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iPad-Ära

Apples iPad als iErlegende Wollmilchsau für den Unterricht? 01.02.2010, 12:40

iPad (Ausschnitt)
Bild: pixabay

Apples neues Hybridgerät "iPad", eine Mischung aus iPhone und Notebook, könnte auf die Digitalisierung der Schule starken Einfluss nehmen: kein lästiges Hochfahren, keine nervigen Musterlösungen, keine zerschossenen Betriebssysteme. Verändert Apple mit dem iPad ungeplant das schulische Lernen?

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  • (geändert: )

Was ist das Apple iPad?

Ende Januar 2010 stellte Apple ein neues elektronisches Gerät vor: Das “iPad”. Ein daumendicker Bildschirm (“fettabweisende Beschichtung”) in der Größe eines DIN A4-Blattes, mit dem man surfen, Texte lesen und schreiben kann. Kurz: Ein iPhone in groß (ohne Telefon-Funktion). Je nach Ausstattung kostet das iPad zwischen 500 und 1000 Euro. (mehr: iPad-Produktseite bei Apple)

“Taugt das iPad für die Schule?”

“Taugt das iPad für die Schule?”, fragt Ulf Blanke und gibt im Forum “mobiles lernen-21” auch gleich die passende Antwort: Er sieht ein großes Potenzial für die erfolgreiche Verwendung in der Schule, denn:

Während PCs und Notebooks offene Systeme sind, ist das iPad - genauso wie das iPhone, welches ja mit dem gleichen Betriebssystem läuft - ein geschlossenes System. Was für Power-User einen großen Nachteil darstellen mag, weil keine tiefgreifenden Systemveränderungen vorgenommen werden können, ist für den schulischen Einsatz ein enormer Vorteil. Der Aufwand, um Notebooks vor versehentlichen oder absichtlichen Veränderungen der Softwarekonfiguration zu schützen, würde ebenso entfallen wie der Zwang, die Geräte in regelmäßigen Abständen per Image mit neuer Software zu versorgen. Ein Segen für alle Schuladministratoren!

Darüber hinaus bietet die Software-Grundausstattung des iPad bereits vieles, was in Schule zum Einsatz kommt: Allen voran die Möglichkeit - per WLAN oder im Mobilfunknetz - durch das Internet zu surfen und Webanwedungen (wie z.B. Google Docs) zu nutzen.

Forum ‘mobiles lernen-21’, Beitrag ‘Taugt das iPad für die Schule?’ von Ulf Blanke, 30.01.2010

Dieses Posting bringt es genau auf den Punkt: Das primäre Hindernis für die schülerseitige Nutzung von Computern (Notebooks ...) im Schulalltag ist der Wahnsinn mit der Technik: Die Netzwerkkarte funktioniert nicht, hier haben die Schüler/innen eine Installation zerhauen, dort einen Virus eingefangen; heute können sich drei Schüler/innen nicht mehr anmelden, morgen kann die ganze Klasse nicht mehr drucken, übermorgen funktioniert der Zugriff auf das Netzlaufwerk nicht mehr, nächste Woche sind alle Einstellungen weg. Das Hochfahren der Rechner dauert brutto zwischen 5 und 15 Minuten (Laptopwagen!), weitere 5 Minuten gehen drauf, weil bei einem Rechner das Word-Icon aus dem Startmenü verschwunden ist.

All diese Probleme hätte man mit einem iPad-ähnlichen Gerät nicht oder nur in äußerst reduzierter Form. Ob das iPad den tatsächlichen Anforderungen im Unterricht genügen kann (Zugriff auf Netzlaufwerke, Dateihandling ...), muss sich erst noch in der Praxis zeigen.

iPad im Unterricht

Man wird einwenden, dass auch mit dem iPad die üblichen Probleme nicht verhindert werden können: Schüler/innen spielen und surfen heimlich während des Unterrichts, vergessen ihr Passwort oder zerstören das Gerät mit einer spitzen Schere. Das sind jedoch Probleme, die durch den pädagogischen Rahmen (Unterrichtsgestaltung, Nutzungsbedingungen ...) bestimmt sind. Natürlich werden Viele auf den alten Trick reinfallen und die iPads sofort mit massenhaft Apps und Sondereinstellungen vollstopfen - und sich dann wundern, warum die Schüler/innen die ganze Zeit “etwas anderes” tun. Und nach einem Reset des Geräts hat der Systemadministrator wieder stundenlang zu tun, bis er den ursprünglichen Zustand wieder hergestellt hat. In genau diese Falle tappen die meisten Schulen bei der Nutzung ihres neuen interaktiven Whiteboards (vgl. Lehrerfreund 21.01.2009: Unterricht mit interaktivem Whiteboard - 3 Tipps zum Einstieg).

Der Vorteil des iPads liegt darin, dass den Schüler/innen ohne technischen Firlefanz eine Station mit den wesentlichen notwendigen Funktionalitäten zur Verfügung gestellt werden kann: Internetzugang und Zahlen-/Textgestaltung in einfacher Form. Mehr braucht man für den normalen Unterrichtsalltag nicht, auch wenn die zahlreichen Berichte über erfolgreiche Laptopklassen etwas anderes suggerieren. Keiner braucht Powerpoint. Sollen die Schüler/innen ihre Informationen ersurfen und dann ihre Präsentation von Hand gestalten. Keiner braucht spezielle Lernsoftware. Zur Steuerung des Lernprozesses ist schließlich die Lehrer/in da - und nicht das iPad.

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Kommentare

74

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  • #1

    Hallo,

    ich stehe gerade vor der Entscheidung, bei einem Pilotprojekt an unserem Gymnasium mitzumachen (eine Klasse kriegt voraussichtlich iPads). Ich würde als Englischlehrer in Frage kommen.
    Ich bin unschlüssig, weil ich nicht weiß...
    - ob die Nutzung des IPad für mich als bisher ausschließlichen PC-Nutzer bedeutet, dass ich bereits erstelltes digitales Unterrichtsmaterial und andere Bildungsmedien (Stichwort workbook auf CD) nur noch schwer oder gar nicht nutzen kann
    - ob ich dann auch auf ein IBook umsteigen muss (keine Lust)
    - welche Urheberrechtsprobleme möglicherweise entstehen, wenn ich Unterrichtsmaterialien nur über cloud o. ä. übertragen / verfügbar machen kann
    - ob mein IPad mit den Promethan Activboards verbindet, die sich bei uns auch gerade verbreiten.
    Ich hätte schon Lust mitzumachen, denn die Tablet-Geschichte reizt mich einfach als Zukunftsperspektive.
    Falls hier noch irgendjemand aktiv mitliest und -schreibt, wäre ich dankbar für Hinweise!!
    Herzlichen Gruß
    kreidefinger

    schrieb kreidefinger am

  • #2

    Ich habe das Glück, dass in den nächsten 1 1/2 Jahre jeder meiner Schüler ein persönliches iPad zur Verfügung hat. Der Start in das Projekt war toll.
    16 iPads einrichten geht locker in einem Nachmittag, die Schüler verstehen sehr schnell wie das funktioniert und können schon nach wenigen Tagen spielend damit umgehen.
    Wir sind eben erst gestartet. Wer sich weiterhin über unser Projekt informieren möchte, kann das über unsere Homepage tun (http://www.projektschule-goldau.ch)

    schrieb Christof Tschudi am

  • #3

    Hallo zusammen,
    soweit ich weiß, funktioniert Smart Notebook nicht auf dem IPad. Das ist aus meiner Sicht auch nicht erforderlich. Ich schiebe die zuhause erstellte Vorbereitung auf den Schulserver und rufe sie vom Smartboard auf. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich mein Airbook (habe selbst kein IPad) so frei zur Verfügung habe; Noten eintragen kann oder auch mal schnell etwas googeln. So hantiere ich zwar immer mit zwei Rechnern rum, aber an der Tafel wird nur gemacht, was Schüler auch sehen sollen.

    schrieb abohn am

  • #4

    @Schülerfreund
    Mit Smartboards kenne ich mich (noch) nicht aus. Wieso können die nicht mit dem iPad genutzt werden? Soweit ich weiß gibt es doch einen ipad VGA-Adapter.

    @Uli
    Die Idee ist, ein Programm zur Planung und Verwaltung der Unterrichtsvorbereitung mit Speicherung in der Cloud. Dadurch Verfügbarkeit der Daten auf allen Geräten. Welche Apps nutzen sie denn zur Unterrichtsvorbereitung auf dem iPad zur Zeit und gibt es aus ihrer Sicht Verbesserungsmöglichkeiten?

    schrieb Daniel Klünder am

  • #5

    @Daniel Klünder
    Wie oben schon beschrieben nutze ich seit einem halben Jahr das iPad zur Unterrichtsvorbereitung. Um was geht es in Ihrem Projekt genau?

    schrieb Uli am

  • #6

    @Daniel Klünder

    Ich habe mir das iPad eigentlich als Spielzeug und elektronische Zeitung gekauft. Da erfüllt es auch durchaus seinen Zweck. Seit diesem Schuljahr versuche ich es aber auch sinnvoll zu nutzen. Da gibt es auch durchaus etwas. Leider kann ich es nicht als Ersatz für das MacBook nehmen. Da ich regelmäßig mit dem Smartboard arbeite, kann ich es leider nicht komplett nutzen.
    Konnte ich meine Verwaltung komplett mit dem iPad machen (ich hoffe da ein bisschen auf die Cloud für die Synchronisation), würde ich es sicher häufiger nutzen. Käme eine Möglichkeit hinzu, das SB damit in Gang zu nutzen, würden mein Rücken und ich jubeln.
    Dann wäre es mehr als nur ein teures Spielzeug :-)

    schrieb Schülerfreund am

  • #7

    Hallo zusammen,

    da das iPad hier eine so lebhafte Diskussion erzeugt, möchte ich gerne in die Runde fragen, wie denn neben dem hier beschriebenen Einsatz für Schüler die iPad-Nutzung durch Lehrer z. B. zur Unterrichtsvorbereitung und -durchführung gesehen wird? Ich arbeite gerade an einem entsprechenden Projekt und entsprechend interessiert an Meinungen.

