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Ein rascher Notenschlüssel…

*ohne Gewähr


Board

“Activboard” - die elektronische Tafel, die ALLES kann 18.01.2007, 16:53

Activboard - die elektronische Tafel
Bild: Pixabay / dantetg [CC0 (Public Domain)]

"Auf den Schirm!", möchte man gleich Captain Picard ausrufen. Leider bietet das Activboard (noch) keine Spracherkennung; ansonsten scheint mit dem Ding jedoch fast alles möglich zu sein.

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  • (geändert: )

Beachten Sie bitte, dass dieser Beitrag Anfang 2007 geschrieben wurde - das war das Jahr, in dem Promethean "Promethean Planet" launchte - also ganz in den Anfängen der interaktiven Whiteboards in Deutschland.

Im Grunde ist das Activboard von promethean nichts weiter als eine weiße Tafel in der Größe A0 oder A0+ (1,62x1,16m inkl. Randbereich), also etwas kleiner als eine “richtige” Tafel, mit einigen Anschlüssen und einem kleinen Stift. Sie kann fest an die Wand montiert werden oder mit einem Standfuß durch die Gegend gekarrt werden. Das Ding kostet je nach Größe (ohne erforderliche PC-Peripherie) zwischen 1.500 und 2.200 Euro netto (-> Preisliste eines Vertreibers (pdf), anderer Anbieter).

Eine Menge wirklich nützlicher Funktionen ...

Grundprinzip: Digitale Inhalte werden auf die Tafel projiziert (auch: Integration von Tondateien), mit dem Stift kann man malen, schreiben oder modifizieren. Auf Knopfdruck wird das neue “Tafelbild” abgespeichert oder ausgedruckt. Das Ding kann mit einigen anderen Programmen zusammenarbeiten, so dass auf der Tafel z.B. direkt an Excel-Tabellen manipuliert werden kann. Eine Schrifterkennung gibt es auch, fraglich, ob sie befriedrigend funktioniert.

Handschriftliche Ergänzungen während des Unterrichts können auf dem Flipchart abgespeichert und in andere Dateiformate exportiert, als Internetseite gespeichert oder auch ausgedruckt werden. Es ist damit eine Kontiguität von Text-, Bild- und Tonmaterial gegeben.
Zusätzliche Funktionen wie Lupe, Vorhang, Spotlight oder der Schnappschuss gestatten eine dynamische Präsentation selbst bei fachspezifischen Lehrinhalten. Die Werkzeuge wie Winkelmesser, Lineal, Würfel und Taschenrechner fördern die Aufmerksamkeit der Lernenden.

industrystock.de 03.04.2006 - Presseinformation zum Produkt 'Activboard'

Und korrigieren kann sie auch!

Bis hierhin war ja alles noch erfreulich konstruktiv. Aber ... brauchen wir eine Tafel, die uns Multiple-Choice-Funktionalitäten anbietet? Brauchen wir eine Tafel, die uns Korrekturen erspart? Die Antwort lautet: JA! JA! JA! Dann können wir LehrerInnen nämlich zuhause im Bett liegen bleiben, während die Tafel den Unterricht schmeißt.

Ein interaktives Abstimmungssystem, ACTIVote [kostet leider zusätzlich], fördert das lebendige Zusammenspiel der Lernenden. Es bietet bis zu sechs Antwortmöglichkeiten und ein direktes Feedback bei mündlichen Prüfungen oder Diskussionen. Die Auswertung kann unmittelbar angezeigt und die Antworten können aufgezeichnet werden. Damit entfallen für den Lehrenden aufwendige Korrekturen von Prüfungsarbeiten und Tests. Selbstverständlich sind auch anonyme Abfragen gegeben [in Regelschulen ein sehr sinnvolles Feature].

industrystock.de 03.04.2006 - Presseinformation zum Produkt 'Activboard'

Das Beste: Sie spart eigenständig viel Geld!

