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Ein rascher Notenschlüssel…

*ohne Gewähr


Diktat-Tipps

Notenschlüssel für Diktate 28.01.2015, 22:48

Ausschnitt: Notenschlüssel für Diktate

Wie erstellt man einen Notenschlüssel für Diktate? Wie werden Wortzahl und Schwierigkeitsgrad des Diktats berücksichtigt? Sie finden hier Beispielnotenschlüssel, Formeln, eine Anleitung zur Erstellung eines Notenschlüssels mit Excel - und natürlich eine Antwort auf die Frage, warum Diktate so schwierig zu bewerten sind.

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  • (geändert: )
Originalbeitrag vom 04.03.2006, vollständige Überarbeitung 27.01.2015

Benutzen Sie den Fehler-Noten-Rechner des Lehrerfreunds, um sich einen individuellen Fehler-Noten-Schlüssel für Diktate erstellen zu lassen. Sie können eigene Notenskalen definieren (z.B. Schweiz, Österreich, Namibia) und Sockel in beide Richtungen einbauen.

Weiter unten finden Sie mehrere Notenschlüssel, Fehlertabellen und Berechnungsformeln. Bevor Sie sie benutzen, lesen Sie zu Risiken und Nebenwirkungen die folgenden Ausführungen.

Warum Diktate schwierig zu bewerten sind

Diktate sind in Verruf geraten, weil sie weder objektiv noch valide sind:

Wortzahl/Fehlerzahl beim Diktat

Häufig werden beim Diktat die Fehler in Bezug zur Gesamtwortzahl gesetzt, z.B.: "Bei einem Diktat mit 100 Wörtern bekommt man mit 5 Fehlern die Note x." Das ist dann Unfug, wenn mehr Fehler gemacht werden können, als das Diktat Wörter hat (z.B. Zeichensetzungsfehler).

Deshalb wäre die optimale Möglichkeit bei der Bewertung eines Diktats, die Anzahl der möglichen Fehler statt der Gesamtwortzahl zu verwenden. Das geht natürlich nur, wenn man ausschließlich bestimmte Fehlertypen berücksichtigt (z.B. Doppel-s-Schreibung) - aber dann würde man kein "normales" Diktat schreiben, sondern ein Lückendiktat o.ä. Und dann wird der Fehler-Noten-Schlüssel auch wesentlich härter. Stellen Sie sich einen Text vor, in dem zehn Kommas bei Relativsätzen zu setzen sind, und jemand macht dabei fünf Fehler.

Insofern gilt für Diktate: Als Bewertungsgrundlage ist das Verhältnis von Wortzahl zu Fehlerzahl nur sehr eingeschränkt tauglich.

Schwierigkeitsgrad

Der Fehler-Noten-Schlüssel richtet sich nach dem Schwierigkeitsgrad des Diktats. Bei einem sehr schweren Diktat darf man mehr Fehler machen, bei einem sehr leichten natürlich weniger. Wer beim Satz "Das Haus ist groß." zwei Fehler macht, dürfte ein/e schlechtere Rechtschreiber/in sein als diejenige, die beim Satz "Auf der Vliesmatratze ist Mayonnaise." drei Fehler macht.

Allerdings ist es nicht einfach, den Schwierigkeitsgrad eines Diktats zu bestimmen. Hier spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle:

  • Wurde das Diktat im Unterricht geübt? (wie oft?)
  • Welches Thema wird behandelt (z.B. Großschreibung bei Substantiven vs. Getrennt-Zusammenschreibung)?
  • Wie viele (Rechtschreib-)Themen werden im Diktat abgefragt?
  • usw.

Diktate sind keine valide Messinstrumente

Validität bedeutet im Fall eines Diktats: Ich messe mit dem Diktat tatsächlich die Rechtschreibleistung. Aber vielleicht sind noch andere Fähigkeiten notwendig, um im Diktat eine gute Note zu schreiben, z.B.