    Bei Interesse einfach mal auf http://www.lehrplaner.de vorbeischauen.

    schrieb Daniel Klünder am

  • #8

    @Uli

    dass Handys an Ihrer Schule verboten sind, finde ich überhaupt nicht vernünftig.
    1. dürfen Schüler ruhig realisieren, dass Lehrer andere Rechte haben als sie selbst. Das ist nicht ungerecht, sondern völlig richtig.

    2. arbeite ich an einer Schule, die mit den Thema Amoklauf näher Kontakt hatte. In der Beratung durch die Polizei wurde dringend empfohlen, dass jeder Lehrer ein funktionsbereites Handy dabei hat.
    Ein befreundeter Kollege aus Berlin erzählte, dass es an seiner Schule sogar die Pflicht gibt, dass Lehrer immer ein betriebsbereites Handy dabei haben.

    Sei´s drum! Genau, wie Sie die Funktionen des iPads nutzen, möchte ich es auch nutzen und kann es auch. Da wir aber auch ständig die Smartboards nutzen, hoffte ich, dass sich das iPad auch dafür eignet. Das tut es wohl aber nicht. Das iPad plus Laptop herumzuschleppen, ist nicht wirklich das, was ich will ;-) Dann wird es wohl beim sperrigen Laptop und dem iPhone bleiben

    schrieb Schülerfreund am

  • #9

    Leider kann ich meinem “Vorredner” hier gar nicht zustimmen. Keiner hat hier davon gesprochen, dass das iPad Notebookfunktionalität hat. Da ich Fat jede Stunde den Raum wechseln muss, habe ich keine Lust ständig Laptop rumzuschleppen. Das iPad ist sofort einsatzbereit und nicht schwer….Hausaufgabenkontrolle mit dem schweren Laptop in der Hand? Mal eben nebenher ne mündliche Note eintragen, da wo man geht und steht…auch kein Problem. Übrigens sind bei uns Handys und mp3 player verboten, das gilt vernünftigerweise auch für Lehrer im Unterricht….also nix iss mit iPhone oder iPod!
    Für ein Tablet gibt es für meine Anwendungen schlichtweg keine Alternative.

    schrieb Uli am

  • #10

    Oh mann…
    1. Daten über Blutooth ist möglich. Entsprechende App suchen
    2. Ebenfalls für Datenaustausch geeignet: Dropbox, Evernote, SugarSync und viele mehr.
    3. Bevor noch weitere Fragen kommen: Wikly, Penultimate, Timeli. DailyNotes, NotesPlus, Thinkbook, MindJet, MindHD, SimpleMind+, SketchBookX, Adobe Ideas, neu.Draw, Pages, Numbers, iAWriter, Keynote, Simplepedia, Wunderlist, 2Do, Bento
    4. Und wer Kinder mal was bieten will: Rhythm, BeatBox Ultra
    5. Wer das Display auf einen TV spiegeln will braucht das hier: Digital AV Adapter von Apple
    6. wers richtig gut machen will benutzt Keynote Remote
    Dennoch. Das iPad ist ganz um mal was zu zeigen, für Schüler ein interessantes Recherche und Notizwerkzeug, aber als Lehrer mit dem Anspruch computergestützen Unterricht zu machen kann man eigentlich nur ein MacBookPro verwenden. Wer einmal seinen Unterricht mit Curio vorbereitet hat (Arbeitsblätter, Notizen, Auszüge usw. schön geordnet und auf klick als Präsentation/Ausdruck oder PDF) weiß was dem iPad fehlt. Es ist ein mobiles Präsentationsutensil. Mehr nicht. Organisieren kann man sich mit Teachertool am iPhone mit einem 13Zoll MacBook am Tisch ist aber selbst das überflüssig und man ist weit flotter unterwegs als mit dem iPad. Für daheim ja. Für Schule eher eingeschränkt (für Lehrer) zu empfehlen.

    schrieb Bastian am

  • #11

    FileMaker ist ein ideales Tool, kommuniziert mit Office und in WIN und MAC, aber teuer, da FileMaker Go eine Version auf dem Rechner voraussetzt.

    Preiswert und recht vielseitig ist Numbers. Damit kann man Fehllisten, Notenlisten, Klassenlisten etc leicht erstellen und auch berechnen lassen: also bspw. gesamt-Fehlzeiten, Abweichungen von Soll, Durchschnitt ... und kommuniziert auch mit Office.

    Irgendwo habe ich auch fertige Listen für die Schule gesehen, als Vorlage für Numbers. Dann braucht man nichtbeinmal selber basteln.

    schrieb Norbert Arnold am

  • #12

    Ich habe keine Listen übernommen, sondern einfach in Teachertool neue erstellt. Bekannte Klassen können dann nächstes Schuljahr in die neue Klasse übernommen werden. Einmal geht das schon…wie Herr Arnold geschrieben hat, geht es aber auch anders. Teachertool besitzt aber auch verschiedene Import-Funktionen! -
    Man kann mit einem entsprechenden Adapter einen VGA oder HDMI Beamer anschließen, kostet leider ein paar Euro extra.
    Natürlich gibt es auch ” unschöne Dinge”, so kann man beispielsweise nicht einfach Daten per bluetooth auf einen anderen Rechner schicken, es muss alles über iTunes laufen. Daten würde ich über wlan auf eine mailadresse schicken und von dort mit dem Smartboard abrufen oder über eine cloud synchronisieren. Teachertool gibt es im Moment nur als iPhone/iPod Version, das ist richtig. Ich komme aber mit dem “aufgeblasenen” Bild gut zurecht. In 2-3 Wochen soll die verbesserte iPad Version kommen, das Upgrade auf die IPhone Version kostet aber nichts, die Inhalte bleiben erhalten. Listen, die nicht in Teachertool Verwendung finden, speichert man als pdf ab (mit OpenOffice z.B.), synchronisiert sie mit iTunes und öffnet sie dann in ibook oder einem anderen reader app. Ich habe dort zum Beispiel u.a. Lehrpläne, Sitzpläne, Aufgabenblätter, den Terminplan der Schule und Buchauszüge gespeichert.

    schrieb Uli am

  • #13

    Bento ist für den Einstieg und normale Anforderungen. Optisch ansprechende Listen werden mitgeliefert und sind im Nu angepasst. Einschränkungen: nur auf Mac; Mathe-Berechnungen eingeschränkt möglich. Für Listen etc. recht gut.

    FileMaker ist eine super Datenbank. Die hab ich schon 10 Jahre und bin voll zufrieden. Sie ist für alle, die ein wenig mit Formeln umgehen können eine wahre Freude. Diese Datenbank ist wirklich mächtig – kein Spielzeug, aber relativ einfach zu bedienen. Excel-Dateien kann man ganz einfach öffnen; Export als pdf oder xls, xml. Man kann die meisten Medien in Felder einbinden (Musik-, Text-, Bild-, Filmdateien ...). Auch werden vorgefertigte Muster mitgeliefert, die man sofort professionell nutzen kann (http://www.filemaker.de/solutions/starter_solutions.html  Reiter Bildung anklicken).

    FileMaker ist meines Wissens eine 100% Tochter von Apple.

    schrieb zum_bleistift am

  • #14

    Das Listen-Problem lässt sich wohl schnell lösen: FileMaker bietet für iPhone/iPad verschiedene Lösungen an. Mit den Datenbanken kann man praktisch alle (Fehl-/Noten-/...-Listen erstellen:

    bento for iPad
    oder FileMaker+FileMaker Go

    schrieb Norbert Arnold am

  • #15

    Wie machen Sie das?
    Seit kurzer Zeit besitze ich auch ein iPad 2, aber habe noch nicht die guten Ideen, wie ich das iPad nutzen kann (außer als prima Spielzeug) TeacherTool war mir auf dem iPhone zu fummelig. Ich hörte, dass es demnächst auch eine eigene Version für das iPad geben soll. Bislang ist es aber nur die Version vom iPhone, die man vergrößern kann und die dadurch recht unscharf wird.
    Ich führe jede Menge Listen auf meinem Rechner, die ich aber nicht mit dem iPad synchronisieren kann. Sollte das gehen, würde mich interessieren wie?
    Was ist ein HDMI-Adapter? Sie sprechen vom Beamer, kann ich damit evtl. auch das Smartboard nutzen?
    Auch ich hatte meinen Rücken im Sinn, als ich das iPad kaufte, aber allein wegen meiner vielen Listen, sehe ich im Moment noch nicht, dass ich das Laptop zu Hause lassen kann.