Darüber hinaus bringt der Einsatz von ACTIVboards mit seinen Möglichkeiten erhebliche Kosteneinsparungen. Wie aktuelle Studien belegen, kann beispielsweise eine typische Mittelschule mit ca. 60 Lehrkräften bis zu 600.000 Euro pro Jahr an Kosten einsparen.
Diese Nutzungsmöglichkeiten, der Preis und die Kosteneinsparung sollten überzeugen.

industrystock.de 03.04.2006 - Presseinformation zum Produkt 'Activboard'

Das ist nun natürlich wirklich erfreulich. Funktioniert aber wahrscheinlich nur an Schulen, an denen sich LehrerInnen und SchülerInnen ausschließlich von Kreide und Schwämmen ernähren.

Fazit

Das Activboard ist sicher eine hervorragende Variante eines Whiteboards mit einer Menge nützlicher Funktionen. Da man aber offensichtlich nicht alles, was man über das Activboard so liest, blindlings glauben kann, sollte man vor einer Kaufentscheidung erst mal sehr genau sondieren.

Übrigens ist auch Tony Blair nach Angaben der Herstellerfirma ein wirklicher Fan der Tafel:

Laut Hersteller Promethean sind in Großbritannien bereits 70 Prozent der Klassenräume mit solchen Systemen ausgerüstet. Auch Regierungschef Toni Blair [sic] habe die Nützlichkeit der Boards erkannt und deren Verwendung für Grundschulen vorgeschrieben. Die anderen seien dann freiwillig gefolgt.

Hamburger Abendblatt 07.12.2006: Die Tafel, die auf jede Berührung reagiert

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Kommentare

25

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  • #1

    Ich bin Schüler einer 8. Klasse. Wir haben an meiner Schule momentan ein Activboard und sind mit dem sehr zufreiden wo man aber sagen muss, das der Multimedia-Lehrer keine Ahnung davon hat. Das ein USB-Lan Konverter kaputt war hat er erst sehr spät gemerk, ich hatte die ganze Zeit es schon gesagt. Die Schule bestellt in ein paar Tagen 2 Activboards der Serie 500 (Multi-Touch) vergleichbar mit den Smart-Boards. Das hauptsächliche Problem ist immer für die Lehrer das einarbeiten. Die müssen wenn sie es benutzen wollen hin oder her zu Fortbildungen. Die Einweisung der Mitarbeiter für die Lehrer taugt nix. Wenn man solche Fortbildungen besucht hat, dann sollte man um nicht alles zu vergessen(was in der Natur des liegt) es ständig benutzen. Die Activboards werden mobil sein(die Schule wird in 1 1/2 Jahren abgerissen, wir haben haben aber noch im Neubau ein geschenktes Activboard (Serie 378) welches über eine Ganze Wand verschiebbar ist (= Schienen an der Wand) und dahinter Whiteboards sind, welches noch einen alten Kurzdistanbeamer hat.

    schrieb julius am

  • #2

    Mittlerweile bin ich zu derselben Ansicht gelangt wie J. Götz: Das interaktive Whiteboard ist eine Dinosaurier-Technologie - zu unbeweglich, zu teuer, zu kompliziert in der Bedienung und zu störungsanfällig. Den Tablets gehört die Zukunft.

    schrieb Jossi am

  • #3

    Hallo,
    ich bin Schülerin 7. Klasse eines Gymnasiums.
    Wir haben das ActivBoard jetzt im Englisch Unterricht.
    Der erste Eindruck war ganz gut,doch es ist schon eine große Umstellung von Kreide,dann auf WhiteBoard und jetzt ein ActivBoard.
    Beim WhiteBoard waren ja die Stifte ziemlich schnell alle.
    Aber ich denke das beim ActivBoard es ziemlich umständlich ist mit Laptop hochfahren und sowas.Außerdem muss man recht vorsichtig sein.
    Wenn die Einstellungen auch noch nicht ganz fertig sind funktioniert es auch nicht wie es soll,das es weiter unten schreibt oder so.
    Außerdem kann man nicht mal ebend ein Bild mit Magneten aufhängen,oder das hoch und runterfahren (wegen der Größe von Mitschülern) geht auch nur langsam voran.

