Festigkeitsberechnungen (3)
Bei aufeinander ruhenden oder gleitenden Flächen darf die auf einen Quadratzentimeter wirkende Belastung einen bestimmten, vom Material abhängigen Wert nicht überschreiten.
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Eingetragen am 16.11.2008, 14:33 Uhr in Technische Mathematik | Festigkeitslehre | Kräfte | Werkstoffe |
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3. und 4. Ausbildungsjahr
Flächenpressung
Bei aufeinander gleitenden Flächen ist die auf einen Quadratzentimeter wirkende Belastung Ausschlag gebend dafür, ob der Ölfilm hält oder abgequetscht wird. Aber auch wo Teile ruhend aufeinander liegen, darf eine bestimmte Pressung nicht überschritten werden, wenn nicht Werkstoffschädigungen eintreten sollen. Für Stahl auf Grauguss gilt z. B. eine Maximalbelastung von 500 N/cm2.
Die Flächenpressung wird nach der Formel
p = F / A (in N/cm2) berechnet
Bild: Bei runden Zapfen ist zu beachten, dass man als Lagerfläche die Projektionsfläche aus dem Zapfendurchmesser d und der Lagerbreite b rechnet.
Aufgaben
(Beachten Sie, dass die Fläche A in cm2 eingesetzt werden muss!)
a) Ein Betonboden darf mit maximal 18 N/cm2 belastet werden. Wird diese Vorschrift eingehalten, wenn ein Getriebe mit 650 daN Gewicht auf zwei Lagerböcken ruht, deren vier Füße jeweils 120 mm x 80 mm messen?
F = 6500 N
A = 4 • 12 cm • 8 cm = 384 cm2
p = F : A = 6500 N : 384 cm2 = 16,92 N/cm2. Der zulässige Bodendruck wird nicht erreicht.
b) Mit welcher Gesamtkraft darf ein Lagerzapfen (d = 20 mm, l = 25 mm) belastet werden, wenn p maximal 60 N/cm2 sein darf?
(Lösung: F = 300 N)
Weitere Informationen
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Ich bin Hermann Metz. Als Maschinenbau-Ingenieur (FH) arbeitete ich von 1977 bis 2005 als Fachlehrer an der Gewerbeschule Breisach, wo ich alle gängigen Fächer der Land- und Baumaschinentechnik und der Kraftfahrzeugtechnik unterrichtete. Dabei hatte ich mit Fach- und Meisterschülern zu tun.
Aus meiner Lehrerfahrung habe ich hier Vorlagen für den Technikunterricht zusammengestellt. Sie finden darin methodische und didaktische Anregungen, Folien, Arbeitsblätter usw.