    schrieb Schülerfreund am

  • #16

    Hallo zusammen,
    Von den verschiedenen Einschätzungen zur Praxis:
    seit einem guten halben Jahr setze ich das ipad2 als Lehrer in der Schule ein. Es ersetzt mir: den Lehrerkalender, das Notenbuch, das Kursbuch, diverse Schulbücher, den Taschenrechner, den Tageslichtprojektor (mit Beamer), die Digikamera usw.
    Mit dem Programm teachertool habe ich ein komplettes Lehrerverwaltungsprogramm mit Notenverwaltung, Stundenplan, Kursbuch, Sitzplänen usw. zur Verfügung. Auszüge aus den Schulbüchern habe ich als pdf - Dateien dabei. Tafelbilder und Bilder vom Unterrichtsgeschehen fotografiere ich mit der eingebauten Kamera. Filme, Bilder und Dokumente kann ich den Schülern über Beamer und HDMI Adapter zur Verfügung. Außerdem habe ich die Möglichkeit Audiofiles zu erstellen (z. B. im Musikunterricht), bei Bedarf für eine Kurzrecherche online zu sein usw. .Das iPad hält problemlos einen ganzen Schultag durch, ist sofort auf Knopfdruck einsatzbereit und mein Rücken freut sich über die leichte Schultasche:-) . Es geht mir hier nicht um die Werbung für Apple, mit der entsprechenden Software ist prinzipiell jedes neue pad für diese Aufgaben geeignet. Ich möchte es nicht mehr missen.

    schrieb Uli am

  • #17

    Es sollte politisch korrekt schon “der/die Lehrer/in” heißen! Wenn man sich die Mühe des Genderns und politisch korrekt Ausdrückens schon macht, dann will ich als Mann auch bitte nicht vergessen werden! Für alle nun den Finger Hebenden. Seid ruhig, denkt nach, schafft entweder diese Sprachdiktatur ab, oder ich mache mit!

    MfG

    Michael

    schrieb Michael am

  • #18

    Für das iPad gibt es jetzt einen HDMI-Adapter (Wunsch der Lehrer wurde damit erfüllt).
    Es ist keine Konfiguration nötig. Das iPad kann während dem Betrieb angeschlossen werden.

    schrieb zum_bleistift am

  • #19

    Wenn demnächst unsere Schüler alle ihre Motorolas, LGs, Acer, HTCs, Samsungs, Dells, Toshibas, Lenovos, Nokias, Viewsonics, Creatives, Hanvons, Archos, A-RIVALs und und und mit Honeycomp haben, und wenn die Verlage ihre Inhalte mit 10% Marge bei Google (anstelle von 30% bei Apple) anbieten können, dann steht Apple mit iOS alleine auf weiter Flur und das Thema iPad hat sich erledigt.

    schrieb Ludewig am

  • #20

    Können wir mal dieses unreife “Meine Idee ist besser”-Gezicke beenden. Kann ja jeder verwenden, was er möchte. Ich denke nur, dass man ein wenig im Thema bleiben sollte.
    Warten wir, was das nächste iPad drauf hat, wird ja wohl nächste Woche vorgestellt:
    http://www.ifun.de/2011/02/22/ipad-2-prasentation-angeblich-nachsten-mittwoch/

    schrieb Michael am

  • #21

    “Kein Netbook bzw. Notebook kann da punkten.”

    Hm. Ich klappe mein Netbook auf und klicke auf “Firefox” - und bin im Internet. Er weiß automatisch, welches WLAN er nehmen soll und unterscheidet auch zwischen Schule (mit Proxy) und zu Hause (ohne Proxy) - ist bei Ubuntu mittlerweile Standard.

    Mit Windows geht das natürlich eher nicht - wenn man nur das kennt, ok. Vielleicht doch eine Plattformfrage?

    Gruß,

    Maik

    schrieb Maik Riecken am

  • #22

    Schüler schicken mir Powerpoints für Erdkundereferate per eMail, ratzfatz ist das (leichte) iPad am Beamer und los gehts.

    schrieb Michael am

  • #23

    Das Betriebssystem oder die Gerätebasis ist bei der pädagogischen beurteilung völlig irrelevant. Wir sollten uns die Plattformdiskussion ersparen. Es geht nicht darum, ob Gerät x es besser kann als y.

    Die viel gescholtene Geschlossenheit des iPad ist auch mir nicht immer geheuer, aber hat im Unterricht durchaus seine Vorteile. Jedenfalls habe ich mit dem iPad ein Werkzeug im Unterricht zur Verfügung, bei dem die Technik erstmalig deutlich in den Hintergrund tritt. Welches andere Gerät ermöglicht mir mit zwei Tastenklick die Nutzung im Internet?
    Kein Netbook bzw. Notebook kann da punkten.

    schrieb Norbert Arnold am

  • #24

    Der vor kurzem von google vorgstellte tablet Pc “honeycomb’ ,basierend auf android betriebssystem, hat durchweg sehr gute kritiken erhalten und soll dem ipad allen bereichen überlegen sein.

    schrieb Mike am

  • #25

    “Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos… man stelle sich vor, eines Tages haben alle Schüler ein iPad, darauf abgespeichert alle Schulbücher…”

    Und man stelle sich vor, das iPad hätte sozusagen 2 Seiten: Links der Buchtext und rechts die Möglichkeit für eigene Notizen, Rechnungen, Lösungen, ...

    schrieb Reiner Wadel am

  • #26

    Inzwischen verwende ich das iPad und habe es täglich dabei. Ich habe Lehrerhandreichungen für verschiedene Fächer als PDF dabei, sehr praktisch.
    Dumm nur, dass Cornelsen z.B. für Erdkunde/Bayern NUR die Klasse 6 als PDF anbietet, die Klassen 5-10 ansonsten nur als Papierform erhältlich.
    Nachdem man das iPad an jeden Beamer anschließen kann, transportiere ich damit auch meine Filmchen, über youtube kann man z.B. auch mal spontan die Hymne eines Landes vorspielen.
    Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos… man stelle sich vor, eines Tages haben alle Schüler ein iPad, darauf abgespeichert alle Schulbücher…

    schrieb Michael am

  • #27

    Offener Brief an die Herausgeber der Zeitschrift L.A. Multimedia:

    URL: http://digitale-schule.blogspot.com/2011/02/offener-brief-die-herausgeber-der.html

    schrieb Ulf Blanke am

  • #28

    Wenn jetzt noch die Schulbuchverlage kapieren, dass Unterlagen auch als PDF-Dabei/Download im Angebot sein müssen…
    Cornelsen bietet z.B. für Erdkunde/Bayern für EINE Klassenstufe die Lehrerhandreichung als PDF an, die ich auf meinem iPad immer dabei habe. Warum dies für die Klassen 5,7,8 und 9 nicht möglich ist, konnte mir vier verschiedene Hotline-Mitarbeiter nicht sagen.
    Viel wichtiger war es Cornelsen, mir für EINEN Download zwei unterschiedliche Beträge zu belasten - und diese auch trotz berichtigter Rechnung einzuziehen. Auf die Rückerstattung warte ich seit 22.12. (drei weitere Anrufe und eMails)... Schulbuchverlage… tststs…

    schrieb Michael am

  • #29

    Ist zwar nicht Schule, aber trotzdem ganz interessant: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video826292.html

    schrieb Norbert Arnold am

  • #30

    Aus meiner Sicht steht das iPad in dieser Diskussion stellvertretend für eine neue Geräteklasse. Es spricht nichts dagegen, dass neben Apple auch noch andere Hersteller Tablets entwickeln, die für die Schule interessant sind. Erste Produkte wurden ja schon präsentiert.
    Allerdings hat Apple nach meinem Eindruck bisher noch einen Technologievorsprung, insbesondere wenn es um die Benutzeroberfläche geht. Ein echter “iPad-Killer” scheint - zumindest bis jetzt - noch nicht in Sicht (vgl. Artikel in der c’t 21/2010).

    schrieb Ulf Blanke am

  • #31

    Ich finde es sehr schade, dass sich alle hier in der Diskussion so sehr auf das iPad versteifen. Es erweckt ja fast den Eindruck als seie nur Apple in der Lage, ein Tablet dieser Qualität herzustellen. In der Zukunft wird der Markt mit solchen Geräten überschwemmt werden, von denen hoffentlich einige gleichwertige oder bessere Produkte dabei sind. Insbesondere solche, die dem Einsatz in der Schule gerecht werden können und nicht dieversen herstellerseitgen Restriktionen unterliegen.

    Ein solches Gerät vom Format und der mit der Funktionalität eines iPads wäre sicherlich eine wunderbares Lehrgerät. Denkbar wären interative Lehrbücher. Beispielsweise könnten in einer interaktiven Simulation Körperfunktionen im Biologieunterricht dargestellt werden, oder mechanische Zusammenhänge in Physikunterricht. Das Schüler könnte das ganze dann wie ein dreidimensionales Objekt mit den Fingern bewegen und auch andere Dinge bestimmen und ändern. Das wäre nur eine denkbare Anwendung von vielen, die ich mir vorstellen kann.