    LG,Denise

    schrieb Denise am

  • #4

    Hallo,
    ich finde diese interaktiven Whiteboards völlig überbewertet.
    Es ist ein Frontalunterricht mit medialen Effekten, aber keine wirkliche Schüleraktivität.
    Die Realität moderner Pädagogik ist doch:
    Gruppenarbeit, individuelle Förderung und individualisiertes Lernen, also nicht eine Präsentation am interaktiven Whiteboard, wo alle Schüler wieder über einen Kamm geschert werden.
    Auch werden die Kids nicht permanent am Computer sitzen, sondern diese für Recherchen nutzen, eine Präsentation erstellen…..
    All das kann am interaktiven Whiteboard nur ein Schüler machen, maximal 2, oder?
    Wirklich effektiver ist der Einsatz von Tablet-Pc´s, wie z.B. dem ipad,
    sofort startklar, sofort einsatzfähig, in Kleingruppen einsetzbar und deren Präsentation dann allen anderen zur Verfügung stellen, oder präsentieren.
    Darin sehe ich die Zukunft von Medien in der Schule, eine Kombination von PC und selbständigem Arbeiten.
    MFG
    j. Götz
    P.S. für ein interaktives Whiteboard können ca. 8 Ipads angeschafft werden.

    schrieb joachim am

  • #5

    Auch ich komme aus der Metall-Industrie. Skepsis ist immer ratsam, jedoch sollte man sich dem Fortschritt der Technik nicht verschließen. Für Notizen und einfache Skizzen mag eine normale Tafel bzw. was handschriftliches reichen. Für komplexere Angelegenheiten finde ich eine Arbeitsgruppe mit gegenseitig vernetzten Laptops unschlagbar.

    Unterstützt die eTafel denn keine Darstellung von Tastatureingaben?!

    @Klaus: Alte Methoden die sich bis Heute bewährt haben sind offensichtlich herausragend gut.

    Im Hinblick auf Kontrast und Helligkeit wird es garantiert, wie bei den LC-Displays auch, rasche Fortschritte geben.

    schrieb Martin | Metalltechnik Lexikon am

  • #6

    ich arbeite zwar in der Industrie, war aber mehrere Jahre auch in der Bildung tätig. Mir ist es völlig fremd, wie man eine elektronische Tafel für ‘gut’ befinden kann. Die Handschrift, die Art sich per ‘Schrift’ auszudrücken, kann doch elektronisch nie equivalent sein. Ich bilde doch Menschen aus, damit man sich gegenseitig Sachverhalte ‘ad hoc’ klar macht ohne das man das vorbereiten muss. Ich will doch keine Leute im Unternehmen haben, die aus einer Erklärung von simplen Dingen, wie z.B. einer Schraube, eine Powerpoint Präsentation daraus machen ! Ich kann mich noch sehr gut an meine Grundschulzeit erinnern (paar Tage her). Mir war es sehr wichtig, wie die/der LehrerIN ihre/seine Buchstaben ‘gemalt’ hat. Ich hab mir das ‘abgeguckt’. Mir muss doch einer auch mal was auf Papier erklären können, und das muss man doch mal gelernt haben ! Ich würde als Schulleiter solche Investitionen ablehnen, das kostet ein immenses Geld, erfordert Kosten für Software, Updates, Instandhaltung etc.
    Das hat doch alles nichts mit ‘alten Mehthoden’ zu tun ! Die Qualität einer Lehrkraft messe ich immer noch in der Art wie sie den Lehrstoff verständlich vermittelt und nicht in ihrer/seiner Qualifikation wie toll sie Präsentationen auf der elektronischen Tafel präsentiert ! Ein weiteres Ausschlusskriterium der eTafel ist Kontrast und Helligkeit. Ich habe schon viele Abbildungen von Klassenräumen mit eTafeln gesehen und fühle mich aufgrund des abgedunkelten Tageslichts an sehr dunkle Zeiten unserer Geschichte zurück erinnert.
    Mich wundert wie unkritisch hier in diesem Forum damit umgegangen wird. Neue Besen kehren halt gut.

