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Ein rascher Notenschlüssel…

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Datenschutz

Anleitung: Dateien verschlüsseln mit VeraCrypt 15.02.2018, 18:48

Kiste mit Vorhängeschloss und VeraCrypt-Logo
Bild: DasWortgewand/Pixabay (Montage) [CC0 (Public Domain)]

Wenn Sie personenbezogene Daten durch die Gegend tragen (z.B. Notenlisten), müssen diese verschlüsselt sein. Das beste Tool hierfür ist VeraCrypt. Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung, wie Sie VeraCrypt installieren, einen »Container« erstellen und in der Praxis verwenden, außerdem Hinweise zu Backups und der Nutzung auf USB-Stick.

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Über VeraCrypt

VeraCrypt ist ein Programm zur Verschlüsselung von Dateien, Verzeichnissen (»Ordnern«) und »Volumes« (z.B. ganzen Festplatten). Das Programm gilt als zuverlässig und wird deshalb von den Schulverwaltungen der meisten Bundesländer empfohlen. Vorgänger war TrueCrypt, was aus Sicherheitsgründen nicht mehr eingesetzt werden sollte.

VeraCrypt ist erhältlich für die gängigen Betriebssysteme (Windows, Mac OSX, Linux, FreeBSD, sogar für den Raspberry Pi). Mac OS X-User müssen OSXFUSE installieren, was reibungslos funktioniert.

Homepage: veracrypt.fr - Direkt zu den Downloads

Was bedeutet: eine Datei »verschlüsseln«?

Sie haben eine Notenliste mit Excel angefertigt. Die sieht so aus:

Beispiel: Excel-Notenliste, unverschlüsselt

Wenn Sie den USB-Stick mit dieser Notenliste verlieren, kann jeder die Excel-Datei öffnen und im Internet verkünden, dass Doris Day in Deutsch eine 6 geschrieben hat. Das ist ein datenschutztechnischer GAU. Sie könnten also auf die Idee kommen, die Daten zu verschlüsseln - zum Beispiel so:

Beispiel: Excel-Notenliste, von Hand verschlüsselt

Praktisch ist, dass Sie nun eine alphabetische Klassenliste nehmen können, die Zahl beim Nachnamen entspricht der Nummer auf der Liste. Das ist nicht ganz unaufwändig, außerdem nicht besonders sicher (da jemand die Idee haben könnte, es ebenfalls mit der Klassenliste als Schlüssel zu versuchen).

Hier springen Verschlüsselungsprogramme wie VeraCrypt ein. Die machen aus der Notenliste so etwas:

Beispiel: Mit VeraCrypt verschlüsselte Datei (Buchstabensalat)

Dies ist tatsächlich ein »VeraCrypt-Container« (Details s.u.), der mit einem Texteditor geöffnet wurde. Nur wenn Sie das Passwort haben, können Sie diese Datei entschlüsseln. Das gilt natürlich auch für Leute, die ihren verlorenen USB-Stick oder Ihre verlorene Festplatte finden.

Sie haben einmal (relativ niedrigen/einfachen) Aufwand - nämlich beim Einrichten der VeraCrypt-Installation. Danach sind es jedes Mal nur ein paar sehr einfache Klicks, um an Ihre Dateien zu kommen bzw. sie wieder zu verschlüsseln. Hier erfahren Sie, wie das geht.

Verschlüsselung mit VeraCrypt - Schritt-für-Schritt-Anleitung

Sie finden hier eine Anleitung, die auf einfache Benutzung durch Lehrer/innen ausgelegt ist. Bei Installation und Nutzung gibt es weitere forgeschrittene Optionen (wie bspw. komplette Systemverschlüsselung), die wir hier nicht besprechen.

Die folgenden Screenshots beziehen sich auf die Installation für Windows. Die Installation auf macOS ist bis auf Details identisch.

Vorarbeit: USB-Stick formatieren

Wenn Sie die verschlüsselten Daten auf einem USB-Stick herumtransportieren wollen, dann müssen Sie diesen erst mal formatieren. Benutzen Sie - gleich auf welchem Betriebssystem - exFAT (nicht MSDOS oder FAT32 oder MacOS Extended o.ä.). Windows: Rechtsklick auf den USB-Stick -> Formatieren; macOS: Festplattendienstprogramm -> USB-Stick auswählen -> "Löschen".

