinlich von einer bezahlten Marketingperson verfasst wurde (cf. Guerilla-Marketing).
    Redaktion, 07.12.2011

    schrieb Ralf am

  • #53

    Handschrifterkennung bei SMART? Von wegen! Meine Handschrift ist vielleicht nicht für Kalligraphie geeignet, aber über mangelnde Lesbarkeit hat sich noch kein Schüler beschwert. Und SMART erkennt von meiner Handschrift im Durchschnitt höchstens 10 %. Bei mathematischen Zeichen, die für mich als Mathe-Lehrer nunmal den Hauptteil des Tafelanschriebs ausmachen, erkennt es praktisch gar nichts ( auch wenn die Werbung noch so schöne Versprechungen macht: Alles gelogen! ).
    Und selbst, wenn ich nur zu dämlich dazu bin, mit SMART umzugehen, muss ich als Mathematiker einfach eine kleine Musterrechnung aufstellen:
    Angenommen, SMART erkennt 99 % einer handschriftlichen Eingabe ( Das behauptet meines Wissens noch nicht einmal die Werbung ... ). Das heißt im Klartext, dass eines von 100 Worten falsch erkannt wird. Also in einer durchschnittlichen Schulstunde mindestens 20 oder 30 ( Ich weiß, ich weiß ... stimmt nur für Mathematiker. Wie Deutschler es schaffen, die Tafel in einer ganzen Stunde nur einmal vollzuschreiben, ist mir ein größeres Rätsel als die Riemannsche Vermutung! ). Sooo schlecht kann man doch gar nicht schreiben oder tippen, nicht einmal ich mit meinem Einfingersuchsystem!
    Ich bin bestimmt kein Technikfeind. Ein Tablet-PC für jeden Schüler ( der weit weniger kosten würde, als unsere ach so armen “Kleinen” jedes Jahr für Kleidung, Alkohol und Handy ausgeben ... ) wäre eine wirkliche Hilfe.
    Aber diese Whiteboards sind einfach nicht ausgereift.

    schrieb Uwe am

  • #54

    tut mir leid Herr Schuster, aber Ihre Bedenken kann ich nach 7-jähriger Verwendung eines SMART-Boards nicht ganz teilen.
    SCHRIFT: Gerade die Möglichkeit, den handschriftlich geschriebenen Text durch die Texterkennung in eine leserliche und bearbeitbare Computerschrift umzuwandeln ist ein Highlight der Tafel. Die umgewandelte Schrift können Sie jederzeit statt Arial etc. in eine “Schönschrift” darstellen lassen. Und dazu können Sie den geschriebenen Text beliebig vergrößern, verschieben und bearbeiten. Machen Sie das einmal mit der herkömmlichen Tafel. Meine Schrift ist nicht die beste und dennoch erkennt SMART meine Schrift ohne Probleme.
    SYSTEMBETREUUNG: Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht, dass es eigentlich externer Hilfe Bedarf, nur das hat mit der Tafel nichts zu tun. Das SMART-Board hat bei mir noch nie Probleme verursacht, ich wünschte der Rest der DV wäre auch so ausgereift.

    schrieb Janka Walter am

  • #55

    Wie meinte Karl Valentin einmal sinngemäß: Es ist schon alles gesagt worden, aber noch nicht von allen. Auf die Gefahr hin, dass ich etwas wiederhole.
    Eines stört mich an den Tafeln, die wir verwenden:
    Eine richtige Schönschrift ist darauf nicht möglich. Man kann mit großen Druckbuchstaben schreiben, aber eine ca. 6 cm große, saubere Schrift, wie sie mit Kreide möglich ist,
    gelingt mir und meinen Kollegen auf den Whiteboards nicht. Das gilt besonders für diejenigen, deren Schrift bereits auf einer konventionellen Tafel grenzwertig ist.
    Zweitens: An einer größeren Schule ist die Zahl der Rechner schnell im zweistelligen Bereich. Dann macht man irgendwelche Junglehrer, die sich nicht wehren können, zum Systembetreuer. Mit zwei Anrechnungsstunden pro Woche sollen diese dann alles in Schuss halten. Für professionelle Hilfe ist dafür meistens kein Geld da, da auch im Sekretariat/Direktorat jede Menge an Elektroschrott steht, der ebenfalls gewartet und gepflegt werden will. Ein cleverer Systembetreuer repariert zuerst den Rechner des Direktors, dann kommen die Rechner im Sekretariat ...

    schrieb HugoSchuster am

  • #56

    Hallo!
    Bei uns haben die Mathematiker sich durchgesetzt und das Activboard ausgewählt. Wir hatten Smart und Promethean bei uns eine Weile im Einsatz als Komplettersatz für die Tafel in den normalen Klassenräumen. Der Softwarevorteil von Smart ist nach dem letzten update von Promethean etwas geschrumpft. Ausschlaggebend bei uns wie gesagt waren die Mathematiker, die mit dem Tafelbesteck arbeiten wollten, weil das näher an dem der Schüler ist. Die digitalen Varianten per Software brauchen einiges an Übung und Geschick und haben nicht wirklich etwas mit dem Zeichenvorgang der Schüler zu tun.
    Von den Unterrichtseinheiten, die man für die Tafeln bekommt sind viele nicht besonders geeignet. Das ist ebend die gleiche Problematik wie bei Schulbüchern. Die Arbeit des Suchen und selbst zusammenstellen nimmt einem keiner ab. Am besten löst man das im Netzwerk in der Schule selbst. Das erfordert natürlich eine Menge an interessierten Kollegen.
    Ein kleiner Tipp noch: Spart nicht bei den Rechnern in der Anschaffung. Wenn ihr ein flüssig arbeitendes System haben wollt, kann man das nicht mit alten Rechnern schaffen.

    P.S. Das Board ist nicht so wichtig! Wie und wer es benutzt ist wichtiger!

    schrieb Marc am

  • #57

    Ich habe seit geraumer Zeit das Vergnügen das ENO Board zu kennen und verzichte seither gerne auf alles was mit Smart und Active beginnt….
    Ist mal der Beamer kaputt, benutzen wir es einfach als Whiteboard. Hart im nehmen, magnetisch und einfach in der Handhabung.

    schrieb Alex am

  • #58

    Ich weiß nicht was Oberpauker in seinem Artikel will/wollte!
    Promethan hat in unserer Schule ein RiesenBoard gesponsert und man kann nichts erkennen. 2 Leute wurden für zwei Tage zur Schulung gechickt und keiner von diesen hat je von diesem Board geschwärmt. Dann steht es auch bei uns noch sehr ungünstig (PC-Raum), in dem man sich nur über Anmeldung hineinbewegen darf. Zum Glück habe ich als NAWI-Lehrer einen Schlüssel und darf seit 2 Monaten daran “kämpfen”. Nach einer Weile, geht mir die ständige Bedienung mit diesem Stift auf den “S…”. Dann stehe ich selbst als ständiger PC-Benutzer immer wieder vor dem Problem, wo muss ich was, wie machen. Da denke ich an meine lieben KreidekollegINNEN, die davon voll überrfahren werden. Ich brauche keine Rakete um als Lehrer Kinder zu “quälen” oder zu unterrichten. Seit einer Woche habe ich mir ein Mobiles SMART “erschnurrt” und bin begeistert. Die Kinder sind so fit, die haben es beim ersten Ausprobieren schon hinbekommen. Das Beste ist die Handschrifterkennung, da braucht Promethan bei mir bestimmt Jahre, ehe es meine Schrift entziffern kann.  So weit so gut, ich habe innerhalb von 5 min eine Kreidekollegin überzeugt in ihren letzten zwei Jahren sich das Vorstellen zu können, mit einem solchen SMARTBOARD zu arbeiten. Sie ist übrigens kein PC-Freund, aber mit dieser Einfachheit am SMART arbeiten zu können, konnte ich sie überzeugen.
    Viel Spaß noch!!!

