Zeichenübung Maulschlüssel (Lösung) 15.04.2013, 07:12

Zeichenübung Maulschlüssel, Lösung, Vorschaubild

Der Kopf eines Maulschlüssels ist ganz seinem Verwendungszweck angepasst. Die Backen sind dort breiter, wo beim Anziehen einer Schraube das größte Biegemoment auftritt. Durch die Verwendung von Radien wird die Kerbwirkung minimiert und die Unfallgefahr verringert.

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Maulschlüssel 

Die Aufgabe: Der Maulschlüssel Bild 3 soll gezeichnet werden. Die erforderlichen Maße sind in einer Tabelle zusammengestellt.

Lösungsvorschlag zur Aufgabe »Zeichenübung Maulschlüssel«. 

Der Kopf eines Maulschlüssels ist ganz seinem Verwendungszweck angepasst. Die Backen sind dort breiter, wo beim Anziehen einer Schraube das größte Biegemoment auftritt. Die großzügige Verwendung von Radien minimiert die Bruch auslösende Kerbwirkung und schützt den Anwender beim Anziehen oder Lösen von Schrauben und Muttern vor Verletzungen. 

Die ineinander übergehenden Radien machen es dem Zeichner jedoch nicht leicht, den Schlüssel korrekt darzustellen. Wie es geht, zeigt der folgende Lösungsvorschlag. Dazu wäre der tec.LF-Beitrag »Kreisanschlüsse« eine gute Hilfe.


In der Maßtabelle wurde für R6 kein Wert eingetragen. Er ist gewissermaßen das Opfer für unsere kaum vermeidbaren Zeichnungsungenauigkeiten. Je nach zeichnerischer Präzision läuft der große Radius R5 mehr oder weniger genau auf die gerade Schlüsselfläche (s = 60) zu. Den Ausgleich für den Fehler regulieren wir mit einem passenden Radius R6. Da er lediglich verhindern soll, dass das Backenende spitz ausläuft (und eine Verletzungsgefahr darstellen könnte), beeinträchtigt ein geringfügiger Zeichenfehler die Funktion des Schlüssels nicht.

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