(Passend hierzu: USB-Sticks für Lehrer/innen: Praxistipps und Kaufempfehlungen)

1) VeraCrypt herunterladen und installieren

Diesen Vorgang müssen Sie nur einmal ausführen.

Im Download-Bereich von VeraCrypt.fr laden Sie sich die Installationsdatei herunter (Achtung Apple-Mac-User: erst OSXFUSE installieren, Link ebenfalls auf der angegebenen Downloadseite) und beginnen die Installation.

Während der Installation wählen Sie nicht die Option »Install«, sondern die Option »Extract«. So können Sie VeraCrypt später direkt von einem USB-Stick o.ä. starten (und damit auch auf Computern benutzen, auf denen VeraCrypt nicht installiert ist). Falls Sie aus Versehen doch »Install« gewählt haben, macht das nichts: Sie lassen das Installationsprogramm einfach noch einmal laufen und wählen dieses Mal »Extract«.

Screenshot: VeraCrypt-Installation - Extract wählen

Bestätigen Sie die nächsten Sicherheitsabfragen und wählen Sie einen Ort (soll heißen: einen Ordner, in den die gesamte portable VeraCrypt-Installation hineinkommt). Falls Ihr USB-Stick schon eingesteckt ist, können Sie direkt ein Verzeichnis auf dem Stick auswählen. Im folgenden Screenshot hat der USB-Stick den Laufwerksbuchstaben F, wir installieren direkt auf den USB-Stick ins Verzeichnis VeraCrypt.

VeraCrypt-Installation auf USB-Stick

Beachten Sie, dass Sie in ein beliebiges Verzeichnis installieren können. Wenn Sie dieses Verzeichnis dann später auf einen USB-Stick oder auf eine Festplatte kopieren, dann wird VeraCrypt von dort laufen (sofern das Betriebssystem das gleiche ist - Windows, Mac, Linux …).

Aus diesem Verzeichnis können Sie VeraCrypt nun starten, indem Sie die VeraCrypt-x64.exe oder VeryCrypt.exe doppelklicken:

VeraCrypt starten

2) VeraCrypt-Container einrichten

Nun wollen wir uns einen sogenannten VeraCrypt-Container einrichten. Diesen Vorgang müssen Sie nur einmal ausführen.

Dieser »Container« ist eine Datei, die unsere eigenen Dateien (Arbeitsblätter, Notenlisten, Filme, was immer) aufnimmt - eine Art Tresor.

Im folgenden Bild stellt der Tresor links den VeraCrypt-Container da (= eine Datei, die wir im nächsten Schritt anlegen); sobald wir den Tresor öffnen (indem wir VeraCrypt starten und unser Passwort eingeben), können wir neue Dateien hineintun, bestehende Dateien öffnen, bearbeiten usw.

VeraCrypt-Container und eigene Dateien

Starten Sie VeraCrypt und wählen Sie »Create Volume«.

VeraCrypt: Neues Volume erstellen

Im folgenden Dialog wählen Sie »Create an encrypted file container«:

Einen VeraCrypt-Container erstellen

Dann: »Standard VeraCrypt Volume« erstellen.

Standard-VeraCrypt-Container erstellen

Exkurs: Hidden Volumes

Hinweis: »Hidden VeraCrypt Volume« ist eine praktische Möglichkeit, einen zweiten Container im ersten zu erzeugen. Wenn Sie bspw. private Daten wie Arztrechnungen ebenfalls auf Ihrem Stick herumtragen wollen, dann erzeugen Sie ein verstecktes Volume im sichtbaren. Die beiden Volumes haben unterschiedliche Passwörter, je nach dem welches Passwort Sie eingeben, wird der entsprechende Container geöffnet. Wenn Sie den Container also mit dem Schule-Passwort öffnen, sieht niemand, dass dort auch private Dateien liegen. Wenn Sie den Container mit dem Hidden-Passwort öffnen, werden nur die privaten Dateien angezeigt.

Sinn dieses Features: Ein Hidden Volume ist nicht aufspürbar. Sollte jemand Sie foltern, um Ihr Passwort zu erhalten, dann geben Sie das Passwort für den einen Container preis, ohne dass jemand wissen kann, dass/ob da noch ein anderer Container ist.