  • Stressresistenz - Kinder stehen beim Diktat unter Druck. Wer hier nicht cool bleibt, macht vielleicht Fehler, die er/sie in entspannter Situation nicht machen würde.
  • Schreibgeschwindigkeit - Wer außerordentlich langsam schreibt, wird möglicherweise schludern müssen, um den Anschluss zu halten. Natürlich ist es einleuchtend, dass die Lehrer/in ein gewisses Mindestmaß an Schreibgeschwindigkeit erwartet. Aber das Diktat misst dann eben nicht die Rechtschreibleistung, sondern (auch) die Schreibgeschwindigkeit: Die schlechte Note ist (auch) Folge der langsamen Schreibgeschwindigkeit.
  • Gedächtnis - Stellen wir uns ein Kind vor, das sich keine zwei Wörter merken kann, aber perfekt rechtschreibt. Es wird in jedem Diktat eine glatte 6 schreiben, weil es sich schlicht die Wörter nicht merken kann. Hier wurde durch das Diktat die Gedächtnisleistung gemessen, nicht aber die Rechtschreibleistung.
  • Diktatbewertung in der Praxis: absolute Fehlerzahl

In der Praxis geht man manchmal von der absoluten Fehlerzahl aus. 0 Fehler geben eine 1, 1-2 Fehler geben eine 2, 3-4 Fehler geben eine 3 usw. Die Idee: Ein "sehr gut"er Rechtschreiber würde in einem Diktat - egal welcher Länge - keinen Fehler machen, ein "gut"er Rechtschreiber höchstens ein bis zwei Fehler.

Ob man diese Argumentation in den eigenen Leistungsbewertungsfundus übernimmt, ist Geschmackssache. Wackelig wird dieses Konzept bei sehr kurzen Texten. Wer in einem 8-Wörter-Diktat mit vier Fehlern noch eine 3 bekommt, kann sich freuen.

Beispielnotenschlüssel für Diktate

Die folgenden Notenschlüssel sind auf Diktate mit 100, 150 oder 200 Wörtern ausgelegt, jeweils in drei Schwierigkeitsstufen: Wird das Diktat als schwer eingestuft, sind mehr Fehler erlaubt. Die Einteilung:

  • schweres Diktat: 13% Fehlerquote = 6
  • normales Diktat: 10% Fehlerquote = 6
  • einfaches Diktat: 8% Fehlerquote = 6

Weiter unten finden Sie Hinweise, wie Sie solche Schlüssel selbst erstellen können.

Laden Sie die neun Notenschlüssel (leicht, normal, schwer jeweils für 100, 150, 200 Wörter) hier als zweiseitiges PDF zum Ausdrucken herunter:
Diktat-Notenschlüssel (PDF)

Sie können den Notenschlüssel online auch hier betrachten.

Ausschnitt aus dem Notenschlüssel für Diktate

Schwierigkeitsgrad eines Diktats bei der Notengebung berücksichtigen

In einem schwierigen Diktat "dürfen" mehr Fehler gemacht werden als in einem einfachen. Aus Mangel an Alternativen modellieren wir den Schwierigkeitsgrad eines Diktats über den prozentualen Anteil der Fehler an der Gesamtmenge der Wörter. Dass dieses Vorgehen problematisch sein kann, wurde oben erläutert ("Wortzahl/Fehlerzahl beim Diktat"). Laden Sie sich die Tabelle "Diktatbewertung - Ab wie viel Fehlern gibt es eine 6?" (PDF) als ausdruckbares PDF herunter.

Wir gehen in der folgenden Tabelle davon aus, dass eine "normale" Bewertung für ein durchschnittlich schwieriges Diktat ab 10 Prozent eine ungenügende Note ergibt (jedes zehnte Wort ist falsch geschrieben). Wenn Ihnen das zu soft erscheint, verwenden Sie den Notenschlüssel "hart" oder "sehr hart", wie Sie es bei einem leichten oder sehr leichten Diktat auch tun würden.

Für alle fünf Schwierigkeitsgrade (sehr hart, hart, normal, milde, sehr milde) wurde für unterschiedliche Wortzahlen (20 bis 200 in 5er-Schritten) definiert, ab welcher Fehlerzahl eine "Sechs" vergeben wird. Wenn Sie also ein Diktat mit 83 Wörtern schreiben, nehmen Sie die Zeile mit "85" und suchen die entsprechende Fehlerzahl aus. Wie Sie den Notenschlüssel berechnen, siehe unter dem Bild.

Diktate, Schwierigkeitsgrad: Ab wie viel Fehlern gibt es eine 6?