    schrieb Heiko Wagner am

  • #59

    Lehrer sollen unterrichten dürfen und nicht präsentieren müssen - deshalb kommt eigentlich nur das SMART Board in Schulen in Frage.

    iPen, haste nicht gesehen und sämtliche Stiftbasierende Boards sind super zum präsentieren aber nichts für den Unterricht - Unterricht heißt, dass ein Board ein Werkzeug (wenn auch ein total tolles) unter vielen Anderen ist!

    schrieb Unterricht am

  • #60

    Danke für euer Feedback. Jedem steht frei die Wikipage http://wiki.zum.de/Interaktive_Tafel weiter zu verbessern. Gruß j

    schrieb Josef Stöckl am

  • #61

    Eine ganz andere Alternative, die ich selbst nutze, und zudem unter 600 Euro ist der i-Pen. Mit dem kannst du auf jeder beliebigen Oberfläche ein interaktives Whiteboard machen. Der Stift funktioniert von der Ferne mit einem Laserpointer und auf dem Board mit Infrarot. Zudem hat er eine Scrollfunktion, eine linke Maustaste, eine Art Trackball und noch ein paar Funktionen.
    Der i-Pen ist eine echte Alternative für Lehrer, die kein interaktives Whitebaord haben, ständig das Klassenzimmer wechseln oder oft mobil unterwegs sind. Und wenn man im Beamer die Funktion eines Tafelmodus hat, dann kann man sogar die herkömmliche Tafel als interaktives Whiteboard betreiben.
    Ich nutze den Stift im Unterricht schon seit einigen Monaten und bin voll zufrieden. Man muss sich ein wenig umstellen, da der Empfänger die Spitze des Stiftes sehen muss, doch daran habe ich mich schnell gewöhnt.
    In einem kleinen Täschchen sind Stift, Empfangsgerät, Halterung dafür und ein USB-Kabel schön verstaut. Co.Tec bietet den Stift gerad an, wie ich mitbekommen habe.

    schrieb boards4all am

  • #62

    Interessiert habe ich den Artikel gelesen.Gute Arbeit!
    Viele Schulen “fliegen” zur Zeit auf diese Boards, die mit Sicherheit ihre Vor- und Nachteile haben (siehe Kommentare).
    Nicht unwesentlich (im wirtschaftlichen Gedanken) erscheint mir der Preis.
    Im Zeitalter der immer rasanteren Weiterentwicklung, enstehen auch “bessere” Alernativen.
    So hat der Beamerhersteller Eiki ein (Zusatz-)Modul auf den Markt gebracht. Dieses Modul ist kompatibel zu allen Beamern, winzig, flexibel und günstig.
    Eiki I-Kit one. Dieses Modul bietet eine Vielzahl der Boardfeatures - Whiteboardfunktion, Lupe, Schiebvorhang, Malleiste und eine virtuelle Tastatur. Powerpoint Präsentationen können direkt mit Kommentaren, Hervorhebungen und Zeichnungen “beschriftet” werden. Alle Bearbeitungen können als Bilder (JPG) gespeichert werden (auch in Powerpoint als Bild-Overlay). Das Modul kostet z.Zt. gerade einmal ca.650€. Es fehlt allerding eine komplette Softwarelösung (wer es braucht).
    Selbst bei mit- Kauf eines Beamers + Notebook liegen die Kosten unter 1800€.
    Diese Lösung ist auf jeden Fall wesentlich flexibeler (aufbauen, kalibrieren, Fertig).
    Ob genau so praktisch, möchte ich nicht beurteilen, da dieses auch immer abhängig von den Neigungen der Benutzer ist. Ich selbst habe auch keine praktische Erfahrung mit diesen Boards.
    Allemal ist es ev. eine “kosten entscheidende Alertnative”.
    In unserer Bildstelle ist der Beamer LC-XIP2000 vorhanden, allerdings noch mit sehr magerer Software.
    Dieses soll bitte auch nicht als Werbefeldzug sondern eher als Denkanstoß verstanden werden.

    Würde mich interessieren, ob ein solches System wie das I-Kit überhaubt als “Alternative” im Schulbetrieb vorstellbar wäre (650€ gegen 5-6t€).

    schrieb KMZ am

  • #63

    Sehr geehrter Josef Stöckel,
    bitte überarbeite Deinen Artikel bei Wikipedia hinsichtlich der Rechtschreibung und auch der Grammatik - ich finde es unhöflich, beanspruchte Leute am Abend leiden zu lassen…

    An alle anderen: Vielen Dank für Für&Wider; - nach dieser Lektüre tendiere ich als Musiklehrer zu SMART. Mal sehn, ob mir jemand Youtube im Unterricht bezahlt ;-)

    schrieb Grit am

  • #64

    Ich stelle folgenden Artikel über Interaktive Tafeln zur Diskussion:

    http://wiki.zum.de/Interaktive_Tafel

    Den Großteil des Artikels habe ich selbst verfasst. Am Zum-wiki ist mein username “uptojoe”.

    Gruß aus Nordtirol

    schrieb Josef Stöckl am

  • #65

    Mit Flimmern oder Kopfschmerz gab es bei uns noch nie Probleme. Das liegt aber auch am Beamer und nicht am Board. Es gibt verschiedene Beamertechniken und Qualitäten der einzelnen Hersteller, die nichts mit dem Board zu tun haben.
    Bei einem schlechten Beamer könnte so etwas auftreten.

    schrieb Marc am

  • #66

    Das klingt zwar alles sehr interessant, aber bekommt man bei der ständigen Benutzung so eines Active Boards nicht irgendwann Kopfschmerzen, wegen zu hellem Licht oder einem flackerndem Bild? Ich habe mich früher mal auf anderen Seiten über diese Active Boards erkundigt, und dort stand dann unter anderem, dass bei längerem Gebrauch das Auge stark beansprucht wird, und Kopfschmerzen auftreten könnten. Ist da was wahres dran, oder stimmt das nicht?

    Marcus

    schrieb Marcus am

  • #67

    Interessante und weniger Interessante Kommentare lese ich hier. Ich bin Benutzerin eines SMARTBoards in der Grundschule. Wir freuen uns täglich an den vielfältigen Möglichkeiten, besonders in Mathematik, Deutsch und Sachunterricht, sowie Musik. Dabei sind uns nicht die interaktiven Spielsachen wichtig, sondern möglichst schlichte Grafiken, die das Wesentliche hervorlassen. Bunte Klickiwelt ist eher für die Videospielwelt der Kinder daheim interessant.
    Das Board ist einfach ein geniales Werkzeug, bei mir könnte es heute schon die schmierige Kreidetafel ersetzen. Ich erkenne nach 6 Monaten gut konzentrierte Kinder, motivierende Arbeitsweise und erkennbare Lernfreude.

    schrieb musica am

  • #68

    Hallo nochmal!
    Mir ist noch was eingefallen zu einem Beitrag über die Säuberung der Boards. Beide Boards Activ/Smart sind nur schlecht mit Eddings zu beschriften. Falls man ausversehen einen Permanentstift genommen hat, bekommt man große Probleme. Auch bei nichtpermanenten WB Stiften ist ein Säubern ohne Schatten nur schwer möglich. Besonders wenn die Schrifft etwas länger an der Tafel steht. Smart sagte uns dazu, dass es theoretisch möglich sei aber nicht die Phillosophie von Smart sei, einen normalen WB Stift zu nutzen. Bei Activ geht es angebliche ohne Probleme - ist aber praktisch nicht so.