Als nächstes wählen Sie einen Ort aus, an dem der Container erstellt wird. Am besten erstellen Sie ihn nicht auf einem USB-Stick, da das hier recht lange dauert. Sie wählen einen Ort auf der Festplatte und erstellen den Container dort, das geht am schnellsten. Der Name, den Sie ihm geben, ist der Name der Datei, die später auf Ihrem USB-Stick herumliegt.

Im folgenden Beispiel wurde der Name schuleContainer gewählt. Sie können natürlich einen beliebigen anderen Namen wählen (veracrypt_container, 30GBvc oder auch sonnenblume, wenn Ihnen das praktischer erscheint).

Speicherort für den VeraCrypt-Container auswählen

Danach wählen Sie eine Verschlüsselungsmethode aus. Hier gibt es zahlreiche Optionen. In unserem Fall ist ziemlich egal, was wir wählen. Da wir auf unserem Stick nicht die Bauanleitung für die Atombombe speichern und außerdem nicht sämtliche Geheimdienste der Welt unsere Verschlüsselung knacken wollen, benutzen wir das, was am schnellsten geht: oben »Serpent« und unten »SHA-256«.

Verschlüsselungsmethode bei VeraCrypt auswählen

Nun kommt eine wichtige Entscheidung: Wie groß soll der Container werden?

Größe des VeraCrypt-Containers angeben

Wenn Sie nur ein paar Excel- und Word-Dateien speichern wollen, dann reichen Ihnen ein paar hundert Megabyte. Wenn Sie wirklich Ihr gesamtes Unterrichtsmaterial speichern wollen, wo sich auch Videoprojekte von Schüler/innen und riesige Fotosammlungen befinden, muss der Container groß genug sein, um das zu packen.

Um abschätzen zu können, wie viel Platz Sie brauchen, können Sie die Größe einzelner Verzeichnisse (»Ordner«) herausfinden, indem Sie mit der rechten Maustaste auf ein Verzeichnis klicken und dann »Eigenschaften« wählen. Dann wird Ihnen die Größe des Verzeichnisses angezeigt.

Größe eines Ordners mit rechter Maustaste ermitteln

Sie können die Größe des Containers später nicht mehr verändern. Geben Sie ihm genug Platz - im Beispiel wollen wir etwa 1,3 GB (Gigabyte) Daten speichern; da wir davon ausgehen müssen, dass noch Daten dazukommen werden, können wir den Container ruhig 4 oder 5 GB groß sein lassen. In jedem Fall muss der Container kleiner sein als der verfügbare Speicherplatz. Sie können einen 5-Gigabyte-Container nicht auf einem USB-Stick von 4GB speichern.

Natürlich können Sie sich auch später einen neuen Container anlegen und die Daten umkopieren. Doch jetzt mit Platz zu geizen bringt nichts. Lieber ein GB zu viel als eines zu wenig.

Als nächstes vergeben wir ein Passwort. Wenn Sie dieses Passwort vergessen, werden Sie nie mehr an Ihre Daten herankommen (siehe deshalb unten: Backups).

 

Passwort für VeraCrypt-Container vergeben

Ist Ihr Passwort zu kurz, warnt VeraCrypt, dass das einfach zu knacken sei. Grundsätzlich sind lange, komplexe Passwörter gut - aber bleiben Sie verhältnismäßig. Niemand wird mit Profitools Ihren Container knacken, um an zwei alte Notenlisten und Ihre Folien zu »Osmose im Wandel der Zeiten« zu kommen. Also wählen Sie ein Passwort, das Sie einigermaßen zügig eingeben können.

Im nächsten Schritt wird der Container formatiert, also sozusagen beschreibbar gemacht. Wählen Sie als Dateisystem exFAT aus. Bewegen Sie die Maus eine Zeit lang durch die Gegend, um Zufälligkeit zu erzeugen (das erschwert den Knackern das Knacken). Dann klicken Sie auf »Format«.

VeraCrypt: Volume formatieren

Das Dateisystem exFAT hat verschiedene Vorteile - unter anderem macht es bei Verwendung auf unterschiedlichen Betriebssystemen möglichst wenig Ärger und erlaubt die Speicherung sehr großer Dateien auf sehr großen Containern.