Notenschlüssel für Diktate selbst erstellen

Fehler zählen

Der Bewertungsmaßstab, an dem man ein Diktat messen sollte, kann grundsätzlich so formuliert werden:

Fehleranzahl = 5% der Wörteranzahl: Note 3.5 oder 4
Fehleranzahl = 10% der Wörteranzahl: Note 6

In der Praxis wird pro Wort maximal ein Fehler gegeben, Lärerfroint gibt also wie Lährerfreund oder Lrerfrng genau einen Fehler.
Hörfehler zählen als halber Fehler, sofern grammatikalisch richtig geschrieben wurde und der Sinn derselbe ist (Schüler/in hört statt “Ein Mann liebt seine Katze” - “Ein Kamm liebt seine Glatze”).

Formel für den Notenschlüssel

Wir gehen bei der folgenden Berechnung von einem linearen Notenschlüssel ohne Sockel aus. Wenn Sie einen Sockel einbauen wollen (und bspw. bei einem oder zwei Fehlern noch eine 1,0 geben wollen), dann benutzen Sie den Fehler-Noten-Rechner des Lehrerfreunds, um sich individuell und beliebig Punkte- oder Fehlertabellen zum Ausdrucken ausgeben zu lassen.

Der Notenschlüssel errechnet sich nach folgender Formel:

Note = 1+(5*Fehleranzahl/maxF)

  • “Fehleranzahl” = Anzahl der angestrichenen Fehler
  • “maxF” = Fehlerzahl, bei der die Note 6 vergeben wird. Sie errechnet sich aus Wortzahl*Prozent. Wenn man sich bspw. an den oben genannten Richtwert hält (Fehlerzahl = 10% der Wortzahl: Note 6), dann ist maxF= Wortzahl * 0,10 (bzw. Wortzahl * 10%).

Im Alltagsbetrieb hat ein Diktat in der Regel nicht mehr als 250-270 Wörter. Verschiedene Beispielschlüssel siehe oben.

Unter verschiedenen Umständen kann man das Diktat härter oder milder bewerten:

  • härtere Bewertung: das Diktat wurde vorher geübt, Diktat ist gemessen an der Altersstufe sehr einfach, kein neuer Stoff
  • leichtere Bewertung: Klasse soll nicht demotiviert werden, niedriges Klassenniveau, Diktat ist gemessen an der Altersstufe schwer

In solchen Fällen manipulieren Sie die Formel zur Notenberechnung, indem Sie in der Formel an der Variablen maxF drehen:

  • Um das Diktat milder zu bewerten, muss der Wert erhöht werden. So könnten Sie z.B. erst bei 12% Fehlerquote eine 6 vergeben - damit wäre maxF=Wortzahl * 0,12.
  • Um das Diktat strenger zu bewerten, muss der Wert erniedrigt werden. So könnten Sie z.B. schon bei 8% Fehlerquote eine 6 vergeben - damit wäre maxF=Wortzahl * 0,08
  • Die Fehlerquote wird anschaulicher, wenn Sie sich vorstellen, Sie hätten genau 100 Wörter. Eine Fehlerquote von 10% entspräche dann 10 Fehlern, eine Fehlerquote von 12% entspräche 12 Fehlern. Je höher die Fehlerquote in der Notenberechnungsformel, desto besser wird das Diktat ausfallen.

Eine weitere Möglichkeit, den Notenschlüssel zu manipulieren, besteht darin, einen Sockel einzubauen. Das bedeutet, dass die eigentliche Zählung erst nach einer bestimmten Fehlerzahl beginnt. Während bei den oben genannten Formeln schon der erste Fehler eine Verschlechterung der Note bewirkt, führt ein Sockel von 2 Fehlern dazu, dass sich erst der dritte Fehler (und folgende) negativ auf die Note auswirken - mit 2 Fehlern bekommt man also noch eine 1,0. Ein Sockel hat den Vorteil, dass Sie nicht den ganzen Notenschlüssel vereinfachen müssen und trotzdem mild-ausgleichend handeln.

Wenn Sie einen Sockel einbauen wollen, rufen Sie den Fehler-Noten-Rechner des Lehrerfreunds auf, der Ihnen hierbei komfortabel hilft.