    Leider mangelt es beim iPad an entsprechenden Anwendungen. Jemand müsste zunächst einmal solche Inhalte für das iPad aufbereiten und diese dann auch auf das Gerät bekommen. Schwierig bei einem proprietären System.

    schrieb Benjamin B am

  • #32

    Es ist die Abendschule in Bremerhaven
    http://www.abendschule-bremerhaven.de mit Unterstützung der Stadtbildstelle Bremerhaven.
    Gerade weil wir als Gäste eines großen Schulzentrums abends mehrere Computerräume zur freien Verfügung haben und in “Konkurrenz” zur üblichen IT-Nutzung stehen, werden wir die möglichen Vorteile von iPads testen können.
    Wird im Computerraum eher frontal gearbeitet - so jedenfalls ist die Struktur üblicherweise angelegt - können die iPads Multimedia dort bieten, wo Lernen stattfindet: im Klassenraum.
    Gedacht ist, die iPads im Lehrerzimmer zur freien Nutzung der Kolleginnen und Kollegen anzubieten. Sie werden im Schrank aufgeladen. Beispielsweise 3 Stück für Lerngruppen im Unterricht können dann mitgenommen werden. Filme in Gruppen ansehen und diskutieren ist sinnvoller als frontal mittels Beamer anzubieten.
    Falsch wäre m. E. die 1:1-Nutzung der iPads, denn sie sind mehr Medienträger und Nachschlagewerk und weniger produktives Werkzeug.1:1 wäre die Manifestierung des frontalen Unterrichts und m. E. der rückwärts gerichtete Ansatz.

    Ich verspreche mir von den iPads mehr Durchdringung von Multimedialität im Unterricht, Unterstützung zur Abkehr vom Frontalunterricht zum individuellen Lernen und glaube dank der intuitiven Nutzung damit auch die 50% der Kolleginnen und Kollegen zu “ködern”, die bislang einen großen Bogen um Technik gemacht haben.

    Da aber Medien und Medienprojekte nur so gut sein können, wie die Lehrkräfte, die sie benutzen, werden wir jetzt abwarten und Erfahrungen sammeln. Vielleicht ist das Projekt auch ein großer Bauchklatscher?

    schrieb Norbert Arnold am

  • #33

    Schule als kommerzieller Absatzmarkt von Soft und Hardware, nebst Besteck und Gratis-Steinchen und/oder Fixe. Vom Hausdealer versteht sich.

    Ach wie zufällig werden hier beiläufig bereits Namen und Ansprechpartner lokaler Pimps genannt, ist doch super! Und dann auch noch mit hohler Hand Statistiken hervorgezaubert? Bar jeder wissenschaftlichen Grundlage.

    Freuen werden sich wie immer andere. Ach wie, man kann dann noch medialer Unterrichten? 30 Tamagotchi-Plärren zeitgleich oder wie darf ich mir das vorstellen? Naja, anstatt Schreibkompetenz oder ähnlich antiquiertes zu erarbeiten besteht ja auch extremer Nachholbedarf in Sachen Tippkompetenz. Und alle können dann die langen Aufmerksamkeitsspannen der Schüler beklatschen, wie sie springenden Büroklammern über die chinesich Mauer fliegenend verfolgen ähnlich Captain America und Co KG, wobei diese alsdann zurück Heim ins Reich des Guten flitzen, um Burger King und McDonnalds Miniwerbespots zu präsentieren.

    schrieb Dark Savant am

  • #34

    @Norbert Arnold: Das ist ja spannend. Um welche Schule geht es denn, wenn man fragen darf?

    schrieb Ulf Blanke am

  • #35

    Zunächst einmal machen Computer den Unterricht teurer - nicht besser. Computer sind nur ein Gewinn für den Unterricht, wenn sie dabei helfen, Unterricht zu verändern (verbessern).
    Und Veränderung heißt Abkehr vom Frontalunterricht und Unterstützung von selbstbestimmten Lernen.
    Anders ausgedrückt: Computer brauchen anderen Unterricht. Wer den nicht möchte, sollte die Finger davon lassen.

    Genau hier sehe ich große Chancen für das iPad als Unterstützungssystem im offenen Unterricht als Medienträger: Internet, Nachschlagewerk, Schulbuch, Träger für bewegte Bilder in der Arbeitsgruppe (Kleingruppe statt frontal in der Klasse sind nur einige der Ideen….
    und das ohne nennenswerte technische Hürden. Ich bin mir sicher, dass mit dem iPad auch weniger Technik interessierte Kolleginnen und Kollegen (30-50%) motiviert werden, medialer zu unterrichten: Knopf drücken - und schon geht es los.
    Nach den FSommerferien geht es los mit 10 iPads. Dann werden wir sehen, ob es so ist.

    schrieb Norbert Arnold am

  • #36

    Geht es um das iPad oder geht es um ein technisches Konzept, welche ein bestimmtes Anforderungsprofil abbildet?

    Geht es um das iPad oder geht es um ein pädagogisches Gesamtkonzept in Bezug auf die Nutzung der neuen Medien?

    Für mich geht es nicht um das iPad. Es ist nur irgendeine Plattform, die bestimmte technische und pädagogische Aspekte abdeckt - und eine Plattform, die dadurch existieren wird, weil sie Kunden zu binden versteht - mit sehr genialen Techniken und gutem Content, vgl. iPhone. Es gibt aber nicht nur das iPad oder das iPhone und das muss es auch nicht dank offener Kommunikationsprotokolle.

    Mit Virtualisierungstechniken stehen uns Welten offen, die eine Vielzahl von technischen und pädagogischen Anforderungen transparent abdecken können. Mit transparent meine ich, dass der Anwender erstmal nicht mit Kommandozeilen “belästigt” wird (wenn er technisch mündig sein will, wird er sich aber auch darum kümmern) und der Admin trotzdem zu lächeln vermag, weil sich Rechner bei initiertem Kontakt “nach Hause” selbst wieder reparieren (d.h. das Image wird notfalls wieder zurückgesetzt auf Start). Das ist das Konzept von OLPC - und daran kann jeder mitarbeiten.

    Für mich geht es nicht um Software, die mich an die Hand nimmt und mir ihren Weg der Welterschließung zeigt (sonst wäre ich bei Facebook), mir geht es um Freiheit und Unabhängigkeit. Was nicht in einem Browser läuft, mag ich für meinen Unterricht nicht mehr benutzen, weil ich dann immer an bestimmte Betriebsysteme oder Software gebunden bin.

    GoogleDocs ist z.B. mittlerweile völlig gefahrlos zu benutzen, da ich Dokumente weltweit für anonymen Zugriff freigeben kann. Niemand außer mir braucht dafür einen GoogleAccount. Die URL ist recht kryptisch und am Ende der Stunde wird eh gespeichert.

    Die Cloud entwickelt sich und wird immer offener. Klar freuen sich Verleger über das iPad. Dann müssen sie nichts ändern.

    schrieb Maik Riecken am

  • #37

    Ich kann die negative Bewertung des ipad kaum nachvollziehen. Wenn dieses Gerät (oder ein ähnliches) zu einem ansprechenden Preis angeboten wird und die Schulbuchverlage ihre Bücher auf diesen Geräten zugänglich machen, dann können wir uns das Herumschleppen schwerer Bücher ein für allemal schenken. Wenn das Gerät noch per (gesichertem) W-Lan einen Internetzugang hat, einen Speicher um Dokumente abzulegen (und Flash für die Mathematiker), dann haben wir ein ideales Medium und Arbeitsgerät für die Schule. Ob Apple oder ein anderer Anbieter sollte dann nebensächlich sein. In Hessen gibt es Lernmittelfreiheit, das heißt aber, die Schüler dürfen in den Büchern keine Notizen machen und müssen die Bücher am Ende des Schuljahres zurückgeben. Ein elektronisches Schulbuch wäre demgegenüber nicht nur billiger, sondern endlich auch durch die Schüler individuelle “bearbeitbar”.

    Ich kann nur hoffen, dass die Schulbuchverlage (oder staatliche Stellen) möglichst bald auf diesen Zug aufspringen.

    schrieb eierlegende wollmilchsau am

  • #38

    Tja moi das zeigt mal wieder wie unreif manche Schüler sind. Soll ich mir auch eine falt- Garage kaufen damit mir Schüler das Auto nicht verkratzen nur weil sie es könnten? Es gibt Dinge die macht man eben nicht, z.b. Lässt man Dinge die einem nicht gehören einfach in Ruhe. Das solltest du vielleicht mal lernen. Nicht alle was man kann ist erlaubt, aber leider teilen zu viele Schüler deine Meinung und glauben was in der Schule rumliegt ist herrenlos und kann ruiniert werden.

    schrieb Bastian am

  • #39

    als ob wir schüler nichts anderes zu tun haben, als eure ipads macbooks und co zu hacken. ihr habt vorstellungen xD
    wie wärs wenn ihr euer zeug einfach jedes mal aus dem klassenzimmer mitnehmt? dann müsst ihr euch keine gedanken machen wie gefährlich die jugend heutzutage ist -.-

    schrieb moi am

  • #40

    Warum bin ich von dem System so begeistert, mögen sich jetzt manche fragen. Gerade als Schüler müsste man so etwas doch strikt ablehnen ;) Nun, ich bin sicher kein Musterschüler und wie man vielleicht erkennen kann auch durchaus technikbegeistert. Dennoch finde ich das System schlicht so genial, weil es den mir bisher besten Schutz vor mir selbst bietet. Mittlerweile habe ich zwar einen Proxy gefunden, den ich fast ohne Einschränkungen nutzen kann und somit rein theoretisch auch Facebook ansurfen könnte, dennoch vergleiche ich es gerne mit dem System, das es auf meiner ehemaligen Schule (Gymnasium) gab. Hier war nahezu alles chaotisch. Die Schüler hatten zwar leicht eingeschränkte Rechte, jedoch war die Kommandozeile verfügbar, wodurch man diverse Möglichkeiten bekam, der Internetfilter ein Witz (lokalisten.de war gesperrt, lokalisten.com hingegen nicht) und die Zugangsdaten für den Lehrer-Account klebten vorne am Notebook. Zudem waren alle Lehrer total überfordert die Klasse unter Kontrolle zu haben, da keine geeignete Software eingesetzt wurde. Das Resultat waren extrem wenige Stunden in den hinterher immerhin 3 Computerräumen, obwohl die Hardware (u.a. diese neumodischen Touchscreen-Tafeln) wirklich gut war.