Je größer der Container ist, desto länger dauert das Erstellen. Gerade bei Containern mit mehr als 5 GB Größe sollte man deshalb den Container nicht auf einem USB-Stick erstellen sondern auf der Festplatte und anschließend den Container auf den Stick kopieren.

Genau das tun Sie als letzten Schritt - fertig!

3) VeraCrypt im Alltag benutzen

Sie haben jetzt ein externes Medium (z.B. eine externe Festplatte oder einen USB-Stick), auf dem sich

a) der VeraCrypt-Container befindet, außerdem
b) ein Ordner mit dem VeraCrypt-Programm selbst (Installation wurde oben in Schritt 1 erklärt):

Arbeitsplatz: Externes Volume (z.B. Festplatte) F mit VeraCrypt-Installation und einem Container

Der Ordner mit der VeraCrypt-Installation muss nicht zwingend vorhanden sein, wenn das Programm schon auf dem Rechner installiert ist. Da Sie Ihren Container jedoch an beliebigen Rechnern öffnen können wollen, empfiehlt sich die Existenz eines solchen Ordners.

Nun starten Sie VeraCrypt (s.o. Schritt 1) und wählen einen Laufwerksbuchstaben aus, der noch nicht vergeben ist. "Q" ist nicht schlecht, da der selten als Standard für irgendwelche Medien verwendet wird. Dann wählen Sie Ihren Container aus und klicken "Mount".

VeraCrypt: Anleitung zum mounten eines Volumes

Nun wird Ihnen ein neues »Laufwerk« angezeigt - der Container hat sich als neues Medium geöffnet (als hätte er sich in eine externe Festplatte verwandelt), und zwar mit dem gewählten Laufwerksbuchstaben. Unter Windows lautet die Bezeichnung »Lokaler Datenträger«, unter macOS lapidar »Untitled«

Windows: gemountetes VeraCrypt-Volume

Dieses »Volume« können Sie nun genau so benutzen, als wäre es ein USB-Stick, eine Speicherkarte oder eine externe Festplatte. Sie öffnen es und kopieren Dateien, öffnen Dateien, speichern Sie ab usw.

Wenn Sie mit der Arbeit fertig sind, klicken Sie in VeraCrypt auf den Knopf »Dismount« oder beenden VeraCrypt einfach. Achten Sie darauf, dass keine Dateien aus dem Container mehr in Bearbeitung sind.

Hinweise zur Benutzung von VeraCrypt

Tipp: Volume bei Inaktivität automatisch auswerfen lassen

Wenn Sie Ihre externe Festplatte oder Ihren USB-Stick an einem fremden Rechner vergessen, dann hat jede zufällige Passant/in Zugriff auf den geöffneten Container. In VeraCrypt können Sie einstellen, dass der Container nach einer bestimmten Zeit der Inaktivität geschlossen wird.

VeraCrypt-Einstellung: Automatisches Auswerfen des Containers bei Inaktivität

Achtung: Im Falle der Einstellungen oben ("Force auto-dismount …") gehen Änderungen an geöffneten Dateien verloren!

Backups machen!

Wenn der Container beschädigt wird, sind alle Daten futsch (das ist bei einer Festplatte nicht so - hier kann man häufig noch einen Teil der Daten rekonstruieren). Anders gesagt: Wenn Ihr USB-Stick mal einen Tick zu heiß wird und sich nur ein Bit in ihrem Container dreht, ist alles weg.

Wenn Sie Ihr Passwort vergessen, sind ebenfalls alle Daten verloren.

Deshalb gilt: Machen Sie regelmäßig Backups! Die sicherste Möglichkeit besteht darin, zuhause alle Dateien des Containers auf Ihre Festplatte zu kopieren, am besten mit Datumsangabe.

Windows: Backup von VeraCrypt-Container machen

Auch wenn Ihre Dateien mehrere Gigabyte umfassen - Backups sind Pflicht, wenn Sie den Container auf externen Medien herumschleppen, die dauernd mal runterfallen oder in den Regen kommen oder vom Magneten am Schlüsselbund infiziert werden können. Sie können ältere Backups ja nach einigen Wochen löschen.

Eleganter und schneller sind inkrementelle Backups; da diese zusätzliche Tools und/oder Kenntnisse erfordern, ignorieren wir das hier.