    Die Teflonbeschichtung vom Geha Board ist die einzige, die ich bisher gesehen habe, die selbst perm. Stifte wieder abbekommt. Ist allerdings teuer und ohne jede Community oder Softwarebibliothek.

    schrieb Marc am

  • #69

    Hallo zusammen!
    Ich bin gerade erst auf dieses Board gestoßen und fand die Beiträge recht interessant. Ich bin Lehrer an einer Realschule, die seit ca 1,5 Jahren WBTechnologie ausprobiert. Wir waren eine der ersten Schulen in Nds, die die höhenverstellbare Tafel von Promethean bekommen hat. Da ich als Junglehrer die Betreuung der Tafel bei uns übernehmen durfte, habe ich versucht sie oft einzusetzen und die Möglichkeiten der Tafel auszunutzen.
    Folgende Punkte sind mir positv wie negativ aufgefallen:
    - Um mehr als nur die normale Tafelfunktionen zu nutzen, muss man intensivere Vorarbeit leisten, die aber durch Speicherung später wieder nutzt kann.
    - Wir haben die Tafel in einem Raum installiert in dem es nur Oberlichter als natürliche Lichtquelle gibt. Daraus ergeben sich oft Schwierigkeiten in der Beleuchtung. Entweder die Tafel sieht man und die Schüler können nicht schreiben oder die Tafel wird durch künstliches Licht (Neonröhren) zu stark Streulicht ausgesetzt. Wir müssen nun unsere gesammte Lichtinstallation ändern lassen. Das dauert nur leider oft.
    - Das Seilzugsystem mit dem die Tafel und der Beamer bewegt werden macht ein Kindgerechtes arbeiten gut möglich. Durch die Entfernung des Beamers gibt es allerdings einen erheblichen Schattenwurf. Schülerbemerkungen über Icons die man am Kopf oder Körper hat, können da schon nerfen und auch das “Blindschreiben” wenn man selbst vor der Tafel steht.
    - Die viel gepriesene Bibliothek habe ich für meinen Unterricht bislang noch nicht verwenden können. Ich weiss nicht, wie viel man davon noch erwerben kann, aber in der Standardlieferung kann man für meine Fächer Bio/Physik/Musik nichts wirklich gut gebrauchen. Es beleibt also nichts anderes Übrig, als selbst kreativ zu werden.

    - Wir beginnen gerade sowas wie ein Medienserver anzulegen, um unseren älteren Medien zu integrieren.

    - Vor kurzer Zeit hat sich die Schule entschieden von bislang zwei Promethean Bords auf SMART umzusteigen.
    Die Gründe dafür waren: Die Bedienung von Smart ist einfacher und von unseren älteren Kollegen schneller angenommen.
    - Der Schattenwurf ist stark reduziert durch die viel nähere Position des Beamers.
    - Die Stifte von Promethian sind nicht besonders stabil und verlieren gelegentlich die Mine, was den Stift dann unbrauchbar macht. Das Smart geht auch ohne Stift. 
    Wir haben sogar von Smart einen sehr guten Preis für den Wechsel des Systems bekommen.
    Es lag deutlich unter dem neuen Board von Geha, welches eine ähnliche Technik verwendet.

    Falls jemand mit dem Gedanken spielt ein solches Board für die Schule anzuschaffen, der sollte vorher abklären wie viele Lehrer gewillt sind damit zu arbeiten. Sonst kann es sogar zu einer allgemeinen Medienarmut im Unterricht führen.

    schrieb Marc am

  • #70

    Hallo Karl,
    versuchen Sie es einmal mit dem iaWB von Interwritelearning. Die Kalibrierung ist einfach (wie auch bei Smart) aber bei fest installierten Board und Beamer dauerhaft. Günstig ist auch die Installation von Nahdistanzbeamern (sofern ohne Spiegel, da die Spiegel in den Beamern durch ständige Bewegungen dejustiert werden) an höhenverstellbaren Tafeln. Bei Promethean soll es dabei aber nach Auskunft des Herstellers zu Problemen gekommen sein, die durch mangelnde Wärmeableitung verursacht werden soll. Hintergrund ist wohl, dass im Board ein leichter Strom fließt (10-15 Watt), der Wärme erzeugt. Bei Smart und Interwrite tauchen diese Probleme nicht auf, da eine andere Technik genutzt wird.

    schrieb Robert Teske am

  • #71

    Habe alle Kommentare mit großem Interesse gelesen. Obwohl es ursprünglich um Vergleich von iWBs ging, wurden z.T. diese mit Kreidetafel und Tablet-PC verglichen. Dazu folgendes:
    Alle drei Werkzeuge sind wohl eher für die lehrerzentrierten Unterrichtsphasen gedacht, die neben selbständiger und Gruppenarbeit auch ihre Berechtigungen haben.
    Für das iWB gegenübe dem Tablet-PC spricht, dass Schüler sehen, an welche Stelle auf der Tafel ich schreibe, und nicht im Beamerbild suchen müssen, an welcher Stelle ich gerade eine Ergänzung oder Korrektur vornehme.
    Aus meiner Erfahrung bleibt der Nachteil des iWBs, dass die Kreidetafel mehr sichtbare Fläche zur Verfügung stellt als das iWB.
    Das Menü der SmartBoard-Software stelle ich an den unteren Fensterrand, denn das brauchen die Schüler nicht zu sehen, dafür steht das eigentliche Tafelbild dann etwas höher.
    Dass kleinere Schüler nur am unteren Rand des iWB schreiben können, kann ein Nachteil sein. Manchmal geht es aber auch, wenn sie es einfach dort unten hinschreiben und der Lehrer es dann an eine obere Position schiebt.
    Als großen Vorteil des iWB schätze ich es sehr, dass ich meine Tafelbilder speichern und in der nächsten Stunde wieder aufrufen kann, auch wenn ich dann meine Klasse/Kurs in einem anderen Raum mit iWB unterrichte.
    Im Mathematikunterricht lassen sich Bildschirmfotots (Screenshots, Ausschnitte) aus anderen Anwendungen leicht auf die Tafelseite bringen: Funktionsgraphen einer Parabel mit den wesentlichen Eigenschaften vom Lehrer oder Schüler in einer Freihand-Skizze dargestellt, dann mit der Software GeoGebra (kostenlos) gezeichnet, Bild davon neben der Skizze einfügen und vergleichen - das wäre mit der Kreidetafel nicht möglich.
    Eltern sind dankbar, dass ich Tafelbilder in einem virtuellen Klassenraum (CommSy) für Schüler online stelle: Wenn ihr Kind krank ist, kann es zumindest von zu Hause nachlesen, was thematisch abgelaufen ist.

    Zum Schluss wieder zurück zum eigentlichen Thema dieser Seite:
    Da ich nur Erfahrung mit den Boards von SmartTech habe, würde mich von Anwenderen dieser und anderer Fabrikate sehr interessieren, ob es da auch immer wieder mal - wie an unserere Schule - Probleme mit der Kalibrierung gab:
    Einmal kalibriert, kurze Vorführung: alles wunderbar.
    Längere Zeit über mehrere Seiten Tafel-Anschrieb:
    der Stift schreibt schließlich in einigen Bereichen der Tafel neben dem Berührpunkt, so dass während des Arbeitens neu kalibriert werden muss.

