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Datenschutz

Schüler-Communities: Preisgabe persönlicher Daten vermeiden 14.11.2008, 11:05

Viele Jugendliche geben persönliche Informationen über sich im Internet preis. Eine Studie der Unversität Kiel zeigt, dass dadurch die Gefahr steigt, im realen Leben belästigt oder gemobbt zu werden.

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Die virtuellen Communities, in denen sich SchülerInnen vernetzen und amüsieren, hat in den letzten zwei Jahren rapide an Bedeutung gewonnen: SchülerVZ, spickmich) sind die angesagtesten, daneben sitzen unzählige (noch nicht so gut laufende) Schüler-Communities in den Startlöchern (schuelercommunity.com, Häfft ...). Auch nicht schülerspezifische Netzwerken werden zunehmend von SchülerInnen frequentiert (Facebook, twitter). Man schätzt, dass mehr als 80% aller SchülerInnen solche Communites regelmäßig nutzen.

Bei der Nutzung dieser Communities werden meist detaillierte Angaben im eigenen “Profil” gemacht (Name, Adresse, Alter, Hobbies ...), und natürlich werden auch Fotos veröffentlicht. Diese Angaben sind so einfach nicht aus dem Web zu entfernen. Wenn z.B. ein Foto von anderen Personen illegalerweise kopiert und anderweitig verwendet wird, ist es außer Kontrolle geraten. Die konkreten Gefahren für das reale Leben werden einem Bericht des Hamburger Abendblattes zufolge von Jugendschützern ernsthaft betont:

Eine weitere Spielart des Internet-Missbrauchs, die inzwischen offenbar verbreitet ist: Fotos, eventuell auch Telefonnummern oder sogar Adressen Jugendlicher werden von den Internetseiten kopiert und nebst obszöner, verletzender, verleumderischer oder kompromittierender Inhalte in andere Foren, Chats oder Portale gestellt. Für diesen Tatbestand haben die Wissenschaftler ein neues Wort geschöpft, sie sprechen von “Cyberbullying”.

Hamburger Abendblatt 14.11.2008: Internet-Experte warnt Jugendliche

Angeblich sind 20 Prozent der Jugendlichen davon betroffen, die Dunkelziffer könnte auch deutlich höher liegen. Das Problem: Das Internet vergisst nichts. Alle Inhalte bleiben bestehen und werden durch Backups, Spiegelungen und Forenübernahmen verbreitet.

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