Zahnradgetriebe

Je nach Position der Zahnräder zueinander verwendet man unterschiedliche Getriebe. mehr ...

Lösung zur Aufgabe Getriebeglocke

Aufgabe: Eine fehlerhafte Zeichnung soll verbessert werden. mehr ...

Der Freund der Lehrer/innen - Tipps, Materialien, Analysen: www.lehrerfreund.de

Neueste Kommentare:

Der Autor

Hermann MetzIch bin Hermann Metz. Als Ma­schinen­bau-Ingenieur (FH) arbeitete ich von 1977 bis 2005 als Fach­lehrer an der Gewerbe­schule Brei­sach, wo ich alle gängigen Fächer der Land- und Baumaschinen­technik und der Kraft­fahrzeug­technik unterrich­tete. Dabei hatte ich mit Fach- und Meister­schülern zu tun. Aus meiner Lehr­erfahrung habe ich hier Vorlagen für den Technik­unterricht zusammen­gestellt. Sie finden darin methodische und didaktische Anregungen, Folien, Arbeits­blätter usw.

Stirnradgetriebe mehrstufig (1)

Warum kann man in einem einstufigen Getriebe nur ein begrenztes Übersetzungsverhältnis unterbringen? Was soll man tun, wenn der Abtrieb sehr viel langsamer laufen soll als der Antrieb - wenn man also ein hohes Übersetzungsverhältnis benötigt?

Diesen Beitrag weiterempfehlen

E-Mail-Tipp versenden

Zu diesem Beitrag

Eingetragen am 29.09.2008, 09:40 Uhr in Technologie | Technische Mathematik | Geschwindigkeit | Zahnräder |

1995 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.

3. und 4. Ausbildungsjahr
 

Stirnradgetriebe mehrstufig (1)

Wir gehen davon aus, dass die Getriebe, über die wir hier reden, hoch belastet sind, so wie es etwa bei Antrieben in PKW, Baumaschinen, Werkzeugmaschinen usw. der Fall ist. Dann kann man sagen, dass - aus Kran_alt_220.jpgFestigkeits-, aber auch Platzgründen - ein einstufiges Getriebe selten mit einem höheren Übersetzungsverhältnis als 3 : 1 = 3 gebaut wird.

Das Bild eines Uraltkrans zeigt das Gegenstück: Das Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden Stirnrädern beträgt 8 : 1 mit einem riesengroßen Abtriebsrad.

Was tun wir, wenn unser Getriebe ein Übersetzungsverhältnis von 10 : 1,  20 : 1 oder mehr erbringen soll?
Dann bauen wir eines, in dem mehrere Einzelstufen mit jeweils kleinem Übersetzungsverhältnis kombiniert sind.
Überlegen Sie doch einmal, bevor wir ein solches Getriebe beschreiben: In welcher Weise könnten diese Einzelstufen zusammenarbeiten?

Die Lösung: Man verbindet Rad 1 der 2. Stufe fest mit Rad 2 der 1. Stufe. So beginnt die 2. Stufe schon mit der kleinen Drehzahl von Stufe 1 zu laufen und verringert diese Drehzahl am Rad 4 ein zweites Mal.
Setzt man Rad 2 der 2. Stufe dann noch wie in der rechten Skizze nach oben, dann erhält man ein kompaktes, Platz sparendes Getriebe. Grundsätzlich kann man weitere Stufen anhängen.


Stufengetriebe_beschri_440.jpg

Rechnerisch sieht es so aus:
Die vier Räder werden durchnummeriert, z. B. n1, n2, n3, n4. Die ungeraden Nummern gehören zu den treibenden, die geraden zu den getriebenen Rädern.
Da Rad 2 der 1. Stufe mit Rad 3 der 2. Stufe fest verbunden ist, haben sie dieselbe Drehzahl: n3 = n2.
 

Bild: Dreistufiges Stirnrad-Getriebe, schräg verzahnte Räder (Wikipedia

Stirnradgetriebe_dreistufig_wiki.jpg

Siehe auch: Mehrstufige Getriebe (2)

Zu diesem Beitrag

Eingetragen am 29.09.2008, 09:40 Uhr in Technologie | Technische Mathematik | Geschwindigkeit | Zahnräder |

1995 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.

Geben Sie Ihren Kommentar hier ein:

Name

E-Mail (wird nicht angezeigt)

Homepage

Ihr Kommentar (HTML möglich)

Daten merken
Benachrichtigung bei Antworten

Bitte tippen Sie das folgende Wort ab (Spamschutz):

unterricht

da →

Hinweis: Der Kommentar wird von einem Moderator geprüft.

image

1756 Einträge, 12437 Kommentare
Seite generiert in 0.5028 Sekunden bei 137 MySQL-Queries
73 Personen online (max. 209 am 18.03.2012)