Notenschlüssel erstellen mit Excel

Am einfachsten erstellen Sie sich für jedes Diktat mit einer Tabellenkalkulation (z.B. Microsoft Excel) einen eigenen Notenschlüssel. Wie das geht, haben wir in diesem Beitrag beschrieben: Notenschlüssel mit Excel erstellen. Sie müssen lediglich die Formel entsprechend abändern ...

Diktatnotenschlüssel in Excel : Formel eingeben

... und dann Autoausfüllen aktivieren (siehe diesen Beitrag Punkt 4):

Diktatnotenschlüssel in Excel : Autoausfüllen

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Kommentare

31

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  • #1

    @Wolframdraht

    Das sind keine Fehler, das sind absichtliche Verstöße. »10 %« oder »d. h.« sieht einfach übel aus, wenn man keine schmalen Leerzeichen verwendet (wie sie in professionell gestalteten Printprodukten in solchen Fällen üblich sind). Natürlich kann man schmale Leerzeichen oder den Geviertstrich (bspw. als Gedankenstrich) verwenden, aber dann gibt es trotz UTF-8 & Co doch immer wieder Ärger beim Ausdruck, beim Kopieren zwischen verschiedenen Anwendungen, bei der Datenmigration usw. Deshalb sehen Sie uns bitte nach, dass wir z.B. »z. B.« als »z.B.« schreiben, ohne das von der DIN 5008 geforderte Leer Zeichen.

    Was Ihre Frage betrifft: Weisen Sie in einem handschriftlichen Diktat erst mal nach, dass zwischen der »10« und dem »%« kein ausreichender Abstand ist. Zudem: Wer in einem handelsüblichen Diktat des Deutschunterrichts keine anderen Fehler macht, der hat die beste Note verdient.
    Anders wäre das natürlich im Falle eines Faches wie Textverarbeitung (was bspw. an beruflichen Schulen unterrichtet wird und wo die formale Korrektheit des Geschäftsbriefs nach DIN 5008 Unterrichtsinhalt ist). Dort wäre das fehlende Leerzeichen zwischen »z.« und »B.« durchaus als Fehler zu werten.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #2

    Im Beitrag sind interessanterweise jede Menge Typografiefehler enthalten, z. B. 10% statt 10 % oder z.B. statt z. B. Wie wird so etwas im Diktat bewertet? Zählt dies nicht auch als Rechtschreibfehler?

    schrieb WoframDraht am

  • #3

    ....das haben Sie aber brav ausgerechnet! Meine Empfehlung angesichts neuer Erkenntnisse aus der Schulforschung-> Sinnhaftigkeit von Diktaten überprüfen! was wollen Sie damit überprüfen?- reine Akustikprüfung…alte Schule muss endlich mit der Zeit gehen und moderne Methoden des 21. Jhd. anwenden!

    schrieb Kritiker am

  • #4

    für erste Klasse wäre das irgendwie unrealistisch - es steht aber keine Klasse dran… auch Beispiele für “einfach”, “normal” oder “schwer” sind ja nicht da—diese beiden essenziellen Grundlagen für die Verwendung der Formel fehlt leider völlig—> wie soll man damit klar kommen??? :-D :-D :-D

    schrieb Robert Schulz am

  • #5

    Lieber Stephan,

    Grüße schreibt man wie alle Wörter mit langem Vokal mit ß - vielleicht hilft das dem Sohn in einem der nächsten Diktate :-) Mit dem, das er geschrieben hat, hilft ihm voraussichtlich keiner mehr, weil sie LehrerInnen nicht so leicht von einmal erteilten Noten abgehen, aber: wenn du das ungerecht findest, beschwer’ dich. Wenn alle das immer hin nehmen, werden noch Millionen von SchülerInnen weiter so gedemütigt. An den/die DeutschhkollegIn und zur Not ans Kultusministerium.

    Ich bin übrigens Deutschlehrerin und gerade beim Diktat Erstellen.

    Sag deinem Kind, er ist gut so wie er ist.

