Sprühpumpe
Man pumpt am Hebel und sogleich sprüht - in der Flasche in Reserve gehalten - aus der Düse der Badreiniger, der Glasreiniger, das Insektenmittel. Wie funktioniert die Pumpe?
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Eingetragen am 07.06.2008, 17:48 Uhr in Naturwissenschaft und Technik | Technik des Alltags |
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Darauf muss man erst einmal kommen!
Pumpe I: Sprühpumpe
Man pumpt am Hebel und sogleich sprüht - in der Flasche in Reserve gehalten - aus der Düse der Badreiniger, der Glasreiniger, das Insektenmittel. Wie funktioniert die Pumpe? Warum drückt sie die Flüssigkeit nicht wieder in die Flasche zurück? Welchen Weg nimmt die Flüssigkeit dabei?
Bei dieser Gelegenheit wollen wir noch etwas Anderes klären. Die Düsenkappe hat zwei Stellungen: AUF und ZU. Wird sie auf ZU gedreht, kann nicht mehr gesprüht werden.
Der tec.Lehrerfreund fand dies heraus:
1. Pumpenstoß: Der Handhebel bewegt den Kolben schräg nach oben. Im Zylinder befindet sich noch Flüssigkeit vom vorhergehenden Ansaugvorgang; sie wird zur Düse im Sprühkopf gedrückt.
Dass beim Pumpen nicht Flüssigkeit in die Flasche zurück befördert wird, verhindert die Rückschlagklappe; ein leichter Druck genügt und sie verschließt die Verbindung zwischen Zylinder und Saugrohr.
2. Ansaugen:Lässt man den Hebel los, wird er und damit der Kolben von der Kunststofffeder, eine Art Blattfeder, abwärts gedrückt. Dabei saugt er über das Saugrohr Flüssigkeit aus der Flasche an und füllt damit den Zylinderraum.
Offene Fragen
Unsere vereinfachende Freihandskizze klärt nicht alle Fragen, z. B.
- Die »Kolbenstange« ist am Punkt A eingekerbt. Warum?
- Wie muss die Rückschlagklappe beschaffen sein, dass sie den Saugkanal verschließt?
- An der Stelle B ist in der Zylinderwand eine kleine Bohrung. Wozu braucht man sie? Zu beachten ist, dass der Raum um B herum keine Verbindung nach außen hat.
Sprühen AUF - ZU: Wie geht das?
Die Skizzen zeigen es: Der Sprühkopf ist so gestaltet, dass beim Verdrehen der Kappe einmal die Verbindung zwischen Druckkanal und Düse geöffnet, das andere Mal geschlossen wird. Eine einfache Nute löst das Problem.
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Eingetragen am 07.06.2008, 17:48 Uhr in Naturwissenschaft und Technik | Technik des Alltags |
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Ich bin Hermann Metz. Als Maschinenbau-Ingenieur (FH) arbeitete ich von 1977 bis 2005 als Fachlehrer an der Gewerbeschule Breisach, wo ich alle gängigen Fächer der Land- und Baumaschinentechnik und der Kraftfahrzeugtechnik unterrichtete. Dabei hatte ich mit Fach- und Meisterschülern zu tun.
Aus meiner Lehrerfahrung habe ich hier Vorlagen für den Technikunterricht zusammengestellt. Sie finden darin methodische und didaktische Anregungen, Folien, Arbeitsblätter usw.

