Versuch 2: Chemisch Wasser ansaugen 07.11.2010, 09:02

Versuch 2, Vorschaubild

Euli hat es bei Uli beobachtet: Wasser ansaugen kann man auch ohne Schlauch oder Trinkrohr. Man kann zum Beispiel eine chemische Reaktion für sich saugen lassen.

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Ulis Versuche (lies auch bei Versuch 1 nach)

Wasser ansaugen

Der Sauerstoff wandert in die Stahlwolle

Wie´s geht:
Man drückt einen Knäuel feine, zuvor angefeuchtete (aber nicht zu nasse)
Stahlwolle in ein Trinkglas. Dann stülpt man das Glas über einen halbvoll mit Wasser gefüllten Teller. Sollte der Glasrand zu satt auf dem Tellerboden sitzt, legt man eine Streichholzstückchen darunter, so dass das Glas leicht schräg im Teller steht. Damit ist gewährleistet, dass das Wasser den Glasrand leicht passieren kann.

Stahlwolle oxidiert

Was man beobachtet:
Zunächst verhindert die Luft im Glas ein Eindringen des im Teller stehenden Wassers. Doch fällt der
Wasserstand im Teller, während er im Glas steigt. Da die Luft zu etwa einem Fünftel aus Sauerstoff besteht (der Rest ist Stickstoff), steigt das Wasser im Glas, bis es nach etwa einem Tag ein Fünftel des Rauminhaltes füllt.

Was dahinter steckt:
Die Stahlwolle beginnt zunächst unsichtbar zu oxidieren. Unter Oxidieren versteht man einen chemischen Vorgang, bei dem sich ein Stoff mit Sauerstoff verbindet. Bei Eisen und Stahl wird das Oxidieren auch als »Rosten« bezeichnet. Die Luft im Glas besteht aus etwa 20% ( = 1 Fünftel) Sauerstoff und 80% Stickstoff.

Weitere Informationen dazu im tec.LEHRERFREUND unter »Drücke«
 

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