    schrieb Karl am

  • #72

    Hallo,
    Mai 2008 - Bildung-Online, Hall in Tirol: Drei Boards stehen zur Auswahl, 3 Präsentatoren warten auf jeweils sieben gleiche Aufgaben. Jede Aufgabe wird von jedem Präsentator auf seinem Brett individuell gelöst.
    Sieben verschiedene Aufgaben und 21 Lösungen. Jeder Lehrer sieht immer die gleichen Aufgaben und jeweils drei verschiedene Lösungen, je nach Brett. Alles spielt sich in ca 1 1/2 Stunden vor den Augen von ca 25/30 Lehrern ab.
    Am Schluss der Vorführungen sprechen sich eigentlich alle 25/30 Lehrer eindeutig für ein einziges Brett aus. Das ist mit Abstand, alle sagen: mit Abstand, das einfachste, logischste, schnellste, da bei weitem am leichtesten erlennbare, jederzeit einsetzbare, auch ohne Stift funktionierende, mit der schnellsten Software ausgestattete, mit den kürzesten Schritten zu Ziel führende Brett: Das SmartBoard. Selbst Lehrer, die bereits ein Promethean bestellt hatten, erklärten, dass das SmartBoard wirklich um ein Vielfaches besser sei. Leider hätten sie schom bestellt! Das SmartBoard ist vor allem deshalb so eindeutig der Sieger, weil ein “Nicht-Computer-Lehrer”, und das ist die Masse, das SmartBoard um Welten früher erlernt bzw sich bei anderen Brettern nicht drübertraut.
    Und das ist zusätzlich eine wichtiges Kaufgrund. Bretter, um die die meisten Lehrer einen Bogen machen, werden nicht eingesetzt.
    Wir besitzen an der Schule derzeit kein Brett, ich bekomme keine Provision, ich kenne keinen “Vertreter”, ich weiß nicht einmal eine Schule in Tirol, in der es SmartBoards gibt.
    Ich habe aber diese Demonstration aller drei Anbieter gesehen, daher diskutiere ich nicht mehr. Ich sage dasselbe wie die anderen anwesenden Lehrer: Alle Bretter gesehen! Kein Vergleich! Ein eindeutiges Ergebnis: Wenn schon ein Brett, dann nur ein SmartBoard. Sonst lieber gar keines. Und ich glaube, im direkten Vergleich sieht man Schwächen und Stärken am besten. In dem Fall haben es 25/30 Lehrer gesehen.

    schrieb H.Kobler am

  • #73

    So, ihr Lieben. Jetzt will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Seit zwei Jahren weiß ich von interaktiven Whiteboards und habe seitdem mit Händen und Füßen versucht eines für unsere Schule anzuschaffen. Überzeugt haben mich die Möglichkeiten gerade im Bereich der Grundchule und zwar aus unterschiedlichen Gründen. In erster Linie soll das WB nicht nur die klassische Tafel um zusatzliche Optionen erweitern, sondern die eigentlichen Funktionen optimieren und dadurch den Unterricht ökonomisieren. Ein Beispiel: in den ersten vier Schuljahren der Grundschule benötige ich theoretisch drei verschiedene Lineaturarten plus Kästchen für Mathe und Notenlinien für Musik. Auf einer normalen Tafel nur mit teuren, unpraktischen Magnetuntergründen zu bewerkstelligen. Die Möglichkeit Tafelbilder sofort zu löschen erspart ebenfalls jede Menge Zeit. Ganz zu schweigen von den vielen Lehrern mit einer Kreideallergie. Des Weiteren benötige ich fast für jede unterrichtsstunde Bildmaterial welches ich zuerst aussuche, dann farbig ausdrucke, um es schliesslich zu laminieren. Wenn ich es dann benutzt habe, muss ich zusehen, wo ich meine Materialien lagere. Es ist auch alles ohne WB möglich, sicherlich.  Jedoch verstehe ich nicht, wieso ambitionierten Lehrern mit einem hohen technischen Verständnis die Möglichkeit mit einem WB zu arbeiten von Vorgesetzten verwehrt wird, die noch nicht einmal in der Lage sind eine Email mit Anhang zu verschicken. Solchen Personen erschließen sich leider auch nur oberflächliche Nutzungsmöglichkeiten eines sollchen WB und sie haben keinen Schimmer davon die Vorzüge eines solchen Gerätes didaktisch sinnvoll einzusetzen (ich weiß auch schon, wer in unserem Kollegium damit nur Filme gucken würde). Ein weiterer Kritikpunkt sind die Achaffungs- und die Folgekosten. Bei uns hat man sich trotz meiner Bemühungen gegen das interaktive WB entschieden. Dafür bekommt unsere Schule jetzt maßangefertigte Kleiderhaken für 5000€ aus öffentlichen Geldern. (die Alten sind nicht kaputt aber das Geld muss weg und ist leider zweckgebunden) Mein Fazit: im Hinblick auf unseren Anschluss im internationalen Bildungsvergleich, der Bewahrung unserer Lehrer vor uneffektivem Arbeiten und natürlich nicht zuletzt dem Auftrag unsere Kinder auch im Umgang mit neuen Medien zu Schulen, sollten Gelder sinnvoll z.B. Durch die Anschaffung von iWB und entsprechender Schulung der Lehrer eingesetzt werden.
    Ansonsten allen engagierten Lehrern: nicht unterkriegen lassen.

    schrieb Klaus Odor am

  • #74

    Ich habe mir die Meinungen durchgelesen, vieles ist doch recht sachlich gehalten und auf Erfahrungen begündet. Aber wie sich ein Michal hier positioniert, läßt die von ihm bereits zitierten Haare tatsächlich zu Berge stehen.
    Ein Lehrer TURNT also an einer Tafel herum…schonmal zur kenntnis genommen, daß er dies seit Jahrhunderten schon tut? Und das eine Tafel ein offensichtlich sehr geeignetes Instrument ist, Unerrichtsinhalte aufzuzeigen, merkfähige Bilder zu zeigen und vieles andere mehr? Der Lehrer turnt also an Tafeln rum, welches Kompliment an die Lehrerschaft. Ich hoffe, Michael ist kein Lehrer, sonst tut er dies wohl ebenfalls schon seit vielen Jahren.
    Der Lehrer steht im Licht des Beamers…nur mal ein Gedanke, sich mit aktuellen Entwicklungen zu befassen, zum Beispiel das Activboard in Kombination mit dem Sanyo XL50, höhenverstellbar und nix mit Lehrer im Licht!!
    Der Lehrer guckt in die Klasse, während er an einem Monitor arbeitet? Welch Kunststück, für meine Begriffe schaut er auf den Monitor!!!
    Diese von Michael empfohlene Unterrichtsführung mit interaktiven Medien ist wohl etwas für die, die sich am Lehrertisch sitzend wohl fühlen und den Kindern auf einer Leinwand die vom Lehrer produzierten Bilder zu zeigen. Ach ja, und aufzeichnen kann man die Desktop Aktivitäten…wow!! Das können mittlerweile so viele Programme, daß einem schon schwindlig werden kann. Und was ich noch erwähnen wollte, diese Möglichkeit ist zum Beispiel Bestandteil der Activboard-Software, weiß Michael wahrscheinlich nicht…ich vermute mal, er kennt die Software nicht. Also dann weiterhin viel Spaß mit solchen Unterrichtsmethoden, die sich den Anstrich multimedialer Nutzung geben, aber nur der eigenen Bequemlichkeit Vorschub leistet und Lehrern und Schülern nichts bringt!
    Nur mal als Gedankenanstoß sollte man sich einfach mal überlegen, WIE man interaktive Boards einsetzen kann. Ich tue das seit vielen Jahren und finde immer wieder neue Möglichkeiten der Nutzung.
    Außerdem sollte man vielleicht auch darüber nachdenken, warum in England bereits fast jeder Klassenraum mit interaktiven Tafeln ausgestattet ist.
    Michael, alles Gute für Dich, aber ich bin froh, daß ich nicht bei Dir unterrichtet werde.

    schrieb Stefan am

  • #75

    Nochmals ein Hinweis zur Streitfrage “Welches Board?”. Lasst Euch jeweils ein Board von den einzelnen Anbietern für ein bis zwei Wochen in der Schule aufstellen und bittet KollegInnen, die Boards vergleichend zu testen.
    Nach der Entscheidung sollte unbedingt eine Schulung von Multiplikatoren erfolgen, denn mit einem guten Kenntnisstand steigt die Zahl der Anwender.
    Denkt aber daran, die Boards erfordern Wartung. Die Rechner müssen regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht und die Beamer nachjustiert und gereinigt werden. Je mehr Boards desto mehr Arbeit. Wir lassen die Rechner 2 Mal pro Jahr warten, die Reinigung der Beamer wird angezeigt und erfolgt bei Bedarf.
    Die Lampenkosten halte ich inzwischen für eher kein Argument; denn selbst in viel genutzten Räumen laufen die Beamer in Wirklichkeit nur einige Stunden am Tag (Frage der Nutzung ..).
    Bei 2000 - 3000 Stunden Lebensdauer also eher nicht das PRoblem. Ferner ersetzt das Board einen OHP, einen DIA -und einen Filmprojektor. Das muss man auch positiv sehen.
    Nochmals daran denken: Linkshänder haben mit SMART-Boards beim Schreiben Probleme!