    Simone

    schrieb Simone Guttmann-Weckler am

  • #6

    @femme banale

    Offizielle Dokumente gibt es meines Wissens nicht. Auch in den Legasthenie-Erlassen sind keine konkreten Angaben gemacht.
    Das hängt sicher damit zusammen, dass auch bei Diktaten die Notengebung sehr stark vom Gesamtsetting abhängt. In manchen Situationen (v.a. in leistungsschwachen Klassen) werden Diktate auch mal vorher geübt - dann kann man natürlich einen etwas strengeren Notenschlüssel anwenden.
    Dann stellt sich natürlich die Frage, was als Fehler markiert wird. Bei einem Lückendiktat (bzw. bei einem, wo nur die thematisch interessanten Fehler gewertet werden), ist der Notenschlüssel natürlich strenger als bei einem “normalen”.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #7

    Vielen Dank für den Beitrag. Ich finde ihn als Lehrerin sehr hilfreich.
    Mich beschäftigt aber eine Frage, die von idefine bereits gestellt, aber noch nicht beantwortet wurde (vor allem deshalb, weil Eltern hier immer genauer nachfragen und man sich sehr stark für die Notengebung rechtfertigen muss): Gibt es eine gesetzliche Grundlage oder zumindest eine ministerielle Empfehlung für einen Diktate-Notenschlüssel? Worauf beruht die hier vorgestellte Umrechnung?

    schrieb femme banale am

  • #8

    @Jennifer

    Es könnte natürlich sein, dass explizit nur Substantivgroßschreibung geprüft wurde und andere Fehler nicht gewertet wurden. Das ist aber nicht sehr wahrscheinlich.

    Ein Fehler in der Großschreibung ist ein Fehler in der Großschreibung. Ich würde bei dem Lehrer/der Lehrerin nachfragen und auf eine Begründung bestehen.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #9

    Schöne Übersicht, obwohl das nicht so wie bei der Schule meiner Töchtern ist.  Frage:  meine Tochter (4.Klasse) hat einen Großschreibfehler (bei “Größe”) und ihre beste Freundin hat auch einen Großschreibfehler (am Anfang eines Satzes).  Die waren jeweils die einzigen Fehler, die sie gemacht haben.  Meine Tochter hat eine 2 bekommen und ihre Freundin eine 1.  Ich beklage mich normalerweise nicht über Noten, und meine Tochter beklagt sich nicht, aber ich finde es in diesem neuen Fall irgendwie nicht fair.  Hat jemand eine Erklärung?  (Übrigens, ich entschuldige mich, für meine eigene Grammatik bzw. Rechtschreibfehler, weil ich Ausländerin bin.)

    schrieb Jennifer am

  • #10

    also ich komme damit a net klar. hab die formel bei mir übernommen, aber klappt net so wie hier. bin nur etwas verwundert, mein sohn, 3. klasse, hat 4 fehler im diktat (nicht nachschrift) und ne 4 bekommen. find ich scho a bissl extrem. seh i da was falsch?

    schrieb maja am

  • #11

    Was ist denn daran so schwer zu verstehen? Ich finde, das ist eine sehr gute Orientierung. Bei 12% Fehlern bekommen meine Schüler ne 6 (= milde Bewertung). Bei einem Diktat von 199 Wörtern sind das dann 23,88, also 24 Fehler (199x12/100). Ein ganz einfacher Dreisatz.

    schrieb Jonas am

  • #12

    Und immer bedenken: Dikate sollten niemals die einzige Methode sein, um Rechtschreibleistungen zu messen. Manche Schüler können ihr wissen mit anderen Überprüfungsformen zeigen und abrufen.

    schrieb Andreas am

  • #13

    ist es rechtens, dass wenn man keine schreib sondern zeichensetzungsfehler gemacht hat, ob man dadurch eine schlechte note bekommt

    schrieb Niklas am

  • #14

    Liebe Gemeinschaft,

    ich bin Junglehrerin, habe noch nie ein Diktat geschrieben und frage mich jetzt gerade: wenn ich Kommatafehler voll zähle, muss ich diese bei der Berechnung auch mit zu den Wörtern dazuzählen?

    Also 217 Wörter Diktat +23 Kommata= 238 und davon dann z.B. 10% oder rechne ich nur mit den Wörtern (die Kommata werden nicht mitdiktiert!)

