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Der Autor

Hermann MetzIch bin Hermann Metz. Als Ma­schinen­bau-Ingenieur (FH) arbeitete ich von 1977 bis 2005 als Fach­lehrer an der Gewerbe­schule Brei­sach, wo ich alle gängigen Fächer der Land- und Baumaschinen­technik und der Kraft­fahrzeug­technik unterrich­tete. Dabei hatte ich mit Fach- und Meister­schülern zu tun. Aus meiner Lehr­erfahrung habe ich hier Vorlagen für den Technik­unterricht zusammen­gestellt. Sie finden darin methodische und didaktische Anregungen, Folien, Arbeits­blätter usw.

Riementrieb: Riemenformen

Der Riemen ist nach wie vor ein Kraftübertragungselement mit vielen Vorteilen. Im Technikunterricht erfreut er sich großer Beliebtheit, denn er gibt einiges her in Technologie, Technischer Mathematik und Technischem Zeichnen.

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Eingetragen am 24.05.2008, 14:46 Uhr in Technologie | Themenschrank | Riementriebe |

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Keilriemen, Flachriemen2. Jahr

Riemengetriebe

Kraftübertragung: Riemen übertragen ihre Leistung durch Reibung. Dazu ist eine gewisse Riemenspannung erforderlich. Diese erreicht man durch Verstellen des Achsabstands, durch verstellbare Riemenscheiben, durch zusätzliche Spannrollen oder durch einen auf einer Wippe sitzenden Antriebsmotor. Trotzdem ist bei den genannten Riemen ein als Schlupf bezeichneter Drehzahlverlust nicht vermeidbar. Bei Keilriemen beträgt er etwa 2%. Will man den Schlupf ganz unterbinden, um eine exakte Bewegungsübertragung zu erreichen (z.B. beim Nockenwellenantrieb in Kfz-Motoren), dann muss man den formschlüssigen Zahnriemen verwenden. Zahnriemen benötigen weniger Vorspannung und schonen damit die Lagerung.

Riemenquerschnitte: Die beiden wichtigsten Riemenformen sind der Flachriemen und der Keilriemen. Der Keilriemen hat in vielen Antrieben den Flachriemen verdrängt.
Dem Flachriemen gegenüber besitzt der Keilriemen folgende Vorteile:
- Schon bei kleinem Querschnitt kann er hohe Leistungen übertragen
- Sein Schlupf ist geringer
- Er kann als als Platz sparender Riemensatz verwendet werden.

ZahnriemenKeilriemen werden als Normalkeilriemen und als Schmalkeilriemen eingesetzt. Normalkeilriemen werden nach der größten Riemenbreite gekennzeichnet. Der Schmalkeilriemen eignet sich durch seine höhere Biegsamkeit für kleine Scheibendurchmesser. Die gebräuchlichen Schmalkeilriemen mit 9,7 bis 22 mm Nennbreite werden mit den Symbolen SPZ, SPA, SPB und SPC abgekürzt.

Für stufenlose Antriebe wie etwa beim Fahrantrieb des Mähdreschers (Bild) verwendet man spezielle Breitkeilriemen, die auch als »Variatorriemen« bekannt sind.


Riemenantriebe im Mähdrescher

Weitere Materialien zum Riementrieb

Riementrieb Berechnung

Riementrieb Gesamtzeichnung

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