    schrieb Klaus Wagner am

  • #7

    Yes, Sir! Das Activboard ist eine tolle Lösung und macht erst richtig im Methoden-Mix Sinn. Doch wir Pädagogen machen viel zu oft immer alles weiter so wie in den letzten hundert Jahren. Inzwischen hat das digitale Zeitalter begonnen. Wir haben die Chance, unsere Schüler/innen darauf vorzubereiten. Doch meist scheitert dies an der mangelnden eigenen Flexibilität. Dabei geht es doch nicht um die Frage, ob Sie als Lehrer oder Lehrerin ein Activboard einsetzen müssen - oder nicht. Ihre Schüler/innen müssen es in Zukunft auf jeden Fall, Stichwort Medienkompetenz! Höchste Zeit, dass es mehr Helmuts gibt!!!

    schrieb stefan am

  • #8

    Arbeite seit eineinhalb Jahren mit dem Activboard in meinem Klassenzimmer in einer Hauptschule. Die Schüler und ich sind begeistert, Motivation und Notendurchschnitte gestiegen. Einarbeitszeit war aufwendig, hat sich aber auf alle Fälle gelohnt. Arbeite jeden Schultag ca. 4 Schulstunden damit, aber es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Man muss es nur wollen ...

    schrieb Helmut am

  • #9

    Ja, ist das denn verboten? Die Plakate kann man doch nach wie vor machen. Und wer ein Activboard mit Flügeln hat, kann die Plakate auch gleich aufhängen - mit Magneten.

    Außerdem bin ich davon überzeugt, dass die Schule auch dafür sorgen darf, dass SchülerInnen einen medienadäquate Ausbildung bekommen.

    Und wer das Activboard richtig einsetzen will, sollte eine der Schulungen besuchen. Das dauert vielleicht drei Stunden.

    schrieb stefan am

  • #10

    Hi
    Wir haben auch so ein Ding in unserer Klasse.
    Für die Schüler ist das schrecklich…bedeutet mehr arbeit. Keine Plakate mehr für Referate, nein eine aufwendige PowerPoint Präsendation.

    Keiner kennt sich damit aus, die eingewöhnung dauert sicher 1 Jahr.

    schrieb klaus am

  • #11

    Auf meiner alten Schule wird soetwas nun auch eingesetzt und ich finde es ist schon länger Zeit sich mit solch einer Technik auch in der Schule auseinanderzusetzen.

    schrieb Messuhr am

  • #12

    Mir ist der Sinn und Zweck eines Activ-Boards nicht ganz klar. Kann mir das einer mal erleutern bitte ^^

    schrieb Vannesa L. am

  • #13

    Hallo Isabelle,
    das ist ja genau das Problem! Schulpädagogik und noch nie ein Activboard ausprobiert. Ist ja nicht Bestandteil der Ausbildung. Warum eigentlich nicht?

    Tipp: Man kann sich ein Activboard kostenlos anschauen bei: http://www.tafel-der-zukunft.de

    schrieb Stefan am

  • #14

    Hallo zusammen,

    ich bin noch Studentin und habe demnächst Examensprüfung in Schulpädagogik. Eins meiner Themen ist das Tafelbild. Ich habe auch schon von diesen “Wundertafeln” gehört. In diesen Beiträgen lassen sich eigentlich fast nur positive Eindrücke über diese e-Tafeln heraushören. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die so wahnsinnig toll sind. Gibt es eventuell doch irgendwelche Nachteile im Vergleich mit dem Gebrauch der “normalen” Tafel?