    Ich bin völlig verwirrt, über einen Hinweis freue ich mich sehr!

    schrieb Jenny am

  • #15

    ich habe kein wort verdstanden ich wollte das mit dem worten von meiner lehrerin vergleichen aber da stimmt ja irgendetwas nich

    schrieb vanessa am

  • #16

    bin erst 10 jahre alt und muss ein vortrag
    über diktate halten wollte wissen ab wievielen fehlern man ber 100 wörtern welche note kriegt
    naja herausgefunden hab ichs jetz nich weil mir
    des alles zu kompliziert war
    vielleich hätt ichs herausfinden können aber naja
    trotzdem tolle seite für lehrer!!!
    :D

    schrieb Dominik Koch am

  • #17

    gute Erklärung danke!!

    leider gibt es nun viele schlechte Noten….

    (hatte die 6 mit 20-30% Fehlerquote für das sehr ausführlich geübte Diktat angesetzt)

    muss wohl die LRS mit berechnen…

    Danke!!!!

    schrieb Förderlehrer am

  • #18

    Mit dem oben verlinkten Lehrerfreund-Notenschlüsselrechner können Sie gesockelte Punktetabellen erstellen (d.h.: die Spielräume für die Note 1 und 6 erweitern).

    @Stephan: Das fühlt sich erst mal hart an, die Berechtigung eines solchen Notenschlüssels ist immer am jeweiligen Einzelfall zu hinterfragen. Möglich wäre ja, dass im Unterricht wochenlang die Relativsätze und dass-Sätze (s-/ss-Schreibung, Kommasetzung) geübt wurde. Dann könnte man schon sagen: Von 9 erwarteten Kommas wurden 8 nicht gesetzt, von 4 s-/ss-Schreibungen wurden 3 nicht korrekt realisiert, also Unterrichtsziel verfehlt. In diesem Falle wäre die Note 5 wohl ok (sofern man nicht das freie Diktat als Methode zur Leistungsüberprüfung generell hinterfragt). Es wäre aber auch möglich, dass im Diktat 40 Kommas zu setzen waren und sich die drei Schreibfehler im Wort “Sympathiekarussellskurrilität” befanden. Dann wäre eine 5 wirklich übertrieben.

    Deshalb würde ich einfach bei der zuständigen Lehrperson nachfragen, wie es sich damit verhält.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #19

    Da ich mit diesem Notenschlüssel auch nicht so gut zurecht komme, stelle ich hier einfach mal eine Frage und schaue ob sich jemand die Mühe machen mag darauf zu antorten. Mein Sohn (Realschule 8klasse) erhielt diese Woche eine 5 in einem Dikat. Das Dikat umfasste 180 Wörter. Er versäumte 8 Kommatas zu setzten=8 Fehler -> + 1x Grammtikfehler und 3 “Schreibfehler” -> also 12 Fehler (“früher” gab es auch noch 1/2 Fehler für ein fehlendes Komma..gibt es scheinbar auch nicht mehr) -> für diese 12 Fehler gab es eine 5. Mir kommt das ein bisschen hart vor…ist das “heutzutage” in der Form üblich, die Note also so Vertretbar ?
    Schöne Grüsse
    Stephan

    schrieb Stephan am

  • #20

    Wie streng bewertet ihr/Sie Diktate in Englisch (Realschule)? Mit dem oben beschriebenen Notenschlüssel (eine 6 ab 12%) bekommen viele meiner - extrem schwachen - Schüler die Note Sieben oder Acht…

    schrieb Kirsten am

  • #21

    Hi,ich brauche sehr dringend eurer hilfe.Ich schreibe bald eine Deutsch diktat,ich möchte aber gern voher wiessen was für ein wir schreiben,damit isch schon vorher lernen kann.der lehrer hat uns nicht gesagt wie das thema heißt,aber er hat nur auf der Taffel aufgeschrieben was vor kommt:das sind die wörter ,die vor kommt:Antarktis,Bundesrepublik,Festlandmasse, Informationen,Laborschiff,Lexikon,Nationen, Südpolargebiet,Stadtbücherei,Schwierigkeiten, Waffenfrei,;das war alles was wir über den Deutsch diktat wissen sonst nichts.bitte helf mir,ihr seid mein einzige Reter,der diktat wird am;05.11.2008 geschrieben,ich hoffe ihr findet den Diktat und schikt mir die bevor wir die schreiben am Miettwoch den:05.11.2008

