Flanschlager: Oberflächensymbole

Wie man in Zeichnungen die verlangte Oberflächenqualität angibt. mehr ...

Lösung zur Aufgabe Getriebeglocke

Aufgabe: Eine fehlerhafte Zeichnung soll verbessert werden. mehr ...

Der Freund der Lehrer/innen - Tipps, Materialien, Analysen: www.lehrerfreund.de

 

Neueste Kommentare:

Der Autor

Hermann MetzIch bin Hermann Metz. Als Ma­schinen­bau-Ingenieur (FH) arbeitete ich von 1977 bis 2005 als Fach­lehrer an der Gewerbe­schule Brei­sach, wo ich alle gängigen Fächer der Land- und Baumaschinen­technik und der Kraft­fahrzeug­technik unterrich­tete. Dabei hatte ich mit Fach- und Meister­schülern zu tun. Aus meiner Lehr­erfahrung habe ich hier Vorlagen für den Technik­unterricht zusammen­gestellt. Sie finden darin methodische und didaktische Anregungen, Folien, Arbeits­blätter usw.

Reiben

Wenn in Werkstücken kleinere, passgenaue Bohrungen benötigt werden, greift man zur Reibahle.

Diesen Beitrag weiterempfehlen

E-Mail-Tipp versenden

Zu diesem Beitrag

Eingetragen am 01.06.2008, 15:13 Uhr in Technologie |

1731 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.


1. Ausbildungsjahr
 

Genaue Bohrungen durch Reiben

In Werkstätten werden häufig Handreibahlen verwendet, aber auch verstellbare Reibahlen, deren Durchmesser sich geringfügig verändern lassen. Der Einsatz der Maschinenreibahle ist nur mit Bohrmaschinen möglich, oder, in speziellen Fällen, mit Dreh- oder Fräsmaschinen. Die Handreibahle erkennt man an ihrem langen Schneidenteil und am Vierkant, auf den das Windeisen aufgesetzt wird.

Arten von Reibahlen (Handreibahle, Maschinenreibahle, verstellbare Reibahle)Reibahlen können gerade verzahnt oder gewendelt (schräg verzahnt) sein. Die Schrägverzahnung tut gute Dienste bei Bohrungen, die z. B. durch Passfedernuten unterbrochen sind. Dort hakt die gewendelte Reibahle nicht ein, weil die schräg laufenden Zähne die Nutenbreite überbrücken.

Reibahlen sind sehr teure Werkzeuge, weshalb sie schonend behandelt werden müssen. Dies betrifft das Arbeiten gleichermaßen wie die Aufbewahrung. Reibahlen sollten nie in Blechschubladen, wo sie mit ihren empfindlichen Zähnen hin- und herrollen können, herumliegen. Ein guter Schutz ist eine die Schneiden eng umschließende Kunststoffhülse, in die sie nach jedem Einsatz zurückgesteckt werden.

Wie arbeitet man mit der Reibahle?

Will man eine Bohrung mit ø12 durch Reiben herstellen, dann bohrt man zuerst ein Loch mit 11,7 mm Durchmesser. Diese Reibzugabe ist bei kleinen Bohrungsdurchmessern kleiner, bei größeren größer. Dann wird mit der Maschinenreibahle ø12H7 ausgerieben. Das Reiben geschieht, wie das Senken, mit kleiner Schnittgeschwindigkeit und mit Zugabe eines Kühl-Schmiermittels.
Die Spanabnahme durch die Reibahle findet hauptsächlich im Bereich des konischen Anschnitts statt. Dort schneiden die Zähne, während sie weiter oben nur noch glätten, und dadurch die Oberflächengüte der Bohrungswandung weiter verbessern.
 

Zu diesem Beitrag

Eingetragen am 01.06.2008, 15:13 Uhr in Technologie |

1731 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.

Geben Sie Ihren Kommentar hier ein:

Name

E-Mail (wird nicht angezeigt)

Homepage

Ihr Kommentar (HTML möglich)

Daten merken
Benachrichtigung bei Antworten

Bitte tippen Sie das folgende Wort ab (Spamschutz):

tafel

da →

Hinweis: Der Kommentar wird von einem Moderator geprüft.

image

1756 Einträge, 12437 Kommentare
Seite generiert in 0.4654 Sekunden bei 137 MySQL-Queries
66 Personen online (max. 209 am 18.03.2012)