VeraCrypt kann nicht beendet werden

Manchmal möchten Sie Ihre externe Festplatte oder Ihren USB-Stick auswerfen und erhalten die Meldung, dass noch Dateien in Gebrauch seien, obwohl Sie das portable VeraCrypt schön beendet haben. Dann hilft oft nichts als ein Neustart.

Der richtige USB-Stick

Externe Festplatten nerven, weil man sie nicht einfach in die Hosentasche stecken kann. USB-Sticks sind da wesentlich praktischer - allerdings gibt es bei Anschaffung und Handhabung einige Punkte zu beachten. Das lesen Sie hier: USB-Sticks für Lehrer/innen: Praxistipps und Kaufempfehlungen

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Kommentare

18

Zum Artikel "Anleitung: Dateien verschlüsseln mit VeraCrypt".

  • #1

    Ein kleines “hoppla” bei der Bedienungvon Veracrypt:
    Ich benutze Veraycrypt auf 3 Desktops und 2 Laptops.
    Bei den Laptops steht beim Eröffnen eines Volumens IMMER ein Häkchen bei “Truecryptvolumen”.
    Ich vertue mich grundsätzlich an dieser Stelle.
    Bei den 3 Desktops ist alles korrekt.

    schrieb Michael S. am

  • #2

    Hallo,

    @  M. MAX AM 01.11.2018

    es ist eben die Oberfläche des Programms selbst.

    Danke für den Tipp, das probiere ich unter LINUX aus.

    Vereinfachungen dieser Art sind dann besser als bei WIN.

    dieses Crypt-Programm (...) nutze ich seit mindestens 2007.

    Ich mache eine kleine Partition für die portable VeraCrypt Software auf einer externen HDD.

    Von dort habe ich es immer am Start und bediene die riesige verschlüsselte Partition - den RTest der externen HDD.

    MfG
    Beck
    Dipl.-Ing. (Unis)

    schrieb Becki am

  • #3

    @Armi

    Schade, dass es nicht geklappt hat. Bei uns in der Redaktion verwenden wir VeraCrypt dauernd und in verschiedenen Situationen (USB-Stick, Festplatten), und es läuft alles wunderbar. VeraCrypt gilt ja auch als der Gold-Standard unter den offenen Verschlüsselungsprogrammen.

    Vielleicht versuchen Sie es nochmal genau nach der obigen Anleitung. Viel Glück!

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #4

    Fehlschläge mit Veracrypt
    Die Erstellung eines Veracrypt-Volumes erscheint nicht sonderlich schwierig .Nachdem ich in vielen Versuchen immer wieder neue erstellt habe und es nie gelungen ist, die zu schützenden Inhalte hineinzubringen, muß irgendwo ein Wurm drin sein,den ich aber nicht finden kann.  Kann ich suche,das Volume auf einem Speicherstick zu installieren,scheiterten ebenso wie auf der Festplatte.Das volume selbst wurde als erfolgreich erstellt vermeldet,tröstlich,aber dann immer dasselbe:    Operation failed due to: falsches Paßwort,das scheidet aus                                                                   iincorrect volume pin number - was ist damit gemeint??                                                                    not a valid volume,  Wie das ??, wenn ich doch an einem erfolgreich erstellten volume arbeite.      Unklar ist auch der Begriff “Keyfiles”  und was gemeint ist mit der Warnung “the hostfile is already in use? .Sollte ein anderer Laufwerks- Buchstabe gewählt werden -? Unklare Begriffe bedeuten Stochern im Nebel   . Eine Fehlermöglichkeit besteht bei der Erstellung,wenn Lage und Bezeichnung für das Vol. genannt werden sollen:  wenn ich den Namen der zu speichernden Dateien eingebe,werden diese gelöscht., das muß vermieden werdenStatt “Sicherungen”(das sind die zu schützenden Inhalte,) bot ich stellvertretend den Namen eines eigens hierfür angelegten leeren Ordners “Backups” an,was aber dann doch nicht hilfreich war, das Programm fand nicht,was es suchte (no   volume found). Die erhoffte Option”  einbinden” erschien zu keinem Zeitpunkt.Auch >Veracryptx64exe>bin ich bei der Erstellung nicht begegnet(Fehler?)  Warum kann ich das Volume (mit Laufwerksbuchstabe -Mount -Paßwort)nicht öffnen?