    Um zum Punkt zu kommen finde ich das System, was individuell angepasst werden kann deutlich besser als die Idee mit dem iPad. Man findet nunmal viel mehr Software für normale Windows-PCs als für iPads. Auch wenn der Markt für iPads vielleicht noch wachsen wird. Zudem ist das Ganze auch deutlich kostengünstiger. (Ich kenne die Preise der Software nicht, aber es gibt soweit ich gesehen habe eben spezielle Education-Licenses)
    Abschließend: Nein, ich bin kein Mitarbeiter bei Netman, ich gehe nur auf eine Schule, die diesen Programm nutzt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Maurice Keller

    PS: Ihr Kommentar ist 6707 Zeichen lang. Es sind aber nur 6500 Zeichen erlaubt. ;)
    Daher 2 Beiträge.

    schrieb Maurice Keller am

  • #41

    Natürlich muss ich Herrn Blanke auch zustimmen, dass es trotz allem sicherheitstechnisch eine Verbesserung ist. Dennoch denke ich, wie viele anderen auch, sollte man die ganzen Einschränkungen, die das iPad leider mit sich bringt nicht in Kauf nehmen.
    Ob man die Idee vom Lehrerfreund realisieren kann, ohne erneut großen technischen und organisatorischen Aufwand betreiben zu müssen bezweifle ich.

    Ich versuche mal ein Gegenbeispiel anhand meiner Schule zu zeigen. Wir nutzen an unserer Schule ganz normale Windows PCs / Laptops. Dank guter Ausstattung in den einzelnen Räumen (die Laptops sind zwar miserabel) wie zum Beispiel Steckdosen neben dem Licht an der Decke, sowie auch entsprechenden Lan-Buchsen dauert es nicht allzu lange bis die PCs hochgefahren sind und man sich eingeloggt hat. Beim Login wählt man den entsprechenden Raum aus, in dem man sich befindet. Das System funktioniert also überall. Danach sieht der Lehrer, dank der kommerziellen Software “NetMan”, jeden einzelnen PC, mit Name des eingloggten Schülers, vorne auf seinem Laptop. Das Interface (= die Programmoberfläche) ist soweit ich das sehen konnte recht anwenderfreundlich und übersichtlich gehalten. Mir ist bisher kein Lehrer unserer Klasse bekannt, der über Probleme geklagt hat, weil er nicht durchblickt sozusagen.

    Grundsätzlich hat der Schüler praktisch keine (administrativen) Rechte, es sind praktisch alle Programme gesperrt, bis auf Office, Paint und andere Standardprogramme, die keine Gefahr darstellen. Das Internet ist normalerweise komplett gesperrt, außer der Lehrer schaltet es entsprechend frei. Einzige Ausnahme bieten hierbei 2 Websiten: Wikipedia &  ich glaube es war Leo oder ein ähnliches Lexikon. Vermutlich wurden diese 2 Ausnahmen jedoch manuell eingerichtet und sind nicht zwingend. Mit Sicherheit sagen kann ich, dass man auch all diese Standardprogramme/Anwendungen verbergen bzw. sperren kann. Auch wenn der Lehrer das Internet komplett freischaltet, lässt es sich nicht uneingeschränkt nutzen. Hierbei kommt eine Filtersoftware zum Einsatz (ich meine mich zu erinnern, sie ist auch von NetMan, bzw. dem Hersteller H+H) die bekannte Seiten wie Facebook & Co. effektiv blockt. Auch gegen Webproxies bietet die Software einen guten bis meiner Meinung nach sehr guten Schutz. Sämtliche mir bekannten (öffentlichen) Proxies sind gesperrt. Auch Anfragen bei Google werden selbstverständlich gefiltert, so dass eine Suche nach Proxy, Webproxy oder ähnlichem zu absolut keinem Erfolg führt. (ich habe diverse Kombinationen getestet und ich denke ich weiss wonach ich zu suchen habe ;)) Es gibt natürlich irgendwelche, wie soll man sie nennen, “Non-Blacklisted-Webproxies” die in diversen Internet-Foren verteilt werden und weder bei Google noch in der Sperrliste gelistet sind. 99,9% der Schüler haben keine Ahnung, dass es diese gibt geschweige denn, wie sie an solche gelangen. Somit ist das Internet effektiv gefiltert.

    Der Lehrer kann zusätzlich einzelne Ordner freischalten, ein Ordner-System für jede Klasse ist somit (vermutlich) ohne großen Aufwand möglich. Ich meine ich habe es nicht selbst gemacht, aber es existiert zumindest eins. Jeder Schüler bekommt auch einen eigenen persönlichen Ordner, auf den nur der Lehrer und der einzelne Schüler Zugriff haben, der jedoch bei Bedarf auch gesperrt werden kann. Auch die Kontrolle des Schüler-PCs ist mit wenigen Klicks möglich. Ebenfalls kann man den Schüler-Bildschirm spiegeln, so dass dieser seine Arbeit der Klasse vorführen/erklären kann. Der Bildschirm kann bei Bedarf (z.B. wenn die Klasse zuhören soll oder schlicht zu laut wird) mal eben schwarz gemacht werden, das einzige, was dann noch funktioniert ist Strg+Alt+Entf, wobei hier der Task-Manager natürlich auch deaktiviert ist. Man hat dann aber zumindest einen blauen Bildschirm mit Windows XP Aufschrift vor sich :D

    Die Internetsperren sind meiner Meinung nach nicht umgehbar, wie genau das System funktioniert ist mir noch nicht ganz ersichtlich. Vermutlich auf Grund der internen IP/MAC-Addresse. Diese lässt sich ebenfalls nicht ändern, da hierzu die Rechte fehlen. Auch Third-Party-Software in Form von jeglichen nicht autorisierten .exe Dateien lassen sich nicht ausführen, womit auch VPN-Dienste wie ivacy.com wegfallen, bei denen extra ein Tool angeboten wird, das keine Installation benötigt. Auch Manipulationen an der “Überwachungssoftware” sind somit doch zumindest deutlich eingeschränkt. Durch die Filterung der IP-Adressen (sollte es so sein) ließe sich auch das Surfverhalten einzelner Schüler überwachen.  Also das was das Bundesverfassungsgericht soeben bundesweit verboten hat, könnten Sie zumindest an Ihrer Schule realisieren ;)

    Das Einzige, was mir bisher gelang ist Zugriff auf das Login-Panel des Servers zu bekommen. Ob dies gewollt ist, bin ich mir nicht sicher, eine Nachricht an den H+H Support habe ich bereits verfasst.

    schrieb Maurice Keller am

  • #42

    Es stimmt, dass ein iPhone/iPad innerhalb weniger Augenblicke gejailbreakt ist. Aber ein solches Gerät lässt sich in kürzester Zeit (selbst auf Verdacht) wieder auf den Ausgangszustand zurücksetzen. Das setzt allerdings voraus, dass die persönlichen Daten der Schüler/innen auf einem separaten Volume liegen.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #43

    Die Lehrer hinken den Schülern bekanntlich oftmals in technischen Dingen hinterher ;) Ich mochte den Installer lieber als Cydia ;)
    Die kriminelle Energie PCs zu manipulieren ist auch oftmals vorhanden, warum sollte es sich bei iPads anders verhalten? Und dass manch ein Schüler an eine Lehrertasche geht (sehr beliebt vor Schulaufgaben), wenn dieser gerade noch etwas kopieren muss ist denke ich auch kein Geheimnis oder doch? oO…

    schrieb Maurice Keller am

  • #44

    Ob das “Jailbreaken” in der Praxis wirklich ein Problem darstellen wird, bezweifele ich.

    Es geht ja im Prinzip lediglich darum für die Schule ein System zu finden, das relativ sicher davor ist, dass es durch den Nutzer “versehentlich” zerschossen wird. Die Freaks, die ihr iPad unbedingt “jailbreaken” wollen, sind da vermutlich nicht das große Problem, da sie in der Regel wissen, was sie tun.

    schrieb Ulf Blanke am

  • #45

    Aber Udo, wird an Ihrer Schule tatsächlich noch der olle Kalender verwendet - sicher haben Sie doch auch eine entsprechende Datenbank, oder?

    Zudem, kriminelle Energie braucht man tatsächlich nicht, um ein iPad oder ein iPhone zu knacken. Die Software findet man in 2min im Netz und in 2 weiteren Minuten können Sie loslegen.

    Selbst in der 7. Klasse ist das fast Standard auf den iPhones, die ich zu Gesicht bekommen - weil ich selbst eines habe, der technische Wettlauf gegen die Schüler, Sie verstehen ;o)

    schrieb Sabelino am

  • #46

    Die kriminelle Energie, die dafür nötig wäre, würde aber mit Sicherheit auch ausreichen, jeden anderen Lehrerkalender zu stibitzen, ihn (ohne weiteren Aufwand!) aufzuklappen und eine Note zu verändern oder sonstwas mit den vertraulichen Daten anzustellen.

    schrieb Udo Hilwerling am

  • #47

    Du überforderst damit die durchschnittliche Lehrerschaft. Kannst ja mal deine Erdkunde-Lehrerin fragen, ob sie ein JB-iPhone samt Cydia hat - oder ob ihr der alte Installer lieber war ;o)

    schrieb Sabelino am

  • #48

    Hallo,

    vorneweg möchte ich erwähnen, dass ich Schüler einer FOS bin.