    schrieb Isabelle am

  • #15

    Eure Meinungen sind sehr interessant. Auch wir nutzen in der Oberstufe ein Activboard. Die einen mehr und die anderen weniger. Ich benutze es gern und gerade in Mathe lässt es sich in Verbindung mit anderen Matheprogrammen (Winfunktion 16) gut benutzen. Mit der Schrifterkennung habe ich so meine Probleme. Ich finde, dass ich anschließend zu viel korrigieren muss. Vielleicht kann mir noch jemand dazu Tipps geben. Außerdem entstehen dann Einzelobjekte in einer Anordnung, die ich ganz anders haben möchte.
    Zur Zeit arbeite ich mich noch in Activvote ein. Mich stört, dass man die Fragen nur in der Umgebung der Fragenzusammenstellung eingeben kann. So ist es mir nicht möglich, Formeln einzugeben. Neulich habe ich ein Abstimm-SYstem von Interwrite kennengelernt. Scheint erstens preiswerter und zweitens umfassender einsetzbar zu sein. Auch das Board ist billiger. Die Software gibt es immer kostenlos dazu.
    Zum Abschluss also noch meine Frage: Wer arbeit mit Interwrite und kann dazu was sagen?

    schrieb Magdalena am

  • #16

    Ich habe gestern auf der didacta genau die gegenteilige Erfahrung gemacht; das Smartboard erschien mir wesentlich sinnvoller, da man eben _keinen_ Stift braucht, um auf der Tafel zu schreiben (das wird von den Verkäufern als ein wesentlicher Vorteil dem Activboard gegenüber angeführt). Auch schien mir die integrierte Software des Smartboards durchaus praktikabel. Ich habe allerdings keine Erfahrung, wie sich das im Unterrichtsalltag verhält :-)

    schrieb Smarter am

  • #17

    Eine interessante Diskussion! Ich war am gestrigen Tage auf der Didacta in Stuttgart und habe mir beide Aussteller angesehen. Ich selbst bin Grundschullehrer. Was mir direkt auffiehl, ist die Tatsache, dass das Activboard als einziger Hersteller mit den Verlagen (Klett, Bildungsverlag 1, Mindmanager, Stiefel und Cornelsen) zusammen arbeitet und schon erste Beispiele zeigen konnte.

    Sehr interessant fand ich die Präsentationen beim Activboard der Verlage und des Ausstellers selbst. Dort gibt es meiner Meinung nach mehr Funktionalitäten als bei Smart zu geben. Zudem, was mir auch nicht bekannt war, ist das die Touch Sensitve Technologie aus den 80 Jahren stammt und somit eine veraltete Technologie darstellt. Desweiteren bietet nur der Activboard Hersteller eine eigene Grundschulsoftware an, bei Smart konnte man mir dazu keine spezielle Software gezeigt werden.
    Auch das meine Schüler Ihre Hand auflegen können und ich zeitgleich etwas mit meiner Hand aufzeigen kann, empfand ich als nützlich.
    Mich haben die Robustheit des Activboards, die von Lehrern entwickelte Software Activprimany (im Gegensatz zur entwickelten Firmensoftware bei Smart),die Bespielbibliothek und vorallem die Zusammenarbeit mit den großen Verlagen des Activboards überzeugt.

    Ich kann nur jedem empfehlen, mal auf der Messe vorbeizuschauen und sich die Systeme anzuschauen. Es ist wirklich beeindruckend.

    schrieb Achim am

  • #18

    Interessante Diskussion, wir standen vor der gleichen Fragestellung. Wir haben beide Systeme parallel getestet(ActivBoard und SMART Board). Am Ende haben sich die meisten LehrerInnen für das SMART Board ausgesprochen, so dass wir nun insgesamt 8 Klassenräume ausgestattet haben. Als größter Vorteil wurde die einfache Handhabung der “Tafelsoftware” genannt, die mit den SMART Boards mitgeliefert wird. Die Einarbeitung der KollegInnen war dementsprechend schnell, auch weil es, wie “früher”, auch beim SMART Board Stifte (Kreide) und Schwamm gibt. Außerdem benötigt man keine Spezialstifte, so dass das Board auch genutzt werden kann, wenn mal ein Stift verschwunden sein sollte. Dies ist beim ActivBoard nicht möglich, ohne Stift läuft da leider gar nichts. Ich kann allen nur raten, sich beide Systeme im Vergleich anzuschauen.

    schrieb Thomas am

  • #19

    Hallo zusammen!