    schrieb Manni am

  • #76

    auf unseren Präsentationen in Sachsen konnte ich beide Boards das SMARTboard und das von Interwrite mehrer Tage parallel testen und vergleichen. Das Urteil war auch von den Kollegen eindeutig zu gunsten des SmartBoards. Im Prinzip können die beiden Boards zwar das gleiche - nur die Handhabung stellte sich beim SMARTboard einfacher heraus. Z.B. ist es beim Interwrite erforderlich, immer mit dem Stift erst etwas zu aktivieren, beim SMARTboard kann man direkt arbeiten (schreiben, anklicken etc.) Übrigens ist mein SMARTBoard seit 2002 im Einsatz - ohne Probleme, trotz Kugelschreiber in der Nähe, aber damit schreibe ich auch nicht auf Fenster :)

    schrieb pauker am

  • #77

    Leider weist dieses Forum nur auf zwei interaktive Boards hin. Weltweit einer der größten Hersteller solcher Boards ist Interwritelearning (kommt aus dem Tablebereich für Architekten). Mechanische Zirkel (zur Übung der Händigkeit von Schülern) sind bei den interaktiven (elektromagnetischen) Boards von Interwritelearning kein Problem. Auch ist die zugelieferte Software (Workspace) deutlich stabiler als bei den “Mitbewerbern”. Die Boards zeichnen sich durch eine hohe Robustheit aus, was von Smart nicht unbedingt behauptet werden kann ( Kugelschreiber sollten nicht unbedingt in die Nähe eines Smartboardes kommen). Im übrigen lassen sich auch mehrere Schülerpads (über Bluetooth)mit dem interaktiven Board verbinden, was auch die Arbeit von den Schülerplätzen ermöglicht.Die Feature der Interaktiven Boards und der beigefügten Software Workspace sind auf jedenfall sehenswert. :-)  :-)

    schrieb Robert Teske am

  • #78

    Wozu einen mechanischen Zirkel auf einem elektronischen Board verwenden? Dafür gibt es doch die elektronische Variante ;-) und die wird kostenlos mitgeliefert. Genauso verhält es sich mit Lineal, Geodreieck usw.
    Übrigens steht seit kurzem die 10er Software-Version für das SMART Board zur Verfügung. Darin wieder einige echte Highlights. Ausprobieren und begeistert sein.

    schrieb Walter Janka am

  • #79

    Wie mir von Anwendern mitgeteilt wurde, gibt es mit den Smartboards ein Problem bei der Verwendung von Tafel-Linealen, Geodreiecken und Zirkeln, da die Saugnäpfe auf der berührungssensiblen Oberfläche ihre unschönen Spuren hinterlassen.
    Ich habe dazu noch nichts gelesen. Ein “workaround” wäre interessant.

    schrieb Neuling am

  • #80

    Hallo,
    meinem Vorredner möchte ich gerne in einem Punkt widersprechen. Unser Verlag (einer der drei Großen) arbeitet nicht an speziellen Vorlagen für irgendein Brett. Dagegen habe ich mich erfolgreich durchsetzen können. Wir entwickeln Vorlagen auf Asset-Ebene, die unabhängig einsetzbar sind.
    Aber es gibt insbesondere ein Verlag der dies tut.

    schrieb SWWorker am

  • #81

    Nur einige kurze Hinweise aus dem Activboardalltag: Die großen Verlage arbeiten an Vorlagen für Promethean, wohl nicht für SMART.
    Schüler können bei SMART das Board mit den Fingern bedienen und damit Zugang zum Rechner bekommen, geht bei Promethean nicht (Stift ist Pflicht). Linkshänder haben Probleme mit SMART, weil sie häufig die Hand beim Schreiben auflegen. Auf Tafeln von Promethean kann man zur Not auch mit Whiteboard-Markern schreiben, das scheidet bei SMART vollkommen aus.
    In England, wo diese Tafeln eher zum Standard gehören, ist SMART wohl führend in den unteren Klassenstufen während Promethean deutliche Anteile in den höheren Klassen hat.
    Vandalismus kommt in deutschen Schulen ja nicht vor (hihi), aber auch da hat Promethean die Nase deutlich vorn. Vom Support von Promethean dagegen bin ich eher weniger begeistert.

    schrieb Manni am

  • #82

    Auf die Beiträge von Kritischer Anwender bzw. Frank Jueptner bezugnehmend „Wenn ein Kind auf einen Stuhl steigen muss“ ... und easy2004 zitierend “... als dass sich der Lehrer am whiteboard selbst verwirklicht ...” kann nur zustimmen und dabei auf neue Entwickungen hinweisen:
    Es gibt bereits interaktive Whiteboards, die stufenlos höherverstellbar sind, sogar in Kombination mit einer “normalen” Schultafel. Für den Leher ist die “Hemmschwelle” geringer und der Schüler kommt problemlos auch oben an das interaktive Whiteboard. Es ist nur zu hoffen, dass sich das Produkt mit der besten Usability durchsetzt.

    schrieb Bernd am

  • #83

    Aufgrund einer aktuellen Pressemeldung möchte ich mich nochmals melden. “Eine neue Studie belegt: Der weltweite Marktanteil von SMART Technologies in der Produktkategorie interaktiver Whiteboards liegt bei 45,7 Prozent” - laut Pressemeldung auf Bildungsklick.de
    Zur Anmerkung, das Whiteboard mittels Tablet PC zu ersetzen kann ich nur anfügen, dass meine Schüler eindeutig die Arbeit am Board dem am Tablet PC bevorzugen. Ein Hinweis (Interaktion) am Board trägt ausßerdem wesentlich stärker zur Aufmerksam bei als das Arbeiten über ein Tablet PC.

    schrieb Walter Janka am

  • #84

    Hallo zusammen,

    als kleine Gruppe von 2D-Entwicklern die sich mit der Technologie beschäftigt handschriftliche Symbole (speziell die aus der Mathematik) inhaltlich zu erkennen und zu lösen möchte ich folgendes festhalten:

    Ein Board ist und bleibt immer ein Werkzeug, egal von welchem Hersteller.

    Seit Jahren kennen und arbeiten wir auf allen gängigen Boards (nicht nur die zwei beschriebenen)und alle funktionieren und arbeiten zur vollsten Zufriedenheit.

    Wichtiger ist aber wie kann ein Lehrer, zeitnah, mit seinen eigenen Unterlagen (ob von Papier, PowerPoint, Büchern etc.) aktiv und multimedial seinen Unterricht mit solchen Boards gestalten.

    Alle Tools dieser Hersteller haben als Resultat in der Regel ein digitales Tafelbild…und weiter, wo ist der Mehrwert? Kann ich alles mit einem Tablet PC auch und mehr!

    Unterrichtsmodule welche an die Lehrpläne der einzelnen KM´s angelehnt sind, sind entscheidend.

    Diese Unterrichtsmodule hat bereits jeder einzelne Lehrer in Form von Papier, digitalen Dokumenten, Arbeitsblttern etc.

    Das zeitnahe integrieren solcher Materialien ohne großen Schulungsaufwand in eine interaktive Lern-und Lehrumgebung sind wichtig!

    Fazit: Ein Board ist und bleibt ein Werkzeug, egal welches, egal was für eine Flipchart-Software mitgeliefert wird! alle sind in der Regel gleich!

    Dem Lehrer zeigen wie sein jetziger Lehrprozess, ohne zeitlichen Aufwand, multimedial und interaktiv aufgewertet werden kann ist die Herausforderung.