    Ich habe hier oft gelesen, dass das iPad ein geschlossenes System ist und somit perfekt geschützt ist vor den “Attacken” der Schüler. Das mag zwar auf den ersten Blick richtig sein, dennoch gibt es auch hier Möglichkeiten. Durch den sogenannten “Jailbreak”, der bereits beim iPhone möglich ist und für viel Diskussionsstoff sorgte (Google hilft), können auch tiefergreifende Systemveränderungen vorgenommen werden. Passt man hierbei nicht auf, kann unter Umständen das gesamte System abgeschossen werden. Der Jailbreak war beim iPhone bereits sehr populär, da er es unter anderem erlaubte mit jeder SIM-Karte zu telefonieren und sogenannte Third-Party-Software zu installieren. Dies sind einfach Programme, die nicht über den normalen Weg (AppStore) auf das iPad/iPhone gelangen, sondern z.B. über ein beim Jailbreak eigens installiertes Programm namens Cydia installiert werden können. Auch der Zugriff von einem PC auf das Ordner-System (vergleichbar mit Windows Explorer) des iPads/iPhones ist somit ohne großen Aufwand möglich.

    Nun denken Sie sich vielleicht, das hört sich alles extrem kompliziert an, bis das mal gemacht ist bemerke ich das ja. Doch ich muss Ihnen sagen, es ist extrem einfach. Was man braucht? Einen PC (ein Netbook wäre für den intelligenten Schüler perfekt) und eine kleine .exe-Datei mit ungefähr 600kb. Es dauert auch nicht Stunden bis der Jailbreak durchgeführt wird, es sind gerade einmal 10-20 Sekunden.

    Somit wäre das iPad kein geschlossenes System mehr. Vermutlich müsste der Schüler mit Konsequenzen rechnen, doch dazu müsste es erst einmal auffallen. Auch hierzu gibt es dann (Third-Party-)Programme, die dies wirksam verhindern indem sie Programmsymbole verstecken und/oder sie mit einem Passwort versehen. Sofern er also nicht das System komplett schrottet und einen IQ über 70 besitzt sollte er es schaffen, seine Taten zu verbergen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Maurice Keller

    schrieb Maurice Keller am

  • #49

    In Sachen iPhone habt ihr ja sicher schon von der Pilotschule gelesen:

    http://www.areamobile.de/news/11641-gratis-iphone-fuer-schueler

    Ich selbst halte nur begrenzt etwas davon, nachdem aber selbst schon Fünftklässler iPhones und iPod-Touch-Geräte besitzen, habe ich einmal sinnvolle, kostenlose Apps für meine Schüler gesammelt:

    http://wp.me/phGsq-By

    Ich habe einen Schüler, der wegen einer leichten Behinderung mit einem Netbook die Tafelnotizen übernimmt, mit EINEM Schüler geht das ja noch, aber wenn es dann überall piepst und Fehlermeldungen aufploppen… dann wirds schon nervig, befürchte ich.

    Mein iPhone setze ich gerne im Unterricht ein, für Erdkunde gibts kurze Hörspiele, die jungen Zuhörer müssen dann Informationen heraushören, zudem zeige ich Filme per Link-Kabel direkt vom iPhone auf dem Fernseher, alte DVD- oder gar Videoabspielgeräte braucht da kein Mensch mehr.

    Nachdem unser nächster Kopierer im nächsten Gebäude ist, fotografiere ich auch ab und zu Textaufgaben ab, schneide sie am iPhone zurecht und setze sie auf einer Powerpoint-Folie zusammen, die man dann schnell ausdrucken kann.

    Das iPad kaufe ich mir natürlich auch :o)

    schrieb Sabelino am

  • #50

    Ich denke, das ist eine sehr interessante Diskussion, da das iPad wirklich einige Features/Funktionen hat, die gerade beim Schuleinsatz gegenüber PCs bzw. Netbooks deutliche Vorteile bieten

    Allerdings wird man keinem Ministerium erklären können, dass jetzt Designer-Geräte von Apple angschafft werden müssen. Vielmehr sehe ich hier einen Punkt, dass man die Industrie challengen sollte, ein auf die Bedürfnisse von Schulen ausgerichtetes Produkt zu konzipieren. Und das sollte dann auch deutlich günstiger sein als ein iPad.

    schrieb Stefan Korte am

  • #51

    :)

    seien Sie doch bitte nicht so empfindlich

    Bin ich nicht - wirklich nicht, sonst hätte ich den Forumssupport längst aufgegeben :)

    Vielleicht können wir ja einen Neustart machen: .(JavaScript must be enabled to view this email address)

    schrieb Udo Hilwerling am

  • #52

    Lieber Udo Hilwering,

    seien Sie doch bitte nicht so empfindlich. Ich habe den Support gar nicht in Bausch und Bogen schlecht gemacht. Ich habe allerdings auch keine Erfahrungen gemacht, die mir gefielen. Mehr habe ich nicht gesagt. Ich weiß aber, dass sehr viele zufrieden sind… ich wäre es ja auch gern.

    Es ist so, dass ich (nach wie vor) hoffnungslose Anfängerin bin und im Forum zwei Fragen stellte. Beide Male bekam ich von Ihnen selbst die Antworten. In beiden Fällen habe ich keine Antwort auf meine Fragen bekommen, sondern den Hinweis, dass das ja wohl ein Problem der Schule sei.
    Mit Verlaub, die Verfahrensweisen unserer Schule sind für mich kein Problem, sie machen Sinn und ich könnte sie selbst dann nicht ändern, wenn ich es wollte. Ein Problem war nur, wie ich das evtl mit TT hinbekommen könnte. Wenn es nicht geht, dann hätte gereicht, dass Sie mir das sagen. Ihre Diktion wirkte auf mich jedoch herablassend.
    Da ich noch viel mehr Unsicherheiten gehabt hätte, aber mich nun auch nicht mehr traute zu fragen, hab ich es halt gelassen.

    Dass ich das Fummelige am iPhone nicht TT anlaste, dachte ich nicht extra erwähnen zu müssen. Wenn Sie meinen Beitrag nochmal lesen, müssten Sie erkennen, dass ich das auch gar nicht getan habe. Jedoch empfinde ich Apps, mit denen ich gut zurecht komme, als weniger fummelig. Das ist weniger sachlich als emotional begründet. Wurstfinger habe ich nun auch nicht wirklich. Käme ich mit TT gut zurecht, würde ich das Fummelige vielleicht gar nicht bemerken.

    Wissen Sie, ich habe mich als eine Frau, für die ein Computer bis heute ein Mysterium ist, freudig und optimistisch auf mein neues MacBook, mein iPhone eingelassen und an TT gewagt, in dem Glauben, dass ich das alles schon hinkriege. Im Falle von TT gelingt es mir leider bis heute nicht, davon zu profitieren.

    Ich zweifele nicht, dass TT toll ist, ich komme aber nun mal leider nicht damit klar - so toll es auch sein mag. Ich hätte es ja mit dem Forum weiter versucht und mich einarbeiten wollen, wenn ich mich nicht das Gefühl gehabt hätte, dass meine Frage genervt hat. Und nicht zuletzt: Warum soll ich Ihnen eine Mail schreiben, wenn Sie es selber waren, dessen Diktion ich als herablassend empfand?
    Wenn eine Antwort sogar länger als 48 Stunden gedauert hätte, hätte ich das nicht als problematisch empfunden. Hingegen das Gefühl zu nerven, führt bei mir zu sofortigem Rückzug.

    Vielleicht waren Ihnen meine Fragen zu banal oder vielleicht waren Sie aus einem anderen Grund genervt, aber meine Wahrnehmung war halt leider so, dass ich mir daraufhin dachte: Ok, du hast schon so oft 25 Euro zum Fenster raus geschmissen, dann kommt es auf das eine Mal auch nicht an.

    Es tut mir leid, dass ich daraufhin die Lust an TT und das Einarbeiten daran verlor.

    Es ist auch nicht so, dass ich TT auf immer und ewig verbanne. Ich glaube nach wie vor, dass es gut ist - und vielleicht ja auch für mich. Wenn ich aber besonders unsicher bin (und das bin ich in der digitalen Welt und besonders bei TT), brauche ich eben Support, bei dem ich mich aufgehoben fühle und keine Antworten, die mir das Gefühl vermitteln, ich sollte mich für meine doofe Frage entschuldigen.

    Viele Grüße

    schrieb Schülerfreund am

  • #53

    @Schülerfreund

    Deine Beobachtungen und möglicherweise negativen Erfahrungen mit dem Forum auf lehrertreff.net kann man aber sicher nicht verallgemeinern. Ich habe bisher noch sehr selten unfreundliche oder gar “herablassende” Antworten dort gelesen. Davon hier in Bausch und Bogen zu reden, halte ich für völlig verfehlt. Übrigens gibt es nicht nur das Forum (das ja von Usern betrieben wird), sondern auch die Möglichkeit, mir direkt eine Mail zu schicken. Davon hast du aber wohl bisher keinen Gebrauch gemacht und deshalb kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, warum du mit dem Support unzufrieden bist. Ich habe bisher, selbst in Zeugnis- und Klausurzeiten, nicht eine einzige Mail mehr als 24 Stunden unbeantwortet gelassen. Selbst im Falle von gemeldeten Bugs habe ich in den meisten Fällen binnen 24 Stunden reagiert und ein Update veröffentlicht. Den Vorwurf eines mangelnden Supports weise ich daher vollständig zurück.

