Kennenlernspiel

»Namenskette« - Die beste Methode, um Schülernamen zu lernen 05.09.2017, 13:10

Bei diesem Spiel lernt die Lehrer/in in kurzer Zeit die Namen aller Schüler/innen (z.B. in einer der ersten Schulstunden in einer neuen Klasse). Besonders eignet sich das Spiel, wenn sich die Schüler/innen untereinander noch nicht kennen - dann lernen sie nämlich auch die Namen ihrer Mitschüler/innen.

Drei Personen spielen das Kennenlernspiel 'Namenskette'
Bild: Shutterstock (Montage)
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Originalbeiutrag vom 17.09.2014, Überarbeitung 08.09.2016, 05.09.2017 (Angaben zur Zeitdauer)
Weitere Kennenlernspiele finden Sie hier: Die 5 besten Kennenlernspiele

Ziel dieses Spieles ist es, in kurzer Zeit möglichst viele Schülernamen in einer Klasse zu lernen.

Besonders eignet sich dieses Spiel, wenn sich die Schüler/innen untereinander noch nicht kennen. Dann lernen alle Beteiligten die Namen aller Schüler/innen der Klasse. Das Spiel kann natürlich auch durchgeführt werden, wenn nur die Lehrer/in die Namen lernen will; allerdings ist es für die Schüler/innen dann nicht so spannend. Selbstverständlich kann das Spiel auch zu anderen Zwecken eingesetzt werden (z.B. Gruppenentspannung erzeugen).

Die Grundidee: Die erste Schüler/in sagt ihren Namen. Die zweite Schüler/in sagt den Namen der ersten Schüler/in und ihren eigenen Namen. Die dritte Schüler/in sagt die Namen der ersten beiden Schüler/innen und am Schluss ihren eigenen Namen. Ganz am Schluss ist zur allgemeinen Erheiterung die Lehrer/in dran, die dann alle Schülernamen sagen muss.

Es empfiehlt sich, dieses Spiel durch folgende Maßnahmen etwas aufzupeppen:

  1. In der Reihenfolge der Sitzordnung vorzugehen ist etwas trist. Bringen Sie einen Ball o.ä. mit. Wer erfolgreich abgeschlossen hat, wirft den Ball zu einer beliebigen Mitschüler/in, die noch nicht dran war. Diese Schüler/in ist dann als nächstes dran.
  2. Die Schülernahmen werden durch ein Adjektiv mit gleichem Anfangsbuchstaben ergänzt ("der lustige Ludwig", "die süße Sabine" etc.). Da die Schüler/innen das Adjektiv für sich selbst auswählen, besteht nicht die Gefahr, dass Geschmacklosigkeiten oder Beleidigungen verwendet werden. Die Behaltensleistung steigt durch die Verwendung dieses Adjektivs, selbst bei großen Klassen kann die Lehrer/in am Ende des Spiels mindestens 80 Prozent der Namen.
  3. Richtig schwierig wird es, wenn man noch ein Hobby einbaut ("Ich bin der lustige Ludwig und spiele Klavier" bzw. "Ich bin Ludwig und spiele Klavier").

Sie benötigen für das Spiel bei mittleren bis großen Klassen mindestens 45 Minuten, da vor allem gegen Ende häufig nachgedacht und geholfen werden muss. (Im Kommentar schreibt H.F. (danke für den Hinweis!), dass das Spiel zwar gut funktioniert, aber 45 Minuten zu viel gerechnet sind: für 17 Schüler/innen brauchte er/sie 10 Minuten, für 28 etwas mehr als 15 Minuten.)

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