    Sinnvolle Software die dies erlaubt ist entscheidend!

    schrieb Neutralus am

  • #85

    Ich kenne beide Whiteboards aus der Uni und aus der Schule, und der hier geäußerten Kritik kann ich vielfach nur zustimmen: Viele LehrerInnen sind fasziniert vom technischen Hokus-Pokus. Statt Unterrichtsvorbereitung werden die albernen Spielereien der Hersteller, die didaktisch wirklich der letzte Müll sind, benutzt -  und das mit einer Bedenkelosigkeit, die mir die Haare zu Berge stehen lässt!

    Natürlich ist es eine gute Idee, Tafel und Laptop mal versuchsweise zu kombinieren und zu sehen, was dabei heraus kommt. Aber die Whiteboards sind da ein völliger Schuss in den Ofen, und das wird einem schlagartig klar, wenn man mal einen Tablet-PC oder sogar Convertible (Laptop mit beschreibbarem Tochscreen-Display, das gedreht und gewendet werden kann, zB ACER C100) mit Beamer zur Verfügung hatte:
    - kein Rumturnen mit großen Gesten an der Tafel während der Lehrer im Beamerlicht steht und die Tafel verdeckt.
    - Der Lehrer guckt in die Klasse
    - Per PointFox kann jeder Inhalt zum Tafelgrundbild gemacht und genauso wie bei den Boards bearbeitet werden - schnell und sicher vom Laptop aus!
    - Schüler mit eigenem Laptop können per NetOP (+WLAN) auf den Beamerhost zugreifen und vom Platz aus mitmalen etc.
    - PEr AviScreen oder WinRecorder kann man den Desktop als Film aufzeichnen und streamen: Für WebSite, fürs Portfolio, ...

    Und alles mit einfachen Mitteln! Ein C100 kostet heute bei Ebay schlappe 250 Euros, einen BEamer hat die Schule. Die Software ist für umme.

    Ein Tablet-Convertible-PC ist eine so wahnsinnig praktische Erfindung - aber zusammen mit einem Beamer und WLAN kommen soviele Möglichkeiten zum gemeinsamen, inhaltlichen Arbeiten zusammen, die in ihrer Schlagfertigkeit von Whiteboards nicht zu toppen sind.

    Ich würde die Boards nichtmals geschenkt haben wollen. (Naja, vielleicht grad eben noch als Regenschutzdach für das Kaminholz hinterm Haus. ;-) )

    schrieb Michael am

  • #86

    Man sollte eines dabei nicht vergessen: Die Möglichkeit, im Unterricht erarbeitetes (Multimedia)- Material an Schüler (und Eltern) in hervorragender Qualität 1:1 per Mail verschicken zu können, ist nicht hoch genug lobend einzuschätzen. Schaut euch doch mal an, was Schüler(Innen) normalerweise so alles als Output mit nach Hause bringen, teilweise sollen ja noch Blaumatrizen-Kopien dabei sein. Ich meine, dass auch die Lehrerzentriertheit als Kritik nicht so wie dargestellt nachvollziehbar ist: Im Unterricht Erarbeitetes findet doch häufig am Board seine Sicherung bzw. Strukturierung, und dies wurde doch (hoffentlich) vom (vorher) aktiv handelnden Schüler(In) geliefert. Gerade die Strukturierung und dei Assoziation ist aus Sicht der Neurologie mit entscheidend für nachhaltiges Lernen. Und das steht 99 % mit Internet vernetzten Schülern immer zur Verfügung.

    schrieb Lämpel am

  • #87

    Ich komme gerade von einer Info-Veranstaltung zu Whiteboards. Mein Eindruck deckt sich vollkommen mit dem von “neutraler,kritischer Anwender”.
    Auch ich finde es wichtiger, dass Schüler mit tablet-PCs selber arbeiten, als dass sich der Lehrer am whiteboard selbst verwirklicht.
    Am besten natürlich, wenn beides Hand in Hand geht, aber das wäre nur 2. Ausbaustufe.
    Zum Vergleich Smartboard-Activeboard noch folgendes:
    die 2-Folien-Technologie von Smartboard scheint mir nicht so robust wie die einfache, beschichtete und leicht zu reinigende Oberfläche von Activeboard und auch dem schönen Starboard von Hitachi(warum war das nicht im Vergleich?), allerdings habe ich selbst noch keine Erfahrung im Gebrauch.

    schrieb easy2004 am

  • #88

    Wer sich mehr über das Theam interkative Whiteboards informieren und immer auf dem Laufenden sein möchte, der sollte mal auf die Seite von http://www.myboard.de schauen.

    Ist zwar noch im Aufbau. Das Portal bezeichnet sich selbst als das erste, deutschsprachige und unabhängige Internetportal rund um das Thema interaktive Whiteboards. Hier gibt es einen Newsletter und es soll dort zukünftig Informationen, News, interaktive Unterrichtsmaterialien und Anregungen für jeden Boardtyp geben.

    Auf jeden Fall eine spannende Sache, die man beobachten sollte.

    schrieb Boardfreund am

  • #89

    Bei uns an der Berufsschule setze ich das SMART-Board seit 2 Jahren täglich ein, d.h. der Unterricht findet nur noch kreidelos statt. Bisher konnten alle bisherigen Unterrichtsmethoden ohne Probleme übernommen oder sogar verbessert dargestellt werden. Ein Schüler kommentierte letztes Jahr sogar, dass es durch den Einsatz der elektronischen Medien (Laptop, SMART-Board, Schulnetzwerk) wesentlich interessanter in der Schule war als sonst und vieles auch besser verstanden wurde. Ich kann nur jeden dazu ermuntern und wünschte mir eine besseren Austausch untereinander.
    W. Janka - Staatl. Berufsschule Neumarkt

    schrieb Walter Janka am

  • #90

    Neutrale “Studien gibt es zu genüge”: Bitte Titel, sutoren, Links; bin sehr interessiert.

    “Praktischer Einsatz? als was?”: Ganz simpel als Lehrperson im Unterricht!

    Ob mein Beitrag ein “Reigen der Eitelkeiten” ist, mögen die ForumsleserInnen beteiligen. Aber auf das “angeschrien” werden in Form von über einem Dutzend ? verzichte ich in Zukunft gerne. Für eine Weile ist dies mein letzter Forumsbeitrag. Ich leiste es mir, emfindlich zu sein.

    Allen ernsthaft Interessierten lege ich meine Ausführungen trotzdem ans Herz.

    schrieb neutraler, kritischer Anwender am

  • #91

    Mal ehrlich, als Händler kann es mir ja eigentlich egal sein was Sie kaufen, Hauptsache die Kasse stimmt.
    .
    Aber bei allen Beiträgen dreht sich doch alles nur um das Eine um das „Selbst“.
    Hallo „ neutraler, kritischer Anwender“ und Tablet-PC Nutzer.
    Studien gibt es zu genüge. Selbst „reiche Länder wie Mexico“ geben keine 1.8 Milliarden Dollar aus ohne Studie. Das Problem in Deutschland liegt darin, dass wir nur die Studien beachten die unseren eigen Standpunkt bestätigen.
    Letztendlich wird jeder ( jede Schule ) die Verantwortung selbst Tragen müssen und eigene Erfahrungen sammeln, oder auch nicht !

    „Wenn ein Kind auf einen Stuhl steigen muss“ stimmt tatsächlich etwas nicht . Da hat wieder einmal einer im wahrsten sinne des Wortes, sich selbst als Masstab genommen. Oder aber es handelt sich um Werbung ? Und womöglich soll uns das Bild etwas ganz anderes sagen als „ am besten lernt man auf Stühlen stehend“?
    (“blöderweise” befinden sich die Menüs der meisten Programme jeweils ganz oben!)
    „Seit Jahren kenne ich beide Produkte aus dem praktischen Einsatz“. Zitat neutraler, kritischer Anwender !!  ?????????????  Hallo „EIGENTOOR“  !!!  Praktischer Einsatz ? als was ???


    Bitte macht Euch selbst ein Bild, denn alle hier einschließlich mir haben nur einen Standpunkt, und das ist nun mal, aus mehr oder weniger nachvollziehbaren Gründen, der Eigene !

