Wikilogie (5): Technische Texte lesen und verstehen 02.05.2013, 07:07

Im Wettbewerb »Jugend forscht« gewannen Sarah Thomalla und Marcus Unger Preise. Eine Möglichkeit in Wikilogie wäre, die Beschreibung der Forschungsarbeiten zu analysieren.

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Was ist Wikilogie? Informationen dazu erhalten Sie im Beitrag: Wikilogie: Was man damit machen kann.

1. Im Jahr 2009 gewann Sarah Thomalla im Wettbewerb »Jugend forscht« einen Preis für das von ihr gewählte Thema: 

Was steckt im Rußpartikelfilter? - Ein Modell klärt auf!

In einer Kurzfassung wird ihre Arbeit so beschrieben: 

»Die Bestandteile eines Rußpartikelfilters und deren Funktion werden mit Hilfe eines Modells verdeutlicht. Ein Versuch mit Kohlepulver und Druckluft veranschaulicht die Wirkung des Filters. Was sind die Vor- und Nachteile eines solchen Filters? Was macht ihn so teuer? Besteht theoretisch die Möglichkeit, die teuren Teile durch günstigere zu ersetzen?« 

Im Internet finden Sie die Arbeit als pdf-Datei. Auf der Hauptseite gehen Sie in das Seitenmenü unter »Volltexte Technik«

Eine weiterer Aufgabentyp der Wikilogie könnte eine Textanalyse sein mit dem Lernziel: Verstehe ich die Beschreibung der Preisträgerin? 

Vorschlag für Fragen dazu: 

1. Was sagt die Autorin, wie Feinstaub entsteht und wie der Filter in LKW den Feinstaub beseitigen?
2. Welche Versuchseinrichtung hat die Preisträgerin verwendet?
3. Beschreiben Sie in Stichworten den Versuch 1 von S. Thomalla.
4. Beschreiben Sie in Stichworten den Versuch 2.  
5. Ist der Versuch mit dem Namen »Selbst konstruiertes Modell« verständlich genug beschrieben? Begründen Sie Ihre Meinung. 
6. Wie hat S. Thomalla das Ergebnis ihrer Versuche verdeutlicht? 
7. Warum konnte die Autorin am Ende ihrer Versuche keinen sie befriedigenden Vorschlag für einen Rußfilter machen? 

Der tec.LEHRERFREUND macht keine Lösungsvorschläge, denn es geht um eine individuelle Beurteilung der Beschreibung des Rußpartikelfilters. 
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2. Im Jahr 2005 gewann Marcus Unger im Wettbewerb »Jugend forscht« einen Preis für das von ihm gewählte Thema:

Das flexible Tanksystem

In einer Kurzfassung wird seine Arbeit so beschrieben:

»Normalerweise werden für zwei Flüssigkeiten zwei verschiedene Tanks benötigt. Bei den meisten Anwendungen, wie z.B. bei Sanitäreneinrichtungen in Campingfahrzeugen, sind beide Tanks, der Frisch- und Abwassertank nie ständig gefüllt. Zu Beginn der Reise befindet sich im Abwassertank kein Wasser, während der Frischwassertank gefüllt ist. Der leere Tank belegt nicht nur unnötig Platz, sondern erhöht, bedingt durch sein Eigengewicht zusätzlich den Kraftstoffverbrauch. Um dieses Problem zu lösen, wird eine elastische Membran in einem Tank installiert. Diese teilt den Tank in zwei räumlich getrennte Bereiche, die sich jedoch den benötigten Kapazitäten anpassen können. So würde im Beispiel der Frischwassertank zu Beginn den ganzen Tank ausfüllen. Bei Bedarf drückt die Membran diesen Bereich zusammen, um dem Abwasser Raum zu bieten.«

Im Internet finden Sie die Arbeit als pdf-Datei. Auf der Hauptseite gehen Sie in das Seitenmenü unter »Volltexte Technik« 

Vorschlag für Fragen dazu: 

1. Der Preisträger sieht für das Problem zwei Lösungsmöglichkeit. Beschreiben Sie diese kurz.
2. Für welche Variante entscheidet sich M. Unger? 
3. Welche Vorteile hat die schließlich gewählte Variante? 
4. Was sagt der Jungforscher zu den Themen »Flüssigkeiten unter Druck setzen« und »Leckkontrolle«?
5. Finden Sie, die Membranlösung sei präzise und ausreichend beschrieben? Falls nicht: Begründen Sie Ihre Aussage.
6. In der Beschreibung eines mobilen Waschbeckens erwähnte M. Unger Bauteile wie: 
- Rückschlagventil 
- Tauchpumpe 
- Nickel-Kadmium-Akku  
Könnten Sie mit Sicherheit sagen, wozu diese drei Baugruppen dienen und wo sie eingebaut werden? 

Der tec.LEHRERFREUND macht keine Lösungsvorschläge, denn es geht um eine individuelle Beurteilung der Beschreibung des Tanksystems.

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