    @Nils, Schülerfreund

    Ich gebe euch Recht, dass die Bedienung des iPhones u.U. als “fummelig” bezeichnet werden kann. Das ist dann aber kein Problem, das auf TT beschränkt wäre, sondern das müsste ihr dann, um der Wahrheit die Ehre zu geben, für das ganze iPhone bemängeln - vielleicht fehlt es auch etwas an Übung!? TeacherTool jedenfalls benutzt derzeit nichts anderes als die vom iPhoneOS angebotenen Bedienelemente in den von Apple vorgesehenen Ausmaßen. Einige, nach iPhoneOS-Standards benutzte Bedienelemente wurden sogar von mir künstlich vergrößert, um die Treffgenauigkeit zu verbessern, denn ich weiß, dass man in der Hektik des Moments nicht so gut “zielt” wie zu Hause auf dem Sofa.

    Bezüglich des iPads: TT wird, wie die meisten Apps, vom Fleck weg auf dem iPad laufen. Es wird sicherlich auch eine ans iPad angepasste spezielle Version geben, die die Größe des Bildschirms durch eine neu gestaltete Benutzeroberfläche besser ausnutzt. Priorität hat aber derzeit ein Desktop-Modul für TT. Was das alles können wird, verrate ich hier noch nicht - es wird aber dem Mobilitätsgedanken, der hinter TT steckt, durch neuartige Konzepte Rechnung tragen, wie das bisher noch von keinem anderen Lehrerprogramm geboten wurde, so viel kann ich jetzt schon versprechen.

    schrieb Udo Hilwerling am

  • #54

    So einen Kollegen hätte ich auch gern. Dann würde ich den mit allen Fragen löchern und es vielleicht auch irgendwann packen.
    Ich muss dir allerdings zustimmen. TT auf dem iPad wäre ein Kaufargument für mich und dann würde ich mir auch die Mühe machen, das auf die Reihe zu bekommen.

    schrieb Schülerfreund am

  • #55

    @Schülerfreund

    Mein Problem mit TeacherTool ist ebenfalls die fummelige Bedienung (d.h. ich setze es z.Z. auch nicht ein), was aber auf dem iPod wegen der Screengröße nicht anders geht. Ich habe allerdings auch einen Kollegen, der mit TT gut zurecht kommt und ganz entspannt am Halbjahresende seine ausgedruckten Kursbücher abgibt ...
    Ein angepasstes TT mit seinen vielen Hilfsfunktionen auf einem größeren Bildschirm (=iPad) wäre toll.

    schrieb Nils Raschke am

  • #56

    @ Nils Raschke

    Ich besitze leider nicht das MacBook Air, sondern schleppe jeden Tag mein MacBook Pro mit in die Schule. Wenn ich meine Tasche mit Büchern, Heften und Mappen dann auch noch mit meiner 1,5l Flasche Wasser bestücke, ist mir das echt schon fast zu schwer.
    Aus diesem Grund hab ich mir auch TeacherTool besorgt, aber die Hantiererei mit dem iPohne ist mir zu fummelig. Aus diesem Grund habe ich mich noch nicht richtig in TT eingearbeitet und komme auch nicht so gut damit klar. In dem entsprechenden Forum habe ich auf Fragen ziemlich herablassende Antworten bekommen, als ich nach bestimmten Funktionen gefragt habe. Auch wenn alle so zufrieden mit dem Support sind, ich bin es nicht. Als Anfänger und in dem Bereich eher ein Blondchen, ist es vielleicht auch nervig für die ganzen hochbegeisterten Freaks.
    Das iPad könnte die Lösung sein (dann muss es ja auch nicht mit TT gehen) - weniger Gewicht als das MacBook und nicht so fimschig wie das iPhone. Daran, dass ich die Schüler daran arbeiten lasse, habe ich nun wirklich nicht gedacht.

    schrieb Schülerfreund am

  • #57

    Ob ich mit Schülern ein iPad im Unterricht sinnvoll einsetzen könnte, weiß ich noch nicht.

    Da ich zur Zeit immer ein MacBookAir mitschleppe und im Unterricht alles direkt mit Numbers erfasse, kann ich auf jeden Fall dieses Gerät ersetzen. Numbers läuft auf dem iPad und Keynote auch, wo ich dann nur noch das iPad an den Beamer anschließen müsste. Wenn TeacherTool dann noch einer angepassten Version vorliegt, kann man sehr viel Arbeit sparen.

    schrieb Nils Raschke am

  • #58

    @ Ekkehard Brüggemann

    Lieber Kollege,

    der Internetzugang an unserer Schule ist definitiv beschränkt und gefiltert. Wir setzen dafür den Schulserver IServ (http://www.iserv.eu) ein.
    Grundsätzlich ist der Internet-Zugang bei uns komlett gesperrt (bis auf Wikipedia und einige ausgesuchte Seiten), es sei denn, ein Kollege schaltet ihn frei - ganz gezielt, für ein einzelnes Gerät oder auch für eine ganze Klasse. Nach Ablauf der voreingestellten Zeit (z.B. 15 Minuten) wird der Zugang wieder automatisch gesperrt.
    Dieses Verfahren hat sich bei uns sehr bewährt!

    Gruß
    Ulf Blanke

    schrieb Ulf Blanke am

  • #59

    @confetti:
    Können Sie Ihre Aussagen “mit WinOS rumärgern” u.ä. auch begründen, oder sind es haltlose Argumente eines, wie wird das gleich nochmal genannt, Apple Fanboys ;-)

    schrieb meistereder am

  • #60

    @confetti

    Es geht in dieser Diskussion um das iPad und nicht um Macintosh Rechner. Das iPad ist konzeptionell komplett anders aufgebaut.

    schrieb Ekkehard Brüggemann am

  • #61

    Guten Morgen liebe Kollegen.

    @Ulf Blanke - und genau diese Geschlossenheit ist es, die mir persönlich große Sorgen bereitet. Der Wille sich von einer Firma beschränken und abhängig machen zu lassen wird durch ein hochintelligentes und innovatives Interface erkauft. Bitte nicht mißverstehen - ich ehre Apple sehr - aber die Politik trage ich nicht mehr.

    Übrigens zeigt die Praxis der Geschlossenheit bei jeglichen Plattformen (sei es Spielkonsolen oder z.B. pwned iPhones), dass der Bedarf und der Wille ein Gerät zu hacken bzw. zu modifizieren extrem ansteigt. Ein iPad zu knacken wird innerhalb kürzerer Zeit für viele ScriptKids ein netter Zeitvertreib, um die neusten 3D Spiele doch noch darauf installieren zu können die vom Lehrer eigentlich nicht vorgesehen sind… Und das wird erheblich einfacher sein als ein Ubuntu zu hacken…

    Übrigens ist es doch bei euch an der Schule doch so, dass ihr euch dafür entschieden habt das Netz nicht zu filtern, oder? Warum ist das so ? Ich könnte mir vorstellen, dass ähnliche Beweggründe, hier eine Rolle spielten, oder?

    Ich denke nach wie vor, dass eine Plattform an sich keine Lösung sein kann. Sie erzeugt nur den Bedarf nach neuen Lösungen für Probleme die noch nicht in der Praxis erkannt worden sind. Es ist wie in sozialen Systemen - sie sind relativ unberechenbar.

    Lieben Gruß, ich muss zur Schule ;)

    Ekkehard Brüggemann

    p.s. Das jeweilige Freischalten der Nachrichten hier nervt. Das Verzögert die Kommunikation doch extrem. Kann das nicht mal bitte ausgeschaltet werden?

    Leider geht das nicht, weil hier manchmal Postings reinkommen, die dringend zensiert werden müssen (wenn z.B. Kolleg/innen + Schulort namentlich genannt werden). Danke für Ihr Verständnis.
    Redaktion, 03.02.2010

    schrieb Ekkehard Brüggemann am

  • #62

    Lieber Kollege Brüggemann,

    der zentrale Unterschied zwischen Netbook und iPad ist aus meiner Sicht, dass es sich beim iPad um ein geschlossenes System handelt, das vom User im Prinzip nicht - willentlich oder versehentlich - “beschädigt” werden kann. Das Netbook dagegen muss gegen solche User-Eingriffe abgesichert werden, was einen gehörigen Administrationsaufwand mit sich bringt.
    Auch ich setze große Hoffnungen in das Cloud-Computing und denke, dass das iPad - bei allen Eischränkungen - durchaus eine geeignete Geräteplattform darstellt. Es geht also ganz und gar nicht darum, eine bestimmte Software zu promoten ... :-)

    @Mister M.
    Der Zeitbedarf beträgt im Durchschnitt zwei bis drei Stunden (geschätzt). Die Administration mache ich. Näheres kann man z.B. unter http://blog.initiatived21.de/2009/12/laptopklassen-bericht-aus-der-praxis/ erfahren.

    Gruß
    Ulf Blanke

    schrieb Ulf Blanke am

  • #63

    @Ulf Blanke:
    Können Sie mir Näheres über den genannten Administrationsaufwand der Netbooks sagen?
    Z.B. Zeitbedarf pro Woche, wer macht das, was sind die Hauptproblempunkte usw.