    So, damit klinke ich mich aus diesem Reigen der Eitelkeiten aus, jedoch nicht ohne Einladung zur besten und unterhaltsamsten Demonstration die Sie südlich des Weiswurstäquators bekommen können .

    schrieb Frank Jueptner am

  • #92

    Seit Jahren kenne ich beide Produkte aus dem praktischen Einsatz. Die Kommentare und Bewertungen von Lehrerfreund.de sind für mich plausibel und nachvollziehbar, ganz im Gegensatz zu den produktfixierten Kommentaren (die bereits genügend kommentiert wurden). Was Not täte, wäre eine professionelle und unabhängige Studie, die - ausgehend von unterschiedlichen Lehr- und Lernsettings - differnezierte Urteile ermöglichen würde.
    2, 3 Ergänzungen noch zu den Lehrerfreund-Ausführungen:
    -> Ein Grossteil des Effekts von interaktiven Wandtafeln in Unterrichtsituationen liegt rein in der Präsentation. Dazu reicht aber ein Beamer und eine weisse Wand.
    -> Ein Grossteil des Resteffekts lässt sich mit einem Tablet-PC / Touchscreen oder Tablet-Notebook plus Beamer erzielen. Wird mit diesen Mitteln gearbeitet. sind Lehrperson oder SchülerIn der Lerngruppe zugewandt. Also auch dies geht ohne interaktive Wandtafel.
    -> Viele Lehrpersonen sind mit der Komplexität der Funtionen der Software bei beiden Systemen überfordert. (Tablet) PC und das Gratisprogramm Pointofix /(ww.pointofix.de) in der Kombination mit Beamer decken einen Grossteil der Bedürfnisse ab.
    -> Ob die Lehrperson oder ein/e Schüler/in an der Tafel “werkelt”, es bleibt Frontalunterricht. Neue Medien ermöglichen ganz andere Formen von Kollaboration und Interaktivität und Individualisierung und ...
    -> Wenn ein Kind auf einen Stuhl steigen muss um an einer Tafel zu schreiben (siehe Bild weiter oben), dann stimmt was nicht. Nicht höhenverstellbare Tafeln sind ein Problem. Wenn auch kleingewachsene Lehrpersonen und erst recht Schüler/innen die Tafel voll ausnützen sollen (“blöderweise” befinden sich die Menüs der meisten Programme jeweils ganz oben!), muss diese so tief montiert werden, dass die zweite Reihe bereits nichts mehr sieht. Höhenverstellbare Tafeln sind zwar möglich, aber selten und teurer.
    Technische Einschränkungen wie Blendung und Schattenwurf durch den Beamer, Kalibrierung (siehe Bild oben -> Tafel auf Rollen, ein Schubser, und jeder Klick führt ins Leere!) etc. müssen unbedingt mitbedacht werden.

    Fazit: Tablet-PCs in die Evaluation einbeziehen, wirklichen Mehrwert der interaktiven Tafel knallhart nachweisen (lassen), Meine Beobachtung: sogar oder erst recht bei Freaks führt die interaktive Wandtafel zu vermehrtem Frontalunterricht, Lehrpersonen müssen dahinter stehen (Mehraufwand für Schulung -> ist nicht in einem halben Tag machbar), Spielereien und Gimmicks von wirklicher Innovation unterscheiden (Entscheidungsträger lassen leider schnell davon blenden), wenn möglich Interaktiv Wandtafel in Kreidetafel und Whiteboard höhenverstellbar integrieren (das geht).
    Erst wenn diese Fragen geklärt sind, schreitet man zur Produktewahl, und da würde ich anders entscheiden, als Lehrerfreund.de, aber das sind letztlich (wirklich!) Nuancen.

    schrieb neutraler, kritischer Anwender am

  • #93

    Den Beitrag der Herrn Oberpauker könnte man auch im Unterricht verwenden als “Beispiel” für Werbetexte. Schauen wir uns die einzelnen Argumentationslinien an:

    Er schreibt: geschätzte 40 Boards von Promethean und eine Handvoll SMART Boards. “Eine Handvoll” suggeriert maximal ca. 5 - laut Auskunft von SMART waren es ca. 12. Die Reduzierung im Verlauf seines Textes über SMART ist “Hersteller ... den ich außerhalb des eigenen Standes auf der Messe nirgendwo wahrnehmen konnte” Damit geht also die Präsenz von SMART gegen null. Also ein wirklich gut gelungenes Beispiel wie man 12 vorhandene SMART Boards (unter anderem beim Ministerium von Frau Schavan und bei Westermann Schrödel) durch suggestives Darstellen auf null reduziert.

    Das nächste wirklich gelungene Beispiel ist das der Verlage. Es geht ein pfiffiger Vertreter der Firma Promethean zu Verlagen und bietet ihnen kostenlos die Bereitstellung von Activboards an. Herr Oberpauker macht daraus Fragen: “Ich frage mich gerade, warum war denn Smart da nicht? Weil sie das bessere Board haben?” Wie gesagt Fragen, keine Feststellungen! Aber zum Schluß kommt er zu der Aussage: “Ganz ehrlich, eine Handvoll Lehrer gegen Cornelsen, Klett und BV1 in die Waagschale zu werfen scheint mir ziemlich mutig!” - Absolute Spitzenklasse - so erzeugt man Stimmung für den einen und gegen den anderen (mit dem Schönheitsfehler, dass nichts dahinter steht).

    Das dritte Beispiel ist die Argumentation zum Theam Schreiben mit Stift versus Schreiben mit dem Finger. Rezept: Man stelle zwei Situation gegenüber die unterschiedlich sind wie Schreiben im Zug auf einem Blog und Schreiben an einer Tafel - aber auch Gemeinsamkeiten haben “das Schreiben” Danach ziehe einen Vergleich (ohne Beachtung der Rahmenbedingungen) und mache dann das, was man nicht mag, lächerlich. Funkioniert fast immer.

    Herzlichen Glückwunsch Herr Oberlehrer - so funkioniert Werbung.

    Der Artikel vom Lehrerfreund halte ich dagegen als einen ernstzunehmender Versuch der Auseinandersetzung mit den Produkten und ein Vergleich nach eigenen Kriterien ist zu empfehlen.

    schrieb Oberschüler am

  • #94

    Erwartungen voll erfüllt!
    Bemerkungen wie „technoiden Schnickschnack“ und „didaktisch sinnloser Müll“ sind nicht nur fehl am Platze sonder schlicht und einfach falsch. Bestätigt wird dadurch nur was alle nicht Lehrer ohnehin zu wissen glauben. 
    Natürlich sagt es über den methodischen oder didaktischen Wert eines Produktes überhaupt rein gar nichts aus, ob da nun 10 oder 100 Lehrer auf einem Messestand stehen. 10 oder 100 Produkte eines Herstellers, kostenlos auf der Messe verteilt, sagen lediglich etwas über die Gewinnerwartungen des oder der Unternehmen.
    Nach Auslanderfahrung im Selbstversuch versuche ich seit dem Jahr 2000 Schulen Digitale Tafeln nahe zu bringen.  Ich kann mich jedoch nur wundern darüber, dass gerade die Generation die mit Sprüchen wie „ unter den Talaren der Muff von tausend Jahren„ durch die Strassen gezogen ist heute an einem weltweiten Auslaufmodell klammert. Wie Markus Engler (PUR) stellt sich mir die Frage „ wo sind all die Indianer hin“ ?
    Schule ist ein Museum ! Meine Schulpflichtige Tochter geht in mein Klassenzimmer, sitzt an meinem Tisch, schreibt an meiner Tafel, arbeitet mit meinem Tageslichtprojektor (habe in 8 Jahren 2 Verkauft) sieht dieselben Folien auf der selben ebenso ergrauten Leinwand und fühlt sich von Ihrer Klassenlehrerin nicht ernst genommen.
    Selbst eine Digitale Tafel die nicht benutz wird ( für den Hersteller und den Verkäufer übrigens eine Katastrophe ) währe, wenn auch ein gescheiterter Versuch, Anschluss ans Informationszeitalter 2008 zu bekommen. Und Gott sei Dank , immer mehr deutsche Schulen werden wieder Leuchttürme.