    schrieb Armi am

  • #5

    Danke! Beste Anleitung bisher, die ich gelesen habe. Konnte alles nachvollziehen.

    schrieb Tina am

  • #6

    Alles recht kompliziert hier.
    Ein Linux (z.B. Ubuntu) kann zum einen ein vollständig verschlüsseltes Home Verzeichnis besitzen (welches alle angelegten User nutzen). Gut im Falle ein Laptop wird liegen gelassen, geht verloren, wird gestohlen, … … ….
    Innerhalb des OS selbst kann jedes externe Laufwerk   augenblicklich und ohne Umstände schon einmal verschlüsselt werden. Auch in diesem Falle sehr positiv bei Verlust, Diebstahl und s.o..
    Also alles ganz einfach und entspannt :)

    Viele Grüße
    Max

    schrieb M. Max am

  • #7

    Hallo, sehr geehrte Damen und Herren,
    darf ich anfragen, ob eine abgebrochene Entschlüsselung den kompletten Datenverlust zur Folge hat. Ungewöhnlicherweise (?) lässt diese sich nicht fortsetzen. Ist Jemandem ein Trick bekannt? In der Nutzung von Veracrypt selbst bin ich firm. Danke und Grüße Miri

    Am 30.10.2018 erhielten wir per Mail die Bitte um Ergänzung des Kommentars:
    Ich wollte zu meinem Kommentar ergänzen: die scheinbar gescheiterte Entschlüsselung meines Laufwerks ging natürlich dann doch problemlos zu Ende (PC-Fehler/ USB Port an altem Vista Laptop mit win 10).

    schrieb Miri am

  • #8

    Noch ein Hinweis zur Installation: Da es sich hier zwar um Lehrer/innen-Anwender/innen handelt und anzunehmen ist, dass jene der englischen Sprache mächtig sind, wäre trotzdem angebracht darauf hinzuweisen, dass VeraCrypt auch auf eine deutsche Oberfläche umgestellt werden kann (zumindest meines Wissens nach in der Windows-Version). Geht ganz einfach über “Settings” - “Language…”. Sollte kein Sprachpaket zur Auswahl stehen, lässt sich ein solches auch von der Homepage herunterladen und händisch installieren.

    schrieb Muvimaker am

  • #9

    @9: Um es korrekt auszudrücken: Unter “Platte” ist wohl der zu verschlüsselnde Datenträger (Stick, ext HDD/SSD) zu verstehen. Dieser muss in extFAT formatiert sein. Das Programm VeraCrypt kann auf einem beliebigen Dateisystem des Betriebssystems laufen. Oder anders gefragt: Wer lässt Windows auf extFAT oder Linux auf FAT32 laufen? Soll keine Erbsenzählerei sein, sondern dient lediglich zur Klarstellung…

    schrieb Muvimaker am

  • #10

    Der Admin soll sich mal etwas ins Zeug hängen. Geben Sie ihm vielleicht diesen Link:
    Using VeraCrypt Without Administrator Privileges, Auszug:

    After a system administrator installs VeraCrypt on the system, users without administrator privileges will be able to run VeraCrypt, mount/dismount any type of VeraCrypt volume, load/save data from/to it, and create file-hosted VeraCrypt volumes on the system. However, users without administrator privileges cannot encrypt/format partitions, cannot create NTFS volumes, cannot install/uninstall VeraCrypt, cannot change passwords/keyfiles for VeraCrypt partitions/devices, cannot backup/restore headers of VeraCrypt partitions/devices, and they cannot run VeraCrypt in ‘portable’ mode.

    Anmerkung: Die Container kann man ja zuhause erstellen.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #11

    Der vom Lehrerfreund vorgeschlagene Tipp funktioniert nicht! Unser Admin hat sich an meinem Verwaltungsnetzrechner angemeldet, die Veracrypt-Software starten und ein Laufwerk mit meinen verschlüsselten Daten mounten können. Als ich mich dann als Benutzer am selben PC wieder anmeldete, bekam ich wieder die o.g. Fehlermeldung!
    Welche Erfahrungen haben andere Anwender?

    schrieb Das DeuLe am

  • #12

    Ja, das ist echt ein Kreuz.

