Saiten-Spanneinrichtung (Schneckentrieb)
Beim Stimmen eines Streichinstruments kommt es darauf an, die Saiten mit großer Kraft und trotzdem feinfühlig und präzise zu spannen. Das ist ein Fall für einen Schneckentrieb. Sie lernen, wie er funktioniert.
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Eingetragen am 28.05.2008, 09:48 Uhr in Naturwissenschaft und Technik | Technik des Alltags |
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Darauf muss man erst einmal kommen!
Der tec.Lehrerfreund fand dies heraus:
Die Spanneinrichtung ist ein Schneckentrieb, bestehend aus der gewindeartigen Schnecke und dem Schneckenrad. Ein solcher Trieb hat zwei Eigenschaften:
- Er ist selbsthemmend, d.h. die gespannte Saite kann das Getriebe nicht rückwärts antreiben, so dass die Saitenspannung nachlassen würde.
- Er hat ein sehr hohes Übersetzungsverhältnis, das ein feinfühliges Spannen der Saite erlaubt. Im dargestellten Fall liegt es bei 14:1, denn die Schnecke ist eingängig und das Schneckenrad hat 14 Zähne. 14:1 heißt: Bei einer Umdrehung der Schnecke macht das Schneckenrad nur 1/14 Umdrehung. Im gleichen Verhältnis stehen die Kräfte (und Drehmomente) zueinander.
Das Foto unten zeigt den Antrieb einer alten Wasserstellfalle. Das Übersetzungsverhältnis hier ist 30:1. Die gezeigte Fotoansicht würde in der Zeichnung oben der Ansicht von rechts entsprechen.
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Eingetragen am 28.05.2008, 09:48 Uhr in Naturwissenschaft und Technik | Technik des Alltags |
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Ich bin Hermann Metz. Als Maschinenbau-Ingenieur (FH) arbeitete ich von 1977 bis 2005 als Fachlehrer an der Gewerbeschule Breisach, wo ich alle gängigen Fächer der Land- und Baumaschinentechnik und der Kraftfahrzeugtechnik unterrichtete. Dabei hatte ich mit Fach- und Meisterschülern zu tun.
Aus meiner Lehrerfahrung habe ich hier Vorlagen für den Technikunterricht zusammengestellt. Sie finden darin methodische und didaktische Anregungen, Folien, Arbeitsblätter usw.