    Der Ruf nach einem „ (didaktischen) Netzwerk“ einer Autobahn für Leute ohne Führerschein ist ebenso kostspielig wie Praxisfremd.
    Die Parole muss lauten „Jedem Lehrer sein eigenes Laptop und zwar zur freien Verfügung!„ Den schwimmen lerne ich nicht durch schlaue Vorträge oder den Bau gigantischer Schwimmhallen, nein ich muss ins Wasser springen und in kauf nehmen dabei Nass zu werden.“
    Dabei ist noch nicht berücksichtig, dass für Schüler und Netzwerke zumeist gilt „benutzen verboten“ Diese Verbote werden dann mit noch Teurerer Software überwacht und durchgesetzt.

    Zum Abschluss noch eine mathematische Beweisführung zu Thema Tafelzentriert oder Gruppenorientiert.
    „Natürlich ist es am Besten kleine Gruppen mit 5 Schülern durch einem Lehrer zu unterrichten!“ Die Mathematischen Tatsachen sind jedoch bei viel zu wenigen Lehrern und viel zu fielen Fehlstunden:

    Tafelzentriert 30 Schüler auf 0,9 Lehrer ,
    weil einfacher zu rechnen, geteilt in drei Gruppen
    ergibt eben nicht 3 x (10 Schüler auf 0,3 Lehrer) sonder
    da der Lehrer als Primzahl nur durch sich selbst Teilbar ist
    1 x (10 wechselnde Schüler auf 0,9 Lehrer) + 2 x ( 10 Schüler unbeaufsichtigt / Leghrer anwesend ) + 3 x 1 die Selbe Frage aus jeder Gruppe x X..

    Wer glaubt, dass sich am Ausgangswert 0,9 Lehrer im deutschen Schulsystem in naher Zukunft etwas wesentlich verändern wird, kommt zumindest nicht aus Bayern oder Baden-Württemberg. 

    Natürlich kann all dies nicht verallgemeinert werden, und natürlich werden sich vorrangig all die Aufregen dies nicht betrifft. Aber auch das ist eine Eigenheit unseres Schulsystems.
    Es würde mich besonders freuen sollten wir uns dennoch sehen.

    schrieb Frank Jueptner am

  • #95

    Warum nur gewinne ich den Eindruck, dass der Kommentar vom “Oberpauker” in die Abteilung Werbung gehört???
    Ganz im Gegenteil zu seiner Meinung halte ich den Artikel des Lehrerfreunds sehr wohl für ausgewogen und fundiert begründet. So stelle ich mir einen Produktvergleich vor - danke!

    Viele Grüße
      Holger

    schrieb Holger am

  • #96

    @Oberpauker

    Die Gründe für unsere tendenzielle Smartboard-Präferenz haben wir im Artikel dargelegt. Also kein Werbetext, zumal wir im Artikel darauf hinweisen, “dass die Unterschiede [zwischen den Boards] in keiner Hinsicht exorbitant sind.”

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #97

    Also, wenn ich mir den Bericht so durchlese, dann wird doch eine “gewisse” Voreingenommenheit wohl selbst einem Blinden nicht entgehen, abgesehen, dass doch wohl einige Dinge offenbar ziemlich falsch dargestellt scheinen. Aber mal der Reihe nach. Auch ich war 2 Tage auf der didacta und ich muß sagen, ich habe einen komplett anderen Eindruck erhalten. Zunächst habe ich mal kein Activboard mit einem Hitachi-Beamer gesehen, eher mit Sanyo und Epson. Auch scheint Euch eher nicht aufgefallen zu sein, dassPromethean mit geschtzten 40 Boards im Gegensatz zu einigen wenigen Smartboards. Verwunderlich finde ich auch, dass das Activbard bei allen großen Verlagen platziert war, egal ob Klett, Cornelsen oder BV1. Ich frage mich gerade, warum war denn Smart da nicht? Weil sie das bessere Board haben? Auch ich habe mir beide Stände/Boards angeschaut und der Ehrlichkeit halber sollte man wohl nicht nur erwähnen, dass bei Smart externe Lehrer zu Gast waren, sondern vielmehr entscheidend scheint mir (und das war für mich bzw. unsere Schule seinerzeit auch ein sehr wichtiges Kaufkriterium, Promethean zu mehr als 60 (oder mehr? egal) Lehrern besteht.
    Ihr schreibt: beide versuchen krampfhaft eine Internet-Community aufzubauen. Aha, da scheint Promethean ja von der ganz schnellen Sorte zu sein… mal eben mehr als 100.000 Nutzer “aufzubauen”. Vielleicht hätte man aus diesem Satz mal Promethean weglassen sollen, die scheinen das ganze offenbar nämlich schon aufgebaut zu haben.
    Nächste Frage: Schreiben mit dem Finger findet ihr intuitiv? Aha… Wenn Ihr mit einem Block in der bahn sitzt und Euren Füller oder Kugelschreiber vergessen habt, dann nehmt ihr wahrsceinlich ein Stück Kohle um damit den Finger einzufärben um das geschriebene auch lesbar zu machen? Nicht? Hmmm… wie schreibt man dann intuitiv mit einem Finger?
    Ganz ehrlich, dieser Kommentar ließe sich noch endlos fortführen. Nur soviel, ich finde es beschämend schlichtweg einen Werbetext für einen Hersteller zu schreiben, den ich außerhalb des eigenen Standes auf der Messe nirgendwo wahrnehmen konnte, anstelle Eurer Aufklärungspflicht aus neutraler Sicht nachzukommen. Das einzige was ihr hiermit erreicht ist Kollegen durch solche Geschichten zu verunsichern.
    Achja: nochmals zu den am Smart-Stand erwähnten Lehrern, die so tolle eigene Unterrichtsbeispiele gezeigt haben: wahrscheinlich war Lehrerfreund nicht in den anderen Hallen unterwegs wo bei ALLEN großen Verlagen die Umsetzung der Lehrbücher konkret auf dem Activboard gezeigt wurden. Ganz ehrlich, eine Handvoll Lehrer gegen Cornelsen, Klett und BV1 in die Waagschale zu werfen scheint mir ziemlich mutig!

    Viele Grüße

    schrieb Oberpauker am

  • #98

    @Achim
    Ich denke nicht, dass solche interaktiven Whiteboards im Konferenzbereich besonders verbreitet sind; ich kann ja für Präsentationen alles genau vorbereiten; im Schulunterricht habe ich jedoch die Situation, dass ich intuitiv auf Äußerungen reagiere, dass die Schüler selbst etwas aufschreiben usw.
    Kurz: Ich persönlich sähe keinen wirklichen Sinn darin, ein Smart- oder Activboard bei professionellen Präsentationen einzusetzen.

    schrieb Rolf am

  • #99

    Danke für den Hinweis auf die Videos; wir haben ein Kapitel mit Beispielvideos in den Beitrag eingefügt.

    Transport: Die Hersteller empfehlen grundsätzlich Wandmontage, es gibt aber auch jeweils eine Version mit Rollen.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #100

    :coolsmirk:

    Ganz schön ausführliche Produktbeschreibung, Kompliment!
    Gibt es im Web irgendwo (Werbe-) Filmchen, wo man ein ACTIVboard oder ein SMART-Board oder auch andere interaktive Whiteboards in der Praxis sehen kann?

    Mich interessiert auch sehr, Erfahrungen anderer mit interaktiven/Multi-Touch-Whiteboards zu hören, auch im Einsatz als Marketing-Tool, z.B. auch auf Messen.

    Sind die Geräte (abgesehen von der Größe) tranportabel? (Wegen Diebstahl)

    schrieb Achim Schlemmer am

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