    Vielen Dank!

    schrieb Mister M. am

  • #64

    Lieber Kollege Blanke.

    Wenn euch das iPad reicht (wo ebenfalls keine Software ohne administrativen Aufwand installiert werden kann) und ihr die Notebooks der Kids nicht soweit dicht macht, dass nicht jeder Veränderungen vornehmen kann (ich weiss, schwierige Entscheidung bei Elternbesitz…) wird das iPad überhaupt nichts an eurem Dilemma ändern. Hier steht und fällt das Problem doch mit dem Content bzw. den Anwendungen, die ihr einsetzen wollt.

    Insofern ist das iPad gerade in dieser Hinsicht überhaupt kein Heilsbringer. Das ganze wird sich erst damit ändern, wenn Cloudcomputing für jedermann einsetzbar und vom Lehrer administrierbar wird. Derzeit läuft die Tendenz stark in diese Richtung ein Gerät zu entwickeln, dass komplett in der Cloud funktioniert (also im Endeffekt nur mit Browser startet und gesteuert wird). Das ChromeOS von Google zielt stark in diese Richtung. Das wird allerdings zu politisch/philosophischen Problemen führen bis eine unabhängige Plattform existiert. Und genau das ist das Problem: Schule kann es sich meiner Meinung nach nicht erlauben, nur eine Software zu promoten und den Rest der Welt auszublenden. Dieses würde beim Einsatz des iPad derzeit geschehen…

    Ich für meinen Teil halte eure Netbook Lösung schon für recht schlau. Toll, dass ihr wohlhabende Eltern habt, die das tragen…

    Liebe Grüße,
    E.Brüggemann

    schrieb Ekkehard Brüggemann am

  • #65

    Zitat:
    “jeder will einen - keiner nutzt ihn”

    Keiner nutzt ihn? Da spricht der Zulauf in den vier verschiedenen Mac Gruppen in unserer Gegend doch eine andere Sprache.

    Und warum wird so wenig gegen die “Weltherrschaft” ;-) von google geschrieben? Weil der Dienst so praktisch ist? Und was ist mit facebook und twitter und schülervz? Die Realität..

    Wer hat damals protestiert, als die Schule in Deutschland keinen staatlichen Zuschuß bekamen, wenn sie kein MS sondern Apple Equipment kaufen wollten? Das interessierte kaum einen.

    Wieso teuer? Das iPhone ist viel kleiner und auch noch teurer.

    Da kann man nur hoffen, daß die Leute, die hier so aufschreien, keine Entscheidungsträger sind.

    Klar, der deutsche Spruch: Nur was weh tut, macht hart. (o.ä., sorry, falsch zitiert) lebt immer noch, also weiter mit Win OS rumärgern, sonst verweichlichen wir. Dann holen wir doch am besten auch wieder die Holzbänke in den Zügen hervor und verkaufen unsere Autos.

    Man kann seine Zeit und Energie mit besserem verbringen als mit Ärger über den Computer. Das haben viele erkannt und sind jetzt sehr zufriedene Mac-Anhänger. Das scheinen einige aber nicht wahrhaben zu wollen.

    schrieb confetti am

  • #66

    Lieber Kollege Brüggemann,

    an unserer Schule setzen wir seit über fünf Jahren elternfinanzierte Notebooks ein. Zur Zeit handelt es sich dabei um Netbooks, auf denen Ubuntu installiert ist. Eigentlich eine ganz gute Lösung. Wenn nur der Administrationsaufwand (bei über 100 Geräten) nicht so erheblich wäre ...

    Ich glaube und hoffe, dass das iPad hier eine machbare Alternative darstellt. Wenn andere Hersteller ähnliche Geräte anbieten, soll mir das nur Recht sein. Bis dahin deckt das iPad (fast) alles ab, was wir bisher mit den Netbooks gemacht haben.

    Mit kollegialen Grüßen
    Ulf Blanke

    schrieb Ulf Blanke am

  • #67

    Liebe Kollegen.

    Für den Preis des iPads wird man mind. 2 ordentliche Note(oder Net)books mit 10”-15” Monitor bekommen inkl. einer anfängerfreundlichen Ubuntu (Netbook Remix) Version.
    Die fehlende Möglichkeit (freie) Software zu installieren und die Entscheidung Apples ein komplett Appstore und damit properitär abhängiges Gerät zu entwickeln macht das iPad absolut untauglich für die Offenheit eines Internets und der Offenheit von Unterricht. Offene Standards nicht zu unterstützen (und ich spreche nicht von Flash!) ist eine strategische Entscheidung in Bezug auf Umsatz und der kundenseitigen Abhängigkeit durch Apple.

    Aus meiner Sicht benötigt die Lehre keine didaktisch reduzierten Geräte, die mich in meiner freien Entfaltung hindern und uns von Herstellerseite nicht gewünschten Inhalten fernhält. Zum Internetsurfen ist das Gerät wahrlich zu teuer und wie gesagt auch nur mäßig tauglich(Flash, Java, Silverlight und viele weitere 3rd Party Technologien) ...

    Ich für meinen Teil finde das UI-Design und die Strategie von Apple zwar innovativ (und diese Ausrichtung fehlt bei PC Herstellern stark) - aber leider nutzen sie dieses auch komplett zum abhängig machen der Kunden. Selber Schuld, wer sich ein iPhone oder iPad kauft. Man ist damit noch abhängiger als von Microsoft…

    Es wird so sein wie beim iMac - jeder will einen - keiner nutzt ihn. Just my 5 cent.

    Liebe Grüße,
    E.Brüggemann

    schrieb Ekkehard Brüggemann am

  • #68

    +1
    Toller Beitrag.
    Spricht mir aus dem Herzen.

    schrieb confetti am

  • #69

    @ lehrerfreund
    also wir haben 2 vollausgestatte PC Räume,und jeweils 3 PC in den Klassenzimmern. Das Ganze an einem paedML Windows Server. Die Integration klappt hier ohne irgendwelche Probleme - vorausgesetzt man plant seinen Unterricht entsprechend.

    schrieb Alex am

  • #70

    “15 Minuten Bootzeit??? Betreiben Sie noch 386 auf denen Windows 7 installiert wurde???”

    Wir reden von Bruttozeiten von 15 Minuten, zu denen es kommen kann, wenn man Notebooks aus dem Laptopwagen holt, austeilt usw. Mindestens 5 Minuten brutto sind erforderlich, um den Computerraum aufzuschließen, alle Rechner hochzufahren und alle Personen erfolgreich anzumelden.

    @Alex, @Birgit Lacher

    Selbstverständlich müssen unsere Schüler/innen das Präsentieren mit Präsentationssoftware erlernen, und selbstverständlich ist die Verwendung von fachspezifischer Software sinnvoll und notwendig, ebenso der Anschluss von Zuspielern via USB o.ä.
    Aber: Wir reden hier von der Integration digitaler Medien in den Unterrichtsalltag. Und das hat zumindest bisher mit herkömmlicher Hardware nicht funktioniert (wenn man von einigen wenigen gut unterstützten Projektschulen und einigen wenigen gut ausgebildeten Medienprofis absieht).

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #71

    Eine ähnliche Diskussion findet z.Z. übrigens im Forum von heise.de statt:

    http://www.heise.de/foren/S-Mobil-Organizer-PDAs/forum-7348/list/

    schrieb Ulf Blanke am

  • #72

    Mein lieber Autor,
    was ist denn an der Musterlösung nervig?? 15 Minuten Bootzeit??? Betreiben Sie noch 386 auf denen Windows 7 installiert wurde???


    Desweiteren sollte man hier keine Äpfel mit Birnen vergleichen. Wie bitte wollen Sie die ganzen lehrwerksbezogenen Lernprogramme auf einem Ipad nutzen geschweige denn CAD Software oder ähnlich Komplexes?! Achso, Sie brauchen keine Lernsoftware…. schade, wenn Sie auf solche in meinen Augen sinnvolle ERGÄNZUNGEN verzichten.

    Zum Preis: 500 - 1000 Euro für ein Gerät, dass nicht einmal einen USB Port besitzt? Für 1000 € kaufe ich 3 vollwertige PCs.

    Keiner braucht Powerpoint? Diese pauschalisierende Aussage ist in meinen Augen schlichtweg falsch und trifft höchstens noch in der GS zu. Ansonsten sollten Sie sich an Hochschulen und bei zukünftigen Arbeitgebern in bestimmten Bereichen informieren, was diese von den Schulabsolventen erwarten - oder wollen Sie unsere Schüler genauso unvorbereitet an die Uni schicken wie wir es damals waren? 
    Gewissen Grundfertigkeiten im umgang mit PC & Co. gehören heute einfach dazu -alles andere ist in meinen Augen realitätsfremd.

    schrieb Alex am

  • #73

    Nein ... für den Matheunterricht geeignet, denn auf dem iPad gibt es kein Java und mein wichtigsten Mathe-Programm (GeoGebra) ist ein Java-Programm!

    Warum außerdem so viel Geld ausgeben, für etwas, was es billiger gibt!

    Weiter Nachteile/Fragen dazu:
    - nicht multitaskingfähig
    - statt OpenOffice(?) noch mehr abhängig von Googles-Webdiensten
    - Akku-Austausch nicht möglich
    - ...

    MfG Birgit Lachner

    schrieb Birgit Lachner am

  • #74

    Sehr guter Beitrag! Vor allem das Fazit im letzten Absatz entspricht voll und ganz meiner Einschätzung. Danke!

    schrieb Ulf Blanke am

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