    Wir hatten ebenfalls zuerst Schwierigkeiten uns für das richtige Board zu entscheiden. Jetzt haben wir ein kostenfreies Testboard von dem Exklusivpartner für Hamburger Schulen
    “ilp- interactive learning and presentation” erhalten, welches bis zum Sommer bei uns in der Schule für alle Lehrer zur Verfügung steht. So können wir das Activboard von Promethean jeder Zeit ausprobieren und selber die Vorteile kennenlernen. Es hat keine Nachteile! Bis jetzt waren alle Lehrer begeistert und hatten keine Probleme mit der Bedienung des Activboards. Das mag unter anderem an der Grundeinweisung von der Firma ilp liegen, die wir zusammen mit dem Testboard erhalten haben.
    Ich kann ein Testboard nur empfehlen, da ich es für wichtig empfinde, sich eine eigene Meinung über dieses Produkt zu machen. Für alle, die sich für ein Testboard interessieren, XXX ist der Ansprechpartner der Firma ilp in Hamburg/ Tel: XXX.
    Sorry, wir haben Namen und Telefonnummer unkenntlich gemacht, um eventuelle Persönlichkeitsrechte zu schützen. Sie finden die Informationen aber auf der Kontaktseite der Firma ilp.
    Lehrerfreund-Redaktion, 04.02.2008

    Lieben Gruß

    schrieb Anna am

  • #20

    Hallo!
    die Diskussion hier finde ich sehr interessant. Auch wir sind an der Schule am überlegen, was für ein Board wir uns anschaffen sollen. Was waren für Euch den die ausschlaggebenden Punkte für das Activboard oder für Smart? Ich freue mich über Eure Antworten.

    schrieb Nadine am

  • #21

    Hallo zusammen,

    endlich ein Kommentar, dem ich in allen Punkten zustimmen kann!
    Ich bin wie Christian der Meinung, dass das Activboard eine bereichernde Möglichkeit für meinen Unterricht bietet, mit dem ich seit 9 Wochen arbeite. Klar war es in den ersten Tagen eine Umgewöhnung und es scheint zunächst nach “Mehrarbeit”. Doch sehr schnell habe ich die Erleichterung gemerkt.
    Auch die Möglichkeit mit dem Stift zu schreiben, empfinde ich als sinnvoller als das Schreiben mit dem Finger auf der Tafel. Wer schreibt schon mit dem Finger?
    Durch die Möglichkeiten, die im Unterricht be- und erarbeiteten Arbeitsblätter per Internet an alle Schüler zu versenden oder als Ausdruck im Anschluss an den Unterricht mitzugeben, finde ich einfach klasse!
    Wichtig ist es auf jeden Fall, sich bei allen Anbietern zu informieren.
    Die Entscheidung bei uns an der Schule fiel nach der Pausenhallenmesse in Blankenese am 26.09.07 und nach einer weiteren Präsentation des Activboards in unserer Schule. Super war auch die Schulung. Ich lernte das Board mit all seinen Einsatzmöglichkeiten kennen und konnte direkt einige meiner eigenen Unterrichtmaterial entsprechend aufbereiten.
    Als Tipp: Hier haben wir uns beraten lassen http://www.ilp-pro.de.

    schrieb Vera am

  • #22

    Hallo!
    Wir arbeiten erst seid kurzem (2 Monate) mit dem Activboard AB 78 mit der integrierten Höhenverstellung und ich bin mit der Funktionalität und der Bedienbarkeit sehr zufrieden. Wir haben vor der Anschaffung des Boards uns auch andere Anbieter wie Legamaster oder Smart angeschaut und ausprobiert uns aber wegen der robusten Oberfläche und der Höhenverstellung (auch mit Beamer, also ebenfalls keine Störung der Sichtlinie)sowie der guten Hilfestellungen von Promethean aus, bewusst für das Activboard entschieden. Für die Grundschulen wird zudem eine richtig gute und pädagogisch wertvolle Software mitgeliefert (Activprimary) welche ich sehr oft in meinem Unterricht benutze. Die Schüler sind mit Begeisterung dabei und haben, natürlich mit meiner Hilfe, keinerlei Probleme mit diesem Maus/Stift zu schreiben, malen oder zu sortieren.
    Rund um ein tolles Medium und keineswegs verwirrend, sofern mann sich damit auseinander setzt.