    schrieb Fatmata am

  • #22

    Gott sei dank - es gibt konkrete Vorstellungen über die Notenbildung bei Diktaten. Zumindest als Orientierung wirklich hilfreich. Noch eine Frage dazu: stammt dieser Notenschlüssel aus irgendeiner Verordnung / irgendeinem Schulgesetz oder sowas? Wenn ja: woraus? Wenn nein: was war der Hintergrund für diese Umrechnung?
    Freue mich auf Antwort. Schöne Grüße

    schrieb idefine am

  • #23

    Wie sieht es aus bei Wiederholungsfehlern - d. h. ein Wort wird im Diktat mehrfach falsch geschrieben ( Vogel = Fogel, Fogel, Fogel) - zählt dies als ein Fehler oder ergibt sich die Fehlerzahl aus der Häufigkeit des falsch geschriebenen Wortes?
    Mit freundlichem Gruß

    schrieb Doris Müller am

  • #24

    Die Seite ist sehr nützlich, auch wenn die Tabellen zum Teil vertauscht scheinen. Hierzu aber noch eine Frage: Bei uns an der GS gilt für Diktate mit geübten Wörtern bei ca. 80 Wörtern (3. Kl.) und 100 Wörten (4. Kl.) unabhängig vom Schwierigkeitsgrad 0 Fehler=1; 1-2 Fehler=2; 3,4,5 Fehler=3, ab 9 Fehlern eine 6. Das erscheint mir nach den vorgefertigten Notenschlüsseln sehr hart. Außerdem werden vergessene i-Punkte, versetzte ä-Striche, und vergessene t-Striche als ganze Fehler gewertet. Ist das noch im normalen Bereich?

    Wenn ja, finde ich das sehr demotivierend für Schüler, die eigentlich kaum Fehler machen. Sie bekommen trotz ihrer guten Rechtschreibfähigkeiten keine eins. :)

    schrieb Biggi am

  • #25

    also ich hab nichts verstanden aber ich fidne es schön wen ihr andere helfen wollt:)

    schrieb ScHüLeRiN am

  • #26

    Also an die Schülerinnen folgender Tip:
    Druckt Euch die PDF aus und korrigiert die Wertungen “niedrig”, “normal”, “noch”, (die sind nämlich nicht bei jeder Tabelle richtig, es gibt 3x3 Tabellen, für 100, 150 u. 200 Wörter) wie folgt: je mehr Wörter, um so mehr Fehler darf man für eine bestimmte Note machen. Gleiches gilt für den Schwierigkeitsgrad des Textes. Je schwieriger, um sehr mehr Fehler sind für eine bestimmte Note erlaubt. Dies gilt für jede Klassenstufe gleichermaßen. Wenn nun jemand dennoch Schwierigkeiten damit hat, dann bittet doch einfach mal Euren Mathelehrer, etwas Zeit auf dieses Problem zu verwenden. Es handelt sich hierbei um Prozentrechnung und den Umgang mit Dezimalstellen. Das muss man einfach mal gesehen haben, dann versteht man das auch.

    schrieb Lorenz am

  • #27

    Also ich versteh das irgendwie nicht.
    Sagen wir mal ich hätte ein Diktat in der 9 KLasse und es hat 237 Wörter wie wäre dann mein Notenschlüssel

    schrieb Alin am

  • #28

    Kann es sein, dass man in einem geübten deutsch Diktat Klasse 9 mit 130 Wörtern und davon 9 Fehler hat eine 5,5 bekommt?
    Wer kann mir des sagen?

    Grüßle Eve

    schrieb Eveline am

  • #29

    also ich habe nichts verstanden
    könnten sie bitte das leichter erklären
    ich schreibe abschluss prüfung und muss so was wissen .
    dankeeeeeeeeeeeeeee in voraus

    schrieb shülerin am

  • #30

    Ich finde die Übersicht gut, aber ich glaube, in der pdf-Datei ist ein Fehler passiert - Schwierigkeitsstufe niedrig und hoch sind wohl vertauscht worden…
    Grüße,
    Stephanie
    Die Schwierigkeitsstufen sind u.E. korrekt, können Sie bitte mitteilen, wo es ein Problem geben könnte? (Redaktion)

    schrieb Stephanie am

  • #31

    Das hat mir nicht geholfen. :-(

    schrieb Herr Rudolf Hessner am

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