Formeln umstellen (2): Übungen
Vertiefende Übungen zum Thema »Formeln umstellen«
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Eingetragen am 01.04.2010, 15:38 Uhr in Technische Mathematik |
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Formeln aus der Technik umstellen: Übungen
Fortsetzung des Beitrags Formeln umstellen (1). In diesem Beitrag wird das Thema vertieft. Für die einfacheren Aufgaben 1. bis 3. geben wir nur die Lösungen an, die weiteren Aufgaben rechnen wir schrittweise durch.
1. Riementrieb (siehe Skizze in Formeln umstellen (1))
d1• n1 = d2 • n2
Aufgabe:
a) Stellen Sie die Formel nach allen vier Größen um
b) Das Übersetzungsverhältnis des Riementriebs ist i = n1: n2. Welche weitere Möglichkeit ergibt sich aus der Formel, i zu berechnen?
2. Dreiecksfläche (siehe Skizze in Formeln umstellen (1))
A = 64 cm2, h = 9 cm. Stellen Sie die Flächenformel um und berechnen Sie g.
3. Stirnrad, Zahnrad-Außendurchmesser: da = z • (m + 2) (siehe Skizze in Formeln umstellen (1))
a) Stellen Sie die Formel um nach m
b) Stellen Sie die Formel um nach z
4. Lagerkräfte

a) Nehmen Sie den Drehpunkt bei FB an und schreiben Sie die Momentengleichung.
b) Stellen Sie die Momentengleichung nach FA um
c) Stellen Sie die Momentengleichung nach rA um
d) Berechnen Sie rA, wenn gegeben ist FA = 800 N, F1 = 1 200 N, F2 = 400 N, r1 = 0,5 m, r2 = 0,2 m.
5. Kommt in einer Formel die gesuchte Größe mehrfach vor, dann wird das Umstellen aufwändig.
Beispiel Widerstand einer Parallelschaltung mit 2 Einzelwiderständen R1 und R2.
a) Die Formel soll nach R1 umgestellt werden.
b) R = 52 mΩ, R2 = 90 mΩ. Berechnen Sie R1.
Lösungen
1. a)
d1 = d2 • n2 / n1
d2 = d1 • n1 / n2
n1 = d2 • n2 / d1
n2 = d1 • n1 / d2
1. b) i = d2/d1
2. Grundlinie g = 14,22 cm
3. a) m = (da : z) – 2 b) z = da : (m + 2)
4. a)
Summe der rechtsdrehenden Momente = Summe der linksdrehenden Momente
ΣMrechts = ΣMlinks (Σ = sigma = Symbol für Summe)
FA • rA + F2 • r2 = F1 • r1
4. b)
FA • rA + F2 • r2 = F1 • r1 / – F2 • r2
FA • rA + F2 • r2 – F2 • r2 = F1 • r1 – F2 • r2
FA • rA = F1 • r1 – F2 • r2 / : rA
FA • rA : rA = (F1 • r1 – F2 • r2) : rA
FA = (F1 • r1 – F2 • r2) : rA
4. c)
Aus der Gleichung FA = (F1 • r1 – F2 • r2) : rA ergibt sich nach Umstellung:
rA = (F1 • r1 – F2 • r2) : FA
4. d)
In 4. c) Zahlen eingesetzt und berechnet: rA = 0,65 m
5.
a)

Ausklammern: Die rechte Seite R1 · R2 – R · R1 enthält zwei Mal den Wert R1. Der Ausdruck lässt sich durch Ausklammern dieses Werts so vereinfachen, dass R1 - wie gewünscht - nur noch einmal erscheint: R1 · (R2 – R).
5. b) R1 = 0,123 Ω = 123 mΩ
Zu beachten in der Parallelschaltung von Widerständen:
- Die Zahlenwerte für R, R1 usw. müssen in Ohm eingesetzt werden!
- Der Gesamtwiderstand R einer Parallelschaltung ist kleiner als der kleinste Einzelwiderstand
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Eingetragen am 01.04.2010, 15:38 Uhr in Technische Mathematik |
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- Hebelgesetz und Drehmoment (33156)
- Riementrieb Berechnung (19084)
- Zahnradberechnung (1) (12145)
- Technische Mathematik: Formeln umstellen (1) (12077)
3 Kommentare von Lehrerfreund/innen
Das Ergebnis Aufgabe 2 Grundlinie g=13,22 ist falsch… es sind 14,22
Grüßle
Hallo Peter,
stimmt! Ist in 14,22 cm geändert. Vielen Dank.
Grüßle
tec.LEHRERFREUND
Hallo, hab glaub ich noch in Fehler entdeckt.
In Aufgabe 3a) muss das Ergebnis m=(da:z)-2 und nicht m=(da:m)-2 heißen.
Mfg Simon
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Ich bin Hermann Metz. Als Maschinenbau-Ingenieur (FH) arbeitete ich von 1977 bis 2005 als Fachlehrer an der Gewerbeschule Breisach, wo ich alle gängigen Fächer der Land- und Baumaschinentechnik und der Kraftfahrzeugtechnik unterrichtete. Dabei hatte ich mit Fach- und Meisterschülern zu tun.
Aus meiner Lehrerfahrung habe ich hier Vorlagen für den Technikunterricht zusammengestellt. Sie finden darin methodische und didaktische Anregungen, Folien, Arbeitsblätter usw.