    schrieb Christian am

  • #23

    Mein Fazit nach einem halben Jahr. Smartboard und die Active Board: Kein Vergleich - die Smartboard ist wesentlich einfacher zu bedienen, außerdem ist der Beamer integriert - stört nicht die Sichtlinie. Unsere ist nicht höhenverstellbar - leider. :-) die einheitliche LehrerInnengröße gibt es noch nicht :)

    LG

    Mona

    schrieb Mona am

  • #24

    //Fazit nach einigen Monaten: Die Tafel wird relativ wenig genutzt. Nicht, weil sie schlecht wäre, sondern weil sie von der Lehrkraft ein gründliches Sich-Einarbeiten und letztlich eine komplette Umstellung der Arbeitsweise mit der Tafel verlangt.

    Vielleicht liegt es auch daran, das das Activboard viel zu umständlich zu bedienen ist und man so einen relativ grossen Aufwand für die Einarbeitung betreiben muss. Man sollte es mal mit dem SMART Board versuchen http://www.smartboard.de dies ist intuitiv und einfach zu bedienen. Da stecken 15 Jahre Erfahung drin, vom Hersteller und vom Anwender.

    schrieb dirk am

  • #25

    Dazu vielleicht ein kleiner Erfahrungsbericht:
    Wir haben uns an unserem Gymnasium von einem Mitarbeiter der Firma so ein Ding vorführen lassen, und den KollegInnen blieb angesichts der unglaublichen Möglichkeiten der Mund offen stehen. Ein klarer Fall von “Haben wollen”. Wir haben darauf probehalber ein Exemplar gekauft und aufgestellt.
    Fazit nach einigen Monaten: Die Tafel wird relativ wenig genutzt. Nicht, weil sie schlecht wäre, sondern weil sie von der Lehrkraft ein gründliches Sich-Einarbeiten und letztlich eine komplette Umstellung der Arbeitsweise mit der Tafel verlangt. Und das fällt KollegInnen, die seit zwanzig oder dreißig Jahren gewohnt sind, mit Schwamm und Kreide zu arbeiten, sehr schwer. Möglicherweise ist es ein Generationenproblem, das sich mit nachwachsenden jungen Lehrkräften über die Jahre auswachsen wird. Möglicherweise würde die Umstellung auch schneller vor sich gehen, wenn in jedem Klassenraum nur noch so ein Ding stünde und man gezwungen wäre, damit zu arbeiten. Aber das ist aus finanziellen Gründen natürlich völlig undenkbar. So, wie es jetzt ist, nimmt man die zusätzliche Mühe, mit der Klasse in den Sonderraum umzuziehen, nur auf sich, wenn man etwas ganz Besonderes machen will, wozu man das Activboard unbedingt braucht, und das setzt natürlich wieder eine entsprechend aufwändige Vorbereitung voraus, die viele im alltäglichen Stress nicht aufbringen können. So beißt sich die Katze in den Schwanz.
    Die Handschriftenerkennung ist übrigens gar nicht schlecht, funktioniert aber merkwürdigerweise nur mit Schreibschrift, nicht mit handgeschriebener Druckschrift.
    Das mit den 600.000 Euro Ersparnis pro Jahr ist narürlich völliger Blödsinn. Zunächst einmal müssen sich die erheblichen Anschaffungskosten amortisieren (zum Activboard selbst kommen ja noch ein Laptop und ein Beamer hinzu), und Ersatzlampen für Beamer sind auch nicht gerade billig. Man braucht aber, wenn man noch ein Paar anständiger Aktivlautsprecher anschließt, im Prinzip wirklich nichts anderes mehr, weder Diaprojektor noch TV oder DVD-Player.
    Ich denke insgesamt schon, dass diese elektronischen Wandtafeln längerfristig die Tafeln der Zukunft sind, aber wie so oft kommen die finanziellen Ressourcen und die Lernfähigkeit der Lehrkräfte mit den technischen Möglichkeiten nicht mit.

    schrieb Jossi am

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