    Eine Alternative ist die kostenlose Software Sandisk SecureAccess, die auf jedem SanDisk-USB-Stick mit drauf ist. Vermutlich funktioniert sie nur auf SanDisk-Sticks. Aber sie läuft wirklich gut und ist einfach zu bedienen, keine Admin-Rechte, nichts.

    Secure-Access ist eine Weiterentwicklung des kostenpflichtigen EncryptStick, was ein paar sehr appetitliche Zusatzfeatures hat (z.B. schnelle Synchronisation zwischen Stick und einem lokalen Ordner). Allerdings lässt sich die Software für 15 Euro nur auf drei Sticks installieren, danach braucht man eine neue Lizenz.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #13

    @ Lehrerfreund: Wie wohl an allen öffentlichen Schulen ist der Admin ein (Informatik-)Lehrer. In unserer Schule ist - ebenfalls wie an allen anderen Schulen Deutschlands - das Verwaltungs- vom Schülernetz getrennt. Wir haben schätzungsweise 20 Verwaltungsrechner und in jedem Klassenraum einen Schulnetzrechner. Dazu kommen noch die 30 PCs im Computerraum für die Schüler. Überschlagenderweise komme ich da an die hundert Geräte. Und auf all diesen Geräten soll sich der arme Kerl nun als Admin anmelden und die Software installieren?
    Um der Frage nach der Administration durch den Schulträger vorzugreifen, der eine solche Installation auch en bloc und remote durchführen könnte: In der Großstadt, in der ich unterrichte, sind für 14 Gymnasien 1,5 Admins zuständig. Und wenn einer von diesen dann noch in Elternzeit ist…
    Scherz beiseite: Ich wünsche mir ein einfach zu bedienendes Verschlüsselungstool, das ich ohne Adminrechte auf jedem Rechner der Schule nutzen kann so wie meinen unverschlüsselten Stick auch!

    schrieb Das DeuLe am

  • #14

    @Das Deule
    Sprechen Sie Ihren Admin an, solche Probleme zu lösen ist sein Job als Admin :-) Im einfachsten Fall muss er nur einmal auf dem Rechner VeryCrypt mit seinem Admin-Account starten, dann können Sie es auch als nicht-Admin benutzen.

    PS: Sie müssen keine URL eingeben und können das Feld einfach leer lassen.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #15

    Eigentlich habe ich ja ein einfacheres Verschlüsselungsprogramm gesucht. Ich möchte meinen Stick einstecken, ein Passwort eingeben und dann auf den Stick zugreifen. Offensichtlich gibt es eine solch einfache Software nicht, so dass ich das von Ihnen und von unserem Schild-Admin empfohlene Veracrypt ausprobiert habe.
    Die Vorarbeit des Einrichtens des Sticks hätte ich mir sparen können! Denn ich bekomme am Schulrechner beim Doppelklick auf die Veracrypt-Exe die Fehlermeldung, dass der Veracrypt-Treiber nur mit Admin-Rechten gestartet werden kann. Und die habe ich als Lehrer natürlich nicht. Zum Glück hatte ich noch einen weiteren ungeschützten Stick dabei, so dass ich meine Folie auf dem Whiteboard zeigen konnte.
    PS: Warum muss ich zum Kommentieren neuerdings eine URL eingeben? Ich habe keine! Daher habe ich die Google-Adresse eingegeben.

    schrieb Das DeuLe am

  • #16

    Ja, veracrypt gibt es für drei Betriebssysteme. Auf jedem muss die Software installiert sein. Die Platte muss dann aber extFat formatiert werden, damit geht’s bei mir am Win Schulrechner und MAC-Home PC.

    schrieb Carolus am

  • #17

    Tipp: Mit der Freeware Synkron kann man das Schulverzeichnis auf Stick und PC bequem snychron halten. Dann spart man sich die ewigen Backups.

    schrieb Das DeuLe am

  • #18

    Ich habe folgendes Problem. Zu Hause habe ich einen Mac, in der Schule ist ein PC. Kann ich die Daten zu Hause auf meinem Stick über Mac verschlüsseln und in der Schule auf dem Windowssystem entschlüssen?

    schrieb Jetzek